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April 10, 2026
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"Kommunikation ist unwahrscheinlich. Sie ist unwahrscheinlich, obwohl wir sie jeden Tag erleben, praktizieren und ohne sie nicht leben wĂźrden."
"Die Kommunikation hat keinen eigenen Zweck, keine immanente Entelechie. Sie geschieht, oder geschieht nicht. Das ist alles, was man dazu sagen kann."
"Weil Gender Mainstreaming die globale und nationale Agenda mit oberster Priorität ist, kann das Problem des Familienzusammenbruchs, der sinkenden Geburtenrate und der massenhaften TĂśtung ungeborener Kinder nicht gelĂśst werden. Die von Staat und Medien betriebene moralische ZerrĂźttung des Volkes ist die Wurzel des Ăbels."
"Der Mensch ist ein leidendes Wesen, daran besteht kein Zweifel."
"Aus dem Wald ist alle europäische Kultur, die geistige nicht minder als die materielle, hervorgegangen."
"Geld produziert Geld. Geld ist ein Herrschafts- und Machtmittel. Der Wille zur Herrschaft ist unausrottbar. Er kennt keine objektiven Grenzen."
"Es geht um Prinzipien: Arbeiten so viel wie man kann, guten Glaubens sein, Eitelkeit und Arroganz vermeiden. All das habe ich in Thun gelernt."
"Die Weltlandwirtschaft kĂśnnte problemlos 12 Milliarden Menschen ernähren. Das heiĂt, ein Kind, das heute an Hunger stirbt, wird ermordet."
"Der Tod zwingt uns zur Bilanz. Seine einzige Ăberwindung ist die Ăberzeugung, dass wir am Ende sagen kĂśnnen: Ich habe mit anderen zusammen wenigstens so viel verändert, dass mehr Sinn in diese Welt gekommen ist, mehr BrĂźderlichkeit und mehr Liebe. Nur das kann der Sinn des Lebens sein. Deshalb mĂźssen wir handeln."
"Der Mensch als historisches Subjekt verschwindet."
"Anders gesagt: Hunger, Seuchen, Durst und andere armutsbedingte Lokalkonflikte zerstÜren jedes Jahr fast genauso viele Männer, Frauen und Kinder wie der Zweite Weltkrieg in sechs Jahren. Fßr die Menschen der Dritten Welt ist der Dritte Weltkrieg unzweifelhaft in vollem Gang."
"Und so ist letztlich an der Frage der Gleichberechtigung der Frau die Integration einer groĂen Zahl von TĂźrken in Deutschland gescheitert. Wir mĂźssen hingucken und uns eine ganze Menge einfallen lassen, wie wir die Muslime aus dem Getto der Parallelgesellschaft herausholen und ihnen eine aktive Integration abverlangen kĂśnnen."
"In dem kleinen Ort, in dem ich in Deutschland gelebt habe, hat jede Familie eine Importbraut."
"Diese Mentalität, das Festhalten am tßrkisch-muslimischen Commonsense in der Fremde, fßhrt zu der Situation, die wir heute in Deutschland bei mindestens der Hälfte der hier lebenden Tßrken haben. Sie leben in der Moderne, sind dort aber nie angekommen. Sie leben in Deutschland nach den Regeln ihres anatolischen Dorfs."
"Die Deutschen romantisieren die GroĂfamilie ebenso wie sie frĂźher den Harem romantisiert haben. Als ob dies eine heile Welt wäre, in der alle Generationen unter einem Dach leben, alle glĂźcklich sind und sich gegenseitig respektieren. In Wahrheit sind die Strukturen vĂśllig anders."
"Die Angst, an andere MaĂstäbe anzulegen, die man fĂźr sich selbst fĂźr selbstverständlich hält, fĂźhrt dazu, dass Freiheitsverletzungen akzeptiert werden, die nicht akzeptabel sind. So wird es als fester Bestandteil einer anderen Kultur akzeptiert, wenn Eltern ihre Kinder von der deutschen Gesellschaft fern halten, beim Schwimmunterricht und bei Klassenreisen fehlen lassen, wenn Jungen und Mädchen getrennt aufwachsen sollen..."
