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April 10, 2026
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""Die Unwissenheit schadet weder der Redlichkeit noch den Sitten; sie fördert sie oft sogar." – Émile"
""Die Stärke ist die Grundlage aller Tugend." – Émile"
""Die ersten Tränen der Kinder sind Bitten. Wenn man nicht darauf achtgibt, so werden sie bald Befehle." – Émile"
""Die Familie ist die älteste aller Gemeinschaften und die einzige natürliche." – Der Gesellschaftsvertrag"
""Der ehrliche Mann aus dem einen Hause gilt als Schelm im Nachbarhause." – Julie oder Die neue Héloïse Saint-Preux"
""Das Glück hat kein Aushängeschild; um es gewahr zu werden, müsste man im Herzen des Glücklichen lesen können, aber die Zufriedenheit leuchtet aus den Augen, aus der Haltung, dem Ton der Stimme, dem Gang und scheint sich dem, der sie bemerkt, mitzuteilen." – Träumereien eines einsamen Spaziergängers"
""Bei unserer Geburt treten wir auf den Kampfplatz und verlassen ihn bei unserem Tode." – Träumereien eines einsamen Spaziergängers"
""Bei allen Tugenden, bei allen Pflichten sucht man nur den Schein; ich suche die Wirklichkeit." – Émile"
""Die Vergröberung macht Gegenstände nicht hassenswert, sondern nur lächerlich." – Brief an Jean Baptiste le Rond d'Alembert"
""Die gewöhnliche Kunst der Sophisten besteht darin, eine Menge Argumente anzuhäufen, um deren Schwäche zu verbergen." – Vierter Brief vom Berge"
""...eine Prinzessin, der man sagte, dass die Bauern kein Brot hätten, woraufhin sie antwortete, dann sollten sie doch Brioche essen." -Bekenntnisse, Band VI"
""Das Geld, das man besitzt, ist das Instrument der Freiheit; dasjenige, dem man nachjagt, ist das Instrument der Knechtschaft." – Bekenntnisse, Band II"
"Ist aber der Frühling gekommen, so schmilzt zwar der Schnee, doch die Ehe bleibt. Allein man muß sein Sinnen auf alle Jahreszeiten richten."
""Wer nicht ein wenig Leid zu ertragen weiß, muss damit rechnen, viel zu leiden." – Émile IV"
""Wenn man ein Kenner ist, darf man keine Sammlung anlegen." – Émile IV, (Anmerkung: Der Satz ist offenbar eine Zusammenfassung der folgenden Passage:)"
""Nicht der Mensch hat am meisten gelebt, welcher die höchsten Jahre zählt, sondern derjenige, welcher sein Leben am meisten empfunden hat." – "Emile", I"
""Man veredelt die Pflanzen durch die Zucht und die Menschen durch Erziehung." – Émile I"
""Keine Unterwerfung ist so vollkommen wie die, die den Anschein der Freiheit wahrt. Damit lässt sich selbst der Wille gefangennehmen." – Émile"
"In der natürlichen Ordnung, in der die Menschen alle gleich sind, ist ihr gemeinsamer Beruf, zuerst und vor allem Mensch zu sein [...]. Bevor die Eltern ihn für einen Beruf bestimmen, beruft die Natur ihn zum menschlichen Leben."
""Ich bin durch meine Laster Sklave und frei durch meine Gewissensbisse." – Émile IV"
""Glücklich ist das Land, wo man es nicht nötig hat, den Frieden in einer Wüste zu suchen! Wo aber ist dieses Land?" – Émile V"
""Es gibt kein Glück ohne Mut, noch Tugend ohne Kampf. […] Die Stärke ist die Grundlage aller Tugend." – Émile V"
""Eine einzige offenkundige Lüge des Lehrers gegen seinen Zögling kann den ganzen Ertrag der Erziehung zunichte machen." – Emile, Buch IV"
""Der Zustrom von Gästen zerstört die Gastfreundschaft." – Émile V"
""Der Leib hat so wie der Geist seine Bedürfnisse." – Abhandlung über die Wissenschaften und Künste"
""Der höchste Genuss besteht in der Zufriedenheit mit sich selbst." – Émile IV"
""Das wird eine knechtische Seele werden, bei der man nur mit Strenge etwas erreicht." – Émile I, (Anmerkung: Der Text bezieht sich auf eine Vermutung von Rousseau anläßlich der Beobachtung eines frustrierten Kleinkindes.)"
