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April 10, 2026
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"Wie käme denn ich armer stinkender Madensack dazu, dass man die Kinder Christi mit meinem heillosen Namen nennen sollte?"
"Wer mit dem Geist der Traurigkeit geplagt wird, der soll aufs höchste sich hüten und vorsehen, dass er nicht allein sei."
"Darum ist Sankt Jakobs Epistel eine recht stroherne Epistel gegen sie [die Evangelien und Hauptbriefe des NT], weil sie doch keine evangelische Art an sich hat."
"Wenn die Messe fällt, so liegt das Papsttum. Ehe sie das geschehen lassen, töten sie uns alle."
"Sündige tapfer, doch tapferer glaube und freue dich in Christus, der Herr ist über Sünde, Tod und Teufel."
"So werde ich mich auch mit Gottes Hilfe eher zu Asche machen lassen, bevor ich einen Messeknecht mit seinem Werk meinem Herrn und Heiland Jesus Christus gleich oder höher sein lasse."
""Sorge dich nicht um ungelegte Eier." – wörtlich: Sorgest fur ungelegte eyer. Im Sinne, dass ungelegte Eier gut aufgehoben sind und keines besonderen Schutzes bedürfen."
"Sauer macht lustig."
""… man muss die Mutter im Hause, die Kinder auf der Gassen, den gemeinen Mann auf dem Markt drum fragen und denselbigen auf das Maul sehen, wie sie reden, und darnach dolmetschen; da verstehen sie es denn und merken, daß man deutsch mit ihnen redet."
"Man lasse den Leuten öffentlich predigen, wie die Messe als ein Menschentand ohne Sünde unterbleiben möge und niemand verdammt werde, der sie nicht achtet, sondern wohl ohne Messe wohl auf bessere Weise selig werden möge."
"Hier stehe ich. Ich kann nicht anders. Gott helfe mir! Amen."
"Hieher zum Kuß, der Teufel hat in die N. geschmissen, und den Bauch abermal geleeret; das ist ein recht Heilightumb, das die Jüden und was Jüde sein will, küssen, fressen, saufen und anbeten sollen; und wiederumb der Teufel auch fressen und sauffen, was solche seine Jünger speien, oben und unten auswerfen können. Hie sind die rechten Gäste und Wirthe zusammengekommen, habens recht gekocht und angericht … Der Teufel … frißt mit Lust … , was der Jüden unter und öber Maul speiet und sprutzet, ..."
"Gott henkt, rädert, enthauptet, tötet und führt den Krieg. Das alles sind seine Werke und sein Gericht."
"Es ist keine Tugend, edel geboren werden, sondern sich edel machen."
"Es ist ein überaus gerechtes Gesetz, dass die Zauberinnen getötet werden."
""Eine Krähe kratzt der anderen kein Auge aus." – wörtlich: Es beisst kein Krawe der andern die Augen ausz."
"Ein solch verzweifelt, durchböset, durchgiftet, durchteufelt Ding ist´s umb diese Jüden, so diese 1400 Jahr unsere Plage, Pestilenz und alles Unglück gewest und noch sind. Summa, wir haben rechte Teufel an ihnen. Das ist nichts anderes. Da ist kein menschlich Herz gegen uns Heiden. Solches lernen sie von ihren Rabbinern in den Teufelsnestern ihrer Schulen."
"Du solt aber Jesaiam bey dem Jüdischen volck nicht anders ansehen / denn als einen verachten man / ja wie einen narren und unsinnigen / Denn wie wir jn jtzt halten / so haben sie jn nicht gehalten / sondern […] haben sie die zungen gegen jm heraus gereckt / und mit fingern auff jn geweiset / und alle sein Predigt für narrheit gehalten."
""Gerecht und Sünder zugleich" (simul iustus et peccator) nach Passagen in der Römerbriefvorlesung 1515/1516, vgl. WA 56,347,3–4: simul Iustus est et peccat; WA 56,347,9: Quod simul Sancti, dum sunt Iusti, sunt peccatores; WA 56,442,17: Semper peccator, semper penitens, semper Iustus."
"Dieses Leben ist keine Frömmigkeit, sondern ein Fromm-Werden. Keine Gesundheit, sondern ein Gesund-Werden. Kein Wesen, sondern ein Werden. Keine Ruhe, sondern ein Üben. Wir sind es noch nicht; werden es aber."
"Denn der eigentliche Gegenstand der Theologie ist der der Sünde schuldige Mensch und der rechtfertigende Gott und Heiland dieses Sünders. Was außer diesem Gegenstand in der Theologie gesucht und verhandelt wird, ist Irrtum und Gift."
"Das Wort sie sollen lassen stahn."