"Der Tschador macht die Frauen zu einem entpersĂśnlichten Nichts."
"[âŚ] vernĂźnftiger Endzweck ist doch nur der GenuĂ aus dem Gebrauch des Gegenstandes; die Mittel dazu sind: 1. daĂ man Geld habe, 2. daĂ man es ausgebe, 3. daĂ man den Gegenstand besitze; an jeder dieser drei Stationen kann das ZweckbewuĂtsein Halt machen und sie als Selbstzweck konstituieren; und zwar so energisch, daĂ jeder dieser drei Inhalte desselben maniakalisch ausarten kann."
"FĂźr den absoluten Bewegungscharakter der Welt nun gibt es sicher kein deutlicheres Symbol als das Geld."
""Die Ruine schafft die gegenwärtige Form eines vergangenen Lebens, nicht nach seinen Inhalten oder Resten, sondern nach seiner Vergangenheit als solcher.â"
"Wojtyla [âŚ] benutzt zudem die Mär von der Verfolgung der Christen und unterschlägt [âŚ] die Verfolgung, die durch die Seinen geschah."
"KeuschheitsgĂźrtel waren vielmehr Folterwerkzeuge."
"Johannes Paul II. hatte noch 1982 die Atombewaffnung vor der UNO als moralisch zu vertreten verteidigt."
"In Dogma und Moral der Kirche wie des Papsttums konkretisierte sich nichts anderes als der Zeitgeist frĂźherer Epochen."
"Die Inquisition ist ein genuiner Beitrag der Kirche zum europäischen Rechtsempfinden und Strafvollzug."
"Deutet ein vermeintlich moderner Theologe die jeweils unliebsamen Stellen der Bibel weg oder verteidigt er ein wahres Christentum oder den echten Gott behend gegen die abgefallene Kirche, will er betrĂźgen."
"Der Kindergarten als Ort des Glaubens- und Kulturkampfes. Hier sind die Objekte der Mission am schwächsten."
"Der christliche Glaube verlangt nicht weniger, sondern mehr irrationalen Glauben, als manche âSekteâ einzufordern wagt."
"Das Christentum ist weit davon entfernt, fßr die im neuzeitlichen Europa erreichte Kultur des Humanen verantwortlich zu sein. Es blieb in Sachen Humanität ohne Schrittmacherfunktion, war der Hauptfeind des moralischen Fortschritts in der Welt."
"Wenn man das Entsetzen der heutigen Welt ßber die Lustmorde, besonders ßber Angriffe auf Kinder erfährt, kÜnnte man glauben, dass ihr das Menschenleben und die gesunde Entwicklung des Individuums heilig wäre."
"Wer aber vom Kapitalismus nicht reden will, sollte auch vom Faschismus schweigen."
"Technische Rationalität heute ist die Rationalität der Herrschaft selbst."
"In zahlreichen theoretischen Arbeiten des Instituts [fĂźr Sozialforschung] wurde versucht, die Wechselwirkung von Gesellschaft und Psychologie weiter zu verfolgen. Stets freilich haben wir den gesellschaftlichen Druck â das, was [Sigmund] Freud selbst âLebensnotâ nannte â als das Primäre betrachtet."
"Die Entwicklung einer differenzierten autonomen Person wird um so seltener, als sie nicht mehr im selben MaĂ wirtschaftlich gefordert, ja beim Fortkommen zum Hemmnis wird."
"Philosophie verliert schon deshalb ihren Reiz, weil sie selbst zum Fach geworden ist, nur mit dem Unterschied, daĂ es niemand so recht brauchen kann."
"Zivilisation bestand weitgehend in der Bildung, das heiĂt Hineinbildung moralischer Gebote in den Menschen. Je tiefer einem durch Herkunft und Erziehung menschliches Verhalten zur Natur geworden war desto mehr Seele wurde ihm zugesprochen. Achtung vor dem Nächsten, VerantwortungsgefĂźhl, Fähigkeit zur Freundschaft und zur Liebe waren in Moral mit eingeschlossen. Indem der Fortschritt Leben straffer ordnet, das Verhalten reguliert, Phantasie durch zweckvolles, systematisches Vorgehen, positive Affekte durch sichere Reaktionen, GefĂźhle durch Ratio ersetzt, gleichsam in der RĂźckschau, ist Seele nunmehr zum emphatischen Begriff geworden, zum Gegensatz der Kälte des auf Technik, schlieĂlich zur Gefolgschaft ausgerichteten Subjekts. Die von Emotionen abgelĂśste Ratio schlägt um und wird zum Gegenteil von Anima."
