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April 10, 2026
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"Ich kann es nun einmal nicht lassen, in diesem Drama von Mathematik und Physik â die sich im Dunkeln befruchten, aber von Angesicht zu Angesicht so gerne einander verkennen und verleugnen â die Rolle des (wie ich genugsam erfuhr, oft unerwĂźnschten) Boten zu spielen."
"Im tatsächlichen Betrieb der physikalischen Forschung spielt heute die Statistik eine ebenso wichtige Rolle wie das strenge Gesetz, sie hat sich immer selbständiger gemacht, und die Versuche, sie auf das Gesetz zurßckzufßhren, sind allmählich aufgegeben worden. Halten wir uns an die Methodik, wie sie sich aus zwingenden Motiven herausgebildet hat, so mßssen wir die statitischen daher als wahrhaft ursprßngliche neben den Gesetzes-Begriffen anerkennen."
"Hiernach wird man verstehen, daĂ die meisten physikalischen Begriffe, namentlich alle diejenigen, welche die atomistische gebaute Materie betreffen (z. B. die Dichte eines Gases) keine exakten sind im Sinne einer reinen Gesetzesphysik, sondern statistische, mit einem gewissen Grad der Unbestimmtheit behaftete Mittelwerte, und die meisten der geläufigen physikalischen 'Gesetze', namentlich alle, welche die Materie betreffen, nicht als streng gĂźltige Naturgesetze, sondern als statistische RegelmäĂigkeiten aufzufassen sind."
"Tatsächlich hat nicht nur der Michelsonsche, sondern haben eine ganze Zahl weiterer Versuche, einen EinfluĂ der Erdbewegung auf kombinierte mechanisch-elektromagnetische Vorgänge festzustellen, ein negatives Ergebnis gehabt. Es wäre also die Aufgabe der Ăthermechanik, nicht nur die Maxwellschen Gesetze zu erklären, sondern auch diese merkwĂźrdige Wirkung auf die Materie, die so erfolgt, als hätte der Ăther sich ein fĂźr allemal vorgenommen: Ihr verflixten Physiker, mich sollt ihr nicht kriegen!"
"Die einzig vernĂźnftige Antwort aber auf die Frage: Wie kommt es, daĂ eine Translation im Ăther sich nicht von Ruhe unterscheiden läĂt? war die, welche Einstein gab: weil er nicht existiert! (Der Ăther ist immer eine vage Hypothese geblieben, und noch dazu eine, die sich so schlecht als mĂśglich bewährt hat.)"
"Wer die Parlamente einsetzt, ehe das Reich der Freiheit im Fundament gegrĂźndet ist, der bahnt nicht dem Fortschritt, sondern dem Verrat den Weg."
"Patriotismus ist Liebe zu den Seinen; Nationalismus ist Hass auf die anderen."
""Texte sind"
"Zukunft braucht Herkunft; Wahl braucht Ăblichkeiten."
""Lachen ist ein Denken; und Denken"
"Seine Thesen klangen bizarr in einer Stadt, die so besonders abgebrĂźht ignorant war gegenĂźber allen Ideen, daĂ etwas anders sein kĂśnnte, als es war, die so besonders erstarrt erschien in ihrem Sein, daĂ der Satz Âť Wien bleibt WienÂŤ nur deshalb als LĂźge empfunden wurde, weil er zu euphemistisch klang: das Verbum ÂťbleibenÂŤ war schon viel zu dynamisch."
"Manches, was ich Wikileaks da entnehme, erinnert mich an die Sammelwut, die frĂźher Institutionen im Osten hatten, die Stasi dabei."
"Denn wer was Rechtes weiĂ, der senkt den Kopf, wie die vollen Ăhren, und nur der leere Strohhalm hebt ihn lustig auf."
"Ich habe ein schändliches Leben gefĂźhrt. Was menschlich leben heiĂt, weiĂ ich nicht."
