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April 10, 2026
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"Nichts ist schwieriger als gut zu befehlen."
"Ich kann deine Fresse nicht mehr sehen."
"Es gibt in Deutschland keine millionenfache Grundrechtsverletzung."
"Kernkraft ist fĂĽr die CDU Ă–ko-Energie."
"Wie kann ich diesem Mann vertrauen, dass er Homosexuelle vor Diskriminierung schützt, wenn er Homosexualität für unmoralisch hält."
"Manchmal spricht man über die Abtreibung, als ob keine Opfer da wären oder als ob nur die Frauen die Opfer einer verneinten Abtreibung werden könnten. Aber es gibt immer ein Kind. Dieses Leben wird im Falle einer Abtreibung aufgeopfert."
"Das sind die Heldinnen unserer Zeit. Abtreibung ist so einfach. Wenn eine Frau das Kind allein behält und erzieht, hat ihre Haltung großen moralischen Wert."
"Die Leistungsempfänger sind gegenüber den Leistungsträgern seit langem auf dem Vormarsch, inzwischen dürften sie in weiten Bereichen die Mehrheit erobert haben. So entsteht die Figur des Betroffenen, des Anspruchsberechtigten, der sich vom Bürger dadurch unterscheidet, dass er vom Staat nahezu alles erwartet, aber nichts für ihn tun will."
"Erst später, mit dem Aufkommen der industriellen Revolution und seiner hässlichsten Folge, der Massenarbeitslosigkeit, ist die Fähigkeit, aus eigenem Vermögen für sich und die Seinen zu sorgen, als Voraussetzung für das Wahlrecht entfallen. Ob das ein Fortschritt war, kann man mit Blick auf die Schwierigkeiten, die der deutschen Politik aus ihrer Unfähigkeit erwachsen sind, sich aus der Fixierung auf unproduktive Haushaltstitel wie Rente, Pflege, Schuldendienst und Arbeitslosigkeit zu befreien, mit einigem Recht bezweifeln"
"Jeder von ihnen könnte und sollte jeden Arbeitslosen, jeden Rentner und jeden Studenten danach fragen, mit welchem Recht er davon ausgeht, dass er ihm den Lebensunterhalt, die Rente oder das Studium bezahlt."
"Wir einigen keine Staaten, wir bringen Menschen einander näher."
"In Österreich fällt nämlich alles schwer: jeder Theaterdirektor erklärt, das Theater sei in Österreich schwer zu leiten; jeder Bürgermeister, die Straßen seien in Österreich sehr schwer zu reinigen; jeder Polizeidirektor, die Mörder seien in Österreich schwer zu erwischen; und die Satyriker behaupten, es sei schwer, in Österreich keine Satyre zu schreiben."
""Es ist interessant, dass die meisten österreichischen Dichter früher Beamte waren"
"Mögen anderswo dem amerikanischen Kulturimperialismus die tradierten Lebensformen ganzer Nationen zum Opfer gefallen sein – in Deutschland aber begann mit dem amerikanischen Kulturimperialismus nicht die Barbarei, sondern die Zivilisation. In diesem Land ist jede weitere Filiale der McDonald-Hamburgerkette eine neue Insel der Gastfreundschaft und eine erfreuliche Bereicherung der Eßkultur."
""Der Fehler der RAF war weder die Anwendung von Gewalt noch waren es Kriminaldelikte, sondern ihr Fehler war die Niederlage im antiimperialistischen Kampf. Der RAF diesen Fehler zu verzeihen und die Mitglieder dieser Gruppe zu amnestieren haben die Grünen, die Friedensbewegten, der akademische Mittelstand, die Pfaffen, die Linken und der Rest allen Grund, in Erwartung des Strafgerichts nämlich, welches ihnen vorwerfen könnte, weder Atomkraftwerke noch Nachrüstung verhindert zu haben." – Gewalt und Politik. In: Wolfgang Pohrt: Die alte Straßenverkehrsordnung. Berlin, 1987. S. 7-19. Hier: S. 19."
"Dreihundert von der südafrikanischen Polizei in Soweto erschossene Schüler kümmern niemand. Drei erschossene Schüler in Hebron machen die westdeutsche Linke vor Empörung fassungslos."
