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April 10, 2026
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"Der Tod macht alles gleich."
"Auf Tugend, nicht auf Blut muss man sich stützen."
"Von Natur wird es kein Volk geben, in dem die Kriegslust schreit, solange es eine Mutter gibt."
"Die Philosophie sucht nur das Allgemeine, das Weib stets das Persönliche."
"Die Philosophie atmet ganz im Denken, das Weib lebt ganz in der Empfindung."
"Die echteste Philosophie des Weibes wird immer Religion bleiben."
"Denn auch nach Freiheit strebt das Weib, wenn nur der Meister da ist, der es führt."
"Das Weib will Propheten, weil es auch im Denken sich hingeben, das heißt glauben will."
"Ungestraft zu tun, was beliebt, heißt König sein."
"Es bedarf nur eines Anfangs, dann erledigt sich das Übrige."
"Durch Eintracht wächst das Kleine, durch Zwietracht zerfällt das Große."
"Der eine bedarf der Hilfe des anderen."
"Dasselbe zu wollen und dasselbe nicht zu wollen, gerade darin liegt beständige Freundschaft."
"Bevor man beginnt, bedarf es der Überlegung und, sobald man überlegt hat, rechtzeitiger Ausführung."
"Je mehr Feind, je mehr Glück."
"Mönchlein, Mönchlein, du gehst jetzt einen Gang, dergleichen ich und mancher Obrist auch in der allerersten Schlachtordnung nicht getan haben. Bist Du aber der rechtlichen Meinung und deiner Sache gewiss, so fahre in Gottes Namen fort und sei getrost, Gott wird dich nicht verlassen. Mut, Mönchlein, Mut!"
"Die Verteidiger der Freiheit werden immer nur Geächtete sein, solange eine Horde von Schurken regiert!"
"Sie war die Wissenschaft und wurde zur Gewalt."
"Man erkennt das Leben erst, wenn es entflieht, und man begreift es erst, wenn man die Macht darüber verloren hat."
"Jede Wissenschaft hat ihre Zeit."
"Je größer das Vertrauen in die Wissenschaft gewesen war, umso bitterer war die Enttäuschung."
""Ist Erkennen wirklich Können? Ist die Wissenschaft das Leben, ist sie das ganze Leben? Kann sie dem Verderben und der Auflösung Einhalt gebieten?"
""Ich erkenne"
"Die Zeit der Reife ist sicherlich das herrlichste Lebensalter, aber nicht ein Anfang, sondern ein Ergebnis und viel eher würdige Krönung der Geschichte, den Antritt und Beginn einer neuen."
"Die Wissenschaft wächst auf Kosten des Lebens. Je mehr man dem Gedanken gibt, umso mehr entzieht man sich der Tat."
"Die Wissenschaft ist ein Produkt des gereiften Alters und besitzt nicht mehr die Kraft, den Lauf der Jahre zu erneuern und die Jugend zurückzubringen."
"Die Vernunft erscheint im Leben zuletzt; je mehr sie erkennt, je reifer sie wird, umso mehr lassen Gefühl und Einbildungskraft nach, jene beiden Kräfte, denen jede nachhaltige Initiative und jede echte Begeisterung entstammt."
"Die Sittlichkeit nimmt ab, und die Sittenlehrer fangen an zu predigen."
"Die Kunst geht unter, und die Kritik taucht auf."
"Die Geschichte geht zu Ende, und es erscheinen die Geschichtsschreiber."
"Die Auflösung des Einen ist die Entstehung eines Andern."
"Der Glaube schwindet, und es entsteht die Philosophie."
"Auch die Wissenschaft hat ihre Apostel, ihre Märtyrer, ihre Gesetzgeber, ihren Katechismus, und sie dringt überall ein."
"Seitdem der erste Mensch die Augen auftat und erkannte, dass er nackt sei, trug er Sorge, sich selbst vor den Blicken seines Schöpfers zu verhüllen. Das Bestreben, sich zu verstecken, ist also so alt wie die Menschheit."
"Es gibt Menschen, die es sich zur Gewohnheit gemacht haben, sich stets undurchsichtig zu verhalten"
""Es ist wichtig für einen jeden, daß er sich nach eigenem Geheiß oder Verbot der List zu bedienen vermag. Denn sie hat Macht über die Widrigkeiten des Lebens."- In: Jürgen von Stackelberg: Italienische Geisteswelt von Dante bis Croce. Holle 1954, S. 222 books.google"
"Elend wäre die Welt, wenn du den Elenden nicht zu Hilfe kämest."
"Der Betrug ist ein Grundübel des Menschen. Er ist ein Mißbrauch der Vernunft, seiner höchsten Gabe."
"Wer nicht jeden Tag etwas Zeit für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern."
"Wenn du merkst, du hast gegessen, hast du schon zu viel gegessen."
"Das Licht des Glaubens wirft seinen erhellenden Strahl in das wirre Dunkel und zeigt, wie all die verschlungenen Pfade weisen Zwecken dienen und sämmtliche auf ein vom allweisen Schöpfer von Anfang an geplantes und gestecktes Ziel hinführen. Wunderbar sind die Wege der Vorsehung."
"Ich empfand die Schwerelosigkeit als äußerst angenehm [...] Die Tatsache, dass man dieses seltsame Phänomen da oben als so natürlich empfindet, bezeugt, wie schnell der Mensch sich einer neuen Umgebung anpassen kann. [...] Dieser Zustand ist sogar so angenehm, dass wir schließlich scherzhaft meinten, der Mensch könne leicht süchtig danach werden. Ich zumindest könnte es."
"Wenn Leute sich lieben, dann bleiben sie jung füreinander."
"Wahrheit ist das Sprechen einer vertrauten Seele zu einer vertrauten Seele."
"Was der Mensch fliehen will, das bringt er mit an den Ort, an den er flieht."
"Schüler wollen nicht liebenswürdig behandelt werden, sie verlangen, dass man ihnen unmittelbar alles heraussagt, was man denkt."
"Nur Religion macht ein Volk; wo die Menschen keine Religion haben, da ist nur Masse."
"In der Kunst gilt nur das Erhebende, das uns nach oben führt."
"In dem Gedanken des Werdens liegt die unerschöpfliche, immer trostreiche Besserungsmöglichkeit des Menschen."
"Hass erzeugt Hass, aber nie will der Hass sich nach dieser Wahrheit richten."