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April 10, 2026
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""Die Selbsthingabe ohne Liebe"
"In Wirklichkeit kann man bei grĂźndlichem Nachdenken es doch nicht fĂźr verlorene Zeit ansehen, wenn man den Willen Gottes erleidet, der in unvermeidlichen Tatsachen und Umständen zum Ausdruck kommt. Wir bitten ihn um das, was uns paĂt, und er gibt uns das, was uns not tut: das sind offenbar ganz verschiedene Dinge."
"Es ist immer gut, den Tod vor Augen zu haben, und ich bin glßcklich, daà Dich der Todesgedanke mit der Gegenwart Gottes erfßllt. Daran werden die berufenen Seelen erkannt. Der Christ soll beständig ßber Abgrßnden leben."
"Es gibt fßr die Frau, welche fßr diese Zeit und vorläufig der untergeordnete Mensch ist, nur zwei DaseinsmÜglichkeiten, die erhabenste Mutterschaft oder die Existenz als Vergnßgungsmittel, die reine oder die unreine Liebe. Mit anderen Worten: die Heiligkeit oder die Prostitution."
"FĂźr mich ist Bach der grĂśĂte Prediger. Seine Kantaten und Passionen wirken eine Ergriffenheit der Seele, in welcher der Mensch fĂźr alles Wahre und Einende empfänglich und Ăźber das Kleine und Trennende erhoben wird..."
"Alles Begehren setzt also voraus, dass die Statue die Vorstellung von etwas Besserem hat, als das ist, was sie augenblicklich ist, und dass sie ßber den Unterschied zweier auf einander folgender Zustände urtheilt. Sind sie wenig verschieden, so leidet sie durch die Entbehrung der begehrten Daseinsweise weniger, und ich nenne das Gefßhl, welches sie an sich erfährt, Missbehagen oder leichte Unzufriedenheit. Die Thätigkeit ihrer VermÜgen, ihre Begehrungen sind alsdann schwächer."
"Wir bringen in kaum mal 200 Jahren das Gleichgewicht durcheinander, das in Ăźber vier Milliarden Jahren Erdgeschichte geschaffen wurde."
"Was die Erde braucht, ist eine Menschheit, die sie nicht länger als Supermarkt, sondern als Heimat betrachtet."
"Obwohl der Luftverkehr mit seinen Unmengen an Kohlendioxidgasen der Haupturheber der globalen Erwärmung ist, nimmt er nach wie vor um sechs Prozent pro Jahr zu."
"Es ist zu spät fßr Pessimismus. Wir wissen sehr wohl, dass es LÜsungen gibt. Es liegt in unserer Macht, den Wechsel herbeizufßhren."
"Sollte ich den Moment meines Todes bewusst miterleben, werde ich an die Deportation denken. Sie hat mein Leben bestimmt."
"Ich weià noch, wie ich mich auf Partys hinter einem Vorhang versteckte, um mit niemandem reden zu mßssen. Die Gespräche der anderen schienen mir so unwirklich. Einmal sah jemand die Häftlingsnummer 78651, die auf meinem Arm eintätowiert ist, und sagte: "Das ist wohl Ihre Garderobennummer?" Danach trug ich jahrelang nur langärmelige Pullover."
"Ich war wohl schon immer ein bisschen rebellisch."
"Nicht die Arbeitslosigkeit fßr sich genommen ist das Verhängnisvollste, sondern das Leid, das sie hervorruft [...]."
"Das Risiko der Klarheit einzugehen, das Risiko einzugehen, die Dinge zunächst einmal nur festzustellen, ist [...] das einzige Verhalten, das unsere Zukunft schßtzt, indem es sich der Gegenwart stellt."
"Angst vor der Angst zu haben, Angst vor der Verzweiflung zu haben bedeutet, den Erpressungen, die wir nur zu gut kennen, den Weg zu ebnen."
