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April 10, 2026
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"Nimm keine RĂźcksichten auf das, was Du in der Klavierstunde gelernt hast. Ăberlege nicht lange, ob Du Dis mit dem vierten oder sechsten Finger anschlagen muĂt. Spiele dieses StĂźck sehr wild, aber stets sehr stramm im Rhythmus, wie eine Maschine. Betrachte hier das Klavier als eine interessante Art Schlagzeug u. handle dementsprechend."
"Ich sitze auf dem kleinsten Orte meines Hauses und habe Ihre Kritik vor mir. Bald werde ich sie hinter mir haben! Hochachtungsvoll! Ihr Max Reger"
"Ich habe bei der Hitze so enorm abgenommen, daĂ ich nachts keinen Schatten mehr werfe."
"Das Schwein und die Kßnstler haben das gemeinsam, daà man sie erst nach dem Tode schätzt."
"Ich habe fĂźr Fasching keinen Sinn; mein Humor ist mehr grotesker Natur. Mich widert die krankhafte Lustigkeit, die da meistens an den Tag gelegt wird, an."
"Der Satan hole die Musikschriftstellerei!"
""BACH ist Anfang und Ende aller Musik" (BACH als Notenbild)"
"Vielleicht versteht nur der Genius den Genius ganz."
"Versäume keine Gelegenheit, dich auf der Orgel zu ßben; es giebt kein Instrument, das am Unreinen und Unsauberen im Tonsatz wie im Spiel alsogleich Rache nähme, als die Orgel."
"Spiele immer, als hĂśrte dir ein Meister zu."
"Spiele im Takte! Das Spiel mancher Virtuosen ist wie der Gang eines Betrunkenen. Solche nimm dir nicht zum Muster."
"Spiele fleiĂig Fugen guter Meister, vor Allen von Joh. Seb. Bach. Das âwohltemperirte Clavierâ sei dein täglich Brod. Dann wirst du gewiĂ ein tĂźchtiger Musiker."
"Nur erst, wenn dir die Form ganz klar ist, wird dir der Geist klar werden."
"âMelodieâ ist das Feldgeschrei der Dilettanten, und gewiĂ eine Musik ohne Melodie ist gar keine."
"Lerne frĂźhzeitig die Grundgesetze der Harmonie."
"HĂśre fleiĂig auf alle Volkslieder; sie sind eine Fundgrube der schĂśnsten Melodieen, und Ăśffnen dir den Blick in den Charakter der verschiedenen Nationen."
"Fängst du an zu componiren, so mache Alles im Kopf. Erst wenn du ein Stßck ganz fertig hast, probire es am Instrumente."
"Es ist des Lernens kein Ende."
"Ehre das Alte hoch, bringe aber auch dem Neuen ein warmes Herz entgegen. Gegen dir unbekannte Namen hege kein Vorurtheil."
"Die Gesetze der Moral sind auch die der Kunst."
"Die Bildung des GehĂśrs ist das Wichtigste."
"TĂśne sind hĂśhere Worte."
"Musik ist die hĂśhere Potenz der Poesie."
""Licht senden in die Tiefe des menschlichen Herzens"
"In jedem Kinde liegt eine wunderbare Tiefe."
"[...] hält uns daher ein Componist vor seiner Musik ein Programm entgegen, so sag' ich: vor allem lass mich hÜren, dass du schÜne Musik gemacht, hinterher soll mir auch dein Programm angenehm sein."
"Ein rechter Meister zieht keine SchĂźler, sondern eben wiederum Meister."
"Das Talent arbeitet, das Genie schafft."
"Wenn man älter wird, werden die falschen Erfßllungen schmerzlicher, als die unerfßllt bleibende Träume."
"Bildung ist die Fähigkeit Wesentliches von Unwesentlichem zu unterscheiden, und jenes ernst zu nehmen."
"Die Kirche Roms hat durch die EinfĂźhrung des Weihnachtsfestes das Christenthum gerettet."
"Wer aus seiner Heimath scheidet, ist sich selten bewuĂt, was er alles aufgiebt; er merkt es vielleicht erst dann, wenn die Erinnerung daran eine Freude seines späteren Lebens wird."
""Wenn die Auswanderer [...] alles verlieren, die Liebe zu ihrem Vaterlande, selbst den geläufigen Ausdruck ihrer Muttersprache"
"Rauchen Sie Tabak, mein Gemahl, er verdirbt hĂśchstens die Tapeten, aber unterstehen Sie sich nicht, jemals eine Zeitung anzusehen; das verdirbt Ihren Charakter."
"MiĂklänge giebt es Ăźberall, und nur unser ist die Schuld, wenn wir sie ĂźbermäĂig empfinden."
"Erst im Auslande lernt man den Reiz des Heimatdialekts genieĂen."
"Ein Mensch kann nicht Alles wissen, aber etwas muĂ jeder haben, was er ordentlich versteht."
"Denn Liebe der Eltern flackert nicht umher wie die Liebe junger Herzen, sie sitzt tief und bleibt beständig, und wenn sie auch einmal in den Winkel gestampft wird, so bricht sie immer wieder hervor."
"Was ein Streber werden will, krĂźmmt sich beizeiten."
"Vorurteil: das Wort ist nicht Ăźbel. Wollte nur das Urteil nachkommen!"
"Sterne sind Gottestänzer."
"Nur Starke dĂźrfen sich dem Innenleben zuwenden, SeelenkrĂźppel bilden mĂźde Kirchen."
"Kultur muĂ Natur haben. // Noch einmal werden wir Wilde. Wann wir ganz reif sind."
"Gottesfurcht ist Gotteslästerung."
"Geiz // ist subjektive Armut."
"Freiheit ist eine Summe mikroskopischer Unfreiheiten."
"Erst muĂt du klar sein, dann siehst du die Welt klar."
"Entscheidung ist Beschränkung."
"Eine Seele ohne Zwang ist auch ohne Laster."
"Die eigenen FrĂźchte machen uns stark."