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April 10, 2026
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""Die Hippies"
"Das kÜnnte in Abwandlung der bekannten Goethe-Worte so ausgedrßckt werden: / Wär nicht das Auge sonnenhaft, / Die Sonne kÜnnt' es nie erblicken; / Wär' nicht im Stoff des Geistes Kraft, / Wie kÜnnte Stoff den Geist verrßcken."
"Beim Studium der mit meiner Arbeit in Zusammenhang stehenden Literatur lernte ich die groĂe, allgemeine Bedeutung der visionären Schau kennen."
"Nicht die Unwissenheit des Kindes, sondern den Unverstand des Greises hält man fĂźr groĂe Kultur."
"Wenn Du fĂźr Deine Leier fichst, // So thu' es ernst und feierlichst."
"Daher kommt es auch, daà die jungen Mädchen heutzutage schon frßhzeitig Gouvernante und dergleichen lernen, als wäre es ausgemacht, daà sie nie heirathen wßrden."
"Auch Anarchisten kämmen nachts heimlich ihr Haar!"
"Papst Clemens! Ritter Wilhelm von Nogaret! KĂśnig Philipp! Innerhalb eines Jahres lade ich euch vor das Gericht Gottes, um eure gerechte Strafe zu erhalten! Verflucht! Verflucht! Ihr alle werdet verflucht sein bis ins dreizehnte Glied!"
"Wir wollten den Tempel nicht in einen Dienst stellen, fĂźr den er nicht geeignet ist."
"Gott weiĂ, wer unrecht hat und wer gesĂźndigt hat, und bald wird UnglĂźck Ăźber die hereinbrechen, die uns fälschlich verurteilen. Gott wird unseren Tod rächen. Herr wisse, daĂ in Wahrheit alle, die gegen uns sind, von uns zu leiden haben werden."
"Nichts ist schwieriger als gut zu befehlen."
"Ich kann deine Fresse nicht mehr sehen."
"Es gibt in Deutschland keine millionenfache Grundrechtsverletzung."
"Kernkraft ist fĂźr die CDU Ăko-Energie."
"Wie kann ich diesem Mann vertrauen, dass er Homosexuelle vor Diskriminierung schßtzt, wenn er Homosexualität fßr unmoralisch hält."
"Manchmal spricht man ßber die Abtreibung, als ob keine Opfer da wären oder als ob nur die Frauen die Opfer einer verneinten Abtreibung werden kÜnnten. Aber es gibt immer ein Kind. Dieses Leben wird im Falle einer Abtreibung aufgeopfert."
"Das sind die Heldinnen unserer Zeit. Abtreibung ist so einfach. Wenn eine Frau das Kind allein behält und erzieht, hat ihre Haltung groĂen moralischen Wert."
"Die Leistungsempfänger sind gegenßber den Leistungsträgern seit langem auf dem Vormarsch, inzwischen dßrften sie in weiten Bereichen die Mehrheit erobert haben. So entsteht die Figur des Betroffenen, des Anspruchsberechtigten, der sich vom Bßrger dadurch unterscheidet, dass er vom Staat nahezu alles erwartet, aber nichts fßr ihn tun will."
"Erst später, mit dem Aufkommen der industriellen Revolution und seiner hässlichsten Folge, der Massenarbeitslosigkeit, ist die Fähigkeit, aus eigenem VermÜgen fßr sich und die Seinen zu sorgen, als Voraussetzung fßr das Wahlrecht entfallen. Ob das ein Fortschritt war, kann man mit Blick auf die Schwierigkeiten, die der deutschen Politik aus ihrer Unfähigkeit erwachsen sind, sich aus der Fixierung auf unproduktive Haushaltstitel wie Rente, Pflege, Schuldendienst und Arbeitslosigkeit zu befreien, mit einigem Recht bezweifeln"
"Jeder von ihnen kĂśnnte und sollte jeden Arbeitslosen, jeden Rentner und jeden Studenten danach fragen, mit welchem Recht er davon ausgeht, dass er ihm den Lebensunterhalt, die Rente oder das Studium bezahlt."
"Wir einigen keine Staaten, wir bringen Menschen einander näher."
"In Ăsterreich fällt nämlich alles schwer: jeder Theaterdirektor erklärt, das Theater sei in Ăsterreich schwer zu leiten; jeder BĂźrgermeister, die StraĂen seien in Ăsterreich sehr schwer zu reinigen; jeder Polizeidirektor, die MĂśrder seien in Ăsterreich schwer zu erwischen; und die Satyriker behaupten, es sei schwer, in Ăsterreich keine Satyre zu schreiben."
""Es ist interessant, dass die meisten Ăśsterreichischen Dichter frĂźher Beamte waren"
"MĂśgen anderswo dem amerikanischen Kulturimperialismus die tradierten Lebensformen ganzer Nationen zum Opfer gefallen sein â in Deutschland aber begann mit dem amerikanischen Kulturimperialismus nicht die Barbarei, sondern die Zivilisation. In diesem Land ist jede weitere Filiale der McDonald-Hamburgerkette eine neue Insel der Gastfreundschaft und eine erfreuliche Bereicherung der EĂkultur."
""Der Fehler der RAF war weder die Anwendung von Gewalt noch waren es Kriminaldelikte, sondern ihr Fehler war die Niederlage im antiimperialistischen Kampf. Der RAF diesen Fehler zu verzeihen und die Mitglieder dieser Gruppe zu amnestieren haben die GrĂźnen, die Friedensbewegten, der akademische Mittelstand, die Pfaffen, die Linken und der Rest allen Grund, in Erwartung des Strafgerichts nämlich, welches ihnen vorwerfen kĂśnnte, weder Atomkraftwerke noch NachrĂźstung verhindert zu haben." â Gewalt und Politik. In: Wolfgang Pohrt: Die alte StraĂenverkehrsordnung. Berlin, 1987. S. 7-19. Hier: S. 19."
