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April 10, 2026
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"Ein Staat, der jegliche freie MeinungsäuĂerung unterbindet und jede, aber auch jede sittlich berechtigte Kritik, jeden Verbesserungsvorschlag als 'Vorbereitung zum Hochverrat' unter die furchtbarsten Strafen stellt, bricht ein ungeschriebenes deutsches, germanisches Recht, das âim gesunden Volksempfindenâ noch immer lebendig war und lebendig bleiben muĂ."
"Der Weise ist auf alle Ereignisse vorbereitet."
"Uns rßhrt die Erzählung jeder guten Tat, uns rßhrt das Anschauen jedes harmonischen Gegenstandes, wir fßhlen dabei, dass wir nicht ganz in der Fremde sind, wir wähnen einer Heimat näher zu sein, nach der unser Bestes, Innerstes ungeduldig hinstrebt."
"So ist mein Leib ein Gegenstand, bestimmt, andere Gegenstände zu bewegen, also ein Zentrum von Handlung; er ist nicht imstande eine Vorstellung zu erzeugen."
"Je vollständiger man ein Individuum lieben oder bilden kann, je mehr Harmonie findet man in der Welt: je mehr man von der Organisation des Universums versteht, je reicher, unendlicher und weltähnlicher wird uns jeder Gegenstand."
"Ja, ich benutze auch in meinen Bildern Glasscheiben, durchsichtige Flächen, und das, weil ich nicht so sehr an den Gegenständen selbst interssiert bin als an dem, was zwischen ihnen vorgeht."
"Ein dem zu sehenden Gegenstand verwandt und ähnlich gemachtes Auge muss man zum Sehen mitbringen. Nie hätte das Auge jemals die Sonne gesehen, wenn es nicht selber sonnenhaft wäre; so kann auch die Seele das SchÜne nicht sehen, wenn sie nicht selbst schÜn ist."
"Die genaue Schärfe der Mathematik aber darf man nicht fßr alle Gegenstände fordern, sondern nur fßr die stofflosen. Darum passt diese Weise nicht fßr die Wissenschaft der Natur, denn alle Natur ist wohl mit Stoff verbunden"
"Denn der eigentliche Gegenstand der Theologie ist der der SĂźnde schuldige Mensch und der rechtfertigende Gott und Heiland dieses SĂźnders. Was auĂer diesem Gegenstand in der Theologie gesucht und verhandelt wird, ist Irrtum und Gift."
"Der absolute Raum bleibt vermĂśge seiner Natur und ohne Beziehung auf einen äuĂeren Gegenstand stets gleich und unbeweglich."
"Auch der allergewĂśhnlichste Gegenstand, // in Licht und Gegenlicht, // Ist wert der Betrachtung."
"Aber Liebe zu Gott als Neigung (pathologische Liebe) ist unmĂśglich; denn er ist kein Gegenstand der Sinne. Eben dieselbe gegen Menschen ist zwar mĂśglich, kann aber nicht geboten werden; denn es steht in keines Menschen VermĂśgen, jemanden bloĂ auf Befehl zu lieben."
"Ich habe Orgasmus-Schwierigkeiten, und ich will, daĂ dies der Ăffentlichkeit vermittelt werde."
"Ich liebe das gute Essen. Und je älter man wird, umso mehr spßrt man, dass Essen wie Sex ist, ein kÜrperliches Lustgefßhl, das mitunter zu einer Art Orgasmus fßhrt."
"Wo das Auge nicht sehen will, helfen weder Licht noch Brill'."
"Sonnenbrillen sind immer ein sehr gutes Stilmittel, weil man da die Augen nicht sieht. Ich habe keine Lust, mir fĂźrs Fernsehen zum Beispiel die Augen zu schminken, da tritt man halt mit Sonnenbrille auf."
"Die Idee sitzt gleichsam als Brille auf unserer Nase, und was wir ansehen, sehen wir durch sie. Wir kommen gar nicht auf den Gedanken, sie abzunehmen."
