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April 10, 2026
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"Wer Dankbarkeit fordert, verdient keine."
""Dass es uns lange gut geht, stösst gegen die Wahrscheinlichkeitsrechnung. Wir werden gar nicht geboren zum Glück. Das Glück, wie wir es"
"Der Maler und der Beschauer vollenden zusammen ein Bild. Es ist ein Unterschied zwischen vollenden und fertig machen."
"Expressionismus heisst auf deutsch: ich möchte gern und kann doch nicht. Expressionismus ist Geilheit der Impotenz, ist: grosse Worte um eine Verlegenheit."
"Früher lebte man in einer Kunstanschauung hundert Jahre. Jetzt häutet sich die Generation zehnmal und verlangt, dass wir mitschwören""
"Ein Gentleman ist ein Händler im Frack."
"Zur höheren Politik gehört ein hervorragender Mangel an Anstand."
"Zu welcher Zeit kann man sich erlauben, Pazifist zu sein? Die Ukraine befindet sich in der interessanten Situation, in der man diese Konzepte überprüfen kann. Aber jetzt sitze ich in meinem Studio und wir reden über Philosophie, obwohl ich den Beschuss höre. Ich bin gespannt, wie es weitergeht."
"Ich male sonnige Blumen, weil ich die Menschen liebe, ich male für die Freude und das Glück der Menschen, damit alle Völker einander liebenm damit sie wie Blumen auf der ganzen Erde leben.."
"Die Aufgabe der Kunst besteht darin, Türen zu öffnen, wo sie keiner sieht."
"Das, was ein anderer nicht so leicht nachmachen kann. Das ist Kunst."
"Wenn ich etwas erklären möchte, dann möchte ich das auch darstellen. Wenn ich selbst das Material sein kann, dann werde ich es auch sein."
"Ich bin eine einsame Läuferin. Aber eine Langstreckenläuferin."
"Von Donald Duck habe ich mehr gelernt als in all den Schulen, in denen ich war."
"Kunst ist die einzige Freiheit, die uns geblieben ist."
"Kunst ist fĂĽr mich eine Waffe, mit der ich zurĂĽckschlagen kann."
""Als Kind erschien mir das höchste Ideal künstlerischer Existenz, Mitglied der Rolling Stones zu sein. Rückwirkend betrachtet finde ich dass ich da nicht ganz falsch gelegen bin, denn Rockmusiker scheinen im Gegensatz zu uns Malern vor allem eines zu haben: more cash and more fun.- "Herbert Schorn, Interview mit Gottried Helnwein, Oberösterreichische Rundschau, 7. März 2006 helnwein.de, interviews"
"Sie kommen jeden Tag und verunstalten unsere Städte. Sie hinterlassen überall ihre idiotischen Schriftzüge. Sie machen aus der Welt einen hässlichen Ort. Wir nennen sie Werbeagenturen und Stadtplaner."
"Feminismus ist für mich schnell Fanatismus. Geprägt durch das Leben in einer Diktatur ist es für mich wichtig, dass die Frau in einer freiheitlichen Gesellschaft nach Individualität strebt. Meine Antwort auf die Cicero-Frage nach dem Frauenmodell ist gemalt: Die Frau sollte Herrin ihrer selbst sein: Finde den Halt in dir selbst, frei von allen dogmatischen Debatten, frei von Konsens."
"Ich ziehe vor Joseph Beuys seinen berĂĽhmten Hut. Es ist diesem genialen LebenskĂĽnstler nicht nur geglĂĽckt, jeden deutschen BĂĽrgermeister hereinzulegen, sondern auch seine ehrfĂĽrchtigen Kritiker, welche die Beuys'sche Narrenfreiheit gehorsam ĂĽbernommen haben."
"Wenn dann einer ein Apparätchen erfindet, mit dem man 200 Arbeitsplätze spart, dann gibt es ja keine Arbeitsstrittigkeit wie heute. Sondern dann steigen die Menschen aus, um ihre Fähigkeiten höherzuentwickeln. Und sie werden für diese Fähigkeit des Sichentwickelns und Lernens bezahlt in genau derselben Weise, wie sie bezahlt würden für die Herstellung von Besenstielen."
"Jeder Mensch ist ein Träger von Fähigkeiten, ein sich selbst bestimmendes Wesen, der Souverän schlechthin in unserer Zeit. Er ist ein Künstler, ob er nun bei der Müllabfuhr ist, Krankenpfleger, Arzt, Ingenieur oder Landwirt. Da, wo er seine Fähigkeiten entfaltet, ist er Künstler. Ich sage nicht, daß dies bei der Malerei eher zur Kunst führt als beim Maschinenbau ..."
"Ich denke sowieso mit dem Knie."
