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April 10, 2026
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"Ohne ihn wäre die deutsche Politik langweiliger gewesen."
"Die ĂberbrĂźckung geistig-kultureller Hemmschwellen und seelischer Barrieren mag schwieriger sein. Aber mit Takt und mit Respekt vor dem SelbstgefĂźhl der bisher von uns getrennten Landsleute wird es mĂśglich sein, daĂ ohne entstellende Narben zusammenwächst, was zusammengehĂśrt"
"Jetzt wächst zusammen, was zusammengehÜrt."
"[...] ich habe es noch in diesem Sommer erneut zu Papier gebracht: Berlin wird leben, und die Mauer wird fallen."
"Die Demokratie ist uns keine Frage der ZweckmäĂigkeit, sondern der Sittlichkeit."
"Deutsche Sozialdemokraten dßrfen Kränkungen der Freiheit nie und nimmer hinnehmen. Im Zweifel fßr die Freiheit!"
"Die Zukunft wird nicht gemeistert von denen, die am Vergangenen kleben."
"Dieses katholische Volk weiĂ, daĂ man nur vor Gott kniet. Und da kommt ein vermutlich aus der Kirche ausgetretener Sozialist aus dem Westen und beugt sein Knie. Das rĂźhrt das Volk. Aber rĂźhrt es auch die Opfer des Stalinismus? Sie muĂten knien, weil sie einen Gewehrkolben ins Kreuz bekamen."
"Woher wissen diese Schweine, vor wem ich gekniet bin?"
"âDer Tag wird kommen, an dem das Brandenburger Tor nicht mehr an der Grenze liegt. An jener Grenzlinie, die mitten durch unsere Familien geht, die unser Volk zerreiĂt, die unser Berlin aufspaltet. Bis jener Tag kommt, bitten wir, rufen wir, fordern wir: Macht das Tor auf, macht Schluss mit der widernatĂźrlichen Spaltung!â"
"Das Urheberrecht kennt kein Recht auf Privatkopie. Die Zulässigkeit der Privatkopie beruht auf einer staatlichen Lizenz nach dem Motto: Schßtzen, was man schßtzen kann. Vergßten, was man nicht schßtzen kann."
""Browser? Was sind denn jetzt nochmal Browser?"
"Aber das Recht auf informationelle Selbstbestimmung heiĂt ja nur, dass BĂźrger darĂźber informiert werden mĂźssen, wer was von ihnen speichert."
"Ihr Widerstand speist sich ganz wesentlich aus jugendlicher Sehnsucht nach Menschlichkeit, aus jugendlicher Leidenschaft fĂźr Freiheit und Gerechtigkeit. Das läĂt die Geschwister Scholl und die anderen auch Ăźber die Zeitdistanz von 60 Jahren uns so nahe, so lebendig sein."
"Die Angeklagten haben im Kriege in Flugblättern zur Sabotage der RĂźstung und zum Sturz der nationalsozialistischen Lebensform unseres Volkes aufgerufen, defaitistische Gedanken propagiert und den FĂźhrer aufs gemeinste beschimpft und dadurch den Feind des Reiches begĂźnstigt und unsere Wehrkraft zersetzt. Sie werden deshalb mit dem T o d e bestraft. [...] Wenn solches Handeln anders als mit dem Tode bestraft wĂźrde, wäre der Anfang einer Entwicklungskette gebildet, deren Ende einst â 1918 â war. Deshalb gab es fĂźr den Volksgerichtshof zum Schutze des kämpfenden Volkes und Reiches nur eine gerechte Strafe: die Todesstrafe."
"Ich bin nach wie vor der Meinung, das Beste getan zu haben, was ich gerade jetzt fĂźr mein Volk tun konnte. Ich bereue deshalb meine Handlungsweise nicht und will die Folgen, die mir aus meiner Handlungsweise erwachsen, auf mich nehmen."
"Es war unsere Ăberzeugung, dass der Krieg fĂźr Deutschland verloren ist, und dass jedes Menschenleben, das fĂźr diesen verlorenen Krieg geopfert wird, umsonst ist."
"[Weil] ich bestrebt sein wollte, als StaatsbĂźrger dem Schicksal meines Staates nicht gleichgĂźltig gegenĂźber zu stehen, entschloss ich mich, nicht nur in Gedanken, sondern auch in der Tat meine Gesinnung zu zeigen."