"Wenn Deutschland noch einmal Europa destabilisiert, in welcher Form auch immer, dann wird Deutschland nicht mehr geteilt, sondern von der Landkarte gefegt werden. Ost und West haben die notwendige Technik, um dieses Verdikt auch vollstrecken zu kÜnnen. Wenn Deutschland wieder anfängt, bleibt keine andere LÜsung."
""Es ist Mode geworden, die Freiheitsrechte des BĂźrgers in den Vordergrund zu stellen. Dabei vergisst man, dass der BĂźrger auch einen Anspruch auf Sicherheit, innere Sicherheit hat.â"
"Wenn die Presse darßber berichtet, welche Orte besonders gefährdet sind, dann kann das unter Umständen ein Anreiz fßr Terroristen sein. [...] Die Presse muss dazu verpflichtet werden, sich zurßckzuhalten, wenn die Gefährdungslage wie jetzt hoch ist."
"SPD und GrĂźne mĂźssen endlich lernen, dass Integration nicht Ăźber eine Aufweichung und ZurĂźcksetzung unserer eigenen Leitkultur und Werteordnung laufen darf."
"Die GrĂźnen sind keine Partei, sondern der politische Arm von Krawallmachern, Steinwerfern und Brandstiftern."
"Diejenigen, die gestern gegen Kernenergie, heute gegen Stuttgart 21 demonstrieren, agitieren, die mĂźssen sich dann auch nicht wundern, wenn sie Ăźbermorgen irgendwann ein Minarett im Garten stehen haben."
"Wir brauchen ein Vermummungsverbot im Internet. Es kann nicht sein, dass sich viele BĂźrger in Foren oder anderen Einrichtungen des Netzes hinter selbstgewählten Pseudonymen verstecken und sich so vermeintlich jeglicher Verantwortung fĂźr ĂuĂerungen und Verhalten entziehen.[âŚ] Andererseits brauchen wir darĂźber hinaus die EinfĂźhrung eines ÂťRadiergummisÂŤ im Internet, mit dem Inhalte nach einer gewissen Zeit gelĂśscht werden kĂśnnen. Kein Vermummungsverbot ohne Radiergummi, sonst entsteht ein Ungleichgewicht. Wie im täglichen Leben auch, muss jeder prinzipiell die MĂśglichkeit haben, verĂśffentlichte Informationen zurĂźck zu holen."
"Alles neu, macht der Mai, macht die Seele frisch und frei."
"Es kommt nicht auf diese oder jene BegrĂźndung an. Wir wollen einen grĂśĂeren Anteil am holländischen Handel."
"Zu viele Menschen fĂźrchten die Freiheit, als daĂ diese BesorgniĂ nicht aufrichtig gemeint sein sollte."
"Der Staat ist die groĂe Fiktion, mittelst deren alle Welt leben will auf Kosten von aller Welt"."
"ÂťInterkulturelle Kompetenz heiĂt nicht, Verständnis fĂźr alles und jeden zu haben.ÂŤ"
"Religionen kĂśnnen Gewalt hervorrufen und legitimieren. Und sie kĂśnnen vor Gewalt warnen. Dazu sind alle Religionen in der Lage. Dazu ist der Islam in der Lage, aber das Christentum auch."
"Gott braucht kein Sßhneopfer, denn er muss nicht besänftigt werden."
"Wenn ich etwas erklären mÜchte, dann mÜchte ich das auch darstellen. Wenn ich selbst das Material sein kann, dann werde ich es auch sein."
"Wien ist anders"
"Hat sie bei der groĂzĂźgigen und sozial hĂśchst verdienstvollen Planung der Gemeindebauten auf das Gesicht der Stadt auch nur die mindeste RĂźcksicht genommen? Nein, und darum verliert Wien sein Gesicht vorläufig nicht â Wien bleibt Wien â, diese Feststellung ist halb VerheiĂung, halb gefährliche Drohung. [...] Man baut weiter scheuĂlich, aber Wien bleibt trotzdem schĂśn."
"Wien bleibt Wien, und das geschieht ihm ganz recht."
