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April 10, 2026
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"Sprach der Rabe, "Nimmermehr."
"Kein Heroen-Verehrer verfügt über irgendwelche inneren Werte."
"Jeder Mensch von Genie hat seine Verleumder."
"Der Tod einer schönen Frau ist wahrlich das poetischste Thema der Welt."
"Das Bewusstsein hoher Geburt ist eine moralische Kraft, deren Wert die Demokraten, und wären sie vollgestopft mit Mathematik, nimmermehr zu ermessen vermögen."
"Was wir auch sehen oder scheinen, // ist bloß ein Traum in einem Traum."
"Alle, die bei Tage träumen, wissen von vielen Dingen, die denen entgehen, die nur den Traum der Nacht kennen."
"Was zu beweisen war."
"Man muß messen, was messbar ist, und messbar machen, was noch nicht meßbar ist"
"Und sie bewegt sich doch!" bzw. "Und sie dreht sich doch!"
"Da es ganz klar ist, daß zwei Wahrheiten sich niemals widersprechen können, so ist es die Aufgabe der weisen Ausleger, sich zu bemühen, den wahren Sinn der Bibelstellen, der mit den Naturgesetzen übereinstimmt, zu finden."
"Die Philosophie steht in diesem großen Buch geschrieben, das unserem Blick ständig offen liegt [, ich meine das Universum]. Aber das Buch ist nicht zu verstehen, wenn man nicht zuvor die Sprache erlernt und sich mit den Buchstaben vertraut gemacht hat, in denen es geschrieben ist. Es ist in der Sprache der Mathematik geschrieben, und deren Buchstaben sind Kreise, Dreiecke und andere geometrische Figuren, ohne die es dem Menschen unmöglich ist, ein einziges Bild davon zu verstehen; ohne diese irrt man in einem dunklen Labyrinth herum."
"Auf die Titelseite meiner gesammelten Werke zu setzen: Hier wird es aus unzähligen Beispielen zu begreifen sein, was der Nutzen der Mathematik für das Urteil der Naturwissenschaften ist, und wie unmöglich es ist, korrekt zu philosophieren ohne die Führung der Geometrie, wie es der weise Grundsatz Platons besagt."
""In der Mathematik gibt es viele Lehrsätze, welche sich nur dadurch beweisen lassen, daß man von vorne anfängt."
"Schlagt die Bücher zu, und macht die Köpfe auf, damit nichts mehr hineingeht."
""Wie ein Sattel nicht zum Ochsen, so passt die Bildung nicht zur Frau."(Im entgegengesetzten Sinne gemeint)"
"Was in der Natur liegt, gilt nicht als Verdienst."
"Was gibt es Törichteres, als von seinen eigenen guten Eigenschaften bezaubert, von seinen Verdiensten entzückt zu sein?"
"Lieber Gott!"
"Je weniger wir Trugbilder bewundern, desto mehr vermögen wir die Wahrheit aufzunehmen."
"Ist das menschliche Leben etwas anders, als ein Schauspiel, in welchem Jeder in einer besondern Larve auftritt, und so lange seine Rolle wegspielt, bis sein Principal zu ihm spricht: Tritt ab!"
"Ich weiß nicht, ob jemand seinen Körper zur Gänze kennt. Und den Zustand seines Geistes soll jeder kennen?"
"Etwas anderes ist das Szepter, etwas anderes die Leier."
"Du wäschst einen Mohren. Du bleichst einen Mohren. […] wird insbesondere verwendet, wenn eine unedle Sache mit blumigen Worten ausgeschmückt, ein Unlöblicher gelobt oder ein Unbelehrbarer belehrt wird."
"Du verehrst die Heiligen, du freust dich, ihre Reliquien zu berühren. Doch du verachtest das Beste, was sie überliefert haben: das Beispiel des reinen Lebens."
"Die Sanftmut macht uns empfänglich für den göttlichen Geist."
""Der Umgang mit Büchern bringt die Leute um den Verstand." (Im entgegengesetzten Sinne gemeint)- Der Abt Antronius besucht Magdalia, 61 / Antronius"
"Der Körper kann ohne den Geist nicht bestehen, aber der Geist bedarf nicht des Körpers."
