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aprile 10, 2026
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"Das Narrenschiff - Kapitel 1 - (Sebastian Brant, 1494)"
"Wer mit den Weisen umgeht, der wird weise; wer aber der Narren Geselle ist, der wird Unglück haben."
"Ein verständiger Mann trägt nicht Klugheit zur Schau; aber das Herz der Narren ruft seine Narrheit aus."
"Sogar ein Narr hat eine Fähigkeit."
"Narrenhände beschmieren Tisch und Wände"
"Kinder und Narren sagen immer die Wahrheit."
""Eine Warnung ist für den Weisen ein Segen, für den Narren eine Beleidigung."
"Der Narr tut, was er nicht lassen kann; der Weise lässt, was er nicht tun kann."
"Am vielen Lachen erkennt man den Narren."
""Schau, bruder narr, mir ins gesicht"
"Wie könnten Narren müde werden!"
"Was glauben sie was der Papst ist? Er ist ein Narr, // ein Verrückter mit drei Kronen auf dem Kopf, // ein Mensch der die Leute verflucht // die seiner Meinung keinen Glauben schenken."
"[...] was die Schelme nicht stehlen, das verderben die Narren."
"Wäre ich Narr genug, noch an das Glück zu glauben, so würde ich es in der Gewohnheit suchen."
"Verdrießlicher sind keine Narren als Narren, die Verstand besitzen."
"Sowie Gott in Paris eine schöne Frau entstehen lässt, schickt der Teufel als Antwort einen Narren, der sie aushält."
"Nur wer sich für ein´n Narrn eracht´t // der ist zum Weisen bald gemacht(...)""
"Narren verhalten sich zu Ehemännern wie Sardellen zu Heringen: Der Ehemann ist der größte von beiden."
"Mit dem Alter werden die meisten Menschen nicht nur alt, sondern auch närrisch."
"Meßgewänder sind das Kostüm der Narren am Himmlischen Hof."
"Lieber nichts wissen, als Vieles halb wissen! Lieber ein Narr sein auf eigene Faust, als ein Weiser nach fremdem Gutdünken!"
"Kluge Narren reden besser."
"Jedem Tier und jedem Narren haben die Götter seine Verteidigungswaffen gegeben."
"In Wahrheit, es können nur ein Narr, ein Bösewicht und ein Priester heirathen. Der letzte ist gewohnt, an Pflichten gebunden zu seyn, der Bösewicht wünscht, daß seine Frau untreu wäre und der Narr glaubt, daß sie treu ist."
"In Prüfungen fragen Narren, worauf Weise keine Antwort haben."
""Ich wuchs ähnlich auf wie die meisten"
"Ich habe stets beobachtet, dass man, um Erfolg zu haben in der Welt, närrisch scheinen oder weise sein muss."
"Gehör ich doch zu den Narren, die nach inwendig gucken, wo bekanntermaßen nur spärlich beleuchtet wird."
"Es sind viele Esel, die nicht Säcke tragen."
"Es ist besser, ein unzufriedener Mensch zu sein als ein zufriedenes Schwein; besser ein unzufriedener Sokrates als ein zufriedener Narr. Und wenn der Narr oder das Schwein anderer Ansicht sind, dann deshalb, weil sie nur die eine Seite der Angelegenheit kennen. Die andere Partei hingegen kennt beide Seiten."
"Erfahrung ist eine teure Schule, aber Narren wollen anderswo nicht lernen."
"Ein Narr hat Glück in Masse, // Wer klug, hat selten Schwein."
"Ein Mensch, der solche Dinge wie Jesus sagt, wäre kein großer Morallehrer. […] Entweder war dieser Mensch Gottes Sohn, oder er war ein Narr oder Schlimmeres. Man […] kann ihn verachten oder als Dämon töten. Oder man kann ihm zu Füßen fallen und ihn Herr und Gott nennen. Aber man kann ihn nicht mit gönnerhafter Herablassung als einen großen Lehrer der Menschheit bezeichnen. Das war nie seine Absicht; diese Möglichkeit hat er uns nicht offengelassen."
"Ein jeder Narr tut, was er will. // Na, meinetwegen! Ich schweige still."
"Drei Klassen von Narren: Die Männer aus Hochmut, die Mädchen aus Liebe, die Frauen aus Eifersucht."
"Die Welt wurde von Narren gemacht, damit Weise darin leben."
"Die Narren reden am liebsten von der Weisheit, die Schurken von der Tugend."
"Die Narrheit hat gewiss mehr Genossen und Schmarotzer als die Gescheitheit."
"Der Schauspieler, Musikus, Maler, Dichter, ja der Gelehrte selbst erscheinen mit ihren wunderlichen, halbideellen halbsinnlichen Wesen jener ganzen Masse der aus dem Reellen entsprungenen und an das Reelle gebundenen Weltmenschen wie eine Art von Narren, wo nicht gar wie Halbverbrecher, wie Menschen, die an einer levis notae macula laborieren."
"Der Narr lebt arm, um reich zu sterben."
"Der Narr hält sich für weise, aber der Weise weiß, dass er ein Narr ist."
""Der ist ein Narr, der dem verfällt: // wolln dienen Gott sowie der Welt; // denn wo zwei Herren hat ein Knecht, // kann dieser keinem dienen recht."
"Das sind die Weisen, die durch Irrtum zur Wahrheit reisen. Die bei dem Irrtum verharren, das sind die Narren."
"Bescheidne Wahrheit sprech ich dir. // Wenn sich der Mensch, die kleine Narrenwelt, // Gewöhnlich für ein Ganzes hält."