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April 10, 2026
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"Der Papst ist Papst und du bist ein Schurke, // der sich von anderer Leute Brot und von Lästerei ernährt; // du hast einen Fuà im Bordell und den anderen im Krankenhaus, // du ignoranter und arroganter Krßppel."
"Engelgleiches Antlitz // ist ihnen eigen meine Dame: // Oh Gott, wie gewagt // war mein Verlangen."
"Am Feiertag gehen sie in die Messe, // nur mit Wut oder immer noch schläfrig, // nur aus Gewohnheit oder um Frauen anzuschauen // und ganz in Schale um Beachtung zu ergattern."
"Zweig geworden, // auf deiner HĂźfte blĂźht // meine Hand."
"Wohlgeruch des Himmels // auf den Gräsern, // frßher Abendregen."
"Inseln die ich bewohnt habe // grĂźn auf bewegungslosen Meeren."
"Bereits mit uns ist der Regen, // schĂźttelt die stille Luft."
"Wie leid mir tut die Menschenrasse, // mitten in dieser Welt voll Ărger. // Ich glaube, dass wir lauter Verzweifelte sind // oder Leute mit einem kranken Hirn."
"Wer nicht weiĂ was im Bett zu liegen heiĂt // mit einem jungen schĂśnen Mädchen, // so ein Dickerchen rund und butterweich, // weiĂ nicht was wahre Freude ist."
"Wenn mir ein Gedanke kommt, mache ich daraus ein Sonett // und schreibe Venezianisch, so wie ich geboren bin // obwohl ich weiĂ, dass es mehr als einen Beschränkten gibt // der mich tadelt, da ich mit unverfälschten Worten rede."
"Wenn die Wollust schreit, // hat das Loch einer Bettlerin so viel Wert // wie das einer Edelfrau."
"Was glauben sie was der Papst ist? Er ist ein Narr, // ein VerrĂźckter mit drei Kronen auf dem Kopf, // ein Mensch der die Leute verflucht // die seiner Meinung keinen Glauben schenken."
"Was fßr ein grobes Tier ist der Mensch! Alles // was die Natur gutes tut entstellt er, // sie macht eine Sache einfach und rein // und er mit seinen Händen wandelt sie um."
"Ăber was der Mensch sei und was er hier macht // mĂśchte ich ein bisschen philosophieren. // Aber ich sehe, dass wenn er aus dem SchoĂ kriecht // bereits wie ein Verzweifelter weint."
"HĂśr zu, Maler, mal mir eine Frau // ohne Hemd, wie Gott sie schuf, // blonde Haare, der Zopf gelĂśst, // mit einem frechen BlĂźmchen auf dem Kopf."
"Herr, wenn der heilige Antonius in der Wßste // ein so anmutiges Gesicht, // mit diesem lächelnden halb geÜffneten Mßndchen gesehen hätte, // wäre er entweder auf der Stelle tot umgefallen // oder hätte mit all seinen Organen durcheinander // bestimmt auf das Paradies gepfiffen!"
"[âŚ] nie kann man mit einem noch so exakten Schnitt Recht und Unrecht spalten, so dass jedes Teil nur das eine oder das andere enthält."
"Wenn die Blätter fallen, wirst du // Zum Kirchhof kommen, mein Kreuz zu suchen, // In einer kleinen Ecke wirst du es finden // Und dort werden viele Blumen wachsen."
"Komm, Nerina! Sitz // FrĂśhlich auf meinen Knien, // Und in deine Augen soll // Erregung lĂźstern flimmern."
"Du bist schĂśn Venedig, von Wellen umgeben, // ruhiger Spiegel erhabener Kunstwerke!"
"[...] Dieses Gericht macht Bologna Ehre, // Nicht ohne Grund als die Fette bekannt, // Den Menschen liebkost es, trocknet die Zähre, // Gibt Kraft seinen Muskeln wie seinem Verstand, // Und schenkt die Gelassenheit ihm des Weisen, // Schmeckt, nährt und trÜstet, daheim wie auf Reisen."
"Wo bleibst du, Trost der ganzen Welt, Darauf sie all' ihr' Hoffnung stellt? O komm, ach komm vom hĂśchsten Saal, Komm trĂśst uns hie im Jammertal."
"Die Gefolterten sagen zu allem ja, und weil sie dann nicht zu widerrufen wagen, mĂźssen sie alles mit dem Tode besiegeln."
"Lieber tot als Sklave."
"Es hält nicht länger die Gesellschaft fest; // Ein Hasten, Schieben, Schubsen, StoĂen, Schrein, // Panik und Flucht aus dem verfluchten Nest, // Ein jeder will der erste drauĂen sein."
