First Quote Added
April 10, 2026
Latest Quote Added
"Ohne Springer wäre diese Republik heute demokratischer; es gäbe weniger Nationalismus und Rassismus, weniger Polizeistaat, weniger Schnßffler, weniger Misstrauen, weniger Lßge, weniger Prostitution, sexuelle wie politische. Die Bundesrepublik wäre ein friedlicheres Land, nicht so gefährlich fßr seine Nachbarn und seine eigenen Minderheiten."
"Es gibt inzwischen genug Menschen, denen man ihre Obdachlosigkeit gar nicht ansieht. Sie sehen so aus, als kämen sie gerade aus dem Bßro. Man erkennt es nur an kleinen Zeichen: die Haare sind ungekämmt, der Anzug ein bisschen verknittert..."
"Durch die Unsicherheit und Angst meines ßbermächtigen Gegners ßberwand ich meine eigene Unsicherheit und Angst."
""Ein StĂźck Apartheid findet mitten unter uns statt"
""Die Verschärfung des Asylrechts, der Fremdenhass, die zunehmende Gettoisierung"
"Aber man muss sich verkleiden, um die Gesellschaft zu demaskieren, muss täuschen und sich verstellen, um die Wahrheit herauszufinden."
"Eine Ewigkeit rein zerebraler Existenz â das mag Intellektuellen als Paradies erscheinen, anderen Menschen als HĂślle."
"Er war 30 Jahre lang sozusagen das MaĂ aller Dinge in den Fragen des Bergsteigens, des Alpinismus. Sozusagen unser Mann im ewigen Eis. Sie waren so lange in Nepal, dass die Yetis jetzt sich schon Ăźber Sie unterhalten und sich fragen, ob es den Messner wirklich gibt!"
"Wir gehen immer mit dem Jung-Siegfried-GefĂźhl los. Wir denken, wir seien unverwundbar. Das ist natĂźrlich vĂśllig naiv und falsch."
"Viele Extremabenteurer [...] laufen vor häuslichen Problemen davon."
"Solange Leute aus dem BĂźro auf einfachen Wanderwegen auf einen kleinen Berg hinaufsteigen, finde ich das sehr positiv."
"Politik rettet die Welt wohl nicht."
"Ich kann AusdrĂźcke wie ÂťIch habe den Berg bezwungenÂŤ oder ÂťIch habe den Berg erobertÂŤ nicht mehr hĂśren. Das ist Nazisprache. [...] in Wirklichkeit sind wir da oben nur geduldete Kreucher und Fleucher."
"Ich habe auf die Sauerstoffflasche verzichtet, auf das Hochlager, am Ende auch noch auf den Partner. Nur auf den Humbug, hinaufzusteigen, habe ich nicht verzichtet. Das werfe ich mir selber lächelnd vor."
"Ich bin, was ich tue."
"Die Natur hat immer Recht. Die Fehler machen immer nur wir. Und der groĂe Fehler, den wir Extrembergsteiger machen, ist, den Unsinn Ăźberhaupt anzufangen."
"Die Kehle ist geschwollen, man hat Kopfweh, man hat Angst. Glauben sie niemandem, der in diesen HĂśhen von SpaĂ redet. Die Spitzenalpinisten fangen dort an, wo der SpaĂ aufhĂśrt. Was wir tun, ist unnĂźtz, ich bin ein Eroberer des Nutzlosen."
"Die GroĂfamilie ist die Basis unserer Gesellschaft."
"Der Sinn fällt nicht vom Himmel, er wird auch nicht von einer Religion gestiftet, sondern ich selbst stifte Sinn, indem ich mir mein Tun wichtig mache."
"Das GipfelglĂźck ist nur ein Wunsch der Untengebliebenen."
"[...] das Fast-Sterben und dann Ăberlebthaben ist das Stärkste, was wir spĂźren kĂśnnen."
"Im Grunde gibt es Materie gar nicht. Jedenfalls nicht im geläufigen Sinne. Es gibt nur ein BeziehungsgefĂźge, ständigen Wandel, Lebendigkeit. Wir tun uns schwer, uns dies vorzustellen. Primär existiert nur Zusammenhang, das Verbindende ohne materielle Grundlage. Wir kĂśnnten es auch Geist nennen. Etwas, was wir nur spontan erleben und nicht greifen kĂśnnen. Materie und Energie treten erst sekundär in Erscheinung â gewissermaĂen als geronnener, erstarrter Geist. Nach Albert Einstein ist Materie nur eine verdĂźnnte Form der Energie. Ihr Untergrund jedoch ist nicht eine noch verfeinerte Energie, sondern etwas ganz Andersartiges, eben Lebendigkeit. Wir kĂśnnen sie etwa mit der Software in einem Computer vergleichen."
"Beim Sterben spielt sicher eine groĂe Rolle, inwieweit und wie intensiv man die MĂśglichkeiten des Lebens in seinen HĂśhen und Tiefen ausgelotet und ausgeschĂśpft hat."
"Es zählt nicht, was plausibel klingt, was wir gerne glauben wĂźrden, was ein oder zwei Zeugen behaupten, sondern nur, was durch stichhaltige Beweise belegt wird, die grĂźndlich und kritisch geprĂźft wurden. AuĂergewĂśhnliche Behauptungen erfordern auĂergewĂśhnlich starke Beweise."
"Sollten wir uns daher in den Kopf setzen, unseren Apfelkuchen von Grund auf selber zu machen, mĂźĂten wir erst das Universum erfinden."
"Es gibt naive Fragen, langweilige Fragen, schlecht formulierte Fragen, Fragen, die nach unzureichender Selbstkritik gestellt werden. Aber jede Frage ist ein Aufschrei, die Welt verstehen zu wollen. Es gibt keine dummen Fragen."
""Im Bewusstsein des Menschen erkennt die Natur sich selbst"- Quelle: http://www.carlsagan.com Ăbersetzer: Guido Biermann)"