First Quote Added
April 10, 2026
Latest Quote Added
"Wer lebt, soll nimmer mit den Toten streiten."
"Der baut auf Sand, der nur auf ErdenstĂźtzen// Ein neues Reich zu grĂźnden sich vermiĂt,// Wo wenig der Verbundnen ihn beschĂźtzen,// Wo er von Heiden rings umgeben ist."
""Wir gehn dahin und wandern // von einem Jahr zum andern, [...] // durch so viel Angst und Plagen, // durch Zittern und durch Zagen, // durch Krieg und groĂe Schrecken, // die alle Welt bedecken."
"O Haupt voll Blut und Wunden // Voll Schmerz und voller Hohn, // O Haupt, zum Spott gebunden // Mit einer Dornenkron."
"Gib dich zufrieden und sei stille."
"Geh aus mein Herz, und suche Freud, // in dieser lieben Sommerzeit // an deines Gottes Gaben."
"Befiehl du deine Wege // Und was dein Herze kränkt // Der allertreusten Pflege // Des, der den Himmel lenkt."
"Weh dem, der sterben sah. Er trägt fĂźr immer // Die weiĂe Blume bleiernen Entsetzens."
"Was dich schmerzet, ich sag es im BÜsen. // Und uns quälet ein fremdes Wort. // Unsere Hände werden im Dunkel sich lÜsen, // Und mein Herz wird sein wie ein kalter Ort."
"Das dunkle Volk der flatternden Plejaden // Huscht wie ein Fledermäuse-Schwarm dahin. // Der Wagen zieht auf seinen dunklen Pfaden // Stumm fort und ohne Last seit Urbeginn."
"Wer wollte die Waffen gegen die GĂśtter richten?"
"Wer weise ist, freue sich im schweigsamen Herzen."
"Von wem die Musen berichten werden, der wird leben."
"Verzeihe dem Geständigen!"
"Spät kommt die Strafe auf leisen Sohlen."
"Oft pflegen im Gold viele Ăbel zu stecken."
"Ein kultiviertes Mädchen meidet die Kßsse eines Alten."
"Das leichte Rad des Schicksals dreht sich in schnellen Kreisen."
"Besiegt werden harte Herzen durch weiche Bitten."
"Verstand bringt Leiden"
"GlĂźck achtet nicht auf die Zeit."
"Vergnßgte Einsamkeit! du bist die Ruhe. // So meine stille Brust sich längst erwählet, [...]"
"Frau, schreib ich fĂźr den Ruhm, und fĂźr die Ewigkeit? // Nein, zum VergnĂźgen meiner Freunde!"
"Du Gott des Krieges, laà die Erde! // Dein Schritt, mit Blut bemerkt, ist fßrcherlich, ist schwer, // Verändre doch die schreckliche Gebärde, // Und schßttle länger nicht den Speer."
"Komm, leb mit mir und liebe mich; // ich will die Wonne lehren dich, // die Wiesen, Berge, Wald gewähren, // die SchÜnheit der Natur dich lehren."
"An Macht und Ehr'! Ei wohl, mein soll die Herrschaft Emden werden!"
"Worte sind des Dichters Waffen."
"Wer seine Augen stets am rechten Orte hat, // Zum rechten Sinne stets die rechten Worte hat, // Der ist der wahre Dichter, der den SchlĂźssel, // Den rechten SchlĂźssel zu der rechten Pforte hat."
"Wenn wir nach Tätigkeiten suchen, die sich mit dem Schaffen des bildenden Kßnstlers vergleichen lassen, bieten sich eigentlich nur zwei geistige Berufe an: der des Dichters und jener des Philosophen, denn diese beiden verfolgen ähnliche Ziele wie der Kßnstler. Wie der bildende Kßnstler wollen auch diese beiden nur eines: ihr Verständnis der Wirklichkeit so konkret wie mÜglich zum Ausdruck bringen."
"Wenn wir von den Dichtern verlangen wollen, dass sie so idealisch sein sollen wie ihre Helden, wird es noch Dichter geben?"
"Wenn wir in ihr das Aufenthaltsrecht erwerben, wird die Erschriebene Welt der Dichter unsre Erlesene Wirklichkeit."
"Wenn ich so die kleinen Dampfer die riesigen Kähne vorßberschleppen sehe, muss ich immer an den Dichter und das Publikum denken."
"Wenn du einmal heiraten solltest, so nimm nicht den Dichter, sondern den Verleger."
"Was jedoch die schlechten Dichter, diese elenden Reimeschmede, anbetrifft, was läĂt sich von ihnen wohl anderes sagen, als daĂ sie der Inbegriff aller Dummheit und Aufgeblasenheit sind, die es in dieser Welt gibt?"
"Was ist ein Dichter? Ein unglßcklicher Mensch, dessen Lippen so geformt sind, dass sein Seufzen und Schreien sich in schÜne Musik verwandelt, während sich in seiner Seele geheime Qualen verbergen."
"Was ein Dichter, des Gottes voll, in heiliger Begeisterung niederschreibt, das ist sicherlich schĂśn."
"Was bleibet aber, stiften die Dichter."
"Ăberhaupt kĂśnnen die Dichter nicht genug von den Musikern und Malern lernen."
"Singe, wem Gesang gegeben, // In dem deutschen Dichterwald! // Das ist Freude, das ist Leben // Wenn's von allen Zweigen schallt."
"Selig der Dichter, er kann festhalten das zeitliche Dasein, // Aber verewigen auch alle Gestalten des Raums."
"Prosa kann Abend und Mondlicht malen, aber die Morgendämmerung zu besingen, bedarf es der Dichter."
"Oft habe ich gehĂśrt, kein guter Dichter kĂśnne leben, ohne dass seine Leidenschaft entflammt sei und ohne einen gewissen Anflug von Wahnsinn."
"Nie vergesse der Dichter Ăźber der Zukunft, die ihm eigentlich heller vorschimmert, die Forderungen der Gegenwart und also des nur an diese angeschmiedeten Lesers."
"Neue Dichter seh ich kommen, nach innen den Blick gerichtet."
"Manche Dichter geraten unter dem Malen schlechter Charaktere oft so ins Nachahmen derselben hinein, wie Kinder, wenn sie träumen zu pissen, wirklich ihr Wasser lassen."
"Man gilt in der Welt nicht fßr einen Sachverständigen in Versen, wenn man nicht mit dem Aushängeschild des Dichters, Mathematikers usw. auftritt."
"Malern und Dichtern war es stets erlaubt zu wagen, was immer beliebt."
"Kein Literat, auch von den glänzendsten Gaben, ist jemals zum Dichter geworden."
"Naturforscher und Dichter haben durch eine Sprache sich immer wie ein Volk gezeigt."
"Jeder Dichter ist Realist und Idealist, Impressionist und Expressionist, Naturalist und Symbolist zugleich, oder er ist Ăźberhaupt keiner."