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April 10, 2026
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"Die Tischzeit ist die merkwĂźrdigste Periode des Tages und vielleicht der Zweck, die BlĂźte des Tages. Das FrĂźhstĂźck ist die Knospe."
""Der echte Dichter ist allwissend"
"Das hĂśchste Leben ist Mathematik."
"Aus Bequemlichkeit suchen wir nach Gesetzen."
"Alles ist Materie was mittels der Organe zu uns kommt."
""Alles Mystische ist personell"
"Alle geistige BerĂźhrung gleicht der BerĂźhrung eines Zauberstabs. Alles kann zum Zauberwerkzeug werden."
"Naturforscher und Dichter haben durch eine Sprache sich immer wie ein Volk gezeigt."
"Das Denken ist nur ein Traum des FĂźhlens, ein erstorbenes FĂźhlen, ein blassgraues, schwaches Leben."
"Auf alles, was der Mensch vernimmt, muss er seine ungeteilte Aufmerksamkeit oder sein Ich richten."
"Wo keine GĂśtter sind, walten Gespenster, [...]"
"Weisheit ist Harmonie."
"Jeder Engländer ist eine Insel."
"Jede Wissenschaft hat ihren Gott, der zugleich ihr Ziel ist."
""GlĂźck ist Talent fĂźr die Historie, oder das Schicksal."
"Gehts ohne Hoffnung oder sonst zu Ăźbel, so bleibt mir B[itter] M[andel] W[asser] und Op[ium]."
""Es ist nicht das Wissen allein, was uns glĂźcklich macht"
""Die Philosophie ist eigentlich Heimweh"
"Die Liebe wirkt magisch."
"Wo Kinder sind, da ist ein goldnes Zeitalter."
"Wir träumen von Reisen durch das Weltall: Ist denn das Weltall nicht in uns?"
"Wir suchen Ăźberall das Unbedingte, und finden immer nur Dinge."
"Wir sind auf einer MiĂion: zur Bildung der Erde sind wir berufen."
"Vieles ist zu zart, um gedacht, noch mehreres, um besprochen zu werden."
"Nach Innen geht der geheimniĂvolle Weg. In uns, oder nirgends ist die Ewigkeit mit ihren Welten, die Vergangenheit und Zukunft."
"Jede Stufe der Bildung fängt mit Kindheit an. Daher ist der am meisten gebildete, irdische Mensch dem Kinde so ähnlich."
"Jeder geliebte Gegenstand ist der Mittelpunkt eines Paradieses."
"Ihre sogenannte Religion wirkt blos, wie ein Opiat: reizend, betäubend, Schmerzen aus Schwäche stillend."
"Ganz begreifen werden wir uns nie, aber wir werden und kĂśnnen uns weit mehr, als begreifen."
"Der wahre Brief ist seiner Natur nach poetisch."
""Der Mensch vermag in jedem Augenblick ein ßbersinnliches Wesen zu sein. Ohne dies wäre er nicht Weltbßrger"
""Das ist noch nicht Kunst. Dieses ĂuĂern der EindrĂźcke und GefĂźhle ist eigentlich ein ängstliches Abtasten der Welt. Die Augen sind noch traumbeschattet. Das wird aber mit der Zeit schon verschwinden, und die tastend ausgestreckte Hand wird vielleicht zurĂźckzucken, als hätte sie ins Feuer gegriffen. Vielleicht werden Sie aufschreien, zusammenhanglos stammeln oder die Zähne zusammenbeiĂen und die Augen weit, ganz weit aufmachen. Aber"
""Sie beschweren sich zu sehr mit Eintagsfliegen. Die Mehrzahl dieser modernen BĂźcher sind nur flackernde Spiegelungen des Heute. Das erlischt sehr rasch. Sie sollten mehr alte BĂźcher lesen. Klassiker. Goethe. Das Alte kehrt seinen innersten Wert nach auĂen"
"Nein. Dichtung ist Verdichtung, eine Essenz. Literatur ist dagegen AuflĂśsung, ein GenuĂmittel, das das unbewuĂte Leben erleichtert, ein Narkotikum. [...] Dichtung ist das gerade Gegenteil. Dichtung erweckt."
""Freddy Fazbear sitzt da wie ein Beamter." -"
"Die Jugend ist glßcklich, weil sie die Fähigkeit hat, SchÜnheit zu sehen. Jeder, der die Fähigkeit behält, SchÜnheit zu sehen, wird niemals alt."
"Das Theater wirkt am stärksten, wenn es unwirkliche Dinge wirklich macht. Dann wird die Bßhne zum Seelenperiskop, das die Wirklichkeit von innen beleuchtet."
"Das Geschriebene ist ja nur Schlacke des Erlebnisses."
"Wie kĂśnnten Narren mĂźde werden!"
"Je länger man vor der Tßr zÜgert, desto fremder wird man."
"In diesem Augenblick ging Ăźber die BrĂźcke ein geradezu unendlicher Verkehr."
"Das schÜnste an meinem Bau ist aber seine Stille. Freilich, sie ist trßgerisch. PlÜtzlich einmal kann sie unterbrochen werden und alles ist zu Ende. Vorläufig aber ist sie noch da."
"Der Grundsatz, nach dem ich entscheide, ist: Die Schuld ist immer zweifellos."
"Der Gedanke, einmal in seiner GrĂśĂe gefaĂt, kann nicht mehr verschwinden; solange es Menschen gibt, wird auch der starke Wunsch da sein, den Turm zu Ende zu bauen."
"Was meinen Sie? Kann ich noch bis Sonntag einen Brief bekommen? MÜglich wäre es schon. Aber es ist unsinnig, diese Lust an Briefen. Genßgt nicht ein einziger, genßgt nicht ein Wissen? Gewià genßgt es, aber trotzdem lehnt man sich weit zurßck und trinkt die Briefe und weià nichts, als daà man nicht aufhÜren will zu trinken. Erklären Sie das, Milena, Lehrerin!"
"Wenn Du vor mir stehst und mich ansiehst, was weiĂt Du von den Schmerzen, die in mir sind und was weiĂ ich von den Deinen. Und wenn ich mich vor Dir niederwerfen wĂźrde und weinen und erzählen, was wĂźsstest Du von mir mehr als von der HĂślle, wenn Dir jemand erzählt, sie ist heiĂ und fĂźrchterlich. Schon darum sollten wir Menschen voreinander so ehrfĂźrchtig, so nachdenklich, so liebend stehn wie vor dem Eingang zur HĂślle."
"Prag läĂt nicht los. Uns beide nicht. Dieses MĂźtterchen hat Krallen. Da muĂ man sich fĂźgen oder -. An zwei Seiten mĂźĂten wir es anzĂźnden, am VyĹĄehrad und am Hradschin, dann wäre es mĂśglich, daĂ wir loskommen. Vielleicht Ăźberlegst Du es Dir bis zum Karneval."
"Manchmal scheint es mir, Gehirn und Lunge hätten sich ohne mein Wissen verständigt. 'So geht es nicht weiter' hat das Gehirn gesagt und nach fßnf Jahren hat sich die Lunge bereit erklärt, zu helfen."
"Liebe ist, daĂ Du mir das Messer bist, mit dem ich in mir wĂźhle."
"[...] ein Buch muĂ die Axt sein fĂźr das gefrorene Meer in uns."