"Wohlgemerkt, wir haben nichts gegen Intelligenz, aber tagsĂĽber genehmigten wir uns doch lieber ein ordentliches Bier."
"Und so setzt gute Kunst sich durch, weil man gut nennt, was sich durchsetzt."
"Karneval der Kulturen. Die Ächtung des Volksliedes und der Heimatmusik unter den sich gebildet und erhaben Dünkenden Deutschlands versteckt eine überdauernde Begierde nach heimeliger Musik und lässt diese sich ausleben mittelst hemmungslosem Suhlens im größten Kitsche sogenannter irischer oder griechischer oder sonst welcher mit ethnischer Güte prämierter Volksmusik."
""Ein Tag ohne Bier ist wie ein Tag ohne Wein"."
"Die Kiffer werden im Falle der von ihnen erträumten Legalisierung ihre merkwürdigen, an Avonberatungen und Tupperkreise erinnernden privaten Handelsrituale vermissen."
"Go verhält sich zu Schach wie Philosophie zu doppelter Buchführung."
""Zurück zu Loos. Natürlich stimmt es, daß die schablonierten Ornamente Lüge waren. Verbrechen waren sie nicht. Durch die Abnahme der Ornamente wurden aber die Häuser nicht ehrlicher. Loos hätte das sterile Ornament durch lebendes Wachstum ersetzen sollen."
"Die gerade Linie ist gottlos und unmoralisch."
"Wir sind Tiere. Unser erster Instinkt, wenn wir etwas Schönes sehen, ist, es zu fressen."
"Wer wirklich ein guter Schauspieler werden will, muss im Theater lernen. Hier kann man sich als Künstler auch am besten ausleben. Wobei Shakespeare selbstverständlich die Kür ist."
"Wenn wir nach Tätigkeiten suchen, die sich mit dem Schaffen des bildenden Künstlers vergleichen lassen, bieten sich eigentlich nur zwei geistige Berufe an: der des Dichters und jener des Philosophen, denn diese beiden verfolgen ähnliche Ziele wie der Künstler. Wie der bildende Künstler wollen auch diese beiden nur eines: ihr Verständnis der Wirklichkeit so konkret wie möglich zum Ausdruck bringen."
"Wenn man frĂĽher einen guten Song hatte, wusste man: Der verkauft sich auch. Heute ist das anders. Ob ein Song gut ist, interessiert die Plattenfirmen nicht. Was sie wollen, sind KĂĽnstler, die die Hosen runterlassen und den Leuten ins Gesicht rotzen."
"Wenn ein Autor sein Buch an ein anderes Medium abgibt, an den Film oder an die Bühne, muss er den anderen Künstlern Freiraum lassen. Sonst können deren Medien nicht anfangen zu atmen."
"Welch ein KĂĽnstler geht mit mir zugrunde!"
"Träume können Empfindungen, Szenen und Bilder so eindringlich und schön gestalten wie der wache Künstler es nicht kann."
"So wie der KĂĽnstler immer ein Sohn seines Volkes, so ist die Kunst immer ein Tochter der jeweiligen geschichtlichen Konstellation."
"Sinnlichkeit, Sinnlichkeit bis in die Fingerspitzen, gepaart mit Keuschheit, das ist das Einzige, Wahre, Rechte fĂĽr den KĂĽnstler."
"Nur die KĂĽnstler verderben die Kunst."
"Nichts Besseres kann der Künstler sich wünschen als grobe Freunde und höfliche Feinde."
"Nicht jeder, der den Pinsel in die Hand nimmt und Farben verquistet, ist ein Maler."
"Mozart [...] scheint den Künstler par excellence, jenseits aller politischen Interessen und jeglicher politischen Betätigung, zu verkörpern: von seinem Werk besessen, dabei naiv und unbewußt seiner Schöpferkraft anheimgegeben, alles um sich herum vergessend oder nur als Kulisse seines künstlerischen Daseins wahrnehmend."
"Mich stören die Künstler, die irgendwann vergessen haben, dass sie auch einmal kleine Arschlöcher waren und dann, wenn sie groß rausgekommen sind, ihr Publikum, die Leute also, die ihnen ihren Lebensstil ermöglichen, wie die letzten Deppen behandeln."
"Man nennt viele KĂĽnstler, die eigentlich Kunstwerke der Natur sind."
"Man lobt den KĂĽnstler dann erst recht wenn man ĂĽber sein Werk sein Lob vergisst."
""Licht senden in die Tiefe des menschlichen Herzens"
"Künstler ist nur einer, der aus der Lösung ein Rätsel machen kann."
"Kein Künstler ist während der ganzen vierundzwanzig Stunden seines täglichen Tages ununterbrochen Künstler; alles Wesentliche, alles Dauernde, das ihm gelingt, geschieht immer nur in den wenigen und seltenen Augenblicken der Inspiration."