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April 10, 2026
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"Der moderne Staat, was auch seine Form, ist eine wesentlich kapitalistische Maschine, Staat der Kapitalisten, der ideelle Gesamtkapitalist."
"Die moderne Staatsgewalt ist nur ein Ausschuss, der die gemeinschaftlichen Geschäfte der ganzen Bourgeoisklasse verwaltet."
"Die Bourgeoisie hat in der Geschichte eine hÜchst revolutionäre Rolle gespielt. Die Bourgeoisie, wo sie zur Herrschaft gekommen, hat alle feudalen, patriarchalischen, idyllischen Verhältnisse zerstÜrt. Sie hat die buntscheckigen Feudalbande, die den Menschen an seinen natßrlichen Vorgesetzten knßpften, unbarmherzig zerrissen und kein anderes Band zwischen Mensch und Mensch ßbriggelassen als das nackte Interesse, als die gefßhllose bare Zahlung."
"Die Geschichte aller bisherigen Gesellschaft ist die Geschichte von Klassenkämpfen."
"Ein Gespenst geht um in Europa, das Gespenst des Kommunismus."
"Die Kommunisten wissen zu gut, dass alle VerschwÜrungen nicht nur nutzlos, sondern sogar schädlich sind."
"Die Gedanken der herrschenden Klasse sind in jeder Epoche die herrschenden Gedanken, d.h. die Klasse, welche die herrschende materielle Macht der Gesellschaft ist, ist zugleich ihre herrschende geistige Macht."
"Der Kommunismus ist fĂźr uns nicht ein Zustand, der hergestellt werden soll, ein Ideal, wonach die Wirklichkeit sich zu richten haben [wird]. Wir nennen Kommunismus die wirkliche Bewegung, welche den jetzigen Zustand aufhebt."
"Die Menschen sind die Produzenten ihrer Vorstellungen, Ideen pp., aber die wirklichen, wirkenden Menschen, wie sie bedingt sind durch eine bestimmte Entwicklung ihrer Produktivkräfte und des denselben entsprechenden Verkehrs bis zu seinen weitesten Formationen hinauf. Das Bewusstsein kann nie etwas Andres sein als das bewusste Sein, und das Sein der Menschen ist ihr wirklicher LebensprozeĂ."
"Die Demokratie, das ist heutzutage der Kommunismus. Eine andre Demokratie kann nur noch in den KÜpfen theoretischer Visionäre existieren, die sich nicht um die wirklichen Ereignisse kßmmern, bei denen nicht die Menschen und die Umstände die Prinzipien, sondern die Prinzipien sich selbst entwickeln. Die Demokratie ist proletarisches Prinzip, Prinzip der Massen geworden."
"Die Beaufsichtigung der Maschinen, das Anknßpfen zerrissener Fäden ist keine Tätigkeit, die das Denken des Arbeiters in Anspruch nimmt, und auf der anderen Seite wieder derart, dass sie den Arbeiter hindert, seinen Geist mit anderen Dingen zu beschäftigen."
"Nichts ist fĂźrchterlicher, als alle Tage von morgens bis abends etwas tun zu mĂźssen, was einem widerstrebt. Und je menschlicher der Arbeiter fĂźhlt, desto mehr muss ihm seine Arbeit verhasst sein, weil er den Zwang, die Zwecklosigkeit fĂźr sich selbst fĂźhlt, die in ihr liegen."
"Der nächste Weltkrieg wird nicht nur reaktionäre Klassen und Dynastien, er wird auch ganze reaktionäre VÜlker vom Erdboden verschwinden machen. Und das ist auch ein Fortschritt."
"Er hatte viele Gegner, dennoch kaum einen persĂśnlichen Feind."
""Aller Mehrwert"
"Die Kunst des Wartens besteht darin, inzwischen etwas anderes zu tun."
""O wär ich // der Kästner Erich! // Auch wär ich gern // Christian Morgenstern! // Und hätte ich nur einen Satz // vom Ringelnatz! // Doch nichts davon!"
"Wenn sich der Himmel grau bezieht, // mich stĂśrt's nicht im geringsten. // Wer meine weiĂe Hose sieht, // der merkt doch: Es ist Pfingsten."
"Wenn sich die Giraffen recken, // Hochlaub sucht die spitze Zunge, // Das ihnen so schmeckt, wie junge // FrĂźhkartoffeln mit Butter mir schmecken."
"Ăberall ist Wunderland. // Ăberall ist Leben!"
"Schenke mit Geist ohne List. // Sei eingedenk, // DaĂ dein Geschenk // Du selber bist."
"Mir graust. // Das Frauenzimmer ist abgesaust."
"Manche Leute verneigen // Sich gern vor Leuten, die ernsten Gesichts // Langdauernd schweigen."
"Ich sterbe. Du stirbst. Er stirbt. Viel schlimmer ist, wenn ein volles FaĂ verdirbt."
