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April 10, 2026
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""Ich rechnete mit empĂśrten Leserbriefen von religiĂśs-moralischen Zeitgenossen, doch stattdessen schrieben mir Männer, darunter nicht weniger Rancharbeiter, Cowboys und Väter in Wyoming, um mir zu sagen:'Sie haben meine Geschichte erzählt' oder:'Jetzt begreife ich, was mein Sohn durchgemacht hat.'" - Annie Proulx, Ăźber die VerĂśffentlichung ihrer Kurzgeschichte Brokeback Mountain, Verfilmt werden. In: Annie Proulx, Brokeback Mountain. Diana Verlag, MĂźnchen, 2001, S. 356. ISBN 3-453-35110-X. Ăbersetzer des Essays: Melanie Walz."
"Ich kenne Männer um die 60, die sich ganz groĂartig finden, weil sie sich durchaus auch fĂźr ältere Frauen interessieren, und sie meinen damit eine 45-Jährige. Dass sie nicht die 30-, die 25-Jährige nehmen, sondern tatsächlich so etwas Altes wie eine 45-Jährige, halten sie schon fĂźr ein groĂes Entgegenkommen."
"Ich hätte gerne, dass es auf Frauen einen weniger groĂen Druck gibt, sich komplett zu enthaaren. Frauen rasieren sich aus einem vorauseilenden Gehorsam. Ich glaube, dass sogar Männer Ăźber ein paar weibliche Schamhaare ganz dankbar wären, weil sie ja mit Frauen, nicht mit Kindern schlafen wollen."
"Ein Grundsatzurteil des Bundesgerichtshofes von 1987 erklärt ausdrßcklich, dass die Zweitfrau eines geschiedenen Mannes und Familienvaters notfalls vom Existenzminimum leben oder Sozialhilfe beantragen muss."
"FrauenfÜrderung, so weit das Auge reicht. Und stets mit dem Mittel der Schwächung des Mannes."
"Frauen werden immer noch dazu erzogen, passiv zu sein, weil sie sonst angeblich fßr Männer nicht erotisch sind. Wenn eine Frau die Initiative ergreift und sich gezielt jemanden aussucht, mit dem sie Sex hat - dann sagen mir Leute, das sei männliches Verhalten!" - Charlotte Roche, stern-Artikel aus Heft 12/2008, "Frauen sollen Randale machen"
"Frauen und Männer sind Opfer ihrer Rollen â aber Frauen sind noch die Opfer der Opfer."
"[...] Frauen in Fßhrungspositionen werden sich von Männern nicht sonderlich unterscheiden."
"Falten machen einen Mann männlicher, eine Frau älter."
""Es gibt Menschen, die im Volk die absolute Mehrheit stellen und im Parlament die wenigsten Sitze haben. Fragen Sie die Männer, warum?" - Johanna Dohnal, Slogan, zitiert in: Renate Krammer: Frauenpolitik (Beiträge zur Dissidenz, Band 1), Peter Lang Verlagsgruppe, Internationaler Verlag der Wissenschaften : 1996, ISBN 978-3631500248, S. 136."
"Es gibt mehr naive Männer als naive Frauen."
"Es gibt keine Freiheit der Männer, wenn es nicht eine Freiheit der Frauen gibt. Wenn eine Frau ihren Willen nicht zur Geltung bringen darf, warum soll es der Mann dßrfen?"
"Die Männer tun mich gern ab als beste Kßnstlerin unter den Frauen. Ich glaube aber, ich bin einer der besten Kßnstler ßberhaupt"
""Die Frauen kÜnnen wählen, und das ist es, was sie den Männern so unendlich ßberlegen macht: Jede von ihnen hat die Wahl zwischen der Lebensform eines Mannes und der eines dummen, parasitären LuxusgeschÜpfes - und so gut wie jede wählt fßr sich die zweite MÜglichkeit. Der Mann hat diese Wahl nicht." - Esther Vilar, Der dressierte Mann, ISBN 978-3-423-34134-7, Seite 25"
""Der alte Reflex der Schuldzuweisung an die Männer [hat] sich offensichtlich vererbt." - Astrid von Friesen, So haben wir das nicht gewollt! Die Emanzipation und ihre Folgen fßr Frauen, Männer und Kinder, ISBN 3-8319-0256-9, 2006, S. 9"
"Dem Feminismus ist es nicht gelungen, eine originelle Version von Weiblichkeit zu entwickeln und echte Lust an der neuen Freiheit auszuleben. Statt dessen klammert er wie eh und je am alten Feindbild vom bĂśsen Mann."