"Zuerst ist der Stein, dann der Baum, und dann, irgendwann, dann erst kommt der Mensch. Umgekehrt ist es genauso. Ich bin der Nächste, der gehen wird. Dann die Bäume, die wir im Garten gesetzt haben, die Kirsch- und Nussbäume. Und irgendwann vergeht auch der Stein. ZerbrÜselt. Wird zu Erde."
"Wenn Sie an diesem Stein Wochen und Monate arbeiten, dann schauen Sie nur in Augen hinein. Werden ständig von Augen angeschaut. Das ist das Depot aller menschlichen Augen. Alle Augenfarben sind in diesem Stein."
"Durch das lange Dransein zeigt sich der Stein letztlich in seiner ganzen SchĂśnheit."
"'"[S]o schĂśn, so flieĂend, so lyrisch belebt und technisch fantastisch wie Wunderlich singen konnte, [...] so schĂśn glaube ich später keinen Tenor mehr gehĂśrt zu haben.""
"Wie klein und erbärmlich kommt man sich vor, wenn man die Majestät einer Symphonie erlebt, wenn man die ganze Urgewalt fßhlt, die das Wort Musik als Begriff in sich trägt."
"Bonmot in eigener Sache: "Es gibt nur jĂźdische, schwule und schlechte Pianisten.""
"ÂťSolange die Utopie nicht realisiert ist, kann ich nicht glĂźcklich leben.ÂŤ Diese Einstellung bezeichne ich als Utopismus."
"Wenn ich unglĂźcklich bin, betreibe ich Mathematik, um wieder glĂźcklich zu werden. Wenn ich glĂźcklich bin, dann betreibe ich Mathematik, um glĂźcklich zu bleiben."
""Wir Westfalen mßssen das halten, was die Rheinländer versprechen." Ulrich Sierau, Oberbßrgermeister von Dortmund ßber das Zusammenleben von Rheinländern und Westfalen in einem gemeinsamen Land, zitiert in Die OB-Kandidaten treiben´s auf die Spitze. Ruhr Nachrichten.de vom 25. Januar 2009. Sierau und weitere Medien schreiben dieses Zitat wiederum dem ehemaligen nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Fritz Steinhoff zu, unter anderem auch in Tagesspiegel vom 3. Januar 2010"
"Manchmal frage ich mich, ob es nicht besser wäre, Doping in irgendeiner Form zu erlauben, so knallhart sich das auch anhÜren mag. Dann wßrde sich zumindest niemand mehr darßber aufregen."
"Die Politik verdirbt den Charakter."
"Das, was man als schÜn bezeichnet, entsteht in der Regel aus der Praxis des täglichen Lebens. So entdeckten unsere Vorfahren, die wohl oder ßbel in dunklen Räumen wohnen mussten, irgendwann die dem Schatten innewohnende SchÜnheit."
"Einmal Leben. Einmal Treffen."
""Gegen Demokraten // Helfen nur"
"der evolutionäre Ăberlebenskampf ist eigentlich ein selbstsĂźchtiges Hauen und Stechen, und dennoch kann er zu ausgesprochen sozialen Tieren wie Delfinen, WĂślfen oder eben auch den Primaten fĂźhren. Uns nur als Killeraffen zu betrachten, bezeichne ich als den Beethoven-Fehler: Beethoven war unorganisiert und schlampig, seine Musik jedoch ist der Inbegriff von Ordnung."
"Sicher bin ich mir nur darin, dass wir der mit Abstand widersprĂźchlichste aller Primaten sind. Nie hat ein Tier mit einem grĂśĂeren inneren Konflikt auf dieser Erde gelebt. Insofern haben wir nicht einen Affen in uns, sondern mindestens zwei. Mit diesem Widerspruch mĂźssen wir leben."
"Die Kultur des Menschen liegt gleichsam an der Leine seiner biologischen Natur. Niemals kann sich Kultur gegen die Natur des Menschen richten."