"Ihre Vision: Am Nationalfeiertag der Deutschen ertrinken die StraĂźen in einem Meer aus roten TĂĽrkenflaggen und ein paar schwarzrotgoldenen Fahnen."
""Die Türken haben Deutschland nach dem Krieg wieder aufgebaut." – angeblich in der "Münchner Runde" des Bayerischen Rundfunks am 5. Oktober 2004"
""Gewalt ist immer auch ein Hilferuf." – Maischberger, Talk-Show; ARD, 5. Oktober 2004"
""Wir haben eine multikulturelle Gesellschaft in Deutschland, ob es einem gefällt oder nicht […] Die Grünen werden sich in der Einwanderungspolitik nicht in die Defensive drängen lassen nach dem Motto: Der Traum von Multi-Kulti ist vorbei." – FAZ.net, 20. November 2004"
""Und wenn das Ziel einer Blockade ist, einen notwendigen Transport zu verhindern, dann konterkariert diese Demonstrationsform tatsächlich den gefundenen Konsens." – Claudia Roth über die Castor-Demonstrationen, in der Sendung „Berlin direkt“, 28. Januar 2001"
""Türkei ist für mich zweite Heimat. Ich mache seit 20 Jahren Türkeipolitik, das ist viele Jahre. Und ich liebe die Menschen in der Türkei. Und ich liebe die Konflikte in der Türkei, es gibt immer wieder Probleme, immer wieder Konflikte. [...] Mir gefällt in der Türkei Sonne, Mond und Sterne, mir gefällt, Wasser, Wind. Mir gefallen die Meze, mir gefallen Kichererbsenpüree, mir gefallen Börek. Ich kann gute Börek machen. ... Ich fühle mich einfach zuhause." – Fernsehinterview beim Ball des Sports in Frankfurt am 3. Februar 2007 YouTube"
""Mit Verlaub, mit Atomenergie kann man im Winter nicht heizen." (mit dem anschließenden Zusatz: "Man sollte uns auch nicht für blöder verkaufen, als wir im Schnitt sind!") – Nach einer Klausurtagung der Grünen am 8. Januar 2009 Die Welt"
"Das steht nicht in unserem Grundgesetz."
"Natürlich darf man sich freuen, wenn die deutsche Mannschaft gut spielt und gewinnt. Und ich will auch niemandem verbieten, ein Fähnchen aufzuhängen. Ich finde aber, dass es uns Deutschen gut zu Gesicht steht, wenn wir Zurückhaltung walten lassen."
"Gut sein, ist besser denn vornehm."
"Ein Guter schafft was Gutes gern, // Und fraget nicht, ob Arbeit schände: // Dem trägen Hochmuth bleibt er fern; // Sein Ruhm sind arbeitsfrohe Hände."
"Des Jahres letzte Stunde // Ertönt mit ernstem Schlag."
"Dein redseliges Buch lehrt mancherlei Neues und Wahres. // Wäre das Wahre nur neu; wäre das Neue nur wahr!"
"Bet' und Vertrau'! Je größer die Noth, je näher die Rettung!"
"Die Geschichte kennt keine Wiedergutmachung."
"Die Urform der Novelle ist die Anekdote."
"Frechheit ist die letzte und kühnste Äußerung der Sachlichkeit."
"„Denkmäler, auf Dauer eingestellt, bezeugen mehr als alles andere Vergänglichkeit.“ Reinhart Koselleck: Kriegerdenkmale als Identitätsstiftungen der Überlebenden, in: Identität, hrsg. von Odo Marquart/Karl-Heinz Stierle, München 1979, S. 257 zitiert nach historischer-verein-pirmasens.de."
"Dass ich Mohammed die Liste der 100 einflussreichsten Personen der Weltgeschichte anführen lasse, wird einige Leser überraschen und durch andere in Frage gestellt werden. Aber er war der einzige Mann in der Geschichte, der sowohl auf religiösem als auch auf weltlichem Gebiet höchst erfolgreich war."