"So war es Mode, ein eifriger Priester Dianens zu erscheinen, sobald einmal der grßne Rock angezogen war. Jetzt ist es Mode, verächtlich die Nase zu rßmpfen, wo nur von Jagen die Rede ist, mit Brillen und Regenschirmen, statt mit Bßchse und Bßchsenranzen in den Wald zu gehen, den fßr untauglich zum Forst zu erklären, welcher Gefallen an der Jagd findet."
""Auf einem Kongress hat ein DreiĂigjähriger zu mir gesagt: ÂťMuss ein Siebzigjähriger wirklich noch Viagra nehmen? Der hat doch schon genug schĂśne Sachen mitgemacht.ÂŤ Ich habe geantwortet: ÂťOkay, gehen Sie zu Ihrem GroĂvater und sagen Sie ihm: Du brauchst keine Brille mehr, du hast schon genug gesehen.ÂŤ"
""[Die Frau] empfindet [die Schwangerschaft] gleichzeitig als eine Bereicherung und als eine Verstßmmelung. Der Foetus ist ein Teil ihres KÜrpers und auch wieder ein Parasit, der auf ihre Kosten lebt." - Simone de Beauvoir, Le Deuxième Sexe/Das andere Geschlecht, Rowohlt 1980, ISBN 3-499-16621-6, Zweites Buch, Zweiter Teil, VI. Mutterschaft, S. 482"
"Wenn Männer schwanger werden kÜnnten, wäre die Abtreibung längst ein Sakrament."
"NatĂźrlich hat Kernkraft ihre Risiken. Es gibt aber keine Energie und nichts auf der Welt ohne Risiken, nicht einmal die Liebe."
""Mit Verlaub, mit Atomenergie kann man im Winter nicht heizen." â Claudia Roth nach einer Klausurtagung der GrĂźnen am 8. Januar 2009 NH24"
"Fukushima hat meine Haltung zur Atomenergie verändert."
""50 Jahre Atomforum"
"Was jemand willentlich verbergen will, sei es vor anderen, sei es vor sich selber, auch was er unbewusst in sich trägt: Die Sprache bringt es an den Tag."
"Suche nichts zu verbergen, denn die Zeit, die alles sieht und hĂśrt, deckt es doch auf."
"Es ist leicht den HaĂ, schwer die Liebe, am schwersten GleichgĂźltigkeit zu verbergen."
"Beneide niemanden, denn du weiĂt nicht, ob der Beneidete im stillen nicht etwas verbirgt, was du bei einem Tausche nicht Ăźbernehmen mĂśchtest."
"Wer unsere Grenze nicht respektiert, der bekommt die Kugel zu spĂźren."
""Waffen kann man nicht mit Kßssen und Kugeln nicht mit Blumen besiegen." - Isabel Allende zur Militärdiktatur Pinochets in Chile. Interview Ja, diese Wochen waren fßrchterlich in: DER SPIEGEL, Nr.45/186 vom 03. November 1986, S.182, zweiter Satz von Allende, www.spiegel.de"
"Die Kugel ist eine TĂśrin, das Bajonett ein ganzer Kerl."
""Die Quantenmechanik ist sehr Achtung gebietend. Aber eine innere Stimme sagt mir, dass das noch nicht der wahre Jakob ist. Die Theorie liefert viel, aber dem Geheimnis des Alten bringt sie uns kaum näher. Jedenfalls bin ich ßberzeugt, dass der Alte nicht wßrfelt." - Albert Einstein, Brief an Max Born, 4. Dezember 1926, Einstein-Archiv 8-180, zitiert nach Alice Calaprice (Hrsg.): Einstein sagt, Piper-Verlag, Mßnchen, Zßrich 1996, ISBN 3-492-03935-9, Seite 143"
"Der WĂźrfel ist geworfen worden." - Gaius Julius Caesar, Gemäà Sueton, Divus Iulius, 33 beim Ăberschreiten des Rubikon wegen der endgĂźltigen Entfesselung des BĂźrgerkriegs. Im Sinne von "Der Stein ist ins Rollen gebracht" zu verstehen. Wird häufig falsch Ăźbersetzt mit "Die WĂźrfel sind gefallen." oder "Der WĂźrfel ist gefallen"
"Wanderer! Jeden Schritt vom Wege bezahlst du mit späterer Heimkehr."
