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4ě 10, 2026
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"Ein graues Auge // ein schlaues Auge; // Auf schelmische Launen // Deuten die braunen; // Des Auges Bläue // Bedeutet Treue; // Doch eines schwarzen Augs Gefunkel // Ist stets, wie Gottes Wege, dunkel!"
"Ein Auge, das sich nie der Lust des Sehns entbricht: // Wird endlich gar verblendt und sieht sich selbsten nicht."
""Dummes Zeug kann man viel reden, // Kann es auch schreiben, // Wird weder Leib noch Seele tĂśten, // Es wird alles beim alten bleiben. // Dummes aber, vors Auge gestellt, // Hat ein magisches Recht; // Weil es die Sinne gefesselt hält, // Bleibt der Geist ein Knecht." â Johann Wolfgang von Goethe, Zahme Xenien"
"Die Natur des Auges ist es, die Farben zu lieben; aber wenn das Herz nicht heiter ist, so mĂśgen alle fĂźnf Farben vor Augen sein, und man sieht sie nicht."
"Die meisten wissen gar nicht, was sie fĂźr ein Tempo haben kĂśnnten, wenn sie sich nur einmal den Schlaf aus den Augen rieben."
""Die Geistesaugen haben mit den Augen des Leibes in stetem lebendigem Bunde zu wirken." â Johann Wolfgang Goethe, Schriften zur Botanik und Wissenschaftslehre, dtv-Gesamtausgabe Bd. 39, S. 80"
"Die erste Tugend eines Bildes ist es, ein Fest fĂźr das Auge zu sein."
""Die Augen sind nicht nur zum Sehen, sind auch zum Singen eingericht'"
"Die Augen sind die Lenker in der Liebe."
"Der KĂśrper ist der Einband des Geistes, das Gesicht der Titel und das Auge der Name des Verfassers."
"Denn Augen sind genauere Zeugen als die Ohren."
"Dein Ort ist // wo Augen dich ansehen // Wo sich die Augen treffen // entstehst du"
"Dein Auge kann die Welt trĂźb' oder hell dir machen; // Wie du sie ansiehst, wird sie weinen oder lachen."
""Das unergrĂźndliche Geheimnis des menschlichen Auges"
""Das Licht Ăźberliefert das Sichtbare dem Auge; das Auge Ăźberliefert's dem ganzen Menschen. Das Ohr ist stumm, der Mund ist taub; aber das Auge vernimmt und spricht. In ihm spiegelt sich von auĂen die Welt, von innen der Mensch. Die Totalität des Innern und ĂuĂern wird durchs Auge vollendet." â Johann Wolfgang von Goethe, Farbenlehre, Stuttgart (Kohlhammer) 1950-55, Erstausgabe 1810"
"Das Licht der Herrlichkeit scheint mitten in der Nacht // Wer kann es sehn? Ein Herz das Augen hat und wacht."
"Das Auge ist das letzte, hĂśchste Resultat des Lichtes auf den organischen KĂśrper. Das Auge als ein GeschĂśpf des Lichtes, leistet alles, was das Licht selbst leisten kann."
"Das Auge hat sein Dasein dem Licht zu danken. Aus gleichgßltigen tierischen Hilfsorganen ruft sich das Licht ein Organ hervor, das seinesgleichen werde, und so bildet sich das Auge am Lichte fßrs Licht, damit das innere Licht dem äusseren entgegentrete."
"Ărgert dich dein Auge, so reiĂ es aus, ärgert dich deine Hand, so hau sie ab, ärgert dich deine Zunge, so schneide sie ab, und ärgert dich deine Vernunft, so werde katholisch."
"Alles hat seine Tiefen. Wer Augen hat, der sieht alles in allem."
"Ach, deine Augen droh'n mir mehr Gefahr als zwanzig ihrer Schwerter. Blickst du mich aber freundlich an, so bin ich gegen ihre Rachsucht gestählt. Durch ihren Hass zu sterben wäre mir jedoch besser, als ohne deine Liebe ein verhaĂtes Leben weiterzuleben."