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April 10, 2026
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"Bist du zornig, so zähle bis vier; bist du sehr zornig, so fluche!"
""Adam war ein Mensch"
"Aus dem hoffnungslos Vergänglichen das Ewige zu ergreifen ist der große Zaubertrick der menschlichen Existenz."
""Man kann in einem großen Land etwas anpflanzen, das wichtiger ist als Baumwolle"
"Ich sage dir, dieses Europa ist nichts anderes als eine einzige große Auktion. Das ist alles, was man darüber sagen kann, nichts als ein großer Inventurausverkauf."
"Eine Eieruhr […] besteht aus einem Ei. Du nimmst das Ei und kochst es. Wenn es hart ist, sind fünf Minuten um. Dann weißt du, dass die Zeit vergangen ist."
"Andere Staaten besitzen eine Armee, Preußen ist eine Armee, die einen Staat besitzt."
""Wenn Sie einen Schweizer Bankier aus dem Fenster springen sehen, springen Sie hinterher. Es gibt bestimmt etwas zu verdienen." (Voltaire)"
"Ich missbillige, was Sie sagen, aber ich werde bis zum Tod Ihr Recht verteidigen, es zu sagen."
"Entschuldigen Sie, dass ich Ihnen einen langen Brief schreibe, für einen kurzen habe ich keine Zeit."
"Die Welt wird von drei Betrügern regiert: Mose, Jesus und Mohammed."
"Wer dich veranlassen kann, Absurditäten zu glauben, der kann dich auch veranlassen, Gräueltaten zu begehen."
"Zu allen Zeiten haben sich die Menschen vorgestellt, daß Gott die Flüche der Sterbenden erhört, besonders der Priester. Ein nützlicher und achtbarer Irrtum, wenn er das Verbrechen eindämmt."
"Wenn es Gott nicht gäbe, so müsste man ihn erfinden."
"Welch furchtbares Schicksal hat doch eine Auster, und was für Barbaren sind doch die Menschen!"
"Sie fragen, wie man zu solch einem großen Vermögen kommt? Man muss einfach Glück haben!"
"Scharlatanen, die Dummköpfen ihre Drogen teuer verkaufen, glaube ich nichts."
"Mein Leben ist ein Kampf."
"Es ist gefährlich, recht zu haben, wenn die Regierung Unrecht hat."
"Das Überflüssige ist eine sehr notwendige Sache."
"Das Geheimnis zu langweilen besteht darin, alles zu sagen."
"„Wie kann man den Genuss von Greifenfleisch verbieten, wenn es diese Tiere gar nicht gibt?“ Zadig oder Das Schicksal, Kap. 4"
"„Nur wer in allem Maß hält und sich Bewegung macht, fühlt sich wohl, und die Kunst, ausschweifend zu leben und dabei gesund zu bleiben, existiert ebenso wenig wie der Stein der Weisen, die Sterndeuterei und die Theologie der Magier.“ Zadig oder Das Schicksal, Kap. 18"
"„Besser man riskiert, einen Schuldigen zu retten, als einen Unschuldigen zu verurteilen.“ Zadig oder Das Schicksal, Kap. 6"
"„Das jüdische Volk wagt, einen unversöhnlichen Haß gegen alle Völker zur Schau zu tragen. Es empört sich gegen alle seine Meister, immer abergläubisch, immer gierig nach dem Gute anderer, immer barbarisch, kriechend im Unglück und frech im Glück.“ Essai sur les Moeurs, Kap. 42"
"„Diese Welt ist ein einziges großes Bedlam, wo Irre andere Irre in Ketten legen.“ M. de Boucacous in Pot-pourri, Kap. 6"
"„Bedenkt, dass Fanatiker gefährlicher sind als Schurken. Einen Besessenen kann man niemals zur Vernunft bringen, einen Schurken wohl.“ M. Husson in Pot-pourri, Kap. 2"
"„Zufall ist ein Wort ohne Sinn; nichts kann ohne Ursache existieren.“ Philosophisches Taschenwörterbuch, Bd. 6, Artikel Philosophie, Sektion IV"
"„Wirkliche Autoren sind diejenigen, die in einer wirklichen Kunstform etwas geleistet haben, sei es im Epos oder in der Tragödie, sei es in der Komödie oder auch auf dem Gebiet der Geschichte oder der Philosophie, es sind diejenigen, die die Menschen belehrt oder erfreut haben. Die anderen, von denen wir gesprochen haben, sind unter den Schriftstellern, was die Hornissen unter den Vögeln sind.“ Philosophisches Wörterbuch, Bd. 2, Artikel Auteurs (Autoren)"
"„Wagen Sie, selber zu denken!“ Philosophisches Wörterbuch, Artikel Liberté de penser (Gedankenfreiheit)"
"„Jeder Mensch kommt mit einer sehr großen Sehnsucht nach Herrschaft, Reichtum und Vergnügen sowie mit einem starken Hang zum Nichtstun auf die Welt. So möchte jeder das Geld und die Frauen oder Mädchen der anderen haben, möchte er ihr Gebieter sein, sie allen seinen Launen gefügig machen und nichts oder zumindest nur sehr angenehme Dinge tun.“"
"Freundschaft ist die Ehe der Seele, und diese Ehe ist der Scheidung unterworfen."
