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April 10, 2026
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"Ob wir zustimmen oder nicht, wollen oder nicht, wir treten in eine kriegerische Epoche ein. Die Entwertung des Menschenlebens ist in vollem Gang. Ist Zen nicht die geistige Kost, die uns fĂĽr diese Wirklichkeit wappnet?"
"Der gespannte bogen ist eines der sinnbilder, die wir immer zur hand haben sollten. er ist verhaltenheit, ungestillte sehnsucht, dauernder wunsch. das holz möchte, solange es ein bogen ist, gerade sein, und kann nie. daraus kommt die kraft, immer wieder pfeile absenden zu können."
"Manchmal sieht man kahlgeschorene Köpfe wie Eier. Scheußlich! Sind wir Sträflinge? Wenn die Haare dieser Eierköpfe wieder wachsen, sehen sie aus wie ein Fell. Christliche Pfadfinder haben oft Stehhaare. Freischar junger Nation trägt ein kleines Scheitelchen in einem eigens dazu stehengelassenen Schöpfchen. Aber wir Löwen tragen Mähnen und brüllen gewaltiglich."
"Seit Adam waren stets die Dummen in der Mehrheit."
"Man ist weniger duldsam fĂĽr jene Neigungen, die man nicht mehr besitzt."
"Jeder Schritt im Leben ist ein Schritt dem Tode entgegen."
"Ich weiĂź es nicht."
"Wer sähe nicht, wie anmaßend es auch wäre, über Sinn und Einsicht eines anderen zu urteilen? Denn allein vor Gott liegen die Herzen und Gedanken offen."
"Durch Zweifeln kommen wir nämlich zur Untersuchung; in der Untersuchung erfassen wir die Wahrheit."
"Denn dies wird ja als der erste Schlüssel zu Weisheit bestimmt: das beständige und häufige Fragen."
"Es gibt nichts Besseres als eine gute Frau, nichts Schlimmeres als eine schlechte."
"Man muss wissen, dass Stoff und Form immer miteinander verbunden zugleich existieren, dass die Vernunft des Geistes aber die Kraft hat, bald nur den Stoff fĂĽr sich, bald nur die Form, bald beide verbunden zu betrachten."
"Wir mögen die Strafe nicht, die gerecht ist, wohl aber die Handlung, die ungerecht ist."
"Laster ist also das, wodurch wir zum Sündigen bereit gemacht werden, das heißt, wir wären geneigt, in ein Tun oder Lassen einzuwilligen, das nicht recht ist."
"Denn nicht einem Menschen zu dienen, ist schimpflich, sondern dem Laster."
"Damit Kampf sei, muss es einen Feind geben, der widersteht, nicht einen, der gänzlich zugrunde geht."
"Der Eindruck, den ich von ihm in diesen Tagen gewann, war der eines klardenkenden, tatkräftigen, ruhigen Mannes, der wusste, was er wollte. Er erwog bei sich die Lage, ohne irgendwie nach außen hin Unterstützung oder Zustimmung für seine Ansicht zu suchen. Dementsprechend sprach er auch nur wenig, blieb immer reserviert zurückgezogen, ohne unfreundlich zu sein. Körperlich schien er mir nicht sehr widerstandsfähig aber drahtig. Mit zäher Energie hatte er augenscheinlich seine Truppen und seinen Körper in der Gewalt."
"Die sunnitischen Schriftgelehrten glaubten, daĂź man jedem an der Macht befindlichen Banditen gehorchen mĂĽsse; und diese Ansicht wurde von den Banditen selbst begrĂĽndet. Ist es vorstellbar, daĂź der groĂźe Prophet des Islam befohlen haben sollte, AtatĂĽrk zu gehorchen, der seine Anordnungen unterdrĂĽckte?"
"Atatürk war aufs äußerste darauf bedacht, nicht mit irgendeiner Spielart einer faschistischen Bewegung in Verbindung gebracht zu werden. Als die faschistischen Regimes im Westen immer mehr Bedeutung gewannen, bemühte er sich, nicht mit ihnen in einen Topf geworfen zu werden."
"Atatürk veränderte den Lauf der Geschichte und schuf eine neue Geschichte. Er vereinte das türkische Volk mit der neuen Welt, ohne dabei die Türkei und das türkische Volk von ihrem geschichtlichen Erbe zu trennen. Er wandelte ein Reich in eine Republik um. Sein Aufruf: Friede in der Heimat, Friede in der Welt hallt nicht nur in der Türkei, sondern auch in der Welt noch nach."
"Der Name „Atatürk“ erinnert mich an die historischen Siege eines der größten Männer dieses Jahrhunderts, an seine schöpferische Fähigkeit zu regieren, an seine Weitsicht, an seinen großen Mut und an sein Können als Soldat."
"Atatürk gehörte zu den wenigen Staatsmännern nach 1918, die sich durch Mäßigung, Weitsicht und vorwärtsweisende Ideen auszeichneten und nicht durch Ressentiments die geringen Chancen verspielten, die es gab, diesen labilen Nachkriegsfrieden zu retten."
