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April 10, 2026
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"Ein ihm angebotenes Kind nimmt der Tod nicht."
"Des einen Tod, des anderen Brot."
"Der Schlaf ist das Bild des Todes."
"Der Alte hat den Tod vor Augen, der Junge hinter dem Rücken."
"Unser Tod ist der letzte Service, den wir der Welt leisten können: würden wir nicht aus dem Weg gehen, würden die uns folgenden Generationen die menschliche Kultur nicht wieder frisch erstellen müssen. Sie würde starr, unveränderlich werden, also sterben. Und mit dem Tod der Kultur würde alles Menschliche auch untergehen."
"Der Tod: Der Lust folgt Unlust, Abscheu dem Begehren. // Das ist des Lebens Lauf und Ende. Willst du // Vor Klugheit gackern, lerne das begreifen."
""Keines verbleibt in derselben Gestalt, und Veränderung liebend schafft die Natur stets neu aus anderen andere Formen, und in der Weite der Welt geht nichts"
"Zu unserer Natur gehört die Bewegung, die vollkommene Ruhe ist der Tod."
"Wirf ein kaltes Auge | auf das Leben, auf den Tod, | Reiter, und dann zieh' weiter!"
"Wer sich nicht um des Lebens willen zwingen lässt, wie sollte den Gewinn zwingen, wer sich nicht durch den Tod abschrecken lässt, wie sollte den Schaden abschrecken können?"
"Wer den Tod nicht mehr fürchtet, der allein ist frey, es ist nichts mehr, was ihn fesseln ängstigen oder unglücklich machen könnte."
"Wer den Tod fürchtet, hat das Leben verloren."
"Wenn wir also gut zu sterben wünschen, müssen wir lernen, gut zu leben: Wenn wir auf einen friedvollen Tod hoffen, dann müssen wir in unserem Geist und in unserer Lebensführung den Frieden kultivieren."
"Wenn man stirbt hat man anderes zu tun als an den Tod zu denken."
"Wenn längere Zeit nach dem Tode eines geliebten Wesens einen der alte Schmerz überkommt, so überlege man, was der Tote versäumt habe, während man selbst und die andern weiterlebten."
"Wenn man erfolgreich sein will, muss man angstlos werden. Genauer: die Angst vor dem Tod überwinden."
"Wenn das Ohr sich nicht mehr an den Tönen freuen kann, wenn das Auge sich nicht mehr an der Schönheit freuen kann, der Mund die Leckerbissen nicht mehr genießt, so ist das ebenso schlimm wie der Tod."
""Wenn aus einem Samen eine Pflanze herauswächst, ist dann nicht der Same zerstört, gestorben? Es ist so bei allen Dingen: jeder Tod ist eine Geburt auf der nächsten Stufe, jede Geburt ein Tod des vorangegangenen Zustandes." Martin Scherber, Aphorismen, Minden 1976, S. 13"
"Was ist unser Leben als eine Reihe von Präludien zu jenem unbekannten Lied, dessen erste feierliche Note der Tod anschlägt?"
"Und was dich angeht, Leben, so sehe ich dich als Überbleibsel vieler Tode. Sicher bin auch ich selbst schon zehntausend Mal gestorben."
"Überhaupt hat der Tod mit Gesundheit und Krankheit nichts zu tun. Er bedient sich ihrer zu seinem Zweck."
"Über nichts denkt der freie Mensch weniger nach als über den Tod."
"Tod und Schlaf sind Kinder von zwei Vätern und einer guten Mutter."
"Tod und Liebe! In diesen beiden allein lag die letzte Würde des Lebens."
""Tod und Leiden sind die Fragen, die jeden Menschen beschäftigen, der in die Welt geboren wird. Davon, wie er für sich diese Fragen löst (oder nicht löst), hängt seine Lebenseinstellung ab"
"Tod ist Trennung, Dreifacher Tod Trennung ohne Hoffnung Wiederzusehn."
"Solange ein Mensch nicht zum Tode bestimmt ist, kann ihn schon ein kleiner Kunstgriff retten."
"So blühn wenige Zeit wir in der Blüte der Jugend // Fröhlich und kannten da Böses und Gutes noch nicht. // Aber es stehen die Parzen uns schwarz zur Seite, die eine // Sendet das Alter uns bald, bald uns die andre den Tod."
"Sieglos sein ist mehr als Tod."
"Schließlich ist der Tod für den gut vorbereiteten Geist nur das nächste große Abenteuer."
"Rasch tritt der Tod den Menschen an, // Es ist ihm keine Frist gegeben; // Es stürzt ihn mitten in der Bahn, // Es reißt ihn fort vom vollen Leben."
"Ohne den Tod wäre das Leben nichts Rechtes."
""Oft denke ich an den Tod, den herben, // Und wie am End' ich's ausmach'?! // Ganz sanft im Schlafe möcht' ich sterben"
"O Herr, gib jedem seinen eignen Tod, // das Sterben, das aus jenem Leben geht, // darin er Liebe hatte, Sinn und Not."
"Nun bekommst du keine Küsse mehr, denn sonst küsse ich dich tot."
"Nichts in dieser Welt ist sicher außer dem Tod und den Steuern."
"Meine Beziehung zum Tod ist die einer Seiltänzerin. Wie sie übe ich eine gefährliche Tätigkeit aus, muss im voraus das Risiko berechnen, aber wie bei ihr siegt jedes Mal wieder der Wille zur Perfektion über die Angst."
"Männer von sittlicher Klarheit kennen die Pflichttreue bis zum Tod. Wer die Pflichttreue bis zum Tod kennt, der wird nicht mehr verwirrt werden von Gewinn und Schaden, Leben oder Untergang."
"Man muss die Menschen bei ihrer Geburt beweinen, nicht bei ihrem Tode."
"Man lobt im Tode manchen Mann, der Lob im Leben nie gewann."
"Man kann nicht für sich allein leben. Das ist der Tod."
"Man kann heute alles überleben außer den Tod, und alles ungeschehen machen außer einem guten Ruf."
"Man geht aus Nacht in Sonne, // Man geht aus Graus in Wonne, // Aus Tod in Leben ein."
"Man eilt herbei, um die Unglücklichen zu betrachten, man bildet eine Gasse oder stellt sich an die Fenster, um die Züge und die Haltungen eines Menschen zu beobachten, der zum Tode verurteilt ist und weiß, dass er sterben muss: eitle, bösartige, unmenschliche Neugierde!"
"Mag's in der Brust stürmen und wogen, der Atem in der Kehle stocken! Der Kopf soll oben bleiben bis in den Tod!"
"Jünglinge schlummern hin, und Greise bleiben // Wach. Es schleichet der Tod nun hier, nun dort hin, // Hebt die Sichel, eilt, daß er schneide, wartet // Oft nicht der Ähre."
"Jeder kommende Frühling, der die Sprösslinge der Pflanzen aus dem Schoße der Erde treibt, gibt mir Erläuterung über das bange Rätsel des Todes und widerlegt meine ängstliche Besorgnis eines ewigen Schlafs."
"In Gefahr und großer Not // Bringt der Mittelweg den Tod."
"Im Unterschied zu anderen Krankheiten, ist das Leben immer tödlich."
"Ihr müßt tapfere Männer sein, alle Auswege zwischen Sieg und Tod sind versperrt."