First Quote Added
April 10, 2026
Latest Quote Added
"Denn nicht einem Menschen zu dienen, ist schimpflich, sondern dem Laster."
"Damit Kampf sei, muss es einen Feind geben, der widersteht, nicht einen, der gänzlich zugrunde geht."
"Ist dir die Einsamkeit gute Gesellschaft, dann, Glßcklicher, zähle zu den Glßcklichsten dich; aber verschweige dein Glßck."
"Geben und nehmen kann uns das GlĂźck, was wir hoffen und lieben; aber die Hoffnung beherrscht, so wie die Liebe, das GlĂźck."
""Verständigung im Gespräch ist nicht ein bloĂes Sichausspielen und Durchsetzen des eigenen Standpunktes, sondern eine Verwandlung ins Gemeinsame hin, in der man nicht bleibt, was man war." Wahrheit und Methode: GrundzĂźge einer philosophischen Hermeneutik. Mohr 1990, S. 384"
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache."
"Rhetorik als philosophische Methode [...]: Wir mßssen endlich wieder lernen, wie man ein richtiges Gespräch fßhrt. Das ist eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe fßr die Philosophie. Ein Gespräch setzt voraus, dass der andere Recht haben kÜnnte."
"Es gibt Fragen, auf die die Menschen Antworten haben wollen, aber keine finden. Es ist ein Aberglauben zu meinen, dass diese Fragen mit dem Fortschritt der Wissenschaften verschwinden kĂśnnen."
""Die erste Bedingung fßr die Kunst des Gesprächs ist, sich jeweils des Mitgehens des Partners zu versichern." Wahrheit und Methode: Grundzßge einer philosophischen Hermeneutik. Mohr 1990, S. 373"
"Der zeitliche Abstand [âŚ] läĂt den wahren Sinn, der in einer Sache liegt, erst voll herauskommen. Die AusschĂśpfung des wahren Sinnes aber, der in einem Text oder einer kĂźnstlerischen SchĂśpfung gelegen ist, kommt nicht irgendwo zum AbschluĂ, sondern ist in Wahrheit ein unendlicher ProzeĂ."
"... kluges Aufblitzen altersloser Augen [âŚ]. Der Mann hatte ein Auge, das sah im Innern der Erde die Erze gehen in ihren Gängen und Ăźbersah nicht das kleinste Fischerboot [âŚ]. Wie lebte nicht in diesen Augen eine geistige Welt und Welten Ăźber Welten [âŚ]. Das war Universalität des Geistes."
"Die Natur erklären wir, das Seelenleben verstehen wir."
""Der durch die Realität des Lebens gebundene und bestimmte Mensch wird nicht nur durch die Kunst"
"Nur was der Geist geschaffen hat, versteht er."
"Leben und Lebenserfahrung sind die immer frisch flieĂenden Quellen des Verständnisses der gesellschaftlich-geschichtlichen Welt; das Verständnis dringt vom Leben aus in immer neue Tiefen."
"Ein GefĂźhl, das wir nicht erlebt haben, kĂśnnen wir in einem anderen nicht wiederfinden."
"Die Urzelle der geschichtlichen Welt ist das Erlebnis, in dem das Subjekt im Wirkungszusammenhang des Lebens zu seinem Milieu sich befindet."
"Das Verstehen ist ein Wiederfinden des Ich im Du."
"An jedem Punkt Ăśffnet das Verstehen eine Welt."
"Des Menschen Sinn fĂźr Gerechtigkeit macht Demokratie mĂśglich, seine Neigung zur Ungerechtigkeit aber macht Demokratie notwendig."
"Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden."
"Ich werde Himmel und Erde als Sarg und HĂźlle haben, Sonne und Mond werden meine Jadesteine sein, Sterne und Sternbilder meine Perlen und Juwelen, und die ganze SchĂśpfung wird mir das Trauergeleite geben. Was wollt ihr noch hinzufĂźgen?"
"Was wir ein Ende nehmen sehen, ist nur das Brennholz. Das Feuer brennt weiter."
"Wer seine Geschäfte maschinenmäĂig betreibt, der bekommt ein Maschinenherz."
""Was sind unsere geistreichen und gebildeten Subjekte grÜsstentheils? Hohnlächelnde Sklavenbesitzer und selber"
"Was soll nicht alles Meine Sache sein! Vor allem die gute Sache, dann die Sache Gottes, die Sache der Menschheit, der Wahrheit, der Freiheit, der Humanität, der Gerechtigkeit; ferner die Sache Meines Volkes, Meines FĂźrsten, Meines Vaterlandes; endlich gar die Sache des Geistes und tausend andere Sachen. Nur Meine Sache soll niemals Meine Sache sein. âPfui Ăźber den Egoisten, der nur an sich denkt!â"
"Von deinem und eurem Eigenthum trete Ich nicht scheu zurĂźck, sondern sehe es stets als m e i n Eigenthum an, woran Ich nichts zu ârespectirenâ brauche. Thuet doch desgleichen mit dem, was Ihr mein Eigenthum nennt!"
