First Quote Added
April 10, 2026
Latest Quote Added
"„Einer, der Aphorismen schreiben kann, sollte sich nicht in Aufsätzen zersplittern.“ – Fackel 277/278 61; Pro domo et mundo"
"„Einen Aphorismus zu schreiben, wenn man es kann, ist oft schwer. Viel leichter ist es, einen Aphorismus zu schreiben, wenn man es nicht kann.“ – Fackel 275/276 29; Sprüche und Widersprüche"
"„Einen Aphorismus kann man in keine Schreibmaschine diktieren. Es würde zu lange dauern.“ – Fackel 266 24; Sprüche und Widersprüche"
"„Eine merkwürdige Art Mensch ist der Beamte eines magistratischen Bezirksamtes. Erledige ich eine Angelegenheit schriftlich, so lädt er mich vor. Gehe ich das andere Mal gleich selbst hin, so fordert er mich auf, eine Eingabe zu machen. Ich muss rein auf die Vermutung kommen, daß er das eine Mal mich kennen lernen und das andere Mal ein Autogramm von mir haben wollte.“ – Fackel 270/271 33; Sprüche und Widersprüche"
"„Ein Feuilleton schreiben heißt auf einer Glatze Locken drehen.“ – Fackel 329/330 10; Sprüche und Widersprüche"
"„Ein dick aufgetragener Vaterstolz hat mir immer den Wunsch eingegeben, daß der Kerl wenigstens die Schmerzen der Zeugung verspürt hätte.“ – Fackel 445/453 18, 18.1.1917; Nachts"
"„Ein Aphorismus braucht nicht wahr zu sein, aber er soll die Wahrheit überflügeln. Er muss mit einem Satz über sie hinauskommen.“ – Fackel 264/265 33; Sprüche und Widersprüche"
"„Die stärkste Kraft reicht nicht an die Energie heran, mit der manch einer seine Schwäche verteidigt.“ – Fackel 275/276 28; Nachts"
"„Die Sprache ist die Mutter, nicht die Magd des Gedankens.“ – Fackel 288, S. 14, Pro domo et mundo"
"„Die Sprache entscheidet alles, sogar die Frauenfrage. Daß der Name eines Weibes nicht ohne den Artikel bestehen kann, ist ein Argument, das der Gleichberechtigung widerstreitet. Wenn es in einem Bericht heißt, »Müller« sei für das Wahlrecht der Frauen eingetreten, so kann es sich höchstens um einen Feministen handeln, nicht um eine Frau. Denn selbst die emanzipierteste braucht das Geschlechtswort.“ – Fackel 287 19; Pro domo et mundo"
"„Die österreichische Überzeugung, daß dir nix g'schehn kann, geht bis zu der Entschlossenheit eines Mannes, der auf Unfall versichert ist und sich deshalb ein Bein bricht.“ – Fackel 381/383 70; Nachts"
"„Die kleinen Stationen sind sehr stolz darauf, daß die Schnellzüge an ihnen vorbei müssen.“ – Fackel 317/318 32; Pro domo et mundo"
"„Die deutsche Sprache ist die tiefste, die deutsche Rede die seichteste.“ – Fackel 406/412 152; Nachts"
"„Der Zuhälter ist das Vollzugsorgan der Unsittlichkeit. Das Vollzugsorgan der Sittlichkeit ist der Erpresser.“ – Fackel 309/310 34; Pro domo et mundo"
"„Der Übermensch ist ein verfrühtes Ideal, das den Menschen voraussetzt.“ – Fackel 264/265, S. 24; Sprüche und Widersprüche"
"„Der Teufel ist ein Optimist, wenn er glaubt, daß er die Menschen schlechter machen kann.“ – Fackel 277/278 60; Pro domo et mundo"
"„Der Skandal fängt an, wenn die Polizei ihm ein Ende macht.“ – Fackel 263 27-28; Sprüche und Widersprüche"
"„Der Scharfsinn der Polizei ist die Gabe, alle Menschen eines Diebstahls für fähig zu halten, und das Glück, daß sich die Unschuld mancher nicht erweisen lässt.“ – Fackel 264/265 25; Sprüche und Widersprüche"
"„Der Historiker ist nicht immer ein rückwärts gekehrter Prophet, aber der Journalist ist immer einer, der nachher alles vorher gewusst hat.“ – Fackel 298/299 46; Nachts"
"„Der Aphorismus deckt sich nie mit der Wahrheit; er ist entweder eine halbe Wahrheit oder anderthalb.“ – Fackel 270/271 32; Sprüche und Widersprüche"
"„Dem Bedürfnis nach Einsamkeit genügt es nicht, daß man an einem Tisch allein sitzt. Es müssen auch leere Sessel herumstehen. Wenn mir der Kellner so einen Sessel wegzieht, auf dem kein Mensch sitzt, verspüre ich eine Leere und es erwacht meine gesellige Natur. Ich kann ohne freie Sessel nicht leben.“ – Fackel 326/328 40; Pro domo et mundo"