"Es gibt eine feine, gewichtslose und äusserst elastische FlĂźssigkeit, die Ăther heisst und im ganzen Universum verteilt ist. Sie durchdringt alle KĂśrper, sowohl die schwersten und undurchsichtigsten wie auch die leichtesten und durchsichtigsten. ... Eine bestimmte Art der Bewegung, die dem Ăther mitgeteilt wird, kann zum Phänomen der Wärme fĂźhren. Die selbe Art der Bewegung, aber von grĂśsserer Frequenz, fĂźhrt zu Licht. Und mĂśglicherweise ist eine Bewegung anderer Form und Art die Ursache der Elektrizität."
"Als ich einst Prinz war von Arkadien // Lebt' ich in Reichtum, Glanz und Pracht."
"Wir waren Ăźber die Ignoranz mit der sich die allgemeine Meinung Ăźber solch groĂe Abenteuer äuĂerte tief betroffen. Wir haben uns gefragt ob es nicht mĂśglich sei der Generation, die in Zeiten komplexer und schwieriger politischer Fragen aufwächst, dies verständlicher zu machen."
"Schade, dass es vorbei ist."
"Europa ohne Griechenland wäre wie ein Kind ohne Geburtsurkunde gewesen."
"Alle frßheren Vorschläge sind in dem neuen Vertrag, aber irgendwie versteckt und verschleiert."
"Yves Saint Laurent war die Antwort auf alle modischen Fragen."
"Er hatte eine modische Omnipräsenz, die es sonst nur in der Musik gibt."
"Sein Glaube an die Wissenschaft ist aufrichtiger als der Glaube manches anderen an Gott. Christus oder Allah, Kunst oder Wissenschaft, jeder hat seinen besonderen Gott."
"Pierre Curie stand am Beginn eines neuen Lebensabschnittes, der ihm zugleich mit mächtigeren Hilfsmitteln die natĂźrliche Fortsetzung einer groĂen wissenschaftlichen Laufbahn gebracht hätte."
"âMan kann auch annehmen, daĂ das Radium in verbrecherischen Händen sehr gefährlich werden kĂśnnte, und hier stellt sich die Frage, ob es fĂźr die Menschheit vorteilhaft ist, die Geheimnisse der Natur zu kennen, ob sie reif genug ist, sich diese Geheimnisse nutzbar zu machen oder ob diese Erkenntnisse ihr nicht schädlich sind. Nobels Entdeckungen sind ein charakteristisches Beispiel dafĂźr: die mächtigsten ExplosivkĂśrper haben den Menschen erlaubt, groĂartige Arbeiten durchzufĂźhren. Doch sind sie auch ein furchtbares Instrument der ZerstĂśrung in den Händen der groĂen Verbrecher, die die VĂślker in die Kriege hetzen. Ich bin wie Nobel der Ansicht, daĂ die Menschheit mehr Gutes als BĂśses aus den neuen Entdeckungen gewinnen kann.â"
"Sage mir, welches Gesicht du dem UnglĂźck gezeigt hast, und ich werde Dir sagen, wer Du bist."
"Mein Herr Bruder, da ich inmitten meiner Truppen nicht sterben konnte, bleibt mir nichts, als meinen Degen in die Hände Ew. Majestät zu legen. Ich bin Ew. Majestät geneigter Bruder Napoleon"
"Jeder Mensch trägt in sich eine Welt, die sich aus allem zusammensetzt, was er gesehen und geliebt hat, und in die er immer wieder zurßckkehrt, selbst wenn er eine fremde Welt durchstreift."
"In der moralischen wie in der politischen Welt den Punkt zu erkennen, wo die Freiheit aufhĂśrt und ihr ĂbermaĂ anfängt, wo die Macht aufhĂśrt und die WillkĂźr beginnt, oder zu lernen, wo der Mut in TollkĂźhnheit ausartet, die Zärtlichkeit in Schwäche und die Liebe zum Guten in Narrheit; das heiĂt zweifellos den vollständigsten Kursus der Philosophie durchmachen."
"In Frankreich gibt es nichts, das ewig ist. Diese Worte sollten aus dem WĂśrterbuch der Franzosen gestrichen werden."
