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April 10, 2026
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""Die Zeitung ist die Konserve der Zeit." - Karl Kraus, SprĂĽche und WidersprĂĽche (VIII. Stimmungen, Worte); Suhrkamp, Frankfurt am Main 1986, S. 174"
""Die Zeit, die ist ein sonderbares Ding." - Hugo von Hofmannsthal, Der Rosenkavalier, Komödie für Musik, S. Fischer, Berlin 1911, Marschallin, S. 60,"
"Die Zeit ist eine wunderbare Heilerin, aber eine lausige Kosmetikerin."
"Die Zeit heilt nicht alle Wunden, man lernt mit der Zeit nur, besser zu verdrängen, was einem weh getan hat."
"Die Zeit heilt alle Wunden."
"Die Zeit geht nicht, sie stehet still, / Wir ziehen durch sie hin; / Sie ist ein Karavanserai, / Wir sind die Pilger drin."
""Die Zeit entzieht in der Regel den meisten Dingen ihr Gift und macht sie harmlos." - Haruki Murakami, Mister Aufziehvogel, btb Verlag, 8. Auflage, Dezember 2000, ISBN 978-3-442-72668-4, S. 103"
"Die Zeit entlarvt den Bösen."
""Die Zeiten sind in uns und nicht wir in ihnen." - Ernst Barlach, Die gute Zeit, zitiert nach: Ernst Barlach, Das dichterische Werk, Hrsg. Klaus Lazarowicz, R. Piper, MĂĽnchen 1956, S. 493, books.google.de"
"Die Zeit läßt sich nicht anhalten; es gibt keine weise Umkehr, keinen klugen Verzicht. Nur Träumer glauben an Auswege. Optimismus ist Feigheit. // Wir sind in diese Zeit geboren und müssen tapfer den Weg zu Ende gehen, der uns bestimmt ist. Es gibt keinen andern. Auf dem verlorenen Posten ausharren ohne Hoffnung, ohne Rettung, ist Pflicht."
"Die Zeit der Reife ist sicher das herrlichste Lebensalter, aber nicht ein Anfang, sondern ein Ergebnis und viel eher würdige Krönung der Geschichte, den Antritt und Beginn einer neuen."
"Die Schwierigkeit einer Sache beruht nicht auf ihrer Größe, sondern darauf, die Zeit zu erkennen."
"Die oberflächliche Ausbildung der Edelleute früherer Zeiten machte den vollendeten Kavalier aus."
"Die meisten verarbeiten den größten Teil der Zeit, um zu leben, und das bisschen, das ihnen von Freiheit übrig bleibt, ängstigt sie so, dass sie alle Mittel aufsuchen, um es los zu werden."
"Die Leute, die niemals Zeit haben, tun am wenigsten."
"Die Heimat, das bedeutet: von Zeit zu Zeit eine Minute der RĂĽhrung, aber doch nicht dauernd."
"Die ganze Welt ist wie eine Bühne, wir stolzieren und ärgern uns ja ein Stündchen auf ihr herum, und dann ist unsere Zeit um."
"Die Einsamkeit ist wie der Duft einer Giftpflanze, süß, aber betäubend und mit der Zeit geradezu verderblich, selbst für die stärksten Konstitutionen."
"Die Anschauungen über Raum und Zeit, die ich Ihnen entwickeln möchte, sind auf experimentell-physikalischem Boden erwachsen. Darin liegt ihre Stärke. Ihre Tendenz ist eine radikale. Von Stund′ an sollen Raum für sich und Zeit für sich völlig zu Schatten herabsinken und nur noch eine Art Union der beiden soll Selbständigkeit bewahren."
"Die angenehme Zeit fordert uns alle auf, // traurige Gedanken und unnĂĽtzen Kummer zu vergessen: // solange dieses kurze Leben dauert, // soll jeder froh sein, jeder sich verlieben."
"Der zeitliche Abstand […] läßt den wahren Sinn, der in einer Sache liegt, erst voll herauskommen. Die Ausschöpfung des wahren Sinnes aber, der in einem Text oder einer künstlerischen Schöpfung gelegen ist, kommt nicht irgendwo zum Abschluß, sondern ist in Wahrheit ein unendlicher Prozeß."
"Der Weise scheint in seinem Handeln langsam und ist doch schnell, er scheint zögernd und ist doch geschwind: weil er auf die rechte Zeit wartet."
"Der Künstler trägt die Zeit nicht, zwischen zwei Deckel gelegt, bei sich an einer Kette; er richtet sich nach dem Zeiger des Universums, weiß darum immer was die Urkuckucksuhr geschlagen."
"Der Heilige kann die Zeit nicht machen, aber er kann in seinen Handlungen der Zeit entsprechen. Wenn die Handlungen der Zeit entsprechen, so ist der Erfolg groĂź."
"Der Geist ist die Kraft, jedes Zeitliche ideal aufzufassen."
""Der Aufschub ist ein Dieb der Zeit." - Edward Young: Klagen, 1. Nacht. In: Klagen, oder Nachtgedanken ĂĽber Leben, Tod, und Unsterblichkeit. Ăśbersetzt von Johann Arnold Ebert. Band 1. Leipzig: Schwickert, 1790, S. 64 f., Vers 392"
"Der Augenblick ist jenes Zweideutige, darin Zeit und Ewigkeit einander berĂĽhren."
"Der Anfang ist ein Dasein, vor welchem eine Zeit vorhergeht, darin das Ding, welches anfängt, noch nicht war."
"Denn nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein."
"Denn eine Schwalbe macht noch keinen FrĂĽhling und auch keinen Tag; ebenso macht auch ein einziger Tag oder eine kurze Zeit niemanden gesegnet oder glĂĽcklich."
"Denke immer an das Ende, da die verlorene Zeit nicht zurĂĽckkehrt"
""Dem Mimen flicht die Nachwelt keine Kränze, // Drum muß er geizen mit der Gegenwart, //"
"Das Wissen, das der Beherrschung der Welt dient, entwickelt sich stetig weiter. Aber das Wissen eines Laotse ist eine Weisheit, die heute so gĂĽltig ist wie zu seiner Zeit. So gibt es ein Welt-Wissen, das sich im Fortschritt entwickelt, und ein Urwissen um das Wesen und seinen Weg, das zeitlos ist."
"Das Leben ist Ewiges und Zeitliches zugleich; das Ewige ist sein Wesen, das Zeitliche seine Form oder Bildung."
"Das ist die Sehnsucht: wohnen im Gewoge // und keine Heimat haben in der Zeit. // Und das sind WĂĽnsche: leise Dialoge // der armen Stunden mit der Ewigkeit."
"Da die Zeit kurz ist, begrenze deine lange Hoffnung!"
"Begegnen wir der Zeit, wie sie uns sucht."
"Alles verzehrt die Macht der Zeiten."
"Alle echte Überlieferung ist auf den ersten Anblick langweilig, weil und insofern sie fremdartig ist. Sie kündet die Anschauungen und Interessen ihrer Zeit für ihre Zeit und kommt uns gar nicht entgegen, während das moderne Unechte auf uns berechnet, daher pikant und entgegenkommend gemacht ist."
""Ach, daß es doch wie damals wär! // Doch kommt die schöne Zeit nicht wieder her!" - August Kopisch, Die Heinzelmännchen. Aus: Werke. Hrsg. von Carl Bötticher. 1. Band. Berlin: Weidmann, 1856. S. 127."