"Dreihundert von der sĂźdafrikanischen Polizei in Soweto erschossene SchĂźler kĂźmmern niemand. Drei erschossene SchĂźler in Hebron machen die westdeutsche Linke vor EmpĂśrung fassungslos."
"Gut sein, ist besser denn vornehm."
"Ein Guter schafft was Gutes gern, // Und fraget nicht, ob Arbeit schände: // Dem trägen Hochmuth bleibt er fern; // Sein Ruhm sind arbeitsfrohe Hände."
"Des Jahres letzte Stunde // ErtĂśnt mit ernstem Schlag."
"Dein redseliges Buch lehrt mancherlei Neues und Wahres. // Wäre das Wahre nur neu; wäre das Neue nur wahr!"
"Bet' und Vertrau'! Je grĂśĂer die Noth, je näher die Rettung!"
"Die Geschichte kennt keine Wiedergutmachung."
"Die Urform der Novelle ist die Anekdote."
"Frechheit ist die letzte und kĂźhnste ĂuĂerung der Sachlichkeit."
"âDenkmäler, auf Dauer eingestellt, bezeugen mehr als alles andere Vergänglichkeit.â Reinhart Koselleck: Kriegerdenkmale als Identitätsstiftungen der Ăberlebenden, in: Identität, hrsg. von Odo Marquart/Karl-Heinz Stierle, MĂźnchen 1979, S. 257 zitiert nach historischer-verein-pirmasens.de."
"Dass ich Mohammed die Liste der 100 einflussreichsten Personen der Weltgeschichte anfĂźhren lasse, wird einige Leser Ăźberraschen und durch andere in Frage gestellt werden. Aber er war der einzige Mann in der Geschichte, der sowohl auf religiĂśsem als auch auf weltlichem Gebiet hĂśchst erfolgreich war."
"In zwei Monaten haben wir Hitler in die Ecke gedrĂźckt, daĂ er quietscht!"
"Stets aber war es in der Geschichte so, daĂ der Erfolg des BĂśsen eine unheimliche Faszinationskraft ausĂźbte."
"Radikalismus und Terrorismus begannen die alte Ordnung zu zersetzen. Der durch den Marxismus hochgezĂźchtete Materialismus fraĂ an der moralischen Widerstandskraft weiter Kreise. Gerade die junge Generation, durch diesen ProzeĂ dem Christentum mehr und mehr entfremdet, suchte und fand in Hitler und seinem Programm ein Substitut."
"Heute, nach der groĂen Katastrophe, beginnen die alliierten Staatsmänner die europäische LĂśsung zu verwirklichen, von der ich an jenem Tage auf der Iburg sprach. Sie haben begriffen, daĂ Europa nicht Ăźberleben wird, wenn es sich nicht zu einer Ăźberstaatlichen Organisation zusammenschlieĂt und wenn nicht ein jeder bereit ist, Teile der Souveränität dem Wohle des Ganzen zu opfern."
"Der konservative Mensch hat immer fortschrittlich zu sein."
"Wer deshalb von PreuĂentum spricht, soll zunächst an stillen und unpersĂśnlichen Dienst, aber erst zuletzt, am besten gar nicht, an Lohn und Anerkennung denken."
"Nicht alles im Leben kann organisiert werden, weil man es sonst mechanisiert."
"Die Entfesselung des Elementaren war notwendig, um einen lähmenden und hemmenden Mechanismus zu sprengen. [...] Der Ungeist der Demokratie, der jeden wahren Wert zu vernichten drohte, muĂte wohl mit seinen eigenen Waffen geschlagen werden."
"Hebel aber blieb lebendig [...] nicht bloĂ deshalb, weil die Dankbarkeit des alemannischen Volkstums den Mann trägt, die Dankbarkeit dafĂźr, daĂ er die Heimatsprache sozusagen druckreif gemacht hat, sondern weil in diesem bewuĂten und begrenzten Provinzialismus der Gedichte ein WeltgefĂźhl umfaĂt ist, und weil in diesen mit sehr viel Zeitluft und mit aktuellem Zeitgeschehen angefĂźllten Anekdoten der Unterton des Bleibenden, des GĂźltigen, des Ewigen, des Ewig-Menschlichen mitklingt."
"... und, wenn es ihm wieder einmal schwer fallen wollte, daĂ so viele Leute in der Welt so reich seyen, und er so arm, so dachte er nur an den Herrn Kannitverstan in Amsterdam, an sein groĂes Haus, an sein reiches Schiff, und an sein enges Grab."
"Der Mensch hat wohl täglich Gelegenheit, in Emmendingen und Gundelfingen, so gut als in Amsterdam Betrachtungen ßber den Unbestand aller irdischen Dinge anzustellen, wenn er will, und zufrieden zu werden mit seinem Schicksal, wenn auch nicht viel gebratene Tauben fßr ihn in der Luft herum fliegen."
""Ich bin von armen, aber frommen Eltern geboren, habe die Hälfte der Zeit in meiner Kindheit bald in einem einsamen Dorf, bald in den vornehmen Häusern einer berßhmten Stadt [Basel] zugebracht. Da habe ich frßhe gelernt, arm seyn und reich seyn. Wiewohl ich bin nie reich gewesen; ich habe gelernt, nichts haben und alles haben, mit den FrÜhlichen froh seyn und mit den Weinenden traurig. Diese Vorbedeutung von dem Schicksal meiner kßnftigen Tage hat mir mein Gott in meiner Kindheit gegeben."