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April 10, 2026
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"Das wahrhaft schĂśpferische, geniale KunststĂźck, Gemeinschaft und PersĂśnlichkeit in der Menschengestaltung zu vereinen, hat bisher unsere Epik nur hĂśchst unvollkommen zustande gebracht. In dieser Vereinigung aber erblicken wir die Perspektive einer neuen Romanliteratur."
"Auferstanden aus Ruinen // Und der Zukunft zugewandt, // Lass uns dir zum Guten dienen, // Deutschland einig Vaterland."
"Das Gegenteil eines Fehlers wäre hier wiederum ein Fehler, denn nur ein einheitliches, gesundes, demokratisches Deutschland kann zur Gesundung der Welt beitragen. Einer der verhängnisvollsten Fehler unserer Geschichte besteht gerade darin, daĂ wir auf Fehler falsch, das heiĂt wiederum fehlerhaft reagieren, wie es in dem Satze zum Ausdruck kommt: âDas Gegenteil eines Fehlers ist wieder ein Fehler.â"
""Normal ist einfach, was normale Menschen tun"
"Der Neurotiker versucht [âŚ], ein Ăbermensch zu sein; er isst zweimal so viel, arbeitet zweimal so schwer, wendet zweimal so viel Energie auf, und das Ergebnis ist zweimal so viel Leid."
"Man darf beide Dichter nicht miteinander vergleichen, ohne den einen durch den andern zu vernichten. Byron ist der brennende Dornbusch, der die heilige Zeder des Libanon in Asche legt. Das groĂe Epos des Italieners hat seinen Ruhm durch Jahrhunderte behauptet, aber mit einer einzigen Zeile des Don Juan kĂśnnte man das ganze Befreite Jerusalem vergiften."
"In Venedig ist Torquato Tassos Echo bereits verhallt // Und stumm rudert der liedlose Gondoliere."
"Wer lebt, soll nimmer mit den Toten streiten."
"Der baut auf Sand, der nur auf ErdenstĂźtzen// Ein neues Reich zu grĂźnden sich vermiĂt,// Wo wenig der Verbundnen ihn beschĂźtzen,// Wo er von Heiden rings umgeben ist."
""Und dieser Krug, den ich am Munde halte: // Er ist ein Abbild andrer KrĂźge nur. // Das Neue wird so ganz und gar das Alte"
"Um eine schĂśne Pfingststimmung zu bewirken, // Stellt man in den kleinen Städten Birken // Vor die TĂźr. [...] Aber vor allen // Dingen vergeĂt // Nicht: wir feiern Pfingsten das SchĂźtzenfest."
"Er fiel wie eine Qualle, die zur Ebbe auf Strand geriet, in sich zusammen."
"Die heutige Dichtung der Expressionisten ist nicht unverständlicher oder absonderlicher als irgendein hymnisches oder ekstatisches Gedicht von Goethe, mit dessen Grundformen sie sich berßhrt."
"Deutschland ist untergegangen in einem Bad von Stahl. Heraldische Drachen und Schlangen beten zum biblischen Baal."
"Wir dĂźrfen diese unsere Zeit nur nicht als Ăbergangszeit empfinden. Wir sind wir und haben unsere Pflicht zu tun. Und diese Pflicht ist, in der Relativität die Verkettung mit dem Absoluten nicht zu vergessen. Gott lebt, auch wenn er schläft und träumt. Die nächste Zukunft der Erde hängt von den groĂen VĂślkern ab, in denen Gottes Traum am lebendigsten geträumt wird: von RuĂland und Deutschland."
"Die Skaldenpoesie zeichnet sich durch eine auĂerordentliche Konzentration des dichterischen Bildes aus. ... Ihre artistische Technik ist der des sogenannten Expressionismus erstaunlich verwandt."
"Die reiche deutsche Literatur des Mittelalters ist ohne den EinfluĂ der franzĂśsischen Troubadoure (die heutige ohne Flaubert und Dostojewski), die englische Literatur ohne die Italiener, die italienische ohne den Einbruch des deutschen Blutes in Italien (Kaiser Friedrich II. von Hohenstaufen: der auch der erste Dichter in italienischer Sprache und vielleicht der Erfinder des Sonetts war), Goethe ohne die Antike nicht vorstellbar."
"In der Dichtung schlägt das Herz eines Volkes und sein Gewissen."
"Ach, besser wär's, ihr alten Knaben, ein Rßckgrat ßberhaupt zu haben im Leben und daheim im Laden und nicht bei vÜlkischen Paraden."
"Wo kein Geld / da ist kein Freud / wo kein Freud / da ist Leyd / wo Leyd / da ist Traurigkeit."
"Ein frĂśhlicher Mensch ist kein Schmeichler / kein Betrieger / kein Lieger / ist warhafft in seiner Sachen / thut selten weynen / vielmehr lachen."
"Die Trunckenheit verwirret / verfĂźhret / und verblendet dem Menschen sein ohne deme inficirtes Gehirn..."
"Sie HodentĂśter!"