"Gefangenschaft ist eine Art Schlaf. Das Leben geht unbemerkt weiter, denn richtig lebendig fßhlen wir uns nur, wenn wir alle unsere Fähigkeiten auch nutzen kÜnnen."
"Das gemeinsame Schicksal jeder neu auftauchenden Wahrheit ist, zu erschrecken statt zu gefallen, zu verletzen statt zu ßberzeugen, denn sie erhebt sich um desto kräftiger als sie lange unterdrßckt worden."
"Der Kaiser [...] hielt immer an dem Grundsatze fest: im politischen Leben sind die Leiden zu heilen, niemals zu rächen"
"Zwei Armeen, die sich bekämpfen, sind eine grosse Armee, die Selbstmord an sich ßbt."
"Sei dem, wie ihm sei! Ich habe die Verkßndigung dessen erfahren, was einstmals am schÜnsten sein wird. Das Wort, das Ewigkeitsmachtswort, das nicht lßgt und Sättigung ausstreuen wird, wenn einer es einstmals wiedersagen wird, es hat mich durchweht. Doch es wollte nicht verweilen."
""Nach diesem Kriege darf es keinen Krieg mehr geben! [âŚ]"
"Ist es mĂśglich, daĂ ich nichts sei, wo es mich doch in manchen Augenblicken bedĂźnkt, daĂ ich alles sei? Bin ich alles? Bin ich nichts?"
"Alles ruht in mir. Es gibt keine Richter, es gibt keine Schranken, und es gibt keine Grenzen vor mir."
"Da erschien auf der TribĂźne ein Mann, den ich nur an diesem Tage gesehen habe, der mich aber in der Erinnerung immer mit Widerwillen und Abscheu erfĂźllt. Er hatte abgezehrte und zerfurchte Wangen, bleiche Lippen und machte durch seine schmutzige Blässe einen krankhaften, bĂśsartigen und abstoĂenden Eindruck. Sein ĂuĂeres war wie von Schimmel Ăźberzogen; Wäsche war nicht zu sehen, ein alter schwarzer Mantel umschloĂ eng seine dĂźnnen und mageren Glieder; er sah aus, als habe er in einer Kloake gelebt und sei von dort hierher gekommen. Wie man mir sagte, war es Blanqui."
""Meine Herren Richter,"
"âGott wird momentan gewartetâ / â Gott ist in Reparatur.â"
"âDie Erfahrung ist eine Blendlaterne, die nur demjenigen leuchtet, der sie trägt.â"
"Alles Interessante ereignet sich im Dunkeln, ganz ohne Zweifel. Die wirkliche Geschichte der Menschen ist nicht bekannt."
"Kriege werden oft aus dem Drang nach Gerechtigkeit heraus begonnen, das ist sogar fast immer die offizielle BegrĂźndung. Aber selbst wenn sie gerechtfertigt sein mĂśgen und in bester Absicht gefĂźhrt werden, enden sie in der Regel nicht so, wie ihre Urheber sich das vorstellen."
"In der Wßste muss ich die Einsamkeit nicht erst suchen, ich bin Teil davon. Ich bin auch nicht mit mir selbst allein, das wäre wieder die romantische, westliche Form der Einsamkeit. Nein, die Wßste ist fßr mich die klarste, schÜnste, hellste, stärkste Form der Abwesenheit."
"Der immanente Irrsinn der Globalisierung bringt Wahnsinnige hervor, so wie eine unausgeglichene Gesellschaft Delinquenten und Psychopathen erzeugt."
"Denn die Welt ist nicht geschaffen worden, damit man sie versteht. Sie schert sich nicht um Erkenntnis. Vielleicht ist sie sogar geschaffen worden, um nicht verstanden zu werden. Die Erkenntnis ist zwar Teil der Welt, aber nur als totale Illusion. Genau das finde ich interessant, denn es bedeutet, dass das Denken nur Teil eines Ganzen ist, und dass es fĂźr dieses Ganze keine Interpretation gibt."
"Das Reale wird durch Zeichen des Realen ersetzt."