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April 10, 2026
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"Der Appetit kommt beim Essen; der Durst schwindet beim Trinken."
"Dem Durstigen kommt es, als solchem, auf die Schale nicht an, sondern auf die FrĂźchte, die man ihm darin bringt."
"Die Quelle des Ideals ist der heiĂe Durst nach Ewigkeit, die Sehnsucht nach Gott, also das Edelste unsrer Natur."
"Anders gesagt: Hunger, Seuchen, Durst und andere armutsbedingte Lokalkonflikte zerstÜren jedes Jahr fast genauso viele Männer, Frauen und Kinder wie der Zweite Weltkrieg in sechs Jahren. Fßr die Menschen der Dritten Welt ist der Dritte Weltkrieg unzweifelhaft in vollem Gang."
"Ich habe eines Tages einen weiĂen Strich und dann einen blauen Strich auf die Leinwand gesetzt, und dann kommt der Tag, da man diesen armen Jungen garrotiert hat. Der Tag, da man ihn umbrachte. An diesem Tag habe ich das Bild beendet. Ich wuĂte nichts. Sein Tod. Eine Linie, die unterbrochen wurde. Und das war kein intellektueller Zufall...Ich weiĂ nicht, wie ich das erklären soll."
"Gelehrte Erklärungen rufen meist den Eindruck hervor, dass alles, was klar und verständlich war, dunkel und verworren wird."
"Erklärungen existieren; sie haben fĂźr alle Zeiten existiert; es gibt fĂźr jedes menschliche Problem immer eine wohl bekannte LĂśsung â sauber, einleuchtend, und falsch."
"Einen Staat, der mit der Erklärung, er wolle Straftaten verhindern, seine BĂźrger ständig Ăźberwacht, kann man als Polizeistaat bezeichnen. Den Polizei- oder Ăberwachungsstaat wollen wir nicht."
"Die verstehen sehr wenig, die nur das verstehen, was sich erklären lässt."
"Die mystischen Erklärungen gelten fßr tief; die Wahrheit ist, dass sie noch nicht einmal oberflächlich sind."
"Die MÜglichkeit einer mechanischen Erklärung der ganzen Natur ist nicht bewiesen, ja, dass wir dieses Ziel vollkommen erreichen werden, kaum denkbar."
"Die darwinistische Erklärung dafßr, warum Lebewesen das, was sie tun, so gut kÜnnen, ist sehr einfach. Sie sind gut durch die angehäufte Klugheit ihrer Vorfahren."
""Und auch wenn die Technik immer besser wird"
"Seine Gedanken an vorĂźbergehende Ereignisse heften, heiĂt, in den Sand schreiben, in die Wogen zeichnen und auf WindesflĂźgel bauen."
"In der Weltgeschichte ist nicht jedes Ereignis die unmittelbare Folge eines anderen, die Ereignisse bedingen sich vielmehr wechselseitig."
"Hohe Kontingenz von Ereignissen bedeutet, dass alles, was ist, auch anders sein kĂśnnte."
"Der Weise ist auf alle Ereignisse vorbereitet."
"Das ist das Eigentßmliche an Tagebuchblättern, wenn sie echt sind, dass sie keine Ereignisse enthalten. Sobald die Ereignisse ins Leben eingreifen, verlieren sich Freude, Interesse und Zeit fßr das Tagebuch, und der Mensch findet die spontane Naivität des Kindes oder des Tieres in seiner Wildnis wieder."
"Alles Vergängliche // Ist nur ein Gleichnis; // Das Unzulängliche, // Hier wirds Ereignis; // Das Unbeschreibliche, // Hier ist es getan; // Das Ewig-Weibliche // Zieht uns hinan."
"Alle Ereignisse in dieser besten aller mĂśglichen Welten stehen in notwendiger Verkettung miteinander."
""30 Minuten nach Spielschluss werden schon wieder Karten gespielt und SprĂźche geklopft. Die Spieler essen Scampis und ich habe eine schlaflose Nacht." - Uli HoeneĂ, 7. Februar 2002, zur Berufsauffassung der Spieler am Tag nach der 1:2-Niederlage beim FC St. Pauli, 21. Spieltag, Saison 2001/02, RP online, 5. Mai 2002, rp-online.de"
"Erst kommt der Mensch, dann die Menschenordnung."
