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April 10, 2026
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"Eine scharfe Zunge ist das einzige Schneidwerkzeug das bei andauerndem Gebrauch schärfer wird."
"Sie achtet nicht der Notenregeln // und klimpert nur mit roten Nägeln."
"Er gönnt ihm nicht das Schwarze unter den Fingernägeln."
"Etwas brennt mir auf den Nägeln."
"Es ist möglich, dass der Deutsche doch einmal von der Weltbühne verschwindet; denn er hat alle Eigenschaften, sich den Himmel zu erwerben, aber keine einzige, sich auf Erden zu behaupten, und alle Nationen hassen ihn wie die Bösen den Guten. Wenn es ihnen aber wirklich einmal gelingt, ihn zu verdrängen, wird ein Zustand entstehen, in dem sie ihn wieder mit den Nägeln aus dem Grabe kratzen möchten."
"Gute Einsicht verschafft Gunst, aber der Weg der Treulosen ist ihr UnglĂĽck."
"Wer bei den Frauen keine Gunst hat, kann sich leicht der Keuschheit rĂĽhmen."
"Belohnungen dürfen nicht nach Gunst verliehen werden, Bestrafungen nicht nach Abneigung verhängt werden, sondern man muß darauf sehen, was sie für Wirkungen haben."
"Du hast der Götter Gunst erfahren!"
"Die Wahrheit ist keine Hure, die sich Denen an den Hals wirft, welche ihrer nicht begehren: vielmehr ist sie eine so spröde Schöne, daß selbst wer ihr Alles opfert noch nicht ihrer Gunst gewiß seyn darf."
"Die Freigebigkeit erwirbt einem jede Gunst, vorzĂĽglich wenn sie von Demut begleitet wird."
"Auf dasz ichs nit anheb umsunst // Wolauf, wir haben Gottes Gunst; // Wer wollt in solchem bleiben dheim? // Ich hab's gewagt! das ist mein Reim!"
"Mit der Wahrheit ist es wie mit einer stadtbekannten Hure. Jeder kennt sie, aber es ist peinlich, wenn man ihr auf der StraĂźe begegnet."
""Es klingt eigentĂĽmlich, aber es ist nichtsdestoweniger wahr: jeder Anfang hat fĂĽr mich etwas Peinliches." - Ernst Eckstein, Aus den Privataufzeichnungen des Sekundaners Heppenheimer. Erstes BruchstĂĽck. In: Gesammelte Schulhumoresken. Neudamm: Neumann, um 1910, gutenberg.spiegel.de"
"Alle elementare Komik gründet sich darauf, dass der Mensch in einer lächerlichen und peinlichen Lage handeln muss."
"Tanz ist der Huren Finanz."
"Die Rache wird nimmer zur Hure."
"Die Huren auf der StraĂźe benehmen sich so schlecht, dass man daraus auf das Benehmen der BĂĽrger im Hause schlieĂźen kann."
"So sich jemand unter euch läßt dünken, er diene Gott, und hält seine Zunge nicht im Zaum, sondern täuscht sein Herz, des Gottesdienst ist eitel."
"Ein reiner unbefleckter Gottesdienst vor Gott dem Vater ist der: Die Waisen und Witwen in ihrer TrĂĽbsal besuchen und sich von der Welt unbefleckt erhalten."
"Wie in allen Gemeinden der Heiligen lasset eure Weiber schweigen in der Gemeinde; denn es soll ihnen nicht zugelassen werden, daß sie reden, sondern sie sollen untertan sein, wie auch das Gesetz sagt. // Wollen sie etwas lernen, so lasset sie daheim ihre Männer fragen. Es steht den Weibern übel an, in der Gemeinde zu reden."
"Unser ganzes Leben ist Gottesdienst."
"Jeder Muslim kann jede gottesdienstliche Handlung ohne Mitwirkung eines Dritten vollziehen, ist also auf keinen Klerus angewiesen."
"Es ist kein leichter Dienst auf Erden, denn der rechte Gottesdienst."
"Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden."
"Wie Krankheit die Dimension des Ichs vergrößert!"
