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April 10, 2026
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"Zweifellos vermag die Politik GroĂartiges zu schaffen, aber nur das Herz vollbringt Wunder."
""Traurigkeit ist nicht ungesund"
"Er schloss sich ganze Tage in seinem Zimmer ein, lief auf und ab, zerbrach die Federn, wiederholte, änderte einen Takt hundertmal, schrieb ihn und strich ihn ebensooft wieder aus. Er arbeitete sechs Wochen an einer Seite, um sie schlieĂlich so niederzuschreiben, wie er sie im ersten Wurf skizziert hatte."
"Er hat die Frauen nicht verstanden, der erhabene Rousseau [...]. Bei allem seinen guten Willen und seinen guten Absichten hat er aus ihnen nichts zu machen gewuĂt als untergeordnete Wesen in der Gesellschaft. Er hat ihnen die alte Tradition gelassen, von der er die Männer freisprach; er sah nicht voraus, daĂ sie desselben Glaubens, derselben Moral bedĂźrfen wĂźrden, wie ihre Väter, ihre Gatten und ihre SĂśhne, daĂ sie sich erniedrigt finden wĂźrden, wenn sie einen anderen Tempel, eine andere Lehre hätten. Während er glaubte, MĂźtter zu bilden, bildete er nur Ammen. Er nahm den Mutterbusen fĂźr die erzeugende Seele. Der spiritualistischste Philosoph des letzten Jahrhunderts war ein Materialist in Bezug auf die Frauen."
"Nach der Liebe ist die Eitelkeit die schĂśnste Leidenschaft des Menschen [âŚ] Sie zwingt uns, gut zu sein, aus dem Drang heraus, so zu scheinen."
"Wir dĂźrfen nicht hoffen, eine bessere Welt zu erbauen, ehe nicht die Individuen besser werden. In diesem Sinn soll jeder von uns an seiner eigenen Vervollkommnung arbeiten, indem er auf sich nimmt, was ihm im Lebensganzen der Menschheit an Verantwortlichkeit zukommt, und sich seiner Pflicht bewusst bleibt, denen zu helfen, denen er am ehesten nĂźtzlich sein kann."
"Warum kÜnnen wir die Elemente nicht einfach als die Strahlenden bezeichnen? Wir kÜnnen dafßr auch ein lateinisches Wort nehmen und sie radioaktive Elemente nennen. Ihre Eigenschaft, Strahlen auszusenden, kÜnnen wir als Strahlungstätigkeit oder Radioaktivität bezeichnen."
"Sie mßssen ihr Talent entdecken und benutzen. Sie mßssen herausfinden, wo ihre Stärke liegt. Haben Sie den Mut, mit ihrem Kopf zu denken. Das wird ihr Selbstvertrauen und ihre Kräfte verdoppeln."
"Pierre Curie stand am Beginn eines neuen Lebensabschnittes, der ihm zugleich mit mächtigeren Hilfsmitteln die natĂźrliche Fortsetzung einer groĂen wissenschaftlichen Laufbahn gebracht hätte."
"Ich mĂśchte meiner Heimat ein Geschenk machen, Pierre. Ich mĂśchte das Element Polonium nennen."
"Ich gehÜre zu denen, die die besondere SchÜnheit des wissenschaftlichen Forschens erfasst haben. Ein Gelehrter in einem Laboratorium ist nicht nur ein Techniker, er steht auch vor den Naturvorgängen wie ein Kind vor einer Märchenwelt."
""Leute, die herausragen, haben meistens etwas Besonderes. Und das Besondere ist meistens nicht sehr bequem." â Gregor Gysi, Fernseh-Dokumentation ÂťRosa LuxemburgÂŤ, 3sat, 14. Dezember 2008"
"[...] und ich bleibe dabei, daĂ der Charakter einer Frau sich zeigt nicht, wo die Liebe beginnt, sondern wo sie endet."
""So ist das Leben und so muĂ man es nehmen, tapfer, unverzagt und lächelnd â trotz alledem." â Brief an Sonia Liebknecht, Breslau, Mitte Dezember 1917, Schluss. In: Briefe aus dem Gefängnis, Hrsg. Exekutivkomitee der Kommunistischen Jugendinternationale, Verlag Junge Garde, Zweite unveränderte Auflage, Berlin 1920, S. 38,"
"Man muĂ alles im gesellschaftlichen Geschehen wie im Privatleben nehmen: ruhig, groĂzĂźgig und mit einem milden Lächeln."
