First Quote Added
April 10, 2026
Latest Quote Added
"Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral."
"Die Mühen der Gebirge liegen hinter uns // Vor uns liegen die Mühen der Ebenen."
"Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch."
"Das Volk hat das Vertrauen der Regierung verscherzt. Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes?"
"Aus den Bücherhallen // Treten die Schlächter. // Die Kinder an sich drückend // Stehen die Mütter und durchforschen entgeistert // Den Himmel nach den Erfindungen der Gelehrten."
"Zwang ist die Grundbedingung für das Schüler-Lehrer-Verhältnis."
"Niemand ist vor einer unberechenbaren Gefühlsaufwallung gefeit."
"Die besten sind das Maß, an dem die übrigen gemessen werden."
"Man unterschätze nicht die "Botenstoffe" der Sprache. Es gibt geisthemmende und geiststimulierende Begriffe."
""Dürfte ich das Unwort des Zeitalters bestimmen, so käme nur eins in Frage: kommunizieren. Ein Autor kommuniziert nicht mit seinem Leser. Er sucht ihn zu verführen, zu amüsieren, zu provozieren, zu beleben. Welch einen Reichtum an (noch lebendigen) inneren Bewegungen und entsprechenden Ausdrücken verschlingt ein solch brutales Müllschluckerwort! Mann und Frau kommunizieren nicht miteinander. Die vielfältigen Rätsel, die sie einander aufgeben, fänden ihre schalste Lösung, sobald dieser nichtige Begriff zwischen sie tritt. Ein Katholik, der meint, er kommuniziere mit Gott, gehört auf der Stelle exkommuniziert. Zu Gott betet man, und man unterhält sich nicht, sondern man empfängt eine Heilige Kommunion. All unsere glücklichen und vergeblichen Versuche, uns mit der Welt zu verständigen, uns zu berühren und zu beeinflussen, die ganze Artenvielfalt unserer Regungen und Absichten fallen der Ödnis und der Monotonie eines soziotechnischen Kurzbegriffs zum Opfer. Damit leisten wir dem Nichtssagenden Vorschub, das unsere Sprache mit großem Appetit auffrisst." Botho Strauß, Der Untenstehende auf Zehenspitzen. Hanser, München 2004, S. 41."
"Der Ruhm ist wie das Glühwürmchen: Er leuchtet hell von Ferne, aber aus der Nähe betrachtet spendet er weder Wärme noch Licht."
"Klappe zu, Affe tot, endlich lacht das Morgenrot."
"Verhüllter Schmerz ist heilig wie der Tod."
""Reclame siegt auch dann, // wenn Man den Braten roch"
"Lernet verachten // die Meute der Menschen! // Rein, für die Menschheit // schlage das Herz!"
""Gott ist die Welt"
""Der Freie traut durch Wolken seinem Sterne"
"Damits Dir Spaß noch macht, // mußt Du Dich schon bequemen, // das Leben immerhin // ein bischen ernst zu nehmen."
"Seit Adam waren stets die Dummen in der Mehrheit."
"Man ist weniger duldsam für jene Neigungen, die man nicht mehr besitzt."
"Jeder Schritt im Leben ist ein Schritt dem Tode entgegen."
"Wer nicht den Neid // Ertragen kann, muß auch den Ruhm nicht wollen."
"Soll einst die Nachwelt Dich mit Segen nennen, // Mußt Du den Fluch der Mitwelt tragen können."
"doch endlich // Ist immerdar die Zukunft Siegerin."
"Die Kunst erfreut, es nutzt die Wissenschaft; // Wo aber ist ein Nutzen ohne Freude, // Wo eine Freude, die nicht nützlich ist?"
"Des Weges Weite giebt des Schrittes Maaß;"
"Der hat die Macht, an den die Menge glaubt."
"Verzweiflung tröstet hoffnungslose Liebe, doch des Rivalen Glück erträgt sie nicht."
"In der Ehe ist es am sichersten, mit einer kleinen Aversion zu beginnen."
"Es ist unmöglich, witzig zu sein ohne ein bißchen Bosheit; Die Malice eines guten Witzes ist der Widerhaken, den ihn haften macht."
"Bescheidenheit ist eine Eigenschaft, die die Frauen an einem Liebhaber mehr loben als lieben."
"Hast du Lust, dich zu verlieben[,] // Hüte dich, es aufzuschieben."
"Liebe hat ihre eigene Sphäre, ihre eigene Zwecke, ihre eigene Pflichten, die von denen der Ehe himmelweit unterschieden sind."
"Die Komödie ist erfunden worden, um Fehler zu verbessern und schlechte Sitten lächerlich zu machen."
"Reu um Geschehnes ist // Verlorne Arbeit!"
"Die Muse der Tragödie ist zur Gassenhure geworden, denn jeder deutsche Schlingel notzüchtigt sie nach Belieben und zeugt mit ihr fünfbeinige Mondkälber, welche so abscheulich sind, daß ich den Hund bedauere, der sie anpißt."
"Das Weib // Sieht tief, der Mann sieht weit. Euch ist die Welt // Das Herz, uns ist das Herz die Welt."
"Wenn die Religion von dem vielen Dampf, den sie machen muß, nur nicht bald selbst verdampft!"
"Mit Gebeten und Jesuiten zwingt man nicht mehr die Welt"
"Der Mittelweg ist oft doppeltgefährlich."
"Wozu Mensch, // Wenn du nach Uebermenschlichem nicht strebst?"
"[...] wer verliebt ist, seufzt und hofft und glaubt // Und jauchzt!"
"Und nur Abwechslung gibt dem Leben Reiz // Und läßt uns seine Unerträglichkeit // Vergessen."
"Nur was Ihr in Worte // Könnt' fassen, könnt' Ihr denken."
"Mit den Wölfen heulen, // Und bei den Weibern frömmeln, tanzen, lügen!"
"Doch lieber will ich unter Qualen bluten, // Als glücklich sein aus Dummheit!"
"Die Eh'herrn sollten künftig die Trauringe statt auf dem Finger in der Nase tragen, zum Zeichen, daß sie doch an der Nase geführt werden."
""Beim Essen ist Musik ein guter Prüfstein"
"Es giebt zwei Wege, sich zu bilden. Der eine geht im Thale entlängst den Bächen und Flüssen. Man mißt, schreitet vor und zurück, und kommt am Ende wohl zu einem Begriffe dessen, was man durchschritten. Der andre führt grade auf den Berg, von wo herab du das ganze Stromgebiet mit einem Blicke überschaust."
"Denn Liebe, sagt man, ist nur Hoffen, // Und wird gewährt, vom Tod betroffen."