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April 10, 2026
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"Die Logik ist zwar unerschĂĽtterlich, aber einem Menschen, der leben will, widersteht sie nicht."
"Das Urteil kommt nicht mit einemmal, das Verfahren geht allmählich ins Urteil über."
"Das Gericht will nichts von dir. Es nimmt dich auf, wenn du kommst, und es entläßt dich, wenn du gehst."
"Wenn das, was im Paradies zerstört worden sein soll, zerstörbar war, dann war es nicht entscheidend; war es aber unzerstörbar, dann leben wir in einem falschen Glauben."
"Wahrheit ist unteilbar, kann sich also selbst nicht erkennen; wer sie erkennen will, muĂź LĂĽge sein."
"Von einem gewissen Punkt an gibt es keine RĂĽckkehr mehr. Dieser Punkt ist zu erreichen."
"Verstecke sind unzählige, Rettung nur eine, aber Möglichkeiten der Rettung wieder so viele wie Verstecke. Es gibt ein Ziel, aber keinen Weg; was wir Weg nennen, ist Zögern."
"PrĂĽfe dich an der Menschheit. Den Zweifelnden macht sie zweifeln, den Glaubenden glauben."
"Im Kampf zwischen dir und der Welt sekundiere der Welt."
"Es ist nicht notwendig, daß du aus dem Haus gehst. Bleib bei deinem Tisch und horche. Horche nicht einmal, warte nur. Warte nicht einmal, sei völlig still und allein. Anbieten wird sich dir die Welt zur Entlarvung, sie kann nicht anders, verzückt wird sie sich vor dir winden."
"Früher begriff ich nicht, warum ich auf meine Frage keine Antwort bekam, heute begreife ich nicht, wie ich glauben konnte, fragen zu können. Aber ich glaubte ja gar nicht, ich fragte nur."
"Ein erstes Zeichen beginnender Erkenntnis ist der Wunsch zu sterben."
"Du kannst dich zurückhalten von den Leiden der Welt, das ist dir freigestellt und entspricht deiner Natur, aber vielleicht ist gerade dieses Zurückhalten das einzige Leid, das du vermeiden könntest."
"Du bist die Aufgabe. Kein SchĂĽler weit und breit."
"Die Demut gibt jedem, auch dem einsam Verzweifelnden, das stärkste Verhältnis zum Mitmenschen und zwar sofort, allerdings nur bei völliger und dauernder Demut."
"Der Mensch kann nicht leben ohne ein dauerndes Vertrauen zu etwas Unzerstörbarem in sich, wobei sowohl das Unzerstörbare als auch das Vertrauen ihm dauernd verborgen bleiben können. Eine der Ausdrucksmöglichkeiten dieses Verborgenbleibens ist der Glaube an einen persönlichen Gott."
"Der Geist wird erst frei, wenn er aufhört, Halt zu sein."
"Das Gute ist in gewissem Sinne trostlos."
"Das Glück begreifen, daß der Boden, auf dem du stehst, nicht größer sein kann, als die zwei Füße ihn bedecken."