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April 10, 2026
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"Drei Uhr, das ist immer zu spät oder zu frßh fßr alles, was man machen will."
"Die HĂślle, das sind die anderen."
"Fßr uns gibt es so etwas wie die Philosophie als solche ßberhaupt nicht. Denn wie auch immer man diesen Schatten der Wissenschaft, diese graue Eminenz der Humanität, betrachten mag, sie ist nur eine hypostatierte Abstraktion. In Wirklichkeit gibt es nur Philosophien."
"Das beste bei Freud finden Sie schon bei Plato. [...] Sie täten besser daran, Spinoza zu lesen."
""Wie wenig Lärm machen die wirklichen Wunder." â Brief an eine Geisel (1943) / Bekenntnis einer Freundschaft"
"Und ich warte darauf, einem kleinen Mädchen zu begegnen, das recht hßbsch sein muss und recht klug und voller Charme und heiter und ausruhend und treu und ... dann werde ich keins finden. Und so mache ich eintÜnig all den Colettes, den Paulettes, den Suzys, den Daisys, den Gabys den Hof, die in Serien produziert werden und mit denen man sich nach zwei Stunden langweilt. Sie sind Wartesäle. So ist das."
"Vollkommenheit entsteht offensichtlich nicht dann, wenn man nichts mehr hinzuzufĂźgen hat, sondern wenn man nichts mehr wegnehmen kann."
""FĂźr den Menschen gibt es nur eine Wahrheit, das ist die, die aus ihm einen Menschen macht." â Wind, Sand und Sterne, Karl Rauch Verlag, 1989, 18. Auflage, S.180"
""Die Erfahrung lehrt uns, dass Liebe nicht darin besteht, dass man einander ansieht, sondern dass man gemeinsam in gleicher Richtung blickt." â Wind, Sand und Sterne, Karl Rauch Verlag 1941, S. 216; 18. Auflage 1989, S. 178, Ăbersetzung Henrik Becker"
""Der einzige Sieg, an den ich glaube, ruht in der Kraft des Samenkorns. Senke das Samenkorn in die Erde, in die weite schwarze Erde, und der Sieg ist dein"
"[Ein] Schiff zu bauen bedeutet nicht, Leinen zu weben, Nägel zu schmieden oder die Sterne zu lesen, sondern die geteilte Liebe zum Meer zu vermitteln, [...]"
"Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern mĂśglich machen."
"Was vergangen ist, ist vergangen, und du weiĂt nicht, was die Zukunft dir bringen mag. Aber das Hier und Jetzt, das gehĂśrt dir."
"Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es Dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache. Du allein wirst Sterne haben, die lachen kĂśnnen."
"Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist fĂźr die Augen unsichtbar."
"Du bist zeitlebens fĂźr das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast."
"Die Sprache ist Quelle von Missverständnissen."
"Die Sprache ist die Quelle aller MiĂverständnisse."
"Bitte ... zeichne mir ein Schaf""
"AndrĂŠ Gide soll gesagt haben: âOft merkt man nicht, wenn sich eine TĂźr schlieĂt, dass sich eine andere Ăśffnet.â"
"Wenn ein Philosoph einem antwortet, versteht man Ăźberhaupt nicht mehr, was man ihn gefragt hat."
"Theorie des Buches: toter Buchstabe? Ein Sack SamenkĂśrner."
"Jeder Schweizer trägt seine Gletscher in sich."
"Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben."
"Der Zweifel ist dem Wissen nicht unterlegen, sondern Ăźberlegen. Der Fortschritt ist der Sohn des Zweifels. Der Verstand, der nicht mehr zweifelt, unterliegt dem Verstand."
"Nichts ist gefährlicher als eine Idee, wenn man nur eine hat."
"Der heiligen Siebenzahl, der heiligen Neunzahl der Astrologie haftet kraft des Prototypus der Planetenwelt, der sich in ihnen darstellt, noch eine Art dämonisch-dinglicher Macht an; aber das a und b der Algebra, wie sie Vieta im 16. Jahrhundert als Analysis speciosa begrßndet, das x und y der analytischen Geometrie Descartes' und das dy und dx der Leibnizischen Infinitesimalrechnung sind Symbole, in denen sich nur noch die reine Kraft des mathematischen Denkens selbst darstellt."
"Selbst fßr Nicht-Muslime gibt es kaum etwas Erstaunlicheres als seine Sprache mit dem bemerkenswerten Reichtum ihres klangvollen Stils, die diese einfachen Menschen, die Redegewandtheit so hoch schätzten, zu Begeisterungsstßrmen hinriss."
"Man muĂ sich unvermeidlich zwischen der Philosophie und dem Evangelium entscheiden. Wenn ihr nur das glauben wollt, was evident und in Einklang mit den Gemeinbegriffen ist, so ergreift die Philosophie und laĂt das Christentum fahren; wenn ihr die unbegreiflichen Mysterien der Religion glauben wollt, so ergreift das Christentum und laĂt die Philosophie fahren."
"Die Theologen dßrfen sich auch nicht schämen zuzugeben, dass sie sich nicht auf eine Auseinandersetzung mit solchen Kontrahenten [gemeint: die skeptische Philosophie] einlassen kÜnnen und dass sie die Wahrheiten des Evangeliums nicht einem derartigen Schock aussetzen wollen. Das Schifflein Jesu Christi ist nicht gemacht, auf dieser aufgepeitschten See zu schwimmen, sondern im Hafen des Glaubens Schutz vor diesem Sturm zu suchen."