"Ich habe dich so lieb! // Ich wĂźrde dir ohne Bedenken // Eine Kachel aus meinem Ofen // Schenken!"
"Es war eine Schnupftabaksdose, // Die hatte Friedrich der GroĂe // Sich selbst geschnitzelt aus NuĂbaumholz. // Und darauf war sie natĂźrlich stolz."
"Es lohnt sich doch, ein wenig lieb zu sein // Und alles auf das Einfachste zu schrauben."
"Ein kleiner Spuk durch die Dampfheizung ging. // Keine Uhr war aufgezogen. // Ein zu frĂźh geborener Schmetterling // Kam auf das Schachbrett geflogen."
"Die Nachtigall ward eingefangen, // Sang nimmer zwischen Käfigstangen."
"Der Schnee ist weiĂ, wo nicht Menschen sind. // Der Schnee ist weiĂ fĂźr jedes Kind."
"Der FuĂballwahn ist eine Krank- // Heit, aber selten, Gott sei Dank. // [...] // Ich warne euch, ihr BrĂźder Jahns, // Vor dem Gebrauch des FuĂballwahns!"
"DaĂ bald das neue Jahr beginnt, // SpĂźr ich nicht im Geringsten. // Ich merke nur: Die Zeit verrinnt // Genau so wie zu Pfingsten."
"Das ist ein Symbol fßr das Leben.// Immer aufwärts, himmelan streben!// Feste zieh! Nicht nachgeben!"
"Wie ich von den Weisen hab' vernommen: // Wer Gefahr liebt, wird darin umkommen."
"Wer dient, bis dass er wird unwert, // Dem ist Undank zum Lohn beschert."
"Wenn die katz nicht ist im haus, // so hat frei umlaufen die maus."
"Was der teufel nicht mag ertichten, // Das muĂ ein altes weib verrichten."
"Falschheit regiert die ganze welt."
"GroĂen herrn und schĂśnen frauen // Soll man gern dienen, wenig trauen."
"Ein junger doctor muĂ haben // Ein kirchhof zum begraben."
"Ein blind Huhn findet auch wohl ein Korn!"
"Der Redner regiert den Haufen."
"Das wird selten oder nimmer gut, // was man ohn' Rat und MuĂe tut."
"Das sind gefährliche Katzen, // die vorne lecken und hinten kratzen."
"Das ist eine arme Maus, // die nur weiĂ zu einem Loch hinaus."
"Arbeit und Sparen macht reiche Knechte."
""Die heutige Lage in der ehemaligen DDR ist in der Tat vollkommen anders als bei uns nach 1945. Das Regime hat fast ein halbes Jahrhundert die Menschen verzwergt, ihre Erziehung, ihre Ausbildung verhunzt. Jeder sollte nur noch ein hirnloses Rädchen im Getriebe sein, ein willenloser Gehilfe. Ob sich heute einer dort Jurist nennt oder Ăkonom, Pädagoge, Psychologe, Soziologe, selbst Arzt oder Ingenieur, das ist vĂśllig egal: Sein Wissen ist auf weite Strecken vĂśllig unbrauchbar. In den meisten Fällen fehlt heute vom Fachlichen her eine Berufsperspektive in den Bereichen, in denen man ausgebildet wurde. Wir kĂśnnen den politisch und charakterlich Belasteten ihre SĂźnden vergeben, alles verzeihen und vergessen. Es wird nichts nĂźtzen; denn viele Menschen sind wegen ihrer fehlenden Fachkenntnisse nicht weiter verwendbar. Sie haben einfach nichts gelernt, was sie in eine freie Marktgesellschaft einbringen kĂśnnten.â"
"Deutschland ist auf dem Weg in eine westliche âDDR lightâ. [...] BĂźrger, auf die Barrikaden! Wir dĂźrfen nicht zulassen, daĂ alles weiter bergab geht, hilflose Politiker das Land verrotten lassen. Alle Deutschen sollten unsere Leipziger Landsleute als Vorbilder entdecken, sich ihre Parole des Herbstes vor dreizehn Jahren zu eigen machen: Wir sind das Volk!"
"Multi-Kulti ist gescheitert â weil die Ausländer die deutsche Kultur neben ihrer eigenen nicht akzeptieren oder auch nur dulden wollen. Das war allerdings schon seit Jahren abzusehen, wurde aber bewuĂt verschwiegen und kleingeredet. Nicht die Deutschen sind die Deppen, sondern diejenigen Politiker und Gutmenschen, die sich jahrzehntelang multikulturellen Träumen hingegeben haben."
"Welcher tausend und abermal tausend Nuancen ist der musikalische Ausdruck fähig! Und das ist ja eben das wunderbare Geheimnià der Tonkunst, daà sie da, wo die arme Rede versiegt, erst eine unerschÜpfliche Quelle der Ausdrucksmittel Üffnet!"