""Der Geier heiĂt bei mir die Langeweile, // Bei Tage Geier, in der Nacht Hyäne. // Denn scheuĂlich ist der Schlund der Langenweile, // O scheuĂlich: nie sich gleich, stets gleich, ich gähne. // Ich sterbe noch einmal vor Langerweile. // In meinem Innersten, hĂśr auf, Sirene, // Was singst du mir vom freien Tod das Lied"
"Und gibt es eine bessere Farbe als Blau? Wählte sich nicht auch das HimmelsgewĂślbe blaue Seide zur HĂźlle? Wer blau ist wie der Himmel, bei dem sitzt die Sonne zu Gast. Dem Heliotrop gleicht er, der blauen Blume, welche die Inder ÂťSonnenanbeterinÂŤ heiĂen, weil sie ihr Antlitz immer der Sonne zugewandt hält. Sie verbirgt in der blauen BlĂźte ein Herz von Gold, das vom Himmelsfeuer ein Abglanz auf Erden ist."
""Lasst mich durch meines Liedes Klagen // GruĂ allen Liebeskranken sagen! // Wer liebt in dieser Welt, muss leiden; // wer Qualen scheut, soll Liebe meiden. // Von weher Liebe"
"Hab doch Geduld! Erwiderte mir die FeenkĂśnigin: Was ist eine Nacht schon, wenn du dafĂźr Licht finden wirst von der ewigen Kerze? Oder willst du eine ganze Quelle fĂźr einen einzigen Tropfen verkaufen?"
"Am liebsten aber sah er die SchÜne in einem grßnen Gewand, Denn Grßn tragen die Paradiesesmädchen und die Engel im Himmel. Grßn ist die Farbe des Zypressenbaums und die der Saat auf den Feldern, und von allen Dingen verlangt die Seele am meisten nach Grßn, welches das Auge aufleuchten lässt und die Melodie jeden Wachstums und das Zeichen jeden Gedeihen ist."
"Spanien ist der Himmel auf Erden."
"GlĂźck zieht wirklich immer noch mehr GlĂźck an, wie ein Magnet."
"Die internationale Sicht ist die Weltanschauung der Zukunft."
"Briefe liebe ich, fĂźr Briefe lebe ich."
"Alles, was man tun muss, um seine Begabung durchzusetzen, ist dauerhaft und intensiv nachzudenken und im SchweiĂe seines Angesichts zu arbeiten, ohne Unterlass."
"âWenn es neurotisch ist, daĂ man zwei Dinge, die sich gegenseitig ausschlieĂen, gleichzeitig will, dann bin ich allerdings verdammt neurotisch. FĂźr den Rest meiner Tage werde ich zwischen Dingen, die sich gegenseitig ausschlieĂen, hin- und herfliegen.â"
"Es muĂ eine Menge Dinge geben, gegen die ein heiĂes Bad nicht hilft. Aber ich kenne nicht viele."
"Sterben // Ist eine Kunst, wie alles. // Ich kann es besonders schĂśn."
"Universum und Welt sind unter ihm, und er selbst nicht fernab, noch in der Welt."
"Wie der Weise in jedem Korn des SchĂśpfers Einheit erkennt, stellt Gott selbst sie sich nicht vor, noch dass er sie als solche denkt."
"Salz verhindert, das Fleisch zu verderben; wenn das Salz dumm ist, womit soll man salzen."
"Mit dem Verstand kĂśnnen die Klugen, das Angeschwollensein vom Fettsein unterscheiden."
"Ich werde niemals die kostbare Perle der persischen Sprache (Dari), vor die Säue werfen."
"Geburt macht edel, behauptest du! Nur ein Zitat; // Die Tugend adelt mehr als das GeblĂźt, in der Tat. // Ohne Gelehrsamkeit und edle Taten, // bleibst du schutzlos wie ein Vogel in Not geraten. // Ob dein Vater vom Beruf Arzt oder groĂe Heiliger, // was nutzt? Deine Räude bleibt deine Peiniger. // Nur Den Armseligen ist Beistand von TĂśten gerecht, // Adel gibt keine Tugend, Adel hat kein Erbrecht."
"Und wir sehen jetzt, dass der Abgrund der Geschichte Raum hat fßr alle. Wir fßhlen, dass eine Kultur genau so hinfällig ist wie ein einzelnes Leben."
""Die Geschichte rechtfertigt, was immer man will. Sie lehrt schlechterdings nichts, denn es gibt nichts, was sich mit ihr nicht beweisen lieĂe." -"
"Niemals und unter keinen Bedingungen dĂźrfen wir verzweifeln. Zu hoffen und zu handeln, das ist unsere Pflicht im UnglĂźck. Tatenlose Verzweiflung bedeutet so viel wie die Pflicht vergessen und sich ihr entziehen."
"Eure Lehrmeister treiben Schindluder mit SprichwĂśrtern, aber den wichtigsten Spruch haben sie vergessen: âşMit Gewalt erreicht man keine Liebe.âš"
"Leben bedeutet immer: dem HĂśheren, der Vollkommenheit entgegenstreben, sich emporschwingen und versuchen, den Gipfel zu erreichen."
"In der Kunst schweigt der Mensch und das Bild spricht; und es wird ganz klar, daĂ nur das Bild den Leistungen der Natur ebenbĂźrtig sein kann."