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April 10, 2026
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"Das Misstrauen gegenßber architektonischem Schmuck an Gebäuden begßnstigt eine ästhetische Verarmung der Bewohner und ßberlässt sie orientierungslos dem kommerziellen Kitsch."
"Wenn der Elisenbrunnen ein Wahrzeichen der Stadt ist, und daran habe ich keinen Zweifel, dann sollte er wieder so aufgebaut werden, wie er war."
"Architektur beginnt, wenn du achtsam zwei Ziegelsteine zusammenfßhrst. Da fängt es an."
"Architektur ist der Wille einer Epoche, Ăźbersetzt in den Raum."
"Ich will nicht interessant sein, ich will gut sein."
""Gott steckt im Detail." (Original: "God is in the details.")"
"Das NĂźtzliche und Nothwendige, so gut es an sich ist, wird widrig wenn es ohne Anstand und WĂźrde auftritt, und zu diesen hilft ihm blos die SchĂśnheit, welche eben deĂhalb ebenso wesentlich wird und immer gleichzeitig mit jenem BerĂźcksichtigung verdient."
"âEine Skizze wirkt oft so viel mehr und hĂśher als die AusfĂźhrung, weil in letztere vieles aufgenommen wird, was man fĂźglich entbehren kĂśnnte, in der Skizze hingegen nur das Notwendige, die Phantasie Anregende.â"
"âMode kann jeder unvernĂźnftige Einfall werden; wo Mode vorherrscht, ist es immer ein Zeichen von Mangel an Freiheitsbildung, ist immer ein Verderben der Nationen, ein Mittel zu leerem Luxus. Dagegen ist wahre Kunst, sowie wahre Wissenschaft, notwendige Bedingung des vernunftgemäĂen Menschenlebens. Denn es fragt sich, worin sich der Mensch wahrhaft vom Tier unterscheidet?â"
"âEs gibt auch eine RĂźckwirkung der schĂśnen Kunst auf die Moral; die Freiheit der Empfindung Ăźberhaupt, durch bestimmte Bilder dargestellt im Felde des rein SchĂśnen, schlieĂt alles Egoistische aus; das Bestreben des KĂźnstlers ist, das alle einen GenuĂ am HĂśchsten mitempfinden sollen.â"
"âDie Kunst selbst ist Religion.â"
"âDie Kunst ist das Werkzeug der Ewigkeit der Ideen.â"
"âSehr bald gerieth ich in den Fehler der rein radicalen Abstractionâ, schreibt Schinkel 1835 Ăźber einige seiner frĂźhen EntwĂźrfe, âich entwickelte die ganze Composition fĂźr ein bestimmtes Werk der Baukunst aus seinem nächsten trivialen Zweck allein und aus der Konstruction. In diesem Falle entstand etwas Trockenes, Starres, das der Freiheit ermangelte und zwei wesentliche Elemente; das Historische und das Poetische, ganz ausschloss ⌠ich musste abwägen, wie weit das rationelle Prinzip wirksam seyn mĂźsse, um den Trivialbegriff des Gegenstandes festzuhalten, und wie weit andererseits jenen hĂśheren Einwirkungen von geschichtlichen und artistischen, poetischen Zwecken der Eintritt dabei gestattet werden dĂźrfte, um das Werk zur Kunst zu erheben.â - 1835. (Karl Friedrich Schinkel: Das Architektonische Lehrbuch. Herausgegeben von Goerd Peschken. Berlin 1979, S. 150)"
"âDie Baukunst fordert vor allem Ruhe.â"
"âDie Architektur ist die Fortsetzung der Natur in ihrer konstruktiven Tätigkeit.â"
"Mein bester Mitarbeiter ist die KI, kĂźnstliche Intelligenz."
""ARCHITEKTUR MUSS BRENNEN (1980)"
"Unsere Gesellschaft erwartet mehr politisches StandvermĂśgen und gesellschaftspolitisches Selbstbewusstsein von ihren Architekten und nicht pendelnde artistische Zurschaustellung auf dem Jahrmarkt der Eitelkeiten."