"Unsere Innerlichkeit ist ein Phänomen der Materie. Sie ist eine Dimension des Leibes, nicht die eines körperlosen Geistes."
"Ein »Begriff« ist nicht bloß ein helles, klares Zentrum, er ist vielmehr eine Wolke aus Bedeutung oder Einfluss von kleineren und größeren Dimensionen umgeben, in der die Heiligkeit abnimmt, bis sie ganz verschwindet."
"Die Antworten der Legitimisten und Neokonservativen bewegen sich im Medium eines Zeitgeistes, der nur noch defensiv ist; sie drĂĽcken ein Geschichtsbewusstsein aus, das seiner utopischen Dimension beraubt ist."
""Jedes Photon interferiert nur mit sich selbst." - Paul Dirac Grundlegender Satz zum Verständnis von Quantenobjekten, The Principles of Quantum Mechanics, 1927"
"Von einem inneren Zentrum aus scheint sich die Psyche im Sinne einer Extraversion nach außen zu bewegen in die Körperwelt."
"Und die selbe schwarze Galle, die dem Zentrum der Welt gleich ist, neigt unwiderstehlich dazu, das Zentrum aller Dinge zu erforschen, und sie führt uns über sich selbst hinaus, um die allerhöchsten Dinge zu begreifen, denn sie hat Gemeinschaft mit dem Saturn, dem allerhöchsten Planeten."
"Das Wahlrecht steht im Zentrum des Freiheitskampfes."
"Jedes Wesen steht im Mittelpunkt der Schöpfung, jedes Wesen rechtfertigt die Schöpfung."
"Jeder geliebte Gegenstand ist der Mittelpunkt eines Paradieses."
"Im Mittelpunkt steht der Mensch, aber genau da steht er im Weg."
"Die Welt hat so viel Mittelpunkte, als es Menschen gibt."
"Der Mittelpunkt alles Menschenverderbens ist Verhärtung des Herzens."
"Das eigene Ich ist ein ärmlicher Mittelpunkt für eines Mannes Handeln."
"Anstatt verständig zu belehren und ruhig einzuwirken, streut man willkürlich Samen und Unkraut zugleich nach allen Seiten, kein Mittelpunkt, auf den hingeschaut werde, ist mehr gegeben, jeder Einzelne tritt als Lehrer und Führer hervor und gibt seine vollkommene Torheit für ein vollendetes Ganze[!]."
"Der Tag bricht an, und Mars regiert die Stunde."
"Ziel ist nicht mehr schlechthin die »Aufhebung« eines kapitalistisch verselbständigten Wirtschafts- und eines bürokratisch verselbständigten Herrschaftssystem, sondern die demokratische Eindämmung der kolonialisierenden Übergriffe der Systemimperative auf lebensweltliche Bereiche."
"Fortschritt in eine Richtung kommt nicht ohne Aufhebung der Möglichkeit zum Fortschritt in andere Richtung zustande."
""Der gefährliche Glaube an eine Weltmission ist uns heute so fern gerückt, dass wir ihn auch bei anderen nur mit Kopfschütteln wahrnehmen können. Unsere aktuelle Gefährdung liegt eher im Gegenteil - in der Überschätzung des Privaten, in der Abkehr von der Verantwortung für die Gesellschaft." - Klaus Mehnert, Der deutsche Standort, Stuttgart 1967"
""Vornehme, großzügige Charaktere konnte man aus allen nördlichen Präriestämmen herausdichten, aus den Sioux, den Cheyennes, den Assiniboins: - nur nicht gerade aus dem armseligen, raubnomadischen Volke, dessen Wörterbuch dem unseligen »Old Shatterhand« zufällig auf den Schreibtisch gefallen war, aus den allverhassten Zigeunern unter den Rothäuten, den Apachen." - Friedrich von Gagern, über Karl Mays Winnetou, Das Grenzerbuch, Berlin 1927, S. 81f."
"Hätte er Geld, wäre auch der Tölpel ein Herr." Aus Japan"
"Ein Tölpel wird trotz aller Müh, doch nicht zum feinen Herrn."