First Quote Added
April 10, 2026
Latest Quote Added
"Töricht ist die Scham, die dir ein Reinfall verursacht, da man unmöglich ein guter Spekulant mit Schamgefühl sein kann. Adam schämte sich nach dem Sündenfall, aber an der Börse gibt es viele, die ihre Sünden nicht begreifen, da sie sich nicht schämen und das Erröten verlernt haben."
""Sünden und böse Geister scheuen das Licht." - Friedrich Schiller, Kabale und Liebe V, 1 / Miller. In: Kabale und Liebe - ein bürgerliches Trauerspiel in fünf Aufzügen, Schwanische Hofbuchhandlung, Mannheim 1784, S. 129"
"Sünde ist eine mythologische Bezeichnung für schlechte Geschäfte."
"SĂĽnd und Schande // Bleibt nicht verborgen."
"Selbstmord ist nicht nur eine Sünde, es ist die Sünde selbst. Er ist das letzte und absolute Übel: die Weigerung, sich für die Existenz zu interessieren, die Weigerung, dem Leben den Treueschwur zu leisten. Der Mensch, der einen anderen tötet, tötet nur einen; aber der Mensch, der sich selber tötet, tötet alle Menschen; was ihn betrifft, so löscht er das ganze Weltall aus."
"Schlechte Beispiele schaden mehr als SĂĽnden."
"Nichts schmeichelt so sehr, als wenn man gesagt bekommt, daĂź man ein SĂĽnder ist."
"Nicht die SĂĽnde wurde geboren, als Eva den Apfel pflĂĽckte. Geboren wurde an diesem Tag vielmehr eine groĂźartige Tugend, Ungehorsam genannt."
"Laster ist also das, wodurch wir zum SĂĽndigen bereit gemacht werden, das heiĂźt, wir werden geneigt, in ein Tun oder Lassen einzuwilligen, das nicht recht ist."
"In einer blockierten Gesellschaft, wo jeder schuldig ist, ist es das einzige Verbrechen, sich erwischen zu lassen. In einer Welt der Diebe ist Dummheit die einzige unverzeihliche SĂĽnde."
"Im allgemeinen sei der Mensch mehr geneigt, die SĂĽnden Anderer zu beichten, als seine eigenen."
"Ich bin der Geist, der stets verneint! // Und das mit Recht; denn alles, was entsteht, // Ist wert, daß es zugrunde geht; // Drum besser wär's, daß nichts entstünde. // So ist denn alles, was ihr Sünde, // Zerstörung, kurz das Böse nennt, // Mein eigentliches Element."
""Geschichte reißt nicht ab, ist nicht zum Stillstand zu bringen, aus ihrem Kontinuum kann niemand beliebig ausbrechen, […] wir haften für die Sünden unserer Väter wie unsere Kinder für die unsrigen haften werden." - Ansprache bei der Verleihung der Literaturehrengabe 1964 des Bezirksverbandes der Pfalz an Dr. Julius Overhoff am 26. April 1965. Sonderdruck der BASF. Hauptzeitschrift der Badischen Anilin- & Soda-Fabrik AG, S. 17, zitiert nach Isabelle Dalaudiere: Julius Overhoff (1898–1977). Un écrivain témoin de son temps: le Monde avec Gengis Khan comme roman historique de la guerre froide, Dissertation, 2008, S. 95 Auch bei Isabelle Dalaudiere"
""Es gibt Leute, denen sieht man an, dass es eine Sünde wäre, sie nicht zu kontrollieren." - Günther Beckstein, auf einer Parteiveranstaltung in Traunreuth, zitiert in der taz, 10. Juli 2007, S. 14"
"Einen Unschuldigen zu töten, ist eine Sünde. Das ist, als würde man die ganze Welt töten."
""Ein Tag innerer Versündigung kann den Menschen um ein halbes Jahrhundert an Geist, Erkenntniß und Durchdringung alles Lebendigen schwächen und veralten [...]." - Achim von Arnim, Armuth, Reichthum, Schuld und Buße der Gräfin Dolores, Vierte Abtheilung, Sechszehntes Kapitel. In: Ludwig Achim's von Arnim sämmtliche Werke, Achter Band, Hrsg. Wilhelm Grimm, bei Veit & Comp., Berlin 1840, S. 417, books.google.de,"
""Durch ein Leck sinkt ein Schiff unter, und durch eine SĂĽnde kann ein Mensch verderben." - John Bunyan. Pilgerreise zur seligen Ewigkeit. Aus dem Englischen nach dem Original der Londoner Traktat-Gesellschaft. Herausgegeben von der Wuppertaler Traktat-Gesellschaft. 2. Auflage Barmen 1859. Seite 40"
"Dieser zweitausend Jahre alte jĂĽdisch-christliche Irrsin von SĂĽnde und Krankheit als Weg und EinschĂĽchterung, gegen den wehrt sich mein Hausverstand seit er denken kann."
"Die Toten waren niemals SĂĽnder."
"Die SĂĽnde wird gefesselt durch die Taufe, und das Reich Gottes wird aufgerichtet."
