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April 10, 2026
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"Viel braucht, wer viel hat."
"Ihr Mut wächst; die Tugend wird gestärkt durch die Wunde."
"Ich sehe einen Bart und einen Mantel, aber noch keinen Philosophen."
""Die Wahrheit (ist) eine Tochter der Zeit." (Mit der Zeit kommt die Wahrheit ans Licht.)"
"Diese Partei [Die Linke] sollte endlich aufhĂśren, zu heucheln, sondern sich dazu bekennen, dass sie den Boden fĂźr den Rechtsradikalismus im Osten stark mitbereitet hat. Ihren Mitgliedern sind Menschenleben nur dann wichtig, wenn sie sich politisch instrumentalisieren lassen."
"In Den Haag kann man jetzt sehen, dass der Grundsatz, nachdem [sic!] heute Recht sein muss, was frßher Unrecht war, in unserer Zeit eben nicht mehr gilt. Die Täter wurden besser behandelt als die Opfer. Das muss aufhÜren."
"Auch Anarchisten kämmen nachts heimlich ihr Haar!"
"Mit dem Besten, was in mir steckte, hatte ich versucht, ein biĂchen mehr GlĂźck in diese Welt hineinzuschreiben."
"Die Lebensregungen des strebsamen JĂźngers waren von Kind an darauf gerichtet, ein ÂťGroĂerÂŤ zu werden. Seine GleichgĂźltigkeit in der Schule, die miserablen Zeugnisse, die Indolenz gegenĂźber den praktischen Dingen des Lebens durften niemanden täuschen."
"Zukunft ist kein Schicksalsschlag, sondern die Folge der Entscheidungen, die wir heute treffen."
"Die wichtigste politische Frage des 21. Jahrhunderts heiĂt: Krieg um Ăl oder Frieden durch die Sonne?"
""Die gesamte Wirtschaft mĂźsse von der Forstwirtschaft lernen, was Nachhaltigkeit bedeute"
"Wir wollen Schluss machen mit der Versklavung der Tiere. Sie besitzen ein ebenso genuines Lebensrecht wie wir."
"Wenn Tiere laut Tierschutzgesetz unsere MitgeschĂśpfe sind, wird es endlich Zeit, dass wir sie auch so behandeln."
"Woran man erkennt, dass man alt wird? Wenn man aufhÜrt, zu hoffen, und anfängt, sich zu erinnern."
"Nichts steht allein, das Einzelne // SchlieĂt ewig an das Ganze sich."
"FĂźr das MaĂ seiner Begabung ist der Mensch nicht verantwortlich, wohl aber dafĂźr, wie er die ihm verliehenen Gaben ausgebildet und benutzt hat."
"Weil er ein Affengesicht euch zeigte, zerschlagt ihr den Spiegel. // Nun aus den Scherben dafĂźr gucken der Affen noch mehr."
"Vielleicht werden Frauen in der Revolution unserer Gesellschaft eine so tragende Rolle spielen, wie die Geschichte zuvor kein Beispiel kennt."
"Jede theoretische Erklärung ist eine Reduzierung der Intuition."
"Ich habe bei Menschen nie an Kälte geglaubt. An Verkrampfung schon, aber nicht an Kälte. Das Wesen des Lebens ist Wärme. Selbst Hass ist gegen ihre natßrliche Richtung gekehrte Wärme."
"Das Dumme am Tod ist nicht, dass er die Zukunft verändert, sondern dass er uns mit unseren Erinnerungen allein zurßcklässt."
"Auf einem Schiff kreuzt man ununterbrochen seine eigenen Spuren. Wie im Leben."
"Es gibt Empfindungen, die man nur einmal hat, Worte, die man nur einmal spricht; will man sich wieder von der Empfindung gefangen nehmen lassen, so malt der Zweifel sein häĂliches Fragezeichen neben den innigsten ErguĂ, will das Wort sich wieder Ăźber die Lippe drängen, das man schon einmal sprach, so mokirt man sich unwillkĂźrlich Ăźber sich selber und so ist alles nur halb und der BlĂźthe der Neigung sind die Kelchblätter ausgebrochen."
"Kampfgedichte, mÜgen sie der Klage der Verzweiflung, dem Wuthschrei des Unterliegenden oder dem Jubel des freudig in die Zukunft Blickenden Ausdruck geben, oder aber in der Form der Satire, des Spottgedichtes die Schwächen der Gegner, die Gebrechen der Zeit verhÜhnen."
"Ich habe nie mehr sein wollen, als ein einfacher Soldat der groĂen Befreiungsarmee; ich habe in Reih und Glied gekämpft und meine Schuldigkeit getan, und die Namen der einfachen Soldaten werden bekanntlich nur in den Verlustlisten genannt."