"Es ist für jemanden, der das Leben und den Charakter des großen Propheten Arabiens studiert, der seine Lehren kennt und weiß wie er gelebt hat, unmöglich, etwas anderes für diesen mächtigen Propheten, einen der großen erhabenen Gesandten, zu empfinden, als Ehrerbietung."
"In zwei Monaten haben wir Hitler in die Ecke gedrĂĽckt, daĂź er quietscht!"
"Stets aber war es in der Geschichte so, daß der Erfolg des Bösen eine unheimliche Faszinationskraft ausübte."
"Radikalismus und Terrorismus begannen die alte Ordnung zu zersetzen. Der durch den Marxismus hochgezĂĽchtete Materialismus fraĂź an der moralischen Widerstandskraft weiter Kreise. Gerade die junge Generation, durch diesen ProzeĂź dem Christentum mehr und mehr entfremdet, suchte und fand in Hitler und seinem Programm ein Substitut."
"Heute, nach der großen Katastrophe, beginnen die alliierten Staatsmänner die europäische Lösung zu verwirklichen, von der ich an jenem Tage auf der Iburg sprach. Sie haben begriffen, daß Europa nicht überleben wird, wenn es sich nicht zu einer überstaatlichen Organisation zusammenschließt und wenn nicht ein jeder bereit ist, Teile der Souveränität dem Wohle des Ganzen zu opfern."
"Der konservative Mensch hat immer fortschrittlich zu sein."
"Wer deshalb von Preußentum spricht, soll zunächst an stillen und unpersönlichen Dienst, aber erst zuletzt, am besten gar nicht, an Lohn und Anerkennung denken."
"Nicht alles im Leben kann organisiert werden, weil man es sonst mechanisiert."
"Die Entfesselung des Elementaren war notwendig, um einen lähmenden und hemmenden Mechanismus zu sprengen. [...] Der Ungeist der Demokratie, der jeden wahren Wert zu vernichten drohte, mußte wohl mit seinen eigenen Waffen geschlagen werden."
"Hebel aber blieb lebendig [...] nicht bloß deshalb, weil die Dankbarkeit des alemannischen Volkstums den Mann trägt, die Dankbarkeit dafür, daß er die Heimatsprache sozusagen druckreif gemacht hat, sondern weil in diesem bewußten und begrenzten Provinzialismus der Gedichte ein Weltgefühl umfaßt ist, und weil in diesen mit sehr viel Zeitluft und mit aktuellem Zeitgeschehen angefüllten Anekdoten der Unterton des Bleibenden, des Gültigen, des Ewigen, des Ewig-Menschlichen mitklingt."
"... und, wenn es ihm wieder einmal schwer fallen wollte, daĂź so viele Leute in der Welt so reich seyen, und er so arm, so dachte er nur an den Herrn Kannitverstan in Amsterdam, an sein groĂźes Haus, an sein reiches Schiff, und an sein enges Grab."
"Der Mensch hat wohl täglich Gelegenheit, in Emmendingen und Gundelfingen, so gut als in Amsterdam Betrachtungen über den Unbestand aller irdischen Dinge anzustellen, wenn er will, und zufrieden zu werden mit seinem Schicksal, wenn auch nicht viel gebratene Tauben für ihn in der Luft herum fliegen."
""Ich bin von armen, aber frommen Eltern geboren, habe die Hälfte der Zeit in meiner Kindheit bald in einem einsamen Dorf, bald in den vornehmen Häusern einer berühmten Stadt [Basel] zugebracht. Da habe ich frühe gelernt, arm seyn und reich seyn. Wiewohl ich bin nie reich gewesen; ich habe gelernt, nichts haben und alles haben, mit den Fröhlichen froh seyn und mit den Weinenden traurig. Diese Vorbedeutung von dem Schicksal meiner künftigen Tage hat mir mein Gott in meiner Kindheit gegeben."
"Man muĂź Gott nicht versuchen, aber auch die Menschen nicht."
""Es ist fĂĽr mich wahr und bleibt fĂĽr mich wahr, der Himmel ist nirgends so blau, und die Luft nirgends so rein, und alles so lieblich und so heimlich als zwischen den Bergen von Hausen." (Brief an Johann Jeremies Herbster, 14. Dezember 1800, )"