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April 10, 2026
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"Dieser Mann hat auf geradezu lachhafte Art absolut keinen Funken Humor."
"Den Staatsmann Kohl wird man nicht mehr von der Landkarte tilgen kĂśnnen. GlĂźckwunsch, Kanzler!"
"Ich wßrde nicht sagen, dass ich alles wieder so mache, wie ich es gemacht habe, denn dieser Weg ist von HÜhen und Tiefen geprägt, aber auch von Fehlern."
"Es war das System Kohl, zu dessen Kritikern er heute zählt, das ihn schon Mitte der sechziger Jahre fßr die rheinland-pfälzische CDU gewinnen konnte."
"Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten."
"Das ist ein moderner kommunistischer FĂźhrer, der war nie in Kalifornien, nie in Hollywood, aber der versteht etwas von PR. Der Goebbels verstand auch etwas von PR. Man muss doch die Dinge auf den Punkt bringen!"
"Es gibt [...] in der eigenen Fraktion eine Reihe von Leuten, die sich mit mir schwer tut. Manche meinen, der alte Elefant sei angeschlagen, und jetzt gibt man ihm einen Tritt."
"Wir gehen nach Berlin â aber nicht in eine neue Republik"
"Das ist eine klassische journalistische Behauptung. Sie ist zwar richtig, aber sie ist nicht die Wahrheit."
"Durch eine gemeinsame Anstrengung wird es uns gelingen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Sachsen und ThĂźringen schon bald wieder in blĂźhende Landschaften zu verwandeln, in denen es sich zu leben und zu arbeiten lohnt."
"Die neue Armut ist eine Erfindung des sozialistischen Jet-sets."
"Entscheidend ist, was hinten rauskommt."
"Ich rede vor Ihnen als einer, der in der Nazizeit nicht in Schuld geraten konnte, weil er die Gnade der späten Geburt und das Glßck eines besonderen Elternhauses gehabt hat."
"Wir werden die Arbeitslosigkeit und die Zahl der in Deutschland lebenden Ausländer um die Hälfte reduzieren."
"Der ewige Doktorand ist nichts Neues. Es gab ihn immer. Neu ist die Unzahl von Menschen, die der politische Akademisierungswahn in diese Sackgasse gejagt hat. Das typische Los eines ewigen Doktoranden, vor dem man schon vor 50 Jahren warnte, sieht so aus: Er arbeitet Ăźber Rilke. Jedesmal, wenn er glaubt, fertig zu sein, erscheint eine neue VerĂśffentlichung Ăźber Rilke. Er will sie berĂźcksichtigen (usw.)."
"Wer spricht von Siegen? Ăberstehn ist alles."
"Wenn arme Leute nachdenken, soll man sie nicht stÜren. Vielleicht fällt es ihnen doch ein."
"Verwandlung ist nicht LĂźge..."
"Tanzt die Orange. Wer kann sie vergessen, // wie sie, ertrinkend in sich, sich wehrt // wider ihr SĂźĂsein. Ihr habt sie besessen. // Sie hat sich kĂśstlich zu euch bekehrt."
"Sie sind so jung, so vor allem Anfang, und ich mÜchte Sie, so gut ich es kann, bitten, lieber Herr, Geduld zu haben gegen alles UngelÜste in Ihrem Herzen und zu versuchen, die Fragen selbst liebzuhaben wie verschlossene Stuben und wie Bßcher, die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind. Forschen Sie jetzt nicht nach den Antworten, die Ihnen nicht gegeben werden kÜnnen, weil Sie sie nicht leben kÜnnten. Und es handelt sich darum, alles zu leben. Leben Sie jetzt die Fragen. Vielleicht leben Sie dann allmählich, ohne es zu merken, eines fernen Tages in die Antwort hinein."
"Rose, oh reiner Widerspruch, Lust, // Niemandes Schlaf zu sein unter soviel // Lidern."
"Irgendwo blĂźht die Blume des Abschieds und streut // immerfort BlĂźtenstaub, den wir atmen, herĂźber; // auch noch im kommendsten Wind atmen wir Abschied."
"âŚGott war guter Laune. Geizen // ist doch wohl nicht seine Art; // und er lächelte: da ward // BĂśhmen, reich an tausend Reizen."
"Es gibt eine Menge Menschen, aber noch viel mehr Gesichter, denn jeder hat mehrere."
"Du muĂt dein Leben ändern."
"[...] das SchÜne ist nichts // als des Schrecklichen Anfang, den wir noch grade ertragen, // und wir bewundern es so, weil es gelassen verschmäht, // uns zu zerstÜren. Ein jeder Engel ist schrecklich."
"Das ist die Sehnsucht: wohnen im Gewoge // und keine Heimat haben in der Zeit. // Und das sind WĂźnsche: leise Dialoge // der armen Stunden mit der Ewigkeit."
"Alle, die in SchĂśnheit gehn, // werden in SchĂśnheit auferstehn."
"Ach, in meinem wilden Herzen nächtigt // obdachlos die Unvergänglichkeit."
"Wir bauen an dir mit zitternden Händen, // und wir tßrmen Atom auf Atom. // Aber wer kann dich vollenden, // du Dom."
"O Herr, gib jedem seinen eignen Tod, // das Sterben, das aus jenem Leben geht, // darin er Liebe hatte, Sinn und Not."
"Des Sommers Wochen standen still, // es stieg der Bäume Blut; // jetzt fßhlst du, daà es fallen will // in den, der alles tut."
"Denn Armut ist ein groĂer Glanz aus Innen ..."
"Das Erz hat Heimweh. Und verlassen // will es die MĂźnzen und die Räder, // die es ein kleines Leben lehren. // Und aus Fabriken und aus Kassen // wird es zurĂźck in das Geäder // der aufgetanen Berge kehren, // die sich verschlieĂen hinter ihm."