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April 10, 2026
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"Reiz ist Schönheit in Bewegung."
"»Niemand, sagen die Verfasser der Bibliothek, wird leugnen, daß die deutsche Schaubühne einen großen Teil ihrer ersten Verbesserung dem Herrn Professor Gottsched zu danken habe.« Ich bin dieser Niemand; ich leugne es gerade zu. Es wäre zu wünschen, daß sich Herr Gottsched niemals mit dem Theater vermengt hätte."
"Für wohlgerathene Kinder können Aeltern nicht zu viel thun. Aber wenn sich ein blöder Vater für einen ausgearteten Sohn das Blut vom Herzen zapft, dann wird Liebe zur Thorheit."
"Es ist ein Beweis für die wahre, für die richtig verstandene wahre Religion, wenn sie uns überall auf das Schöne zurückbringt."
"Die Menge auf etwas aufmerksam machen heißt: dem gesunden Menschenverstand auf die Spur zu helfen."
"Die beste Anbetung, Prinz, ist dankende Freude."
"Der Rezensent braucht nicht besser machen zu können, was er tadelt."
"Der mitleidigste Mensch ist der beste Mensch."
"Der Begriff ist der Mann; das sinnliche Bild des Begriffes ist das Weib; und die Worte sind die Kinder, welche beyde hervorbringen."
"Der Aberglaube traut den Sinnen bald zu viel, bald zu wenig."
"Wer wird nicht einen Klopstock loben? // Doch wird ihn jeder lesen? Nein! // Wir wollen weniger erhoben // und fleißiger gelesen sein."
"Es hat der Schuster Franz zum Dichter sich entzückt. // Was er als Schuster tat, das tut er noch: er flickt."
"Damit er einst was kann von seinen Eltern erben, so lassen sie ihn jetzt vor Hunger weislich sterben."
"Es eifre jeder seiner unbestochnen von Vorurteilen freien Liebe nach!"
"Der Wille und nicht die Gabe macht den Geber."
"Was hätt' ein Weiberkopf erdacht, das er nicht zu beschönen wüsste."
"Und ist denn nicht das ganze Christentum aufs Judentum gebaut? Es hat mich oft geärgert, hat mich Tränen genug gekostet, wenn Christen gar so sehr vergessen konnten, dass unser Herr ja selbst ein Jude war."
"Nicht die Kinder bloß speist man mit Märchen ab."
"Macht denn nur das Blut den Vater?"
"Kein Mensch muss müssen."
"Jeder liebt sich selber nur am meisten."
""Ich fürchte, grad unter Menschen möchtest du, ein Mensch zu sein verlernen."
"Es sind nicht alle frei, die ihrer Ketten spotten."
"Es ist Arznei, nicht Gift, was ich dir reiche."
"Erröten macht die Hässlichen so schön."
"Der Wunder höchstes ist, dass uns die wahren, echten Wunder so alltäglich werden können, werden sollen."
"Der Aberglauben schlimmster ist, den seinen für den erträglicheren zu halten."
"Was kann der Schöpfer lieber sehen als ein fröhliches Geschöpf!"
"Man muss nicht reicher scheinen wollen, als man ist."
"Ich brauche keine Gnade, ich will Gerechtigkeit."
"Freue dich mit mir! Es ist so traurig, sich allein zu freuen!"
"Das Herz redet uns gewaltig gern nach dem Maule. Wenn das Maul eben so geneigt wäre, nach dem Herzen zu reden, so wäre die Mode längst aufgekommen, die Mäuler unter'm Schlosse zu tragen."
"So wie es selten Komplimente gibt ohne alle Lügen, so findet sich auch selten Grobheiten ohne alle Wahrheit."
"Nicht jeder, der den Pinsel in die Hand nimmt und Farben verquistet, ist ein Maler."
"Nicht jeder Kunstrichter ist ein Genie, aber jedes Genie ist ein geborener Kunstrichter."
"In der Natur ist alles mit allem verbunden, alles durchkreuzt sich, alles wechselt mit allem, alles verändert sich eines in das andere."
"Ein Preservatif ist auch eine schätzbare Arzeney; und die ganze Moral hat kein kräftigers, wirksamers, als das Lächerliche."
"Die Poesie geht mehr auf das Allgemeine und die Geschichte auf das Besondere."
"Die Komödie will durch Lachen bessern, aber nicht eben durch Verlachen."
"Der Name Mutter ist süß; aber Frau Mutter ist wahrer Honig mit Zitronensaft."
"Denn nichts ist groß, was nicht wahr ist."
"Oder meynen Sie, Prinz, daß Raphael nicht das größte malerische Genie gewesen wäre, wenn er unglücklicher Weise ohne Hände wäre geboren worden? Meynen Sie, Prinz?"
"Nicht so redlich, wäre redlicher."
"Wer über gewisse Dinge seinen Verstand nicht verlieret, der hat keinen zu verlieren!"
"Wer über gewisse Dinge den Verstand nicht verlieret, der hat keinen zu verlieren."
""Was macht die Kunst?"
"Was Gewalt heißt, ist nichts: Verführung ist die wahre Gewalt."
"Vor allen Dingen, eine Kleinigkeit als eine Kleinigkeit ansehen!"
"Thu, was du nicht lassen kannst!"
"Still mit dem Aber! Die Aber kosten Überlegung."