"Von dem Gedanken, eine schlagkräftige Organisation zu schaffen, bin ich bald wieder abgekommen, weil ein solches Unternehmen nicht zeitgegeben ist. Ich hatte diesen Gedanken im Anfang des Januar 1943 nur ganz flĂźchtig gefaĂt. Ich habe darĂźber mit niemanden gesprochen und es ist nicht der geringste Versuch zur Bildung einer solchen Organisation unternommen worden."
"Ich bin der Ansicht, dass in Deutschland in der Zeit von 1918-1933 und vor allem 1933 nicht zu sehr die Masse des Deutschen Volkes politisch versagt hat, sondern gerade diejenige Schicht, eines Staates, der ein Volk politisch fĂźhren sollte, die Intelligenz."
"Der Name "die WeiĂe Rose" ist willkĂźrlich gewählt. Ich ging von der Voraussetzung aus, daĂ in einer schlagkräftigen Propaganda gewisse feste Begriffe da sein mĂźssen, die an und fĂźr sich nichts besagen, einen guten Klang haben, hinter denen aber ein Programm steht."
"Wer je gelebt in Liebesarmen, // Der kann im Leben nie verarmen;"
"Von drauĂâ vom Walde komm ich her; // Ich muĂ euch sagen, es weihnachtet sehr! // Nun sprecht, wie ichâs hierinnen findâ! // Sindâs gute Kindâ, sindâs bĂśse Kindâ?"
"Ăber die Heide hallet mein Schritt; Dumpf aus der Erde wandert es mit."
"Kein Klang der aufgeregten Zeit // Drang noch in diese Einsamkeit."
"Halte fest: du hast vom Leben // Doch am Ende nur dich selber."
"Ein Punkt nur ist es, kaum ein Schmerz, // Nur ein GefĂźhl empfunden eben; // Und dennoch spricht es stets darein // Und dennoch stĂśrt es dich zu leben."
"Ein Blatt aus sommerlichen Tagen, // Ich nahm es so im Wandern mit, // Auf daĂ es einst mir mĂśge sagen, // Wie laut die Nachtigall geschlagen, // Wie grĂźn der Wald, den ich durchschritt."
"der Sperling gleicht dem Menschen, an sich ist er ohne Wert, aber er trägt die MĂśglichkeit zu allem GroĂen in sich."
"Der Nebel steigt, es fällt das Laub; // Schenk ein den Wein, den holden! // Wir wollen uns den grauen Tag // Vergolden, ja vergolden!"
"Der Eine fragt: was kommt danach? // Der Andre fragt nur: ist es recht? // Und also unterscheidet sich // Der Freie von dem Knecht."
"Wem kann ich erzählen, dass die Ilias mich langweilt?"
"Was fĂźr eine vorzĂźgliche Einrichtung, daĂ die Gedanken nicht als sichtbare Schrift Ăźber unsere Stirne laufen. Leicht wĂźrde jedes Beisammensein, selbst ein harmloses wie dieses, zum MĂśrdertreffen."
"Das Vergangene ist nicht tot; es ist nicht einmal vergangen. Wir trennen es von uns ab und stellen uns fremd."
"Schreiben ist groĂ machen."
"Das Paradies kann sich rar machen, das ist so seine Art."
"Und die Funktion von Kunst besteht fĂźr mich darin, die Wirklichkeit unmĂśglich zu machen."
"Schlafen ist Verdauen der Sinneneindrßcke. Träume sind Exkremente."
"Ein Charakter ist ein vollkommen gebildeter Willen."
"Das Herz ist der SchlĂźssel der Welt und des Lebens."
"Bosheit ist nichts als eine GemĂźtskrankheit."
"Alle gĂśttlichen Gesandten mĂźssen Mathematiker sein."
"FĂźr das Lebendige ist kein Ersatz."
""Zur Welt suchen wir den Entwurf"
"Trägt nicht alles, was uns begeistert, die Farbe der Nacht?"
"Soll nicht die dichterische Leier tĂśnen // Dem KĂśnig der den Frieden liebt // An Kriegesschall nicht kann sein mildes Ohr gewĂśhnen // Und sich bei Mord betrĂźbt."
"Hypothesen sind Netze, nur der wird fangen, der auswirft."
"Himmlischer, als jene blitzenden Sterne, dĂźnken uns die unendlichen Augen, die die Nacht in uns geĂśffnet."
"Hier ist Amerika oder Nirgends."
"Freunde, der Boden ist arm, wir mĂźssen reichlichen Samen ausstreun, dass uns doch nur mäĂige Ernten gedeihn."