"Das Gerede von den neuen Männern ist doch Geschwätz. Es gibt kaum Frauen in Fßhrungsetagen, weil es Diskriminierungen gibt, mit denen Frauen unten gehalten werden."
""Auch denken heute viele, Viagra sei ein Allheilmittel. Wenn ein Mann mit einer Erektion vom Boden bis zur Decke nach Hause kommt, zuvor aber nie das Geschirr abgewaschen, immer ihren Geburtstag vergessen und sie nie zum Essen ausgefĂźhrt hat, dann wird diese Frau ihm schon sagen, wohin er sich seine Erektion stecken kann. Die zwischenmenschliche Beziehung muss stimmen, wenn der sexuelle Verkehr klappen soll." - Ruth Westheimer, auf die Frage, ob sie eine Freundin von Viagra sei, Stern Nr. 25/2008 vom 12. Juni 2008, S. 154"
"Fernsehen erster Klasse."
""Bisonfleisch"
"Wahre Klasse zeigt sich, wenn es darum geht, Erfolge zu bestätigen."
"Ich meine, Karl May ist ein Schriftsteller von groĂem Talent, mit beneidenswerter Phantasie und von erstaunlicher Intuition. Nicht alle seine BĂźcher sind gleich gut, viele seiner Romane sind zu sehr dem Geschmack seiner Zeit verhaftet, also fĂźr uns heute schwer zu lesen. Aber die Reiseerzählungen, sei es Amerika oder Orient, Winnetou und Old Shatterhand, Kara Ben Nemsi und seine Umgebung sind immer noch groĂe Klasse. Das hat ihm bisher keiner nachgemacht."
"Missionsschulen erzogen die âHeidenâ zu Menschen zweiter Klasse, anstatt sie auf Selbstverantwortung, Unabhängigkeit und die moderne Welt vorzubereiten."
"Die Welt zerfällt in zwei Klassen: die, die das Unglaubliche glauben (wie die Ăffentlichkeit), und die, die das Unwahrscheinliche tun."
"Auch der Ruf nach "mehr Toleranz gegenĂźber Fremden..." ist beispielsweise rassistisch. Wer erst jemand anderen "tolerieren" muss/soll/will, steht immer schon eine Stufe Ăźber ihm und das kann es doch nicht sein. Es geht nicht um Toleranz, es geht um Respekt. Nicht Menschen erster und zweiter Klasse, sondern Menschen... und Punkt."
"Wenn ein Dampfer zum Kollektiveigentum erklärt wird, die Passagiere aber nach wie vor in erste, zweite und dritte Klasse eingeteilt werden, so ist es klar, dass fĂźr die Passagiere der dritten Klasse der Unterschied in den Existenzbedingungen von weit grĂśĂerer Bedeutung sein wird als der juristische Eigentumswechsel. Umgekehrt werden die Passagiere der ersten Klasse bei Kaffee und Zigarren dem Gedanken huldigen, das Kollektivgut sei alles, die bequeme KajĂźte dagegen nichts."
"Es gibt Leute, die wollen lieber einen Stehplatz in der ersten Klasse als einen Sitzplatz in der dritten. Es sind keine sympathischen Leute."
"Du musst als Trainer genug verdienen, um mit 50 in der KlapsmĂźhle erster Klasse liegen zu kĂśnnen."
"Damals war das Feuilleton ein netter Herrenclub. [âŚ] Wir gingen nicht in die Kantine, sondern irgendwo gut mittagessen und eine Kleinigkeit Rotwein trinken. [...] Ich stieg in den besten Hotels ab, fuhr selbstverständlich nur erster Klasse und dachte mir gar nichts dabei."
""Wenn jemand ohne eigene Schuld in die herrschende Klasse gerät, [âŚ] muss er herrschen, oder die Leute verlieren jeglichen Respekt vor der Regierung." â Kurt Vonnegut, Die Einhornfalle"
"Jede Gesellschaftsordnung entsteht nur durch die finanzielle UnterstĂźtzung einer bestimmten Klasse."
"Genau genommen ist aber ein Arbeiter, der Kloaken auspumpt, um die Menschen vor gesundheitsgefährdenden Miasmen zu schĂźtzen, ein sehr nĂźtzliches Glied der