"Ich hoffe âŚ, daĂ man die beiden folgenden Punkte leicht klären wĂźrde: 1) DaĂ ich niemals eine Lehre als meine persĂśnliche Meinung vorbringe, die sich gegen die Artikel des Glaubensbekenntnisses der reformierten Kirche richtet, in der ich geboren bin und zu der ich mich bekenne. 2) DaĂ ich, wenn ich als Historiker berichte, ⌠unsere Vernunft, schwach wie sie ist, nicht die Regel oder der MaĂstab unseres Glaubens sein darf."
"Das Christentum gehÜrt einer ßbernatßrlichen Ordnung an, und sein Fundament ist die hÜchste Autorität Gottes, der uns Geheimnisse mitteilt, nicht damit wir sie begreifen, sondern damit wir sie in alle Demut glauben, die wir dem unendlichen Wesen schulden, das weder täuschen noch getäuscht werden kann."
"Politiker sind Schauspieler ohne Drehbuch, ohne einen Regisseur, der alles zusammenhält."
""It's terrible to have to say this. World population must be stabilized and to do that we must eliminate 350,000 people per day. This is so horrible to contemplate that we shouldn't even say it. But the general situation in which we are involved is lamentable." (Ăbersetzung: "Es ist schrecklich, das sagen zu mĂźssen. Die WeltbevĂślkerung muss stabilisiert werden, und dafĂźr mĂźssten wir täglich 350.000 Menschen eliminieren. Es ist so unvorstellbar daran zu denken, dass wir das eigentlich nicht sagen sollten. Aber unsere Gesamtsituation ist beklagenswert.") Interview mit Bahgat Elnadi und Adel Rifaat, "UNESCO Courier", November 1991 p. 13"
"Der Feminismus sieht Ăźberall nur Opfer. Das Opfer ist der groĂe Held unserer Gesellschaft geworden."
"So seid immer eingedenk, dass die Zeit die SchĂśnheit beendet."
"Kein Vogel fliegt so himmelan, wie ein teures Herz es kann."
"Es ist besser zu handeln und dann zu bereuen, als zu bereuen, nicht gehandelt zu haben."
"Eine Freundschaft, die beendet werden kann, hat eigentlich nie so recht begonnen."
""Wenn eine Industrie alles falsch gemacht hat, dann ist es diese"
"Profit ist wichtig und fĂźr das Weiterbestehen einer Firma notwendig. Wer jedoch die Qualität eines Produkts ausschlieĂlich Ăźber Kosten definiert, um damit den Profit zu maximieren, hat den Job nicht verstanden."
"Ideen verwirklichen, das vermochte nur das Top-Management, bereits auf der Ebene darunter konnte man Ideen bestenfalls beschleunigen. Dies Erfahrung begleitete mich während meiner gesamten Tätigkeit an der Spitze der deutschen Ford-Werke."
"Ich glaube, daĂ das 21. Jahrhundert sich wieder dem Menschen und seinen eigentlichen BedĂźrfnissen zuwenden wird. Was Unternehmen heute planen und morgen investieren, sind die Ergebnisse von Ăźbermorgen und bestimmt die Rahmenbedingungen fĂźr unser gesellschaftliches Leben. Das bedeutet, daĂ Unternehmen die Gesellschaft nie aus den Augen verlieren dĂźrfen. Nur durch eine neu zu belebende ethische Grundhaltung läĂt sich ein Ausgleich zwischen den AnsprĂźchen aller herbeifĂźhren."
"Ausbildung ohne Bildung fĂźhrt zu Wissen ohne Gewissen."
"Wie in der Grammatik zwei Verneinungen eine Bejahung ausmachen, so gelten in der Heiratsmoral zwei Prostitutionen fĂźr eine Tugend."
"Jede Strafe, die nicht von der absoluten Notwendigkeit diktiert wird, sagt der groĂe Montesquieu, ist tyrannisch, ein Satz, der so verallgemeinert werden kann: Jeder Akt von zwischenmenschlicher Autorität, der nicht durch absolute Notwendigkeit begrĂźndet ist, ist tyrannisch."
"denn schon Montesqieu wuĂte ja nur zu gut: ÂťTritt eine Idee in einen hohlen Kopf, so fĂźllt sie ihn aus"
"Ein wahrhaftig tugendhafter Mann wßrde noch dem entferntesten Fremden so schnell zur Hilfe kommen wie zu seinem eigenen Freund. Wenn Menschen ideal tugendhaft wären, wßrden sie keine Freunde haben."
"Wenn die SchĂśnheit nach der Herrschaft verlangt, gebietet der Verstand deren Verweigerung. Und wenn der Verstand sie erwerben kĂśnnte, ist die SchĂśnheit dahin."
"Zur Schande der Menschen muss ich es aussprechen: Das Gesetz verbietet unseren FĂźrsten den Weingenuss; dabei trinken sie ihn in einem UnmaĂ, das sie aus der Menschheit selbst ausschlieĂt; umgekehrt ist sein Genuss den ChristenfĂźrsten erlaubt, und man stellt fest, dass er ihnen in keiner Weise schadet."