"Die BĂźrokratie gilt sich selbst als der letzte Endzweck des Staates."
"Datenschutz ist kein lästiges Anhängsel, er ist keine ßberflßssige Bßrokratie, er ist Voraussetzung dafßr, dass auch in der Informationsgesellschaft das Recht auf informationelle Selbstbestimmung durchgesetzt werden kann."
"Aber gerade BĂźrokratie ist bekanntlich ein System mit sehr geringer StĂśrempfindlichkeit."
"Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist unsre Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich."
"Wehe jedem, der eine Sittenlehre predigt, die er nicht ausĂźben will!"
"Selbst Engelszungen haben nur Erfolg, wenn der Resonanzboden fĂźr das, was sie predigen, vorhanden ist."
"Ich weiĂ, sie tranken heimlich Wein // Und predigten Ăśffentlich Wasser."
"Ich lieĂ // Der Puritaner dumpfe Predigtstuben, // Die Heimat hinter mir, in schnellem Lauf // Durchzog ich Frankreich, das gepriesene // Italien mit heiĂem Wunsche suchend."
"Die Zukunftsforschung hat Ăźberraschend schnell das Schicksal der Religionen erfahren. Sie dient zur Erbauung, sie verpufft als Predigt, sie erweckt Hoffnung, wo Entschlossenheit zur Ănderung vordringlicher wäre."
"Die Sittlichkeit nimmt ab, und die Sittenlehrer fangen an zu predigen."
"Bevor ihr den Menschen predigt, wie sie sein sollen, zeigt es ihnen an euch selbst."
"Wer sich seiner eigenen Kindheit nicht mehr deutlich erinnert, ist ein schlechter Erzieher."
"O wĂźĂt ich doch den Weg zurĂźck, // Den lieben Weg zum Kinderland!"
"Mein Ideal ist, zur Kindheit heranzureifen. Das wäre erst die wahre Reife."
"Kitschkunst entfĂźhrt die Betrachterinnen und Betrachter mit einem Augenzwinkern wieder in die Welt der Kindheit."
"Jetzt ist mein Wunsch endlich doch in ErfĂźllung gegangen, den ich seit meiner Kindheit hatte, ich kann mich nun ausschlafen, ich darf schlafen, so lange ich mag."
"Jede Stufe der Bildung fängt mit Kindheit an. Daher ist der am meisten gebildete, irdische Mensch dem Kinde so ähnlich."
"Ja, das grenzenloseste aller Abenteuer der Kindheit, das war das Leseabenteuer. FĂźr mich begann es, als ich zum erstenmal ein eigenes Buch bekam und mich da hineinschnupperte. In diesem Augenblick erwachte mein Lesehunger, und ein besseres Geschenk hat das Leben mir nicht beschert."
"Es trägt wohl mancher Alte, // Deà Herz längst nicht mehr flammt, // Im Antlitz eine Falte, // Die aus der Kindheit stammt."
"Es ist wahr: ich habe von Kindheit an jede Aufgabe angenommen, die sich mir gestellt hat. Ich bin Schwierigkeiten kaum je ausgewichen, ich habe sogar eine tiefe Befriedigung darin gefunden, das Schwierigste zu tun, dasjenige, was meine Kräfte zum ĂuĂersten anspannen muĂte."
"Ein Gewerbe ist allen Männern und Frauen gemeinsam: der Ackerbau; den versteht jeder. Darin werden alle von Kindheit an unterwiesen."
"Du hast deine Kindheit vergessen, aus den Tiefen deiner Seele wirbt sie um dich. Sie wird dich so lange leiden machen, bis du sie erhĂśrst."
"Die lebensrettende Funktion der Verdrängung in der Kindheit verwandelt sich später beim Erwachsenen in eine lebenszerstÜrende Macht."
"Die EindrĂźcke der Kindheit wurzeln am tiefsten."
"Der erste Seufzer der Kindheit gilt der Freiheit."
"Wir sind so gewĂśhnt, uns vor anderen zu verstellen, dass wir es zuletzt auch vor uns selber tun."
"Verstellung ist fßr edle Seelen unerträglicher Zwang; ihr Element, worin sie leben, ist Wahrheit."
"Verstellung ist eine Anstrengung des Verstandes und keineswegs ein Laster der Natur."