"Der Sündenfall – Weißt du den Grund, warum in den Apfel gebissen hat Adam? / Um der Theologie einen Gefallen zu tun."
"Derjenige, der Jesus Christus als seinen Retter annimmt, empfängt im selben Augenblick als Geschenk Gottes die Vergebung seiner Sünden […] Das bedeutet: man steht vor Gott, als habe man niemals eine Sünde begangen."
"Der Mensch soll immer annehmen, er stände kurz vor seinem Tode, er könne in seiner Sündhaftigkeit plötzlich sterben."
""Der Freie sündigt weil er sünd'gen muß!" - Louise Aston, Den Frauen. In: Freischärler-Reminiscenzen, Verlag von E. O. Weller, Leipzig 1850, S. 21,"
"Der Einsiedler versündigt sich gegen die Gesellschaft, denn er entzieht ihr die Dienste, die er im Stande wäre ihr zu leisten."
"Darum nämlich, weil sie geliebt werden, sind die Sünder »schön«, nicht aber werden sie geliebt, weil sie »schön« sind."
"Auch der Indianer ist Mensch und steht im Besitze seiner Menschenrechte; es ist eine schwere SĂĽnde, ihm das Recht, zu existieren, abzusprechen und die Mittel der Existenz nach und nach zu entziehen."
"Zeitungen und Zeitschriften machen mich gereizt. Will sie ĂĽberhaupt nicht mehr lesen."
"Wenn wir in ihr das Aufenthaltsrecht erwerben, wird die Erschriebene Welt der Dichter unsre Erlesene Wirklichkeit."
"Sage mir, was du liest und ich sage dir, was du bist."
"Nur noch Historiker und andere Spezialisten werden in Zukunft Schreiben und Lesen lernen mĂĽssen."
"Nur der Schriftsteller ohne Leser kann sich den Luxus leisten, aufrichtig zu sein. Er wendet sich an niemanden, höchstens an sich selber."
"Nicht Worte sollen wir lesen, sondern den Menschen, den wir hinter den Worten fĂĽhlen."
"Mit Andacht lies, und dich wird jedes Buch erbauen; Mit Andacht schau, und du wirst lauter Wunder schauen; Mit Andacht sprich nur, und man hört dir zu andächtig; Mit Andacht bist du stark, und ohn' Andacht ohnmächtig."
"Lest, bildet euch! Allein die Lektüre entwickelt unseren Geist, das Gespräch verwirrt und das Spiel verengt ihn."
"Lesen ist nicht nur die ErfĂĽllung einer Erwartung, sondern auch Protest."
"Lesen ist kein Wert an sich! Es ist seit Gutenberg viel mehr Schwachsinn gedruckt worden, als das arme Fernsehen in den 60 Jahren seiner Existenz versenden konnte."
"Lesen ist für mich die vergnüglichste und süßeste Beschäftigung für ungefähr zwei bis sechs Stunden täglich. Ich weiß nicht, wann ich zuletzt mal Tage ganz ohne Lesen verbracht habe. Beim Lesen habe ich das Gefühl, ich gewinne Zeit, Lebenszeit, Aufmerksamkeit, Konzentration, Anregung, Bilder, Erfahrungen."
"Lesen ist Denken mit fremdem Gehirn."
"LESEN heiĂźt mit einem fremden Kopfe, statt des eigenen, denken."
"Jedes Buch ist ein Zwiegespräch zwischen Autor und Leser."
"Ja, das grenzenloseste aller Abenteuer der Kindheit, das war das Leseabenteuer. FĂĽr mich begann es, als ich zum erstenmal ein eigenes Buch bekam und mich da hineinschnupperte. In diesem Augenblick erwachte mein Lesehunger, und ein besseres Geschenk hat das Leben mir nicht beschert."
"In jedes Menschen Gesichte // Steht seine Geschichte, // Sein Hassen und Lieben // Deutlich geschrieben; // Sein innerstes Wesen, // Es tritt hier ans Licht … // Doch nicht jeder kann's lesen, // Verstehn jeder nicht."
"In der Tat versetzt uns die Lesung jedes guten Buchs in die Gegenwart eines verständigen Mannes."
"Ich sehe das Buch und das gedruckte Wort trotz aller Neuerungen nach wie vor als den wichtigsten und tiefgreifendsten Medienbeitrag zur gesamtgesellschaftlichen Entwicklung. Nur eine Gemeinschaft mit ausgeprägter Lesekultur wird die Kraft zur Weiterentwicklung in sich tragen."
"Ich reise niemals ohne mein Tagebuch. Man sollte immer etwas Aufregendes zu lesen bei sich haben."
"Ich hatte nicht den Vorteil einer klassischen Ausbildung, und meines Erachtens sollte niemand eine Ernennung annehmen, die er nicht lesen kann."
"Heute existiert die Welt im Grunde nur noch fĂĽr den, der liest."
""Gott steh' ihr bei"
"Es liest // Kein Leser mehr heraus, als er hinein liest. // Dem andern ist dasselbe Buch ein anders."