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April 10, 2026
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"Das Alte Testament ist despotisch, das Neue republikanisch. Die Erklärung der Menschenrechte durch die FranzÜsische Revolution hat uns zu dieser Entdeckung verholfen."
"Wie die Männer es am besten verstehen, die Vorzßge der Frauen zu erkennen, so fällen die Frauen oft die richtigsten Urtheile von uns. Beide Geschlechter scheinen sich als Kundschafter bewachen zu sollen, und sind mit verschiedenen Fähigkeiten ausgestattet, die sie zu dieser wechselseitigen Aufsicht tauglich machen."
"Gesetze schinden die Armen, und die Reichen beherrschen die Gesetze."
"Die Tugend, die immer gehĂźtet werden muĂ, ist kaum der Schildwache werth."
"Wie vertraut ein Mann mit Frauen sei, es bleibt viel Fremdes doch dabei."
"Durch wĂŽp und spiles liebe wirt maneger zeinem diebe. ("Weibern und dem Spiel zuliebe wurde mancher Mann zum Diebe.")"
"Versagen ist der Frauen Sitte, doch lieben sie, dass man sie bitte."
"Reines Herz und reiner Mut // Sind in jedem Kleide gut."
"Mein Herz im Traume Wunder sieht, was nie geschah und nie geschieht."
"Man lobt im Tode manchen Mann, der Lob im Leben nie gewann."
"Hunger ist der beste Koch, aber er hat nichts zu essen."
"Des Honigs SĂźĂe verdrieĂet, so man zuviel genieĂet."
"Der Wagen hat keine Stelle, an der das fĂźnfte Rad zu befestigen ist."
"Der neue Besen kehrt gut, bevor er voll Staub ist."
"Dem Armen ist nicht mehr gegeben, als gute Hoffnung, Ăźbles Leben."
"Weshalb kĂśnnen wir denn nicht natĂźrlich sein? Oh, ich weiĂ sehr wohl, uns fehlt nur der Mut."
"Sie ahnen nicht, wie zart und rein das Leben eines jungen Mädchens ist bis zur Zeit der ersten Liebe."
""Der Glaube an einen lenkenden, strafenden Gott ist die letzte groĂe Illusion der Menschheit, und was, wenn auch diese verloren ist? Dann ist sie klĂźger geworden"
"Ich muss hinein gehen, der Nebel steigt auf."
"Zu leben, das ist Kraft, die voll sich genßgt. Ganz ohne sonstigen Sinn, allmächtig genug."
"Was man dem Volke dreimal sagt, hält das Volk fßr wahr."
"MenschenhaĂ! Ein HaĂ Ăźber ein ganzes Menschengeschlecht! O Gott! Ist es mĂśglich, daĂ ein Menschenherz weit genug fĂźr so viel HaĂ ist! Und gibt es denn nichts LiebenswĂźrdiges unter den Menschen mehr? Und gibt es keine Tugenden mehr unter ihnen, keine Gerechtigkeit, keine Wohltätigkeit, keine Bescheidenheit im GlĂźcke, keine GrĂśĂe und Standhaftigkeit im UnglĂźck?"
"Der Tugend folgt die Belohnung, dem Laster die Strafe."
"Dem Durstigen kommt es, als solchem, auf die Schale nicht an, sondern auf die FrĂźchte, die man ihm darin bringt."
"Witz, wenn du dich in die Luft erhebst: wie stehen die Weisen und blicken dir nach!"
"Und siehe da, wenn ich mit meiner Schwester davon rede, welche hinter mir sitzt, und arbeitet, so erfahre ich, was ich durch ein vielleicht stundenlanges BrĂźten nicht herausgebracht haben wĂźrde."
"Torheit, du regierst die Welt, und dein Sitz ist ein schĂśner weiblicher Mund!"
"Schlagt ihn todt! Das Weltgericht // fragt euch nach der Ursach nicht."
"Zwar, eine Sonne, sagt man, scheint dort auch // Und Ăźber buntre Felder noch, als hier: // Ich glaubs! nur Schade, daĂ das Auge modert, // Das diese Herrlichkeit erblicken soll."
"Wer heut sein Haupt noch auf der Schulter trägt, // Hängt es schon morgen zitternd auf den Leib, // Und ßbermorgen liegts bei seiner Ferse."
"Und der im Leben tausendmal gesiegt, // Er wird auch im Tod zu siegen wissen!"
"Komm, weine nicht; // Du bist so werth mir, wie die Treue selbst!"
"In Staub mit allen Feinden Brandenburgs!"
"Ich? die Spur? Bin ich der Teufel? Ist das ein PferdefuĂ?"
"Zum Stolpern brauchts nicht mehr als FĂźĂ"
"Als ob ein Stßck von meinem Hornvieh spräche"
"Der Mensch wirft alles, was er sein nennt, in eine PfĂźtze, aber kein GefĂźhl."
"Und was ist des Strebens wert, wenn es die Liebe nicht ist!"
"Die Welt ist groĂ, man kann sich darin wohl vergessen."
"Wenn wir von den Dichtern verlangen wollen, dass sie so idealisch sein sollen wie ihre Helden, wird es noch Dichter geben?"
"Das Wissen macht uns weder besser, noch glĂźcklicher."
"Lerne auch mit dem Zarten umzugehen."
""Kein Gold besticht ein empĂśrtes Gewissen, und wenn der lasterhafte FĂźrst auch alle Blicke und Mienen und Reden besticht, wenn er auch alle KĂźnste des Leichtsinns und der Ăppigkeit herbeiruft, um das häĂliche Gespenst vor seinen Augen zu verscheuchen"
"Kann man auch nur den Gedanken wagen, glĂźcklich zu sein, wenn alles in Elend darnieder liegt?"
"Die Wahrheit ist, daĂ mir auf Erden nicht zu helfen war."
"âDie Notwendigkeit, eine Rolle zu spielen, und ein innerer Widerwillen dagegen machen mir jede Gesellschaft lästig, und froh kann ich nur in meiner eigenen Gesellschaft sein, weil ich da ganz wahr sein darf.â"
"Der Staat sichert uns unser Eigentum, unsre Ehre und unser Leben, wer sichert uns aber unser inneres GlĂźck zu, wenn es die Vernunft nicht tut?"
"Nie in meinem Leben, und wenn das Schicksal noch so sehr drängte, werde ich etwas tun, das meinen inneren Forderungen, sei es auch noch so leise, widerspräche."
"Mit demselben GefĂźhle, mit welchem du bei dem Abendmahle das Brot nimmst aus der Hand des Priesters, mit demselben GefĂźhle, sage ich, erwĂźrgt der Mexikaner seinen Bruder vor dem Altare seines GĂśtzen."
"Ich erkenne nur ein hĂśchstes Gesetz an, die Rechtschaffenheit, und die Politik kennt nur ihren Vorteil."