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April 10, 2026
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"Man muĂ alles im gesellschaftlichen Geschehen wie im Privatleben nehmen: ruhig, groĂzĂźgig und mit einem milden Lächeln."
"Ich fßhle mich in der ganzen Welt zu Hause, wo es Wolken und VÜgel und Menschentränen gibt."
"Gut sein ist Hauptsache! Einfach und schlicht gut sein, das lĂśst und bindet alles und ist besser als alle Klugheit und Rechthaberei."
"Die Arbeit, die tĂźchtige, intensive Arbeit, die einen ganz in Anspruch nimmt mit Hirn und Nerven, ist doch der grĂśĂte GenuĂ im Leben."
"Dann sieh, daĂ Du Mensch bleibst: Mensch sein ist vor allem die Hauptsache. Und das heiĂt: fest und klar und heiter sein, ja heiter trotz alledem und alledem, denn das Heulen ist Geschäft der Schwäche."
""Eure âOrdnungâ ist auf Sand gebaut. Die Revolution wird sich morgen schon ârasselnd wieder in die HĂśh' richtenâ und zu eurem Schrecken mit Posaunenklang verkĂźnden: ich war, ich bin, ich werde sein!" â Die Ordnung herrscht in Berlin, letzter Abschnitt. In: Die Rote Fahne, Nr. 14"
"Eine Welt muà umgestßrzt werden, aber jede Träne, die geflossen ist, obwohl sie abgewischt werden konnte, ist eine Anklage, und ein zu wichtigem Tun eilender Mensch, der aus roher Unachtsamkeit einen armen Wurm zertritt, begeht ein Verbrechen."
"Das Wesen der sozialistischen Gesellschaft besteht darin, daĂ die groĂe arbeitende Masse aufhĂśrt, eine regierte Masse zu sein, vielmehr das ganze politische und wirtschaftliche Leben selbst lebt und in bewuĂter freier Selbstbestimmung lenkt."
"Wir sind der Auffassung, daĂ Kriege nur dann und nur so lange gefĂźhrt werden kĂśnnen, als die arbeitende Volksmasse sie entweder begeistert mitmacht, weil sie sie fĂźr eine gerechte und notwendige Sache hält, oder wenigstens duldend erträgt. Wenn hingegen die groĂe Mehrheit des werktätigen Volkes zu der Ăberzeugung gelangt â und in ihr diese Ăberzeugung, dieses BewuĂtsein zu wecken ist gerade die Aufgabe, die wir Sozialdemokraten uns stellen â, wenn, sage ich, die Mehrheit des Volkes zu der Ăberzeugung gelangt, daĂ Kriege eine barbarische, tief unsittliche, reaktionäre und volksfeindliche Erscheinung sind, dann sind die Kriege unmĂśglich geworden â und mag zunächst der Soldat noch den Befehlen der Obrigkeit Gehorsam leisten!"
""Sozialismus heiĂt nicht, sich in ein Parlament zusammensetzen und Gesetze beschlieĂen, Sozialismus bedeutet fĂźr uns Niederwerfung der herrschenden Klassen mit der ganzen Brutalität (GroĂes Gelächter.), die das Proletariat in seinem Kampfe zu entwickeln vermag." â SchluĂbemerkungen zur Politik der USPD. Rede auf der auĂerordentlichen Verbandsgeneralversammlung der USPD von GroĂ-Berlin, 15. Dezember 1918. In: Rosa Luxemburg, Gesammelte Werke, Bd. 4, 2. Auflage, Dietz, Berlin 1974, S. 53, books.google.de, marxists.org, auch bei gutenberg.spiegel.de"
""Selbstkritik, rĂźcksichtslose, grausame, bis auf den Grund der Dinge gehende Selbstkritik ist Lebensluft und Lebenslicht der proletarischen Bewegung." â Junius (Pseudonym), Die Krise der Sozialdemokratie, Druck und Verlag Unionsdruckerei Bern 1916, S. 4,"
""Freiheit nur fĂźr die Anhänger der Regierung, nur fĂźr Mitglieder einer Partei â mĂśgen sie noch so zahlreich sein â ist keine Freiheit. Freiheit ist immer Freiheit des anders Denkenden [im Originalmanuskript: der Andersdenkenden]. Nicht wegen des Fanatismus der ÂťGerechtigkeitÂŤ, sondern weil all das Belehrende, Heilsame und Reinigende der politischen Freiheit an diesem Wesen hängt und seine Wirkung versagt, wenn die ÂťFreiheitÂŤ zum Privilegium wird." â Die Russische Revolution, Hrsg. Paul Levi, Verlag Gesellschaft und Erziehung G.m.b.H., 1922, S. 109,"
"Die Dividenden steigen, und die Proletarier fallen. Und mit jedem sinkt ein Kämpfer der Zukunft, ein Soldat der Revolution, ein Retter der Menschheit vom Joch des Kapitalismus ins Grab."