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April 10, 2026
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"Aufmerksamkeit und Liebe bedingen einander wechselseitig."
"In jedem Anfang liegt die Ewigkeit."
"Die Liebe schneidet ins lebendige Fleisch."
"Das ganze Leben ist ein ewiges Wiederanfangen."
"Und in dem âWieâ da liegt der ganze Unterschied."
"Leicht muà man sein: // mit leichtem Herz und leichten Händen, // halten und nehmen, halten und lassen..."
"Die Zeit, die ist ein sonderbares Ding."
"Was ist der Mensch, daà er Pläne macht!"
"Es zerfiel mir alles in Teile, die Teile wieder in Teile, und nichts mehr lieĂ sich mit einem Begriff umspannen. Die einzelnen Worte schwammen um mich; sie gerannen zu Augen, die mich anstarrten und in die ich wieder hineinstarren muĂ: Wirbel sind sie, in die hinabzusehen mich schwindelt, die sich unaufhaltsam drehen und durch die hindurch man ins Leere kommt."
"Es ist mir vÜllig die Fähigkeit abhanden gekommen, ßber irgend etwas zusammenhängend zu denken oder zu sprechen."
"[...] die abstrakten Worte, deren sich doch die Zunge naturgemäà bedienen muĂ, um irgendwelches Urtheil an den Tag zu geben, zerfielen mir im Munde wie modrige Pilze."
""Das ist noch nicht Kunst. Dieses ĂuĂern der EindrĂźcke und GefĂźhle ist eigentlich ein ängstliches Abtasten der Welt. Die Augen sind noch traumbeschattet. Das wird aber mit der Zeit schon verschwinden, und die tastend ausgestreckte Hand wird vielleicht zurĂźckzucken, als hätte sie ins Feuer gegriffen. Vielleicht werden Sie aufschreien, zusammenhanglos stammeln oder die Zähne zusammenbeiĂen und die Augen weit, ganz weit aufmachen. Aber"
""Sie beschweren sich zu sehr mit Eintagsfliegen. Die Mehrzahl dieser modernen BĂźcher sind nur flackernde Spiegelungen des Heute. Das erlischt sehr rasch. Sie sollten mehr alte BĂźcher lesen. Klassiker. Goethe. Das Alte kehrt seinen innersten Wert nach auĂen"
"Nein. Dichtung ist Verdichtung, eine Essenz. Literatur ist dagegen AuflĂśsung, ein GenuĂmittel, das das unbewuĂte Leben erleichtert, ein Narkotikum. [...] Dichtung ist das gerade Gegenteil. Dichtung erweckt."
""Freddy Fazbear sitzt da wie ein Beamter." -"
"Die Jugend ist glßcklich, weil sie die Fähigkeit hat, SchÜnheit zu sehen. Jeder, der die Fähigkeit behält, SchÜnheit zu sehen, wird niemals alt."
"Das Theater wirkt am stärksten, wenn es unwirkliche Dinge wirklich macht. Dann wird die Bßhne zum Seelenperiskop, das die Wirklichkeit von innen beleuchtet."
"Das Geschriebene ist ja nur Schlacke des Erlebnisses."
"Wie kĂśnnten Narren mĂźde werden!"
"Je länger man vor der Tßr zÜgert, desto fremder wird man."
"In diesem Augenblick ging Ăźber die BrĂźcke ein geradezu unendlicher Verkehr."
"Das schÜnste an meinem Bau ist aber seine Stille. Freilich, sie ist trßgerisch. PlÜtzlich einmal kann sie unterbrochen werden und alles ist zu Ende. Vorläufig aber ist sie noch da."
"Der Grundsatz, nach dem ich entscheide, ist: Die Schuld ist immer zweifellos."
"Der Gedanke, einmal in seiner GrĂśĂe gefaĂt, kann nicht mehr verschwinden; solange es Menschen gibt, wird auch der starke Wunsch da sein, den Turm zu Ende zu bauen."
"Was meinen Sie? Kann ich noch bis Sonntag einen Brief bekommen? MÜglich wäre es schon. Aber es ist unsinnig, diese Lust an Briefen. Genßgt nicht ein einziger, genßgt nicht ein Wissen? Gewià genßgt es, aber trotzdem lehnt man sich weit zurßck und trinkt die Briefe und weià nichts, als daà man nicht aufhÜren will zu trinken. Erklären Sie das, Milena, Lehrerin!"
"Wenn Du vor mir stehst und mich ansiehst, was weiĂt Du von den Schmerzen, die in mir sind und was weiĂ ich von den Deinen. Und wenn ich mich vor Dir niederwerfen wĂźrde und weinen und erzählen, was wĂźsstest Du von mir mehr als von der HĂślle, wenn Dir jemand erzählt, sie ist heiĂ und fĂźrchterlich. Schon darum sollten wir Menschen voreinander so ehrfĂźrchtig, so nachdenklich, so liebend stehn wie vor dem Eingang zur HĂślle."