"Wir hatten es beide nicht geschafft, die Zauberformel zu finden, die das Leben des anderen hätte verändern können."
"Das Leben ist ein Kampf. Und solange du kämpfst, bist du nicht tot. Die Toten haben keine Kämpfe mehr."
"Ein Kuss schallt nicht so laut wie eine Kanone, aber sein Echo dauert viel länger."
"Wenn man älter geworden ist, weiß man, wieviel Möglichkeiten man hatte, wie viele man ausließ und aus wie wenigen man etwas machte."
"„Ach, mein Freund, ich verlasse diese Welt, in der Herzen gebrochen oder zu Stein werden.“ (letzte Worte, 13. April 1794, aus Chamforts Abschiedsbrief vor seinem Selbstmord)"
"„Krieg den Palästen! Friede den Hütten!“ (von Georg Büchner übersetzt; frz.«Guerre aux châteaux! Paix aux chaumières!»)"
"„Die Armen sind die Neger von Europa.“ (frz. «Les pauvres sont les nègres de l'Europe.»)"
"„Erfolge bringen Erfolg hervor, genau wie Geld das Geld vermehrt.“ (frz. «Les succès produisent les succès, comme l'argent produit l'argent.»)"
"„Man wünscht sich den Bösen träge und schweigsam den Dummkopf.“ (frz. «On souhaite la paresse d'un méchant et le silence d'un sot.»)"
"„Man kann wetten, dass jede öffentliche Meinung, jede allgemeine Konvention eine Dummheit ist, denn sie hat der großen Menge gefallen.“"
"„Man beherrscht die Menschen mit dem Kopf: mit einem guten Herzen spielt man nicht Schach.“ (frz. «On gouverne les hommes avec la tête. On ne joue pas aux échecs avec un bon cœur.»)"
"„Man muss verstehen, die Dummheiten zu begehen, die unser Charakter von uns verlangt.“ (frz. «Il faut savoir faire les sottises que nous demande notre caractère.»)"
"„Ein geistreicher Mann ist verloren, wenn er nicht auch ein Mann von energischem Charakter ist. Hat man die Laterne des Diogenes, so muss man auch des Diogenes Stock haben.“ (Nr. 277; frz. «Un homme d'esprit est perdu s'il ne joint pas à l'esprit l'énergie de caractère. Quand on a la lanterne de Diogène, il faut avoir son bâton.»)"
"„Wenn Diogenes in unserer Zeit leben würde, müßte seine Laterne eine Blendlaterne sein.“ (Nr. 123; frz. «Si Diogène vivait de nos jours, il faudrait que sa lanterne fût une lanterne sourde.»)"
"„Charakterschwäche und geistige Leere, mit einem Wort alles, was uns hindert, mit uns selbst allein zu sein, bewahrt viele Menschen vor dem Menschenhass.“"
"„Wer keinen Charakter hat, ist kein Mensch; er ist nur eine Sache.“ (frz. «Quiconque n'a pas de caractère n'est pas un homme, c'est une chose.»)"
"„Das Elend des Menschen liegt darin, dass er in der Gesellschaft Trost suchen muss gegen die Leiden, die ihm die Natur zufügt, und in der Natur Trost gegen die Leiden der Gesellschaft. Wie viele haben weder hier noch dort eine Erleichterung ihrer Schmerzen gefunden!“"
"„Das tragische Theater hat einen großen moralischen Nachteil: Es überschätzt die Bedeutung von Leben und Tod.“"
"„Es gibt eine Schwermut, die gehört der Größe des Geistes zu.“ (frz. «Il y a une mélancolie qui tient à la grandeur de l'esprit.»)"
"„Falsche Bescheidenheit ist die schicklichste aller Lügen.“ (frz. «La fausse modestie est le plus décent de tous les mensonges.»)"
"„Berühmtheit: der Vorzug, von jenen gekannt zu werden, die uns nicht kennen.“ (frz. «Célébrité: l'avantage d'être connu de ceux qui ne nous connaissent pas.»)"
"„Liebe, ein liebenswürdiger Wahnsinn – Ehrgeiz, eine ernsthafte Dummheit.“"