""Das Vertrauen erhebt die Seele." – Émile V"
""Das Gewissen ist die Stimme der Seele. Die Leidenschaften sind die Stimme des Körpers." – Émile IV"
""Bevor man beobachtet, muss man sich Regeln für seine Beobachtungen machen." – Émile V"
""Alle Reichen stellen das Gold über die Verdienste." – Émile V"
""Alle Bosheit kommt von der Schwachheit." – Émile I"
""Wer zu sagen wagt, »außerhalb der Kirche gibt es kein Heil«, muss aus dem Staat verjagt werden." – Der Gesellschaftsvertrag, Buch IV, Kapitel 8"
""Rückt die Meinungen des Volkes zurecht, und seine Sitten werden sich von selbst bessern." – Der Gesellschaftsvertrag, Buch IV"
""Eine echte Demokratie hat es nie gegeben und wird es sie auch niemals geben, denn es verstößt gegen die natürliche Ordnung, daß die Mehrheit regiert und die Minderheit regiert wird. Es ist nicht denkbar, dass das Volk unaufhörlich versammelt bleibe, um sich den Regierungsgeschäften zu widmen, und es ist leicht ersichtlich, dass es hierzu keine Ausschlüsse einsetzen kann, ohne die Form der Verwaltung zu ändern." – Vom Gesellschaftsvertrag, Band III, Kapitel 4"
""Die erste und wichtigste Schlußfolge aus den bis jetzt aufgestellten Grundsätzen ist die, dass der allgemeine Wille allein die Kräfte des Staates dem Zwecke seiner Einrichtung gemäß, der in dem Gemeinwohl besteht, leiten kann; denn wenn der Gegensatz der Privatinteressen die Errichtung der Gesellschaften nötig gemacht hat, so hat sie doch erst die Übereinstimmung der gleichen Interessen ermöglicht. Das Gemeinsame in diesen verschiedenen Interessen bildet das gesellschaftliche Band; und gäbe es nicht irgendeinen Punkt, in dem alle Interessen übereinstimmen, so könnte keine Gesellschaft bestehen. Einzig und allein nach diesem gemeinsamen Interesse muss die Gesellschaft regiert werden. " – Der Gesellschaftsvertrag, Buch II, Kapitel 1 Übersetzung: Hermann Denhardt 1880"
""Der Mensch wird frei geboren, und überall ist er in Banden. Mancher hält sich für den Herrn seiner Mitmenschen und ist trotzdem mehr Sklave als sie." – Vom Gesellschaftsvertrag, Buch I, Kapitel 1"
""Das Christentum predigt nur Knechtschaft und Unterwerfung. Sein Geist ist der Tyrannei nur zu günstig, als dass sie nicht immer Gewinn daraus geschlagen hätte. Die wahren Christen sind zu Sklaven geschaffen." – Vom Gesellschaftsvertrag, Buch IV, Über die staatsbürgerliche Religion"
""Laß die Kindheit hinter dir, Freund, erwache!" – La Nouvelle Héloise, V, 1"
""Die Menschen sind böse; eine traurige und fortdauernde Erfahrung erübrigt den Beweis; jedoch, der Mensch ist von Natur aus gut, ich glaube es, nachgewiesen zu haben; […] Man bewundere die menschliche Gesellschaft, soviel man will, es wird deshalb nicht weniger wahr sein, dass sie die Menschen notwendiger Weise dazu bringt, sich in dem Maße zu hassen, in dem ihre Interessen sich kreuzen, außerdem sich wechselseitig scheinbare Dienste zu erweisen und in Wirklichkeit sich alle vorstellbaren Übel zuzufügen." – Zweiter Diskurs, Anmerkung IX"
""Der erste, der ein Stück Land mit einem Zaun umgab und auf den Gedanken kam zu sagen »Dies gehört mir« und der Leute fand, die einfältig genug waren, ihm zu glauben, war der eigentliche Begründer der bürgerlichen Gesellschaft. Wie viele Verbrechen, Kriege, Morde, wieviel Elend und Schrecken wäre dem Menschengeschlecht erspart geblieben, wenn jemand die Pfähle ausgerissen und seinen Mitmenschen zugerufen hätte: »Hütet euch, dem Betrüger Glauben zu schenken; ihr seid verloren, wenn ihr vergesst, dass zwar die Früchte allen, aber die Erde niemandem gehört«." – Diskurs über die Ungleichheit (Ed. Meier). UTB, 2008, S. 173"
"Wo keine Wirkung ist, braucht man keine Ursache zu suchen."
"Ich mache keine Witze. Ich beobachte nur die Regierung und berichte Tatsachen."
"Man kann nicht sagen, daß die Zivilisation keine Fortschritte macht. In jedem Krieg töten sie einen auf neue Art."
""Kommunismus ist wie Prohibition"
"Jeder ist ein Ignorant, nur bei unterschiedlichen Themen."
"Alles ist lustig, solange es jemand Anderem passiert."
"Aus dem hoffnungslos Vergänglichen das Ewige zu ergreifen ist der große Zaubertrick der menschlichen Existenz."
""Man kann in einem großen Land etwas anpflanzen, das wichtiger ist als Baumwolle"
"Ich sage dir, dieses Europa ist nichts anderes als eine einzige große Auktion. Das ist alles, was man darüber sagen kann, nichts als ein großer Inventurausverkauf."