"Sprache ist lichtend-verbergende Ankunft des Seins selbst."
"Ehe das Proletariat seine Siege auf Barrikaden und in Schlachtlinien erficht, kĂźndet es die Ankunft seiner Herrschaft durch eine Reihe intellektueller Siege an."
"Die Kälte hat ewig ein Sprachrohr und die Empfindung ein HÜrrohr. Die Ankunft einer ungeliebten fßrstlichen Leiche oder dergleichen Braut hÜrt man an den Polarzirkeln; hingegen wenn wir Niedere unsre Gräber oder unsre Arme mit Geliebten fßllen: so fallen bloà einige ungehÜrte Tränen, trostlose oder selige."
"Viele Geisteswissenschaftler beschäftigen sich mit Bereichen, wo die Interpretation einen groĂen Raum einnimmt. Ich als Astronom kann hingegen sagen: Das sind die Fakten; da gibt es nichts zu interpretieren."
"Ein Fälscher ist, wer Nietzsche interpretiert, indem er Zitate aus ihm benutzt. [âŚ] Im Bergwerk dieses Denkers ist jedes Metall zu finden: Nietzsche hat alles gesagt und das Gegenteil von allem."
"Nein, gerade Tatsachen gibt es nicht, nur Interpretationen. Wir kĂśnnen kein Faktum Âťan sichÂŤ feststellen: vielleicht ist es ein Unsinn, so etwas zu wollen. ÂťEs ist alles subjektivÂŤ sagt ihr: aber schon das ist Auslegung, das ÂťSubjektÂŤ ist nichts Gegebenes, sondern etwas Hinzu-Erdichtetes, Dahinter-Gestecktes."
"Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert; es kommt darauf an, sie zu verändern."
"Denn die Welt ist nicht geschaffen worden, damit man sie versteht. Sie schert sich nicht um Erkenntnis. Vielleicht ist sie sogar geschaffen worden, um nicht verstanden zu werden. Die Erkenntnis ist zwar Teil der Welt, aber nur als totale Illusion. Genau das finde ich interessant, denn es bedeutet, dass das Denken nur Teil eines Ganzen ist, und dass es fĂźr dieses Ganze keine Interpretation gibt."
"Wir haben ein System, das zunehmend Arbeit besteuert und Erwerbslosigkeit bezuschusst."
"Unser System ist ein hartes Auslesesystem."
"Philosophen sind Gewalttäter, die keine Armee zur Verfßgung haben und sich deshalb die Welt in der Weise unterwerfen, daà sie sie in ein System sperren."
"Mit etwas mehr Ungerechtigkeit lebt es sich besser. Etwas mehr Ungleichheit bei der Einkommensverteilung macht auch fĂźr die weniger gut dabei Wegkommenden letztlich einen hĂśheren Lebensstandard, als wenn man ein egalitäres System schafft, wo alle das gleiche kriegen und alle gleichermaĂen arm sind."
"Lebewesen leben einzeln, leben als strukturdeterminierte Systeme. So gesehen ist es ein konstellationsbedingter Zufall, wenn das eine, obwohl es tut, was es tut, dem anderen nĂźtzen kann."
"Kein System konnte erdacht werden, das mit mehr Eifer das menschliche GlĂźck befehdet hat, als die Ehe."
"Jeder Tag weiter bestehenden exponentiellen Wachstums treibt das Weltsystem näher an die Grenzen des Wachstums. Wenn man sich entscheidet, nichts zu tun, entscheidet man sich in Wirklichkeit, die Gefahren des Zusammenbruchs zu vergrĂśĂern."