"„Daß Bäcker und Lehrer streiken, hat einen Sinn. Aber die Aufnahme der leiblichen oder geistigen Nahrung verweigern, ist grotesk. Wenn es nicht etwa deshalb geschieht, weil man sie für verfälscht hält. Die lächerlichste Sache von der Welt ist ein Bildungshungerstreik. Ich stimme schon für die Sperrung der Universitäten; aber sie darf nicht durch einen Streik herbeigeführt werden. Sie soll freiwillig gewährt, nicht ertrotzt sein.“ – Fackel 159/260 20; Sprüche und Widersprüche"
"„Das sind die wahren Wunder der Technik, daß sie das, wofür sie entschädigt, auch wirklich kaputt macht.“ – Fackel 360/361 3; Nachts"
"„Das Familienleben ist ein Eingriff in das Privatleben.“ – Fackel 270/271 34; Sprüche und Widersprüche"
"„Das Christentum hat die erotische Mahlzeit um die Vorspeise der Neugier bereichert und durch die Nachspeise der Reue verdorben.“ – Fackel 259/260 42; Sprüche und Widersprüche"
"„Bildung ist das, was die meisten empfangen, viele weitergeben und wenige haben.“ – Fackel 277/278 58; Pro domo et mundo"
"„Besser es wird einem nichts gestohlen. Dann hat man wenigstens keine Scherereien mit der Polizei.“ – Fackel 251/252 43; Sprüche und Widersprüche"
"„Bei gleicher Geistlosigkeit kommt es auf den Unterschied der Körperfülle an. Ein Dummkopf sollte nicht zu viel Raum einnehmen.“ – Fackel 275/276 26; Sprüche und Widersprüche"
"„Keine Grenze verlockt mehr zum Schmuggeln als die Altersgrenze.“ – Aphorismen"
"„Da das Halten wilder Tiere gesetzlich verboten ist und die Haustiere mir kein Vergnügen machen, so bleibe ich lieber unverheiratet.“ – Aphorismen"
"„Als zum erstenmal das Wort »Friede« ausgesprochen wurde, entstand auf der Börse eine Panik. Sie schrien auf im Schmerz: Wir haben verdient! Lasst uns den Krieg! Wir haben den Krieg verdient!“ – Aphorismen"
"Oh, wir sterben viele Tode, solange wir leben, der letzte ist nicht der bitterste!"
"Den Müttern gehört das Dorf, aus ihren Leibern quillt ja von Jahr zu Jahr alles Leben, das in Häusern und Gassen wimmelt."
"Man irrt so hartnäckig, weil man selten gänzlich irrt."
"Am auffälligsten unterscheiden sich die Leute darin, dass die Törichten immer wieder dieselben Fehler machen, die Gescheiten immer wieder neue."
"Der Österreicher unterscheidet sich vom Deutschen durch die gemeinsame Sprache."
"Vielleicht sollten Sie noch wissen, ich gehe seit einem Jahr in einem Park im 6. Bezirk spazieren. Seit Ihre Wahlkampagne begonnen hat, steht dort auf jeder Parkbank »Ausländer raus« und auf einigen das Hakenkreuz. Herzlichen Dank."
"Na, das hat’s im Dritten Reich nicht gegeben, weil im Dritten Reich haben sie ordentliche Beschäftigungspolitik gemacht, was nicht einmal Ihre Regierung in Wien zusammenbringt. Das muss man auch einmal sagen."
"Jetzt wird in der Schule endlich mal Ordnung gemacht. Parasitäre Elemente müssen zur Kenntnis nehmen, dass der Fasching vorbei ist."
"Jeder Buschneger hat in Zukunft die Möglichkeit, seine Kollegen in Österreich zu behandeln."
"Jeder Asylant holt sofort seine Familie nach und lässt sie gesundheitlich sanieren. Auf Kosten der tüchtigen und fleißigen Österreicher."
"Gott sei Dank leben wir in einem Rechtsstaat, wo die individuelle Schuld das Entscheidende ist. Daher kann es nie die Waffen-SS als solche sein, sondern es können nur Einzelne sein, die verfehlt haben und verantwortlich sind."
"Die Waffen-SS war Teil der Wehrmacht und es kommt ihr daher alle Ehre und Anerkennung zu."
"Was wir brauchen, ist eine klare und ehrliche Rückbesinnung auf jene Werte und Tugenden, die uns im Wohlfahrts- und Wachstumstaumel der Vergangenheit ein bisschen abhanden gekommen sind. Ich meine Werte wie Fleiß, Leistungswillen, Arbeitsmoral, Disziplin und Ordnung. Ich meine Tugenden wie Bescheidenheit, Gemeinsinn, Sparsamkeit und vor allem Anständigkeit."
"Nicht die braune Brut ist die Gefahr, sondern das rote Gesindel."
""Nicht die Freiheitlichen sind die Schädlinge der Demokratie. Wir sind das Schädlingsbekämpfungsmittel. Bei uns regieren die Rothäute und die Schwarzen"
"Österreich ist ein Labyrinth, in dem sich jeder auskennt. Helmut Qualtinger"
""In Wien mußt' erst sterben, damit sie dich hochleben lassen. Aber dann lebst' lang", pflegte er illusionslos zu sagen."
""Alkoholismus // Ich halte jeden Menschen für voll berechtigt, auf die"
"Viel ist hingesunken uns zur Trauer // und das Schöne zeigt die kleinste Dauer."