"Prag läĂt nicht los. Uns beide nicht. Dieses MĂźtterchen hat Krallen. Da muĂ man sich fĂźgen oder -. An zwei Seiten mĂźĂten wir es anzĂźnden, am VyĹĄehrad und am Hradschin, dann wäre es mĂśglich, daĂ wir loskommen. Vielleicht Ăźberlegst Du es Dir bis zum Karneval."
"Manchmal scheint es mir, Gehirn und Lunge hätten sich ohne mein Wissen verständigt. 'So geht es nicht weiter' hat das Gehirn gesagt und nach fßnf Jahren hat sich die Lunge bereit erklärt, zu helfen."
"Liebe ist, daĂ Du mir das Messer bist, mit dem ich in mir wĂźhle."
"[...] ein Buch muĂ die Axt sein fĂźr das gefrorene Meer in uns."
"Ich glaube, man sollte Ăźberhaupt nur solche BĂźcher lesen, die einen beiĂen und stechen. Wenn das Buch, das wir lesen, uns nicht mit einem Faustschlag auf den Schädel weckt, wozu lesen wir dann das Buch?"
"Manches Buch wirkt wie ein Schlßssel zu fremden Sälen des eigenen Schlosses."
"Ich bin zu der Meinung gekommen, daà die Tuberkulose, so wie ich sie habe, keine besondere Krankheit, keine eines besonderen Namens werte Krankheit ist, sondern nur eine ihrer Bedeutung nach vorläufig nicht einzuschätzende Verstärkung des allgemeinen Todeskeims."
""HĂźte Dich Felice das Leben fĂźr banal zu halten, wenn banal einfĂśrmig, einfach kleinsinnig heiĂen soll, das Leben ist bloĂ schrecklich, das empfinde ich, wie kaum ein anderer. Oft"
"Zweifellos ist in mir die Gier nach Bßchern. Nicht eigentlich sie zu besitzen oder zu lesen, als vielmehr sie zu sehn, mich in der Auslage eines Buchhändlers von ihrem Bestand zu ßberzeugen."
"Verbringe nicht die Zeit mit dem Suchen des Hindernisses, vielleicht ist keines da."
"Was ich geleistet habe, ist nur ein Erfolg des Alleinseins."
"Was bist du? Elend bin ich. Zwei Brettchen gegen die Schläfen geschraubt habe ich."
"Vor dem Heiraten hĂźtet er [E.K.] sich, trotzdem er schon vierunddreiĂig Jahre alt ist, denn die Amerikanerinnen heiraten oft nur, um sich scheiden zu lassen, was fĂźr sie sehr einfach, fĂźr den Mann aber sehr teuer ist."
"Ich habe keine Zeit, Briefe doppelt zu schreiben."
"Ich bin unpĂźnktlich, weil ich die Schmerzen des Wartens nicht fĂźhle. Ich warte wie ein Rind."
"Goethe hält durch die Macht seiner Werke die Entwicklung der deutschen Sprache wahrscheinlich zurßck."
"Es ist sehr gut denkbar, daà die Herrlichkeit des Lebens um jeden und immer in ihrer ganzen Fßlle bereitliegt, aber verhängt, in der Tiefe, unsichtbar, sehr weit. Aber sie liegt dort, nicht feindselig, nicht widerwillig, nicht taub. Ruft man sie mit dem richtigen Wort, beim richtigen Namen, dann kommt sie. Das ist das Wesen der Zauberei, die nicht schafft, sondern ruft."
"Es gibt MĂśglichkeiten fĂźr mich, gewiĂ, aber unter welchem Stein liegen sie?"
"Ein unglĂźcklicher Mensch, der kein Kind haben soll, ist in sein UnglĂźck schrecklich eingeschlossen."
"Ein Mensch, der kein Tagebuch hat, ist einem Tagebuch gegenĂźber in einer falschen Position."
"Du hast heute Geburtstag, aber ich schicke dir nicht einmal das gewÜhnliche Buch, denn es wäre nur Schein; im Grunde bin ich doch nicht einmal imstande, dir ein Buch zu schenken. Nur weil ich es so nÜtig habe, heute einen Augenblick, und sei es nur mit dieser Karte, in deiner Nähe zu sein, schreibe ich und habe mit der Klage nur deshalb angefangen, damit du mich gleich erkennst."
"Die Eltern, die Dankbarkeit von ihren Kindern erwarten (es gibt sogar solche, die sie fordern), sind wie Wucherer, sie riskieren gern das Kapital, wenn sie nur die Zinsen bekommen."
"Die Argumentation im allgemeinen: Ich bin an F.[elice] verloren."
"Deutschland hat RuĂland den Krieg erklärt. â Nachmittag Schwimmschule."