""Ohne Verbrechen kein Staat: die sittliche Welt"
"Mßndig sind die Jungen dann, wenn sie zwitschern wie die Alten; man hetzt sie durch die Schule, damit sie die alte Leier lernen, und haben sie diese inne, so erklärt man sie fßr mßndig."
"Mit dem Ideal der âabsoluten Freiheitâ wird dasselbe Unwesen getrieben, wie mit allem Absoluten, [...]."
"Man sagt von Gott: âNamen nennen Dich nichtâ. Das gilt von Mir: kein Begriff drĂźckt Mich aus, nichts, was man als mein Wesen angiebt, erschĂśpft Mich; es sind nur Namen. Gleichfalls sagt man von Gott er sei vollkommen und habe keinen Beruf, nach Vollkommenheit zu streben. Auch das gilt allein von Mir."
"In der Gesellschaft, der Societät, kann hĂśchstens die menschliche Forderung befriedigt werden, indeĂ die egoistische stets zu kurz kommen muĂ."
"Ich setze Mich nicht voraus, weil Ich Mich jeden Augenblick Ăźberhaupt erst setze oder schaffe, und nur dadurch Ich bin, daĂ Ich nicht vorausgesetzt, sondern gesetzt bin, und wiederum nur in dem Moment gesetzt, wo Ich Mich setzt, d. h. Ich bin SchĂśpfer und GeschĂśpf in Einem."
"Gott und die Menschheit haben ihre Sache auf Nichts gestellt, auf nichts als auf Sich. Stelle Ich denn meine Sache gleichfalls auf Mich, der Ich so gut wie Gott das Nichts von allem Andern, der Ich mein Alles, der Ich der Einzige bin."
"Fort denn mit jeder Sache, die nicht ganz und gar Meine Sache ist! Ihr meint, Meine Sache mĂźsse wenigstens die âgute Sacheâ sein? Was gut, was bĂśse! Ich bin ja selber Meine Sache, und Ich bin weder gut noch bĂśse. Beides hat fĂźr Mich keinen Sinn."
"Doch das Gefängnis betritt man gewÜhnlich nicht freiwillig und bleibt auch selten freiwillig darin, sondern hegt das egoistische Verlangen nach Freiheit."
"Die Selbständigkeit der Partei bedingt die Unselbständigkeit der Parteiglieder."
"Die Revolution zielte auf neue Einrichtungen, die EmpĂśrung fĂźhrt dahin, Uns nicht mehr einrichten zu lassen, sondern Uns selbst einzurichten, und setzt auf âInstitutionenâ keine glänzende Hoffnung."
"Der moralische EinfluĂ nimmt da seinen Anfang, wo die DemĂźthigung beginnt, ja er ist nichts anderes, als diese DemĂźthigung selbst, die Brechung und Beugung des Muthes zur Demuth herab."
"Der Fanatismus ist gerade bei den Gebildeten zu Hause; denn gebildet ist der Mensch, so weit er sich fĂźr Geistiges interessiert, und Interesse fĂźr Geistiges ist eben, wen es lebendig ist, Fanatismus und muĂ es sein; es ist ein fanatisches Interesse fĂźr das Heilige (fanum)."
""Dem Geiste, der nach langem MĂźhen die Welt los geworden ist, dem weltlosen Geiste, bleibt nach dem Verluste der Welt und des Weltlichen nichts Ăźbrig, als"
""Das GĂśttliche ist Gottes Sache, das Menschliche Sache âdes Menschenâ. Meine Sache ist weder das GĂśttliche noch das Menschliche, ist nicht das Wahre, Gute, Rechte, Freie u.s.w., sondern allein das Meinige, und sie ist keine allgemeine, sondern ist"
""Betrachtet einmal das Volk, das von ergebenen Patrioten geschĂźtzt wird. Die Patrioten fallen im blutigen Kampfe oder im Kampfe mit Hunger und Noth; was fragt das Volk darnach? Das Volk wird durch den DĂźnger ihrer Leichen ein âblĂźhendes Volkâ! Die Individuen sind âfĂźr die groĂe Sache des Volksâ gestorben, und das Volk schickt ihnen einige Worte des Dankes nach und"
"Aus fixen Ideen entstehen die Verbrechen."
"Alles Heilige ist ein Band, eine Fessel."
"Wir kĂśnnen nie sicher sein, dass die Ansicht, die wir zu unterdrĂźcken suchen, falsch ist; auch wenn wir sicher sein kĂśnnten, wäre die UnterdrĂźckung immer noch ein Ăbel."
"Ohne Rßcksicht auf die tatsächlichen Fähigkeiten des Einzelnen glaubt der Mann, dass er das Recht hat zu befehlen und die Frau die Pflicht zu gehorchen."
"Ăffentliche Meinungen Ăźber Themen, die dem Verstand schwer zugänglich sind, sind oft richtig, aber selten oder nie die ganze Wahrheit."
"Hat es je eine Herrschaft gegeben, die den Herrschenden nicht natĂźrlich erschien?"
"Es ist zu bezweifeln, ob alle bisherigen technischen Erfindungen die Tageslast auch nur eines menschlichen Wesens erleichtert hat."