"Lesen, selber denken, das macht uns zum Individuum, und Individuen sind gefährlicher als die mitschleifende Masse."
"âIch klaue bei IKEA diese kleinen Bleistifte, die finde ich so herrlich. Wenn ich zu IKEA gehe, nehme ich nicht nur einen, sondern immer fĂźnf, und damit schreibe ich. Die hab ich neben dem Bett, neben dem Schreibtisch und in allen Taschen.â â TV-Magazin, Beilage der Zeitschrift âSternâ vom 11. Mai 2006."
"âIch bin arbeitswĂźtig und liebe den Stress. In der Bademodenabteilung eines MĂźnchener Kaufhauses bin ich zusammengebrochen, weil es dort so ruhig war.â â TV-Magazin, Beilage der Zeitschrift âSternâ vom 11. Mai 2006."
"âOhne Fernsehen kann ich leben, aber ohne BĂźcher nicht.â â Aus einem Interview in der âSĂźddeutschen Zeitungâ, 25. Oktober 1995, S. 15."
"Verkehrte Welt. Du, der du als eingeschränkt giltst, besitzt die Gabe, ganz und gar zu lieben, ohne jede Einschränkung."
"Es gibt nicht das Down-Syndrom, wohl aber einzigartige Menschen, die unter anderem mit äuĂerst unterschiedlicher Ausprägung ihre in allen Farben schillernde PersĂśnlichkeit in die gleiche Form der Behinderung gieĂen."
"Unser Alltag wird zu einem wesentlichen Teil durch die Architektur bestimmt, die uns Tag fĂźr Tag umgibt."
"Die Architektur schafft den notwendigen baulichen Rahmen, in dem wir uns bewegen. Ohne Architektur wäre die menschliche Gesellschaft nicht denkbar."
"Ich finde bewundern hĂśflicher als loben."
"Sie sagen, die Hoffnung sei so etwas SchÜnes. Ach, sie muà noch viel mehr als das sein, was Sie sagen, um mehr als die Hälfte der Welt zu nähren, wie sie es tut. Ich bin eine der Anhänglichsten an ihrem Hof."
"Wenn Sie wĂźssten, mein Guter, was es heiĂt, einen Sohn zu verheiraten!"
"So leben und bewegen wir uns wie Blinde, nicht wissend, wohin wir gehen, halten Schlechtes fĂźr gut und Gutes fĂźr schlecht, schweben in vĂślliger Ungewissheit."
"Mein Gott, wie zerbrechlich ist alles auf dieser Welt!"
"Ich gehe viel spazieren, einmal einfach, weil strahlendes Wetter ist, dann auch, weil ich die kommenden HerbststĂźrmme vorausahne. So nĂźtze ich wie ein Geizhals aus, was Gott mir schenkt."
"Es gibt Widerwärtigkeiten, die unerträglich sind."
"Der Zufall fĂźhrt unsere Federn."
"Briefe: Es ist das Leben selbst, regt an, beschäftigt, nährt; bleiben sie aus, so schwindet man kraftlos dahin und kann die Umwelt nicht ertragen; kurz, ich stelle fest, dass es lebenswichtig ist, diese Mitteilungen eines so geliebten Menschen zu erhalten."
"Ob wir zustimmen oder nicht, wollen oder nicht, wir treten in eine kriegerische Epoche ein. Die Entwertung des Menschenlebens ist in vollem Gang. Ist Zen nicht die geistige Kost, die uns fĂźr diese Wirklichkeit wappnet?"
"Der gespannte bogen ist eines der sinnbilder, die wir immer zur hand haben sollten. er ist verhaltenheit, ungestillte sehnsucht, dauernder wunsch. das holz mĂśchte, solange es ein bogen ist, gerade sein, und kann nie. daraus kommt die kraft, immer wieder pfeile absenden zu kĂśnnen."
"Manchmal sieht man kahlgeschorene KĂśpfe wie Eier. ScheuĂlich! Sind wir Sträflinge? Wenn die Haare dieser EierkĂśpfe wieder wachsen, sehen sie aus wie ein Fell. Christliche Pfadfinder haben oft Stehhaare. Freischar junger Nation trägt ein kleines Scheitelchen in einem eigens dazu stehengelassenen SchĂśpfchen. Aber wir LĂśwen tragen Mähnen und brĂźllen gewaltiglich."
"Mein Freund ist aus Leder."
"Und was mach' ich? Ich mach' dummes Zeug!"
"Sie kennen ja sicherlich meine Grabinschrift: Die einen werden sagen, er hat zu viel gemacht. Die anderen werden sagen, er hat sich zu wenig bewegt. Ich aber sage euch, lasst mich in Ruh."
"Ăffentlichkeit ist der Sauerstoff der Demokratie."