"Es gibt keine Definition der Philosophie. Ihre Definition ist identisch mit der expliziten Darstellung dessen, was sie zu sagen hat."
"Die Mutter, die einen Beruf ausĂźbt, ist etwas vĂśllig anderes als die Mutter, deren Lebensaufgabe die Erziehung der Kinder war. Der Beruf verdinglicht ihre Gedanken. Dazu kommt noch etwas anderes. Sie ist gleichberechtigt. Sie strahlt, von Ausnahmen abgesehen, nicht mehr die Liebe aus wie vorher."
"Bereits im 18. Jahrhundert, von der Gegenwart zu schweigen, war der Gang der Wissenschaft wie des Glaubens nicht so sehr durch den Willen zum Guten, als durch das Interesse der Macht bedingt."
"Solidarität ist keine Nächstenliebe, aber erst recht keine Konditionierung zum Vorteil einer Seite. Wer sich solidarisch verhält, ist bereit, sowohl im langfristigen Eigeninteresse wie im Vertrauen darauf, dass sich der andere in ähnlichen Situationen ebenso verhalten wird, kurzfristig Nachteile in Kauf zu nehmen."
"Zwischen Kapitalismus und Demokratie besteht ein unauflÜsliches Spannungsverhältnis; mit beiden konkurrieren nämlich zwei entgegengesetzte Prinzipien der gesellschaftlichen Integration um den Vorrang."
"Wahrheit nennen wir den Geltungsanspruch, den wir mit konstativen Sprechakten verbinden. Eine Aussage ist wahr, wenn der Geltungsanspruch der Sprechakte, mit denen wir, unter Verwendung von Sätzen, jene Aussage behaupten, berechtigt ist."
"Er hat mir auch die Augen geĂśffnet, daĂ man erst einmal den primären Text ausschĂśpfen muĂ, und zwar systematisch ausschĂśpfen muĂ, bevor man in die Wirkungsgeschichte hineingeht."
"Diskurse herrschen nicht. Sie erzeugen eine kommunikative Macht, die die administrative nicht ersetzen kann, sondern nur beeinflussen kann."
"Die Neokonservativen suchen die Krisenursachen nicht in der Funktionsweise der Ăkonomie und des Staatsapparates, sondern in kulturell bedingten Legitimationsproblemen, Ăźberhaupt in dem gestĂśrten Verhältnis von Demokratie und Kultur."
"Die Antworten der Legitimisten und Neokonservativen bewegen sich im Medium eines Zeitgeistes, der nur noch defensiv ist; sie drĂźcken ein Geschichtsbewusstsein aus, das seiner utopischen Dimension beraubt ist."
"Der einzige Patriotismus, der uns dem Westen nicht entfremdet, ist ein Verfassungspatriotismus."
"Das Europäische Parlament ist kein Parlament. Man kann einem Parlament keine Rechte geben, das Parlament gibt Rechte. Ein Parlament, das bei der Kommission um seinen eigenen Haushalt betteln muĂ, das keine Steuern erheben kann, das keine Regierung bestellt oder entläĂt, verdient diesen Namen nicht und wird sich nie zu einem Instrument der Demokratie entwickeln."
"Die Währungsunion ist ein groĂer Irrtum, ein abenteuerliches, waghalsiges und verfehltes Ziel, das Europa nicht eint, sondern spaltet."
""In GroĂbritannien muss ich mich nicht bei einer BehĂśrde melden, wenn ich meinen Wohnsitz wechsele, es gibt keinen Personalausweis. Und wenn ich 20 Meilen zu schnell fahre und ohne FĂźhrerschein angehalten werde, fordert man mich auf, den FĂźhrerschein doch bitte in den nächsten drei oder vier Tagen an irgendeiner Polizeidienststelle vorzuzeigen.â"