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April 10, 2026
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"Frieden, Bewahrung des GlĂźcks â es war, als ob eine mächtige Stimme in Elissa dies und immer wieder dies verlange, eine Stimme, die nicht ihr allein gehĂśrte, sondern allen Frauen der Welt."
"Zeile fĂźr Zeile // Meine eigene WĂźste // Zeile fĂźr Zeile // Mein Paradies."
"Ich bin ein bleicher NachlaĂschatten und darf hienieden nichts mehr tun, als Briefbände, Anthologien und dergleichen meiner lieben Toten herausgeben."
"Wer all seine Ziele erreicht, hat sie wahrscheinlich zu niedrig gewählt."
"Wollen wir uns finden, so dĂźrfen wir nicht in unser Inneres hinabsteigen: drauĂen sind wir zu finden, drauĂen. Wie der wesenlose Regenbogen spannt sich unsere Seele Ăźber den unaufhaltsamen Sturz des Daseins. Wir besitzen unser Selbst nicht: von auĂen weht es uns an, es flieht uns fĂźr lange und kehrt uns in einem Hauch zurĂźck."
"Wer hieĂ dich mich zerren, mich! in diese Welt hinein? LaĂ mich erfrieren, verhungern, versteinen in der meinigen!"
"Und dennoch sagt der viel, der ÂťAbendÂŤ sagt, // Ein Wort, daraus Tiefsinn und Trauer rinnt // Wie schwerer Honig aus den hohlen Waben."
""Ein Augenblick ist wenig"
"Die Welt ist dumm, gemein und schlecht // Und geht Gewalt allzeit vor Recht, // Ist einer redlich treu und klug, // Ihn meistern Arglist und Betrug."
"Das Salzburger Land ist das Herz vom Herzen Europas. [...] Das mittlere Europa hat keinen schĂśneren Raum, und hier muĂte Mozart geboren werden."
"Dies ist die Lehre des Lebens, die // erste und letzte und tiefste, // DaĂ es uns lĂśset vom Bann, den die // Begriffe geknĂźpft."
"Wer im Verkehr mit Menschen die Manieren einhält, lebt von seinen Zinsen, wer sich ßber sie hinwegsetzt, greift sein Kapital an."
""Wenn ein Mensch dahin ist, nimmt er ein Geheimnis mit sich: wie es ihm, gerade ihm"
"Was Geist ist, erfaĂt nur der Bedrängte."
"Man muĂ im Ganzen an jemanden glauben, um ihm im Einzelnen wahrhaft Zutrauen zu schenken."
"Man muĂ der Natur darin nachstreben, daĂ sie keine Zwischenglieder, keine Nebensachen, kein Provisorium kennt, sondern jedes Ding als Hauptsache behandelt."
"Man hat etwas weniger Freunde, als man annimmt, aber etwas mehr, als man kennt."
"Malerei verwandelt den Raum in Zeit, Musik die Zeit in Raum."
"Es ist ein entscheidender Unterschied, ob Menschen sich zu anderen als Zuschauer verhalten kĂśnnen, oder ob sie immer Mitleidende, Mitfreudige, Mitschuldige sind: diese sind die eigentlich Lebenden."
"Es gibt eine Stille des Herbstes bis in die Farben hinein."
"Ein gewĂśhnlicher Verstand ist wie ein schlechter Jagdhund, der die Fährte eines Gedankens schnell annimmt und schnell wieder verliert; ein auĂerordentlicher Verstand ist wie ein Leithund, der unbeirrbar fest auf der Fährte bleibt, bis er das Lebendige ereilt hat."
"Die Tiefe muà man verstecken. Wo? An der Oberfläche."
"Die gefährlichste Sorte von Dummheit ist ein scharfer Verstand."
"Der Mensch wird in der Welt nur das gewahr, was schon in ihm liegt; aber er braucht die Welt, um gewahr zu werden, was in ihm liegt; dazu aber sind Tätigkeit und Leiden nÜtig."
"Der gute Geschmack ist die Fähigkeit, fortwährend der Ăbertreibung entgegenzuwirken."
"Das SchĂśne, auch in der Kunst, ist ohne Scham nicht denkbar."
"Aufmerksamkeit und Liebe bedingen einander wechselseitig."
"In jedem Anfang liegt die Ewigkeit."
"Die Liebe schneidet ins lebendige Fleisch."
"Das ganze Leben ist ein ewiges Wiederanfangen."
"Und in dem âWieâ da liegt der ganze Unterschied."
"Leicht muà man sein: // mit leichtem Herz und leichten Händen, // halten und nehmen, halten und lassen..."
"Die Zeit, die ist ein sonderbares Ding."
"Was ist der Mensch, daà er Pläne macht!"
"Es zerfiel mir alles in Teile, die Teile wieder in Teile, und nichts mehr lieĂ sich mit einem Begriff umspannen. Die einzelnen Worte schwammen um mich; sie gerannen zu Augen, die mich anstarrten und in die ich wieder hineinstarren muĂ: Wirbel sind sie, in die hinabzusehen mich schwindelt, die sich unaufhaltsam drehen und durch die hindurch man ins Leere kommt."
"Es ist mir vÜllig die Fähigkeit abhanden gekommen, ßber irgend etwas zusammenhängend zu denken oder zu sprechen."
"[...] die abstrakten Worte, deren sich doch die Zunge naturgemäà bedienen muĂ, um irgendwelches Urtheil an den Tag zu geben, zerfielen mir im Munde wie modrige Pilze."
"Wer die Schlechten schont, schadet den Guten."
"Nichtsnutzigkeit wird am meisten durch sich selbst bestraft."
"Einige Heilmittel sind gefährlicher als das Ăbel."
"Der Streit der Liebenden ist die Erneuerung der Liebe."
"Bevor du etwas versprichst, bedenke, wie du es halten wirst."
"Wenn du Geld zu nutzen verstehst, ist es deine Dienerin; wenn du es aber nicht zu nutzen verstehst, deine Herrin."
"Niemandem und jedem zu glauben ist beides ein Laster."
"Wer altes Unrecht hinnimmt, lädt zu neuem ein."
"Wen viele fĂźrchten, der muss viele fĂźrchten."
"Der Kranke tut sich keinen Gefallen, der den Arzt als Erben einsetzt."
"TaktgefĂźhl kann nicht gelehrt nur angeboren werden."
"Man kann keinen Gewinn machen, ohne einem anderen Verlust zuzufĂźgen."
"GroĂ ist die Macht der Gewohnheit."