"Unser Volk war seit seiner Geschichte immer ein Beispiel für Freiheit und Unabhängigkeit."
"Meiner Meinung nach wird ein Volk, das würdig, ehrenhaft, anständig und menschlich ist, immer die Chance zur Unabhängigkeit haben."
"Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit gibt es nur in Verbindung mit der Herrschaft eines Volkes."
"Die Ansichten, die Kraft, Macht und Herrschaft sollten von der Regierung direkt auf das Volk übertragen werden. Die Macht sollte in den Händen des Volkes liegen."
"Sollte ich eines Tages großen Einfluß oder Macht besitzen, halte ich es für das Beste, unsere Gesellschaft schlagartig – sofort und in kürzester Zeit – zu verändern. Denn im Gegensatz zu anderen glaube ich nicht, daß sich diese Veränderung erreichen läßt, indem die Ungebildeten nur schrittweise auf ein höheres Niveau geführt werden. Mein Innerstes sträubt sich gegen eine solche Auffassung. Aus welchem Grund sollte ich mich auf den niedrigeren Stand der allgemeinen Bevölkerung zurückbegeben, nachdem ich viele Jahre lang ausgebildet worden bin, Zivilisations- und Sozialgeschichte studiert und in allen Phasen meines Lebens Befriedigung durch Freiheit erfahren habe? Ich werde dafür sorgen, daß sie auch dahin kommen. Nicht ich darf mich ihnen, sondern sie müssen sich mir annähern."
"Sie wundern sich, dass die Moscheen sich so schnell leeren, obwohl sie niemand schließt? Der Türke war von Hause aus kein Muslim, die Hirten kennen nur die Sonne, Wolken und Sterne; das verstehen die Bauern auf der ganzen Erde gleich, denn die Ernte hängt vom Wetter ab. Der Türke verehrt nichts als die Natur. […] Ich lasse jetzt auch den Koran zum ersten Mal auf Türkisch erscheinen, ferner ein Leben Muhammads übersetzen. Das Volk soll wissen, dass überall ziemlich das Gleiche steht und dass es den Pfaffen nur darauf ankommt zu essen."
"Heute sind alle Nationen der Erde fast Verwandte geworden oder bemühen sich, es noch zu werden. Infolgedessen muss der Mensch nicht nur an die Existenz und das Glück derjenigen Nation denken, der er angehört, sondern auch an das Vorhandensein und Wohlbefinden aller Nationen der Welt … Wir wissen nicht, ob uns nicht ein Ereignis, das wir weit entfernt glauben, eines Tages erreicht. Aus diesem Grund muss man die gesamte Menschheit als einen Körper und eine Nation als sein Glied betrachten."
"Es gibt verschiedene Kulturen, aber nur eine Zivilisation, die europäische."
"Verzweiflung tröstet hoffnungslose Liebe, doch des Rivalen Glück erträgt sie nicht."
"In der Ehe ist es am sichersten, mit einer kleinen Aversion zu beginnen."
"Es ist unmöglich, witzig zu sein ohne ein bißchen Bosheit; Die Malice eines guten Witzes ist der Widerhaken, den ihn haften macht."
"Bescheidenheit ist eine Eigenschaft, die die Frauen an einem Liebhaber mehr loben als lieben."
"Wenn das Herz mit Zweifeln lebt // so wird es für die Seele herb // Häßlich ist es und ist schön // wo der Sinn des Manns von Kraft // gemischt ist, farblich kontrastiert // gescheckt wie eine Elster."
"Verständig seid so im Geben als auch im Behalten."
"Um edel zu empfinden, // Lasst Scham nicht aus der Seele schwinden."
"Jugend hat viel Herrlichkeit, // Alter Seufzen viel und Leid."
"Ihr hättet Mitleid zeigen müssen // mit ihm, den Gott gezeichnet hat, // ihn nach den Leiden fragen müssen!"
""Er richtete sich auf und fragte://`Oheim, was quält dich?´"
"Vertreibt die Natur; sie kehrt im Galopp zurĂĽck."
"Die Kritik ist leicht, die Kunst ist schwer."
"Die Hälfte der Menschen lacht auf Kosten der andern."
"Das Schicksal hält es immer mit den Kühnen."
"Wer an Gott glaubt, der hat es [...] leichter, der weiĂź wenigstens, bei wem er sich beklagen kann."
"Sackgassen sind nach oben hin offen!"
"Aber jemand, der von einer falschen Sache ĂĽberzeugt ist, ist mir lieber als einer, der von gar nichts ĂĽberzeugt ist."
"Wir Briten haben die englische Sprache erfunden. Die Amerikaner haben sie versaut."
"Es existiert ein Kult der Ignoranz in den USA und das war schon immer so. Die Bedrohung durch den Anti-Intellektualismus war eine Konstante, die sich durch unser politisches und kulturelles Leben zieht, genährt durch die falsche Annahme, dass Demokratie bedeutet: "Meine Ignoranz ist genauso viel wert wie Dein Wissen.""
"Religion ist eine der groĂźen zivilisatorischen EinflĂĽsse der Geschichte und in dieser Beziehung befriedigend."