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April 10, 2026
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"Jede Folgerung, die wir aus unseren Beobachtungen ziehen, ist meistens voreilig: Denn hinter den wahrgenommenen Erscheinungen gibt es solche, die wir undeutlich sehen, und hinter diesen wahrscheinlich noch andere, die wir Ăźberhaupt nicht erkennen."
"Es ist ein GlĂźck fĂźr die Welt, dass die wenigsten Menschen zu Beobachtern geboren sind."
"Durch das jahrelange Beobachten habe ich festgestellt, dass der Mensch gewissen Ordnungen unterliegt und ich bezeichne sie als die Ordnungen der Liebe. Heute wĂźrde ich sie als die Gesetzte des Lebens bezeichnen, welchen sich kein Mensch entziehen kann und sie ihre Wirkungsweise entfalten, ob wir sie kennen oder nicht."
"Die Leidenschaft macht die besten Beobachtungen und die elendesten SchlĂźsse."
"Die Dinge beobachten gilt mir beinah mehr als sie besitzen, und so hat man schlieĂlich seinen GlĂźck- und Freudeertrag wie anscheinend Bevorzugtere."
"Bevor man beobachtet, muĂ man sich Regeln fĂźr seine Beobachtungen machen."
"Bei der Erschaffung von Mann und Weib, // fĂźrwahr, eure Aufgabe ist in der Tat verschieden."
"Wenn die Religionen wahr sind, dann aus dem Grund, weil es jedes Mal Gott ist, der gesprochen hat. Und wenn sie unterschiedlich sind, dann aus dem Grund, weil Gott in verschiedenen Sprachen entsprechend der Verschiedenheit der Empfänger gesprochen hat. Und endlich, wenn sie absolut und ausschlieĂlich sind, dann aus dem Grund, weil Gott in jeder Religion von ÂťIchÂŤ gesprochen hat."
"Verschiedenheit der Religionen: ein wunderlicher Ausdruck! gerade, als ob man von verschiedenen Moralen spräche."
"Unser Wirtschaftssystem ist ein Gebilde von hÜchster und subtilster Differenziertheit bei grundsätzlicher Anarchie."
"So verschieden die äuĂere Bildung der Menschen ist, so verschieden ist auch ihre innere Natur, ihr Leben und ihre WĂźnsche."
"Sehr geringe Unterschiede begrĂźnden manchmal sehr groĂe Verschiedenheiten."
"Die Bildung des Menschen zerfällt in drei deutlich voneinander verschiedene Teile, in die Bildung des Verstandes, in die des Charakters und in die der äuĂern Sitten."
"Gut lehrt, wer die Unterschiede klar darlegt."
"Das Schwert kennt keinen Unterschied zwischen dem Kopf des Schmiedes und anderen KĂśpfen."
"Wollt ihr die Unterschiede vernichten, hĂźtet euch, daĂ ihr nicht das Leben tĂśtet."
"Wir haben nach Unterschieden zwischen den Ribosomen gesucht und keine gefunden. Ich muss zugeben, dass unsere Methode nicht geeignet war, Unterschiede zwischen den Ribosomen aufzuspĂźren. Wir haben einfach nicht an Unterschiede geglaubt und waren froh, dass wir keine gesehen haben."
"Wie groĂ ist der Unterschied zwischen der Barbarei vor der Cultur und der Barbarei nach der Cultur!"
"Unterscheidung: Handwerker, Kopfwerker, Bauchwerker."
"Im Unterschied zu anderen Krankheiten, ist das Leben immer tĂśdlich."
"Haltet daran fest, daĂ wie man denkt, was man denkt, was man sagt und wie man in der wechselseitigen Kommunikation Ideen verbreitet, einen Unterschied ausmacht im Gang der Dinge."
"[...] Frauen in Fßhrungspositionen werden sich von Männern nicht sonderlich unterscheiden."
"Es gibt nur sittliche Unterschiede unter den Menschen, und jemand, der HĂśheres fĂźhlt, muss HĂśheres leisten."
"Ein Unterschied, der dem Verstand nichts gibt, ist kein Unterschied."
"Der Unterschied zwischen Kant und Einstein besteht nicht darin, daĂ der eine einen euklidischen und der andere einen nicht-euklidischen Raum annahm, sondern vor allem in der Beziehung, die sie zwischen der Mathematik und der Wirklichkeit herstellten."
"Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen ist derselbe Unterschied wie zwischen dem Blitz und einem GlĂźhwĂźrmchen."