"Ich fßhle mich in der ganzen Welt zu Hause, wo es Wolken und VÜgel und Menschentränen gibt."
"Gut sein ist Hauptsache! Einfach und schlicht gut sein, das lĂśst und bindet alles und ist besser als alle Klugheit und Rechthaberei."
"Die Arbeit, die tĂźchtige, intensive Arbeit, die einen ganz in Anspruch nimmt mit Hirn und Nerven, ist doch der grĂśĂte GenuĂ im Leben."
"Dann sieh, daĂ Du Mensch bleibst: Mensch sein ist vor allem die Hauptsache. Und das heiĂt: fest und klar und heiter sein, ja heiter trotz alledem und alledem, denn das Heulen ist Geschäft der Schwäche."
""Eure âOrdnungâ ist auf Sand gebaut. Die Revolution wird sich morgen schon ârasselnd wieder in die HĂśh' richtenâ und zu eurem Schrecken mit Posaunenklang verkĂźnden: ich war, ich bin, ich werde sein!" â Die Ordnung herrscht in Berlin, letzter Abschnitt. In: Die Rote Fahne, Nr. 14"
"Eine Welt muà umgestßrzt werden, aber jede Träne, die geflossen ist, obwohl sie abgewischt werden konnte, ist eine Anklage, und ein zu wichtigem Tun eilender Mensch, der aus roher Unachtsamkeit einen armen Wurm zertritt, begeht ein Verbrechen."
"Das Wesen der sozialistischen Gesellschaft besteht darin, daĂ die groĂe arbeitende Masse aufhĂśrt, eine regierte Masse zu sein, vielmehr das ganze politische und wirtschaftliche Leben selbst lebt und in bewuĂter freier Selbstbestimmung lenkt."
"Wir sind der Auffassung, daĂ Kriege nur dann und nur so lange gefĂźhrt werden kĂśnnen, als die arbeitende Volksmasse sie entweder begeistert mitmacht, weil sie sie fĂźr eine gerechte und notwendige Sache hält, oder wenigstens duldend erträgt. Wenn hingegen die groĂe Mehrheit des werktätigen Volkes zu der Ăberzeugung gelangt â und in ihr diese Ăberzeugung, dieses BewuĂtsein zu wecken ist gerade die Aufgabe, die wir Sozialdemokraten uns stellen â, wenn, sage ich, die Mehrheit des Volkes zu der Ăberzeugung gelangt, daĂ Kriege eine barbarische, tief unsittliche, reaktionäre und volksfeindliche Erscheinung sind, dann sind die Kriege unmĂśglich geworden â und mag zunächst der Soldat noch den Befehlen der Obrigkeit Gehorsam leisten!"
""Sozialismus heiĂt nicht, sich in ein Parlament zusammensetzen und Gesetze beschlieĂen, Sozialismus bedeutet fĂźr uns Niederwerfung der herrschenden Klassen mit der ganzen Brutalität (GroĂes Gelächter.), die das Proletariat in seinem Kampfe zu entwickeln vermag." â SchluĂbemerkungen zur Politik der USPD. Rede auf der auĂerordentlichen Verbandsgeneralversammlung der USPD von GroĂ-Berlin, 15. Dezember 1918. In: Rosa Luxemburg, Gesammelte Werke, Bd. 4, 2. Auflage, Dietz, Berlin 1974, S. 53, books.google.de, marxists.org, auch bei gutenberg.spiegel.de"
""Selbstkritik, rĂźcksichtslose, grausame, bis auf den Grund der Dinge gehende Selbstkritik ist Lebensluft und Lebenslicht der proletarischen Bewegung." â Junius (Pseudonym), Die Krise der Sozialdemokratie, Druck und Verlag Unionsdruckerei Bern 1916, S. 4,"
""Freiheit nur fĂźr die Anhänger der Regierung, nur fĂźr Mitglieder einer Partei â mĂśgen sie noch so zahlreich sein â ist keine Freiheit. Freiheit ist immer Freiheit des anders Denkenden [im Originalmanuskript: der Andersdenkenden]. Nicht wegen des Fanatismus der ÂťGerechtigkeitÂŤ, sondern weil all das Belehrende, Heilsame und Reinigende der politischen Freiheit an diesem Wesen hängt und seine Wirkung versagt, wenn die ÂťFreiheitÂŤ zum Privilegium wird." â Die Russische Revolution, Hrsg. Paul Levi, Verlag Gesellschaft und Erziehung G.m.b.H., 1922, S. 109,"
"Die Dividenden steigen, und die Proletarier fallen. Und mit jedem sinkt ein Kämpfer der Zukunft, ein Soldat der Revolution, ein Retter der Menschheit vom Joch des Kapitalismus ins Grab."