"Architektur ist [âŚ] Teil des geistigen Ăberbaus, der sich Ăźber der gesellschaftlichen Basis wĂślbt. Sie kann darum nicht unpolitisch sein. Aber allein als eine politische Reflektion betrachtet, wäre sie nur der Spiegel der jeweiligen gesellschaftlichen Verhältnisse und damit moralisch wertfrei. Das ist sie nicht, sondern sie ist viel mehr, weil sie das gesellschaftliche Leben dauerhaft inszeniert und damit verändert."
"Ein Architekt ist nun mal kein freier Kßnstler, sondern ein auftragsgebundener Werkleistender. Er muss in den Ketten der Sachzwänge tanzen, mÜglichst schÜn und dabei auch noch lächeln."
"Streit fĂśrdert die Erkenntnis, und das ist viel wert."
"Museen sind die Kathedralen von heute."
"Wo steht geschrieben, dass Häuser Schachteln sein mßssen? Menschen sind keine Schachteln."
"In den USA [âŚ] verbringt ein durchschnittlicher Amerikaner volle zehn Jahre seines Lebens im Auto. Das ist doch eine unglaubliche Lebenszeit-Vergeudung!"
"Dieses winzige Gerät speichert alle Projekte, die ich jemals gemacht habe. Das grenzt doch an Zauberei!"
"Der Beruf des Architekten ist eine abenteuerliche Tätigkeit: Ein Grenzberuf in der Schwebe zwischen Kunst und Wissenschaft, auf dem Grat zwischen Erfindung und Gedächtnis, zwischen dem Mut zur Modernität und echter Achtung der Tradition."
"Wer ein Haus baut, will bleiben, und wer bleiben will, erhofft sich Sicherheit."
"Form ist alles, Funktion ist nichts."
"Die Architektur ist nur ein Vorwand. Wichtig sind das Leben und der Mensch!"
"Von den Kurven der Frauen, aber auch von den Bergen und FlĂźssen meines Landes beziehe ich meine Inspiration. [...] Das Leben ist wichtig, nicht die Architektur."
"Raumgebung beinhaltet die Auseinandersetzung mit dem dialogischen Verhältnis von Traum und Wirklichkeit. Wir mßssen das surrealistische Potenzial ausschÜpfen, welches in unserer Umwelt verborgen ist. Es lassen sich damit Basisgefßhle wecken."
"Mit der Gestalt als Wahrnehmungsstruktur lässt sich der Gebrauch einer Architektur motivieren. Wenn die Funktion (der praktische Zweck) mit der (gestaltbezogenen) Motivation zum Gebrauch ßbereinstimmt, ist die Dienstleistung der Architektur fßr den Menschen komplett."
"Das komplexe Planen im urbanen Geschehen erfordert eine umfassende Zusammenarbeit aller beteiligten Disziplinen, wobei dem Architekten die Aufgabe der Koordination zukommt. âInnerhalb der akademische Berufe sind die Architekten die allein verbliebene Gattung von Komprehensivisten, denn sie sind die einzigen, die von Berufs wegen verschiedene Dinge und Wissensgebiete zusammenbringen mĂźssen...â"
"Ein geeignetes Mittel zur Humanisierung von Makrostrukturen ist die Mikrozonierung, die anstelle von Fusion und Subordination Opposition und Konfrontation setzt und Ăźberschaubare Einheiten schafft, in denen sich der Mensch als MaĂeinheit wiedererkennt."
"Je stärker die Polarität und Wechselbeziehung zwischen Üffentlicher und privater Sphäre sich ausprägen, desto städtischer ist, soziologisch gesehen, das Leben einer Ansiedlung."
"Funktion und Zweck definieren Architektur als praktisches Bauwerk, die Gestalt definiert Architektur als Erscheinungsform. Die Welt der Erscheinungen, ohne die wir nicht leben kĂśnnen (Max Horkheimer), ist ein gestaltpsychologisches Problem."
"Das zentrale Problem der Architektur ist der Raum, der den Menschen an Leib und Seele gesund erhält."
"Architektur versteht sich als Dienstleistung fĂźr den ganzen Menschen. Als solche hat sie eine materielle und eine immaterielle Komponente; es sind rationale und irrationale BedĂźrfnisse zu befriedigen."
"Das haus hat allen zu gefallen. Zum unterschiede vom kunstwerk, das niemandem zu gefallen hat. Das kunstwerk ist eine privatangelegenheit des kĂźnstlers. Das haus ist es nicht. [...] Nur ein ganz kleiner teil der architektur gehĂśrt der kunst an: das grabmal und das denkmal. Alles andere, alles, was einem zweck dient, ist aus dem reiche der kunst auszuschlieĂen."
"Der moderne mensch, der sich tätowiert, ist ein verbrecher oder ein degenerierter."
"Dabei ist meist angenommen worden, daĂ ein Bauwerk erst anfange ein Kunstwerk zu werden, wenn es mehr tue, als dem bloĂen BedĂźrfnis zu genĂźgen."
""Architektur ist eine Kunst in der sozialen Anwendung. Ein Produkt des freien Geistes und der materiellen Bindung zugleich. Diese Ambivalenz unterscheidet sie grundlegend von den freien KĂźnsten." â Bindung und Freiheit (1985), in: Architektur im Dialog, Texte zur Architekturpraxis, Ernst und Sohn, Berlin, 1995, ISBN 3433028818, S. 75"
""Architektur ist, unabhängig davon, wie profan oder anspruchsvoll der Zweck ist, dem sie dient, letztlich die Gesamtheit der durch Menschenhand veränderten Umwelt und damit eine kulturelle Leistung der Menschen." â Die Verantwortung des Architekten. Stuttgart, 1982. ISBN 3421025843. ISBN 9783421025845"
"Architektur hat mit Kunst nichts zu tun, ist reine Gedankenarbeit. Architektur entsteht heute nach Ăśkonomischen, konstruktiven und funktionellen GesetzmäĂigkeiten."
"In Marcel OphĂźls Aufarbeitung der NĂźrnberger Prozesse The Memory of Justice (1976) findet sich eine Aussage Speers zu seinem Bild von âden Deutschenâ: âMan darf in diesem Zusammenhang Ăźberhaupt nicht das Wort âDie Deutschenâ nennen. Das war schon der Trugschluss nach 1918. Denn die Deutschen sind ja auch die Kinder und die alten Leute, sind Frauen und sind also Menschen, die ihrer Intelligenz nach in keiner Weise geeignet sind, irgendeine Verantwortung zu tragen. Und wenn man sagt: âDie Deutschenâ, dann sind die dabei.â The Memory of Justice (1976) bei imdb."
""Die Antwort auf die Frage, warum ich einem Regime, das derartige Greuel nicht nur zulieĂ, sondern anordnete, loyal weiterdiente, die ist es, wonach ich seit Jahren suche." â zitiert in Joachim Fest: Die unbeantwortbaren Fragen. Rowohlt 2005. S. 112; auch in der Rezension von Fests Buch von Christian Thomas, Frankfurter Rundschau, 17. März 2005, literaturkritik.de"
""FĂźr einen groĂen Bau hätte ich wie Faust meine Seele verkauft. Nun hatte ich meinen Mephisto gefunden. Er schien nicht weniger einnehmend als der von Goethe." â gemeint ist Adolf Hitler. Erinnerungen. Propyläen-Verlag Berlin 1969, S. 44"
"Ăberleben ist ein Privileg, das verpflichtet. Ich habe mich immer wieder gefragt, was ich fĂźr die tun kann, die nicht Ăźberlebt haben."
"Recht, nicht Rache."
"Die Grundlage einer Demokratie ist vor allem die Wahrheit."