"Der Unnerschied von einen Mensch und einen Engel ist leicht. Das meiste von ein Engel ist innen, und das meiste von ein Mensch ist auĂen."
"Der ungeheure Unterschied, den wir zwischen uns und den Wilden bemerken, besteht nur darin, dass wir etwas weniger unwissend sind."
"Das scheint einen bezeichnenden Unterschied zwischen Europäern und Amerikanern aufzuwerfen. Ein Europäer sagt: Ich kann das nicht verstehen, was stimmt mit mir nicht?, ein Amerikaner: Ich kann das nicht verstehen, was stimmt mit ihm nicht?"
"Das Haus hat allen zu gefallen. Zum Unterschiede zum Kunstwerk, das niemandem zu gefallen hat. Das Kunstwerk ist eine Privatangelegenheit des KĂźnstlers. Das Haus ist es nicht."
"Alles Begehren setzt also voraus, dass die Statue die Vorstellung von etwas Besserem hat, als das ist, was sie augenblicklich ist, und dass sie ßber den Unterschied zweier auf einander folgender Zustände urtheilt. Sind sie wenig verschieden, so leidet sie durch die Entbehrung der begehrten Daseinsweise weniger, und ich nenne das Gefßhl, welches sie an sich erfährt, Missbehagen oder leichte Unzufriedenheit. Die Thätigkeit ihrer VermÜgen, ihre Begehrungen sind alsdann schwächer."
"Bei der Basis des Systems ist es so, dass der Unterschied zwischen einem Bundeskanzler und einer Packung FrĂźhstĂźcksflocken viel weniger klar ist, als an der Spitze des Systems."
"Alle Charaktere sind aus denselben Elementen zusammengesetzt; nur die Proportionen machen den Unterschied aus."
"Eine Dynastie selbst ist im Grund nichts anderes als ein beständiger und geregelter Terrorismus."
"Der Akt der WĂźrdigung von etwas, das GrĂśĂe ist, ist ein Akt der SelbstĂźberwindung."
"Wer wĂźrde nicht lieber krank wie Pascal sein als gesund wie der PĂśbel?"
"Man soll wissen, dass es PĂśbel Ăźberall gibt, selbst im schĂśnen Korinth, in der auserlesensten Familie: Jeder macht ja die Erfahrung in seinem eigenen Hause."
"Ich hasse den PĂśbel und distanziere mich von ihm."
"Ein Weiser prĂźft und achtet nicht, was der gemeine PĂśbel spricht."
"ÂťDer PĂśbel ist ekelhaft, scheuĂlichÂŤ, dachte er. ÂťSie sind wie die WĂślfe, die man nur mit Fleisch beruhigen kann.ÂŤ"
"Der PĂśbel hĂśrt nie auf, PĂśbel zu sein, und wenn Sonne und Mond sich wandeln."
"Wir gehen immer mit dem Jung-Siegfried-GefĂźhl los. Wir denken, wir seien unverwundbar. Das ist natĂźrlich vĂśllig naiv und falsch."
"Nicht in dem naiven Sinn, dass wir uns alle irgendwo wiedertreffen und in weiĂen Kleidern spazieren."
"Jede Naivität läuft Gefahr, lächerlich zu werden, verdient es aber nicht, denn es liegt in jeder Naivität ein unreflektiertes Vertrauen und ein Zeichen von Unschuld."
""In der kapitalistischen Demokratie verteilt der Staat eine Menge wertvoller Prämien. Wer die grĂśsste politische Macht anhäuft, gewinnt die wertvollsten von ihnen. Als VergĂźtungen stehen Eigentumsrechte, wohlgesonnene BehĂśrden, FĂśrdermittel, Steuermittel, sowie die kostenlose und preisgĂźnstige Nutzung der GemeinschaftsgĂźter zur VerfĂźgung. Der Vorstellung, der Staat befĂśrdere das âAllgemeinwohlâ ist naiv." -- Peter Barnes: Kapitalismus 3.0: ein Leitfaden zur Wiederaneignung der GemeinschaftsgĂźter; hrsg. von der Heinrich-BĂśll-Stiftung."
"Es gibt naive Menschen, die sich erkennen und ihre Naivität geschickt zu benutzen verstehen."
"Es gibt mehr naive Männer als naive Frauen."
"Die Naivität, mit der manche Menschen in diesem Lande Politik machen, wird nur noch ßbertroffen von der Naivität, mit der manche Menschen dann darßber schreiben."
"Das Urteil der Bourgeoisie in den Dingen der Kunst ist naiv und brutal."