"„Fanatismus ist sicherlich tausendfach verhängnisvoller, denn Atheismus entfacht keine blutige Leidenschaft, wo Fanatismus es tut. Atheismus stellt sich dem Verbrechen zwar nicht entgegen, aber Fanatismus führt zu Verbrechen.“ Philosophisches Taschenwörterbuch, Bd. 2, Artikel Athéisme (Atheismus), Sektion IV"
"„Es ist klar, dass jeder, der einen Menschen, seinen Bruder, wegen dessen abweichender Meinung verfolgt, eine erbärmliche Kreatur ist.“ Philosophisches Taschenwörterbuch, Tolérance"
"„Die nützlichsten Bücher werden zur Hälfte von den Lesern selbst gemacht.“ Philosophisches Taschenwörterbuch, Vorwort"
"„Der Abergläubische ist für den Schurken, was der Sklave für den Tyrannen ist. Ja mehr noch: der Abergläubische wird vom Fanatiker beherrscht und wird selbst zum Fanatiker.“"
"„Das Bessere ist der Feind des Guten.“ Philosophisches Taschenwörterbuch, Bd. 2, Artikel Art Dramatique (Dramatische Kunst), Zitat eines italienischen Sprichworts"
"„Um zu sprechen, muss man denken, zumindest annäherungsweise.“ Micromégas, Kap. 6"
"„Mehr denn je sehe ich ein, dass man niemals etwas nach seiner scheinbaren Größe bemessen darf!“ Micromégas in Micromégas, Kap. 6"
"„Ein ehrliches Spiel unter guten Freunden ist ein redlicher Zeitvertreib.“ Memnon oder Die menschliche Weisheit"
""Ach! prüft man denn, was man sich wünscht?" Die Prinzessin von Babylon, Kap. 4 (eigentlich: „,Ach! Fürstin,‘ rief sie, ,prüft man, was man wünscht?‘“)"
"Welche Schicksale haben doch die schwachen Sterblichen, die wie Blätter im Wind treiben!"
"Statt dass man uns geloben lässt, keusch zu bleiben, sollte man uns lieber zwingen, es zu sein, und alle Mönche zu Eunuchen machen. Solange ein Vogel seine Federn hat, fliegt er."
"Ich befürchte, die Stellvertreter Gottes werden die Willfährigkeit der Menschen so lange missbrauchen, bis diese zuletzt doch noch klug werden."
"Die Tugend wohnt im Herzen und sonst nirgends."
"Der Papst stirbt, das Papsttum aber ist unsterblich."
"Alle Mönche stehen vor dieser Wahl: entweder der Unglaube macht ihnen ihren Beruf verhasst, oder der Stumpfsinn lässt ihn erträglich werden."
"„Wir sind arm, aber mit Geschmack.“ Der Alte in Der Mann mit den vierzig Talern, Vorwort"
"„Man soll vor allem Mensch sein und dann erst Arzt.“ Der Chirurg in Der Mann mit den vierzig Talern, Kap. 11"
"„Lest, bildet euch! Allein die Lektüre entwickelt unseren Geist, das Gespräch verwirrt und das Spiel verengt ihn.“ Der Mann mit den vierzig Talern, Kap. 10"