"Was Christum treibet": "Und darin stimmen alle rechtschaffenen heiligen Bücher überein, dass sie allesamt Christum predigen und treiben, auch ist das der rechte Prüfstein, alle Bücher zu tadeln, wenn man sieht, ob sie Christum treiben oder nicht, sintemal alle Schrift Christum zeiget Röm 3. und Paulus nichts als Christum wissen will 1. Kor. 2. Was Christum nicht lehret, das ist nicht apostolisch, wenns gleich Petrus oder Paulus lehret. Wiederum, was Christum predigt, das ist apostolisch, wenns gleich Judas, Hannas, Pilatus und Herodes täte."
"Das Vaterunser ist der grösste Märtyrer auf Erden. Denn jedermann plagt's und missbraucht's."
"Darum nämlich, weil sie geliebt werden, sind die Sünder »schön«, nicht aber werden sie geliebt, weil sie »schön« sind."
"Sollen wir Kinder erziehen, so müssen wir auch Kinder mit ihnen werden."
""... dieweil sind wir Deutschen noch immer Deutsche und wollen Deutsche bleiben." (Zusammenhang: Luther beklagt, dass es zu wenige Geschichtsbücher gäbe, die Ereignisse und Aussprüche festgehalten haben.)"
"Deutsche Bestie "Ja, ich weiß leider wohl, dass wir Deutschen müssen immer Bestien und tolle Tiere sein und bleiben, wie uns denn die umliegenden Länder nennen und wir auch wohl verdienen. (Bezug bes. auf die Kritik italienischer Humanisten an der Bildung in deutschspr. Ländern.)"
"Die Sprachen sind die Scheiden, darin dies Messer des Geists steckt."
""Denn der Teufel roch den Braten wohl ..." (Den Braten riechen)"
"Gottes Wort und Gnade ist ein fahrender Platzregen, der nicht wiederkommt, wo er einmal gewesen ist."
"glaubst du, so hast du, glaubst du nicht, so hast du nicht."
"Liebe aber, die ist dienstbar und untertan dem, das sie lieb hat."
"Ein Christenmensch ist ein freier Herr über alle Dinge und niemand untertan. Ein Christenmensch ist ein dienstbarer Knecht aller Dinge und jedermann untertan."
"Wenn ich einen Juden taufen wollte, würde ich ihn auf die Elbbrücke bringen, ihm einen Stein um den Hals hängen und ihn mit den Worten hinunterstoßen: Ich taufe dich im Namen Abrahams"
"Wenn nu Gott jtzt oder am Jüngsten tage mit uns Christen also wird reden: Hörestu es, Du bist ein Christ und hast gewust, das die Jüden meinen son und mich öffentlich gelestert und geflucht haben, du aber hast jnen raum und platz dazu gegeben Sage mir, Was wollen wir hie antworten?"
"Trau keinem Wolf auf wilder Heiden // Auch keinem Juden auf seine Eiden // Glaub keinem Papst auf sein Gewissen // Wirst sonst von allen Drein beschissen."
"Erstlich, das man jre Synagoga oder Schule mit feur anstecke und, was nicht verbrennen will, mit erden überheufe und beschütte, das kein Mensch ein stein oder schlacke davon sehe ewiglich Und solches sol man thun, unserm Herrn und der Christenheit zu ehren damit Gott sehe, das wir Christen seien."
"Wirklich übersetzen heißt: etwas, das in einer andern Sprache gesprochen ist, seiner Sprache anpassen."
"Wenn wir nicht aufgrund unserer guten Werke gerettet werden, warum sollten wir dann den Armen Almosen geben?"
"Wenn ich viel reisen sollt', wollt' ich nirgens lieber denn durch Schwaben und Bayernland ziehen, denn sie sind freundlich und gutwillig, geben gern Herberge, gehen Fremden und Wanderleuten entgegen und tun den Leuten gütlich und gute Ausrichtung um ihr Geld."
"Werden wir das Schwert über dem Papst zücken, so werden wir uns selber treffen."
"Wer im zwanzigsten Jahr nicht schön, im dreißigsten nicht stark, im vierzigsten nicht klug, im fünfzigsten nicht reich ist, der darf darauf nicht hoffen."
"Unter dem Papsttum sind wir allen Irrlehren ausgesetzt gewesen. Der Grund ist: Weil wir ohne den Glauben waren. Der Glaube aber ist wie der Mittelpunkt des Kreises."
"Singen ist eine edle Kunst und Übung."
"Schrei flugs und wehre dich! Der Papst hatte mich auch gebunden, aber ich bin meine Bande losgeworden."
"Man muss Lehre und Leben unterscheiden. Das Leben ist bei uns ebenso schlimm wie bei den Päpstlichen."
"Jede Art Berufung ist bedeutsam und nötig, damit das Gewissen gewiss sei."
"Ich habe mehr Vertrauen zu meiner Frau und meinen Jüngern als zu Christus"
""Ich esse wie ein Tscheche und trinke wie ein Deutscher"."