"Wie sollte mein Herz zerreiĂen, als Hamburg bombardiert wurde, wenn es doch schon zerrissen war, als die Bomben auf London fielen."
"Nach ÂťliebenÂŤ ist ÂťhelfenÂŤ das schĂśnste Zeitwort der Welt."
"Der Radiumkondensator ist erfunden. Mit von WolkenhĂśhen herab gesandten RadiumstrahlenbĂźndeln in ein paar Minuten feindliche Flotten und Heere zu vernichten, ist ein Kinderspiel."
""Wer den schÜnen alten Mann an jenem 22. März (am 30. März, seinem Hochzeitstag, traf ihn ein Herzschlag) sprechen gehÜrt, durch ganze zwei Stunden, weihevoll, begeisterungsvoll, in die hÜchsten Regionen des Gedankens strebend"
"Lampenfieber ist eine Begleiterscheinung der Eitelkeit, eine zitternde Frage an das Schicksal: wie werde ich gefallen?, mit dem ganzen Nachdruck auf der Silbe ÂŤichÂť."
"Keinem vernĂźnftigen Menschen wird es einfallen, Tintenflecken mit Tinte, Ălflecken mit Ăl wegwaschen zu wollen. Nur Blut soll immer wieder mit Blut abgewaschen werden."
""Ich habe es zu frĂźh erkannt, daĂ der Schlachteneifer nichts Ăbermenschliches, sondern â Untermenschliches ist; keine mystische Offenbarung aus dem Reiche Luzifers, sondern eine Reminiscenz aus dem Reiche der Tierheit"
""Es ist erstaunlich, wie sehr man ein solches Buch als Freund empfindet"
"Tod ist ßberhaupt nichts [...] Spielt, lächelt, denkt an mich. Leben bedeutet auch jetzt all das, was es auch sonst bedeutet hat. [...] Ich warte auf euch. [...] Alles ist gut."
"wer nach seiner Ueberzeugung handelt, und sey sie noch so mangelhaft, kann nie ganz zu Grunde gehen, wogegen nichts seelentĂśdtender wirkt, als gegen das innere RechtsgefĂźhl das äuĂere Recht in Anspruch nehmen."
"Die hebräische Schrift an dem Baume heiĂt: âWenn du dich diesem Orte nahest, so wird es dir ergehen, wie du mir gethan hast.â"
"âwenn die Kinder klein sind, treten sie uns in den SchooĂ, und wenn sie groĂ sind, in's Herz!â"
"âwas die Schelme nicht stehlen, das verderben die Narren.â"
"HeiĂt es nicht: der BĂśse läuft vor seinem eigenen Schatten?"
"Zu CÜln am Rheine kniet ein Weib // Am Rabensteine unter'm Rade, // Und ßber'm Rade liegt ein Leib, // An dem sich weiden Kräh' und Made;"
"Wo man am meisten fĂźhlt, weiĂ man nicht viel zu sagen."
"Wie stehst du doch so dßrr und kahl, // Die trocknen Adern leer, // O Feigenbaum! // Ein Totenkranz von Blättern fahl // Hängt rasselnd um dich her, // Wie Wellenschaum."
"Was Leben hat, das kennt die Zeit der Gnade, // Der Liebe Pforten sind ihm aufgehtan; // Zum Himmel fĂźhren tausend lichte Pfade, // Ein jeder Stand hat sein eigne Bahn."
"Wär ich ein Mann doch mindestens nur, // so wßrde der Himmel mir raten;"
"So groĂes Kleinod, einmal sein statt gelten!"
"O, schaurig istâs, Ăźbers Moor zu gehn, [...]."
"Fahr wohl, du altes Jahr, mit Freud und Leiden! // Der Himmel schenkt ein neues, wenn er will."
"Entlang der Mauer das Musikchor, // In Krepp gehßllt die Posaunen, // Haucht prßfend leise Kadenzen hervor, // Wie träumende Winde raunen; // Dann alles still: O Angst! o Qual! // Es tritt der Sarg aus des Schlosses Portal."