"Was mich dorthin treibt, ist dieser Hass des Westens auf die muslimische Welt, dieser unberechtigte Hass."
"Mit den Antiterrorkriegen demontieren wir unsere Zivilisation."
""Das Traurige ist"
"Sie Ăbelkrähe!"
"Wir werden immer mehr zu Herren der physischen Welt. Wir landen auf dem Mond, aber das Verhalten des Menschen und seine Einstellungen haben mit den Naturwissenschaften nicht Schritt gehalten."
"Während wir alle von einer Insel in der Sßdsee träumen, von der Rßckkehr ins Paradies, sieht die Wirklichkeit ganz anders aus."
"Im Management ist die Kontrolle Ăźber die Stimmung wahrscheinlich wichtiger als viele komplizierte Verfahren, die in komplizierten Grafiken dargestellt sind."
"Es ist ein Gesetz des menschlichen Geistes, dass man einen Irrtum nur dadurch ßberwinden kann, dass man ihn an sich selbst erfährt, erlebt und wenigstens als vorläufige Annahme sich zu eigen macht."
"Jeder Wandel in der menschlichen Natur ist ein Wandel zum Wachstum hin; ohne Wachstum ist das Leben nicht lebenswert."
""Wir gehn dahin und wandern // von einem Jahr zum andern, [...] // durch so viel Angst und Plagen, // durch Zittern und durch Zagen, // durch Krieg und groĂe Schrecken, // die alle Welt bedecken."
"O Haupt voll Blut und Wunden // Voll Schmerz und voller Hohn, // O Haupt, zum Spott gebunden // Mit einer Dornenkron."
"Gib dich zufrieden und sei stille."
"Geh aus mein Herz, und suche Freud, // in dieser lieben Sommerzeit // an deines Gottes Gaben."
"Befiehl du deine Wege // Und was dein Herze kränkt // Der allertreusten Pflege // Des, der den Himmel lenkt."
""Es giebt ja in der ganzen Natur keinen wichtigeren, keinen der Betrachtung wßrdigeren Gegenstand und wenn ein berßhmter Philosoph und Staatsmann der Vorzeit (Cic. de off. I. 42.) den Ackerbau fßr das wßrdigste Geschäft eines freien Bßrgers erklärt, so muà es auch ein ebenso wßrdiges Geschäft fßr ihn sein, sich mit dem Boden bekannt zu machen, ohne welchen kein Ackerbau denkbar."
"Einem irrenden Papst Widerstand leisten ist soviel wie dem Herrn Christus gehorchen."
"Der Papst ist ein Bischof wie ein anderer Bischof Ăźber sein Bistum und nichts weiter."
"Das aber erfĂźllt mich mit Freude, dass sie meine BĂźcher doch haben lesen mĂźssen, worin ihre Bosheit geoffenbart wird. Ich weiĂ auch, daĂ sie meine Schriften fleiĂiger gelesen haben als die Heilige Schrift, weil sie in ihnen Irrlehren zu finden wĂźnschten."
""Schreiben ist der verzweifelte Versuch, der Einsamkeit etwas WĂźrde abzuringen"
"Meine Macht im Verlag ist unermesslich, ich trage dort den Namen 'Der Unkritisierbare'. Meine Bßcher werden nur von blinden Lektoren lektoriert, denen man die Zunge herausgerissen hat, und mein nächstes Buch hat ein Lesebändchen aus gepresstem Uran."
"Lesen ist eine intelligente Methode, sich selber das Denken zu ersparen."
"Es gibt Wunder, die mĂźssen im Dunkeln geschehen"
"Die Neugier ist die mächtigste Antriebskraft im Universum, weil sie die beiden grĂśĂten Bremskräfte im Universum Ăźberwinden kann: die Vernunft und die Angst.""
"Das Leben ist zu kostbar, um es dem Schicksal zu Ăźberlassen."
"Was auĂer Unwissen und die Ăberzeugung, dass Unwissen eine Tugend ist, zeichnet die Unterschicht vor allem aus? Intolerante PrĂźderie, bigotte FrĂśmmigkeit und die unerschĂźtterliche Ăberzeugung, dass die diesen Dingen innewohnende verklemmte Moral fĂźr alle zu gelten hat."
"Auch eine Niederlage kann groĂes Kino sein. Es ist hoch dramatisch, wenn man kurz vor Erreichen des groĂen Ziels scheitert. Aber es ist natĂźrlich die Frage, ob die Verleiher das auch so sehen."
"Wir werden mehr und mehr von auĂen geleitet und gegängelt, meist ohne das zu merken. Unsere Gesellschaft spielt uns eine Freiheit vor, die es gar nicht mehr gibt. Die USA zum Beispiel kämpfen, um Demokratie zu exportieren, anderen Ländern die Freiheit zu bringen. Gleichzeitig werden den BĂźrgern daheim ihre bĂźrgerlichen Freiheiten entzogen. Was fĂźr ein perverser Mechanismus. Bei uns ist das auch bald schon so."