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April 10, 2026
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"Unter dem EinfluĂ des Buches von Dsjuba begann ich selbst ukrainisch zu sprechen. Am Anfang fiel es mir schwer, ich kannte zwar die Sprache, doch mein aktiver Wortschatz war sehr begrenzt. AuĂerdem war es sehr schwierig, weil alle russisch sprachen und ich niemanden hatte, mit dem ich mich ukrainisch unterhalten konnte. Einmal bat ich einen jungen Mann auf ukrainisch, mir ein Buch zu reichen, und hĂśrte ihn tatsächlich antworten: âKannst du denn nicht reden wie ein Mensch?â Mir stieg das Blut zu Kopf. Nun wurde ich endgĂźltig zum Ukrainer, so wie viele Sowjetjuden unter dem EinfluĂ der âantikosmopolitischenâ oder âantizionistischenââ Propaganda zu Juden werden ..."
"Die Zahlentheorie ist nĂźtzlich, weil man mit ihr promovieren kann."
"Bitte vergiĂ alles, was Du auf der Schule gelernt hast; denn Du hast es nicht gelernt."
"Ich werde bis zum Jßngsten Gericht fßr Gerechtigkeit kämpfen."
"Ich hatte Ratzinger in Deutschland als brillanten, offenen Theologen kennengelernt. Als Ratzinger dann nach Rom ging, ßbernahm er die Logik des rÜmischen Systems, die Logik der Macht. Das enttäuschte mich. Als Papst wurde er noch schlimmer. [Inwiefern?] Zuerst war Ratzinger konservativ, heute ist er von Grund auf reaktionär. Er verurteilt alles Moderne, will die Kirche des 19. Jahrhunderts erhalten. Ratzinger ist ein Professorenpapst, kein Hirte. Kein Charisma, keine Ausstrahlung."
""Heute werden neue Pfarrer ganz in der Mentalität des Vatikans ausgebildet"
""Kinder und Jugendliche werden heute nicht mehr aufgezogen, sondern wachsen einfach auf. Sie sind umgeben von ungewollt aggressiv präsenten Erziehern: vom Fernsehen, vom plakativen Wohlstand unseres Landes, von den VerfĂźhrern der Konsumgesellschaft, von den Vorbildern eines geistigen und charakterlichen MittelmaĂes, das unsere âElitenâ repräsentieren." -Lob der Disziplin" S. 13"
"Ein Kind kann tyrannischen Eltern weder physisch noch psychisch standhalten, nicht einmal seine Gedanken sind frei."
"Der KĂśnig hat zu mir gesagt: GroĂartiges Spiel. Und ich habe geschwiegen, denn dem KĂśnig widerspricht man nicht."
"Sexueller Missbrauch von Kindern ist kein spezifisches Problem der katholischen Kirche. Es hat weder etwas mit dem ZÜlibat zu tun noch mit Homosexualität, noch mit der katholischen Sexuallehre. Deshalb brauchen wir auch keinen runden Tisch speziell fßr die katholische Kirche."
"Gemeinschaft des Glaubens heiĂt nicht, sich gegenseitig Steine in den Weg zu legen, sondern dem anderen den Weg zu ebnen, gemeinsam an einem Strang zu ziehen fĂźr das Reich Gottes. Es geht nur gemeinsam! Tragen wir nach unseren Kräften, MĂśglichkeiten und Fähigkeiten dazu bei, dass nicht nur unsere Pfarrgemeinden und Seelsorgeeinheiten, sondern unsere DĂśrfer, Städte und Gemeinden wieder mehr zu Gemeinschaften werden, in denen sich die Menschen umeinander kĂźmmern und fĂźreinander sorgen!"
"Begriffe wie Gebärmaschinen oder Herdprämie gehÜren nicht zu meinem Wortschatz und machen jede Diskussion im Ansatz kaputt. Wir brauchen Kinderkrippen, weil viele Eltern sie einfach benÜtigen."
"Einen Unschuldigen zu tĂśten, ist eine SĂźnde. Das ist, als wĂźrde man die ganze Welt tĂśten."
"Wenn ich einen schweren Moment durchlebe, sage ich mir immer: ÂťHĂśr auf, dich zu bemitleiden. Hilf lieber anderen, es gibt so viel Leid auf der Welt.ÂŤ"
"Ein persischer Taxifahrer hat mal gesagt: ÂťZur Zeit des Schah lebten die Menschen in den Häusern und tranken drauĂen. Heute leben sie drauĂen und trinken drinnen.ÂŤ Das zeigt die Scheinheiligkeit dieser Leute."
"Dass die Berliner Mauer verschwand, ist fßr mich der Beweis, dass Träume sich nicht begrenzen lassen und dass der Freiheitswille alle Grenzen ßberwinden kann. Das Stßckchen Mauer erinnert mich jeden Tag daran."
"Aber jeder Fanatismus, ob politisch oder religiĂśs motiviert, ist schlimm!"
"Der nervt einen, der schwule Heini [...] dieser WadenbeiĂer [...]"
"Schimanski ist nicht mein alter ego, auch wenn das viele gerne so sehen. Er war eine Rolle, die ich gerne gespielt habe, die mich geprägt und bekannt gemacht hat, das ja. Aber er war nur eine Rolle."
"Sie kĂśnnen sich in Spanien nicht entscheiden, ob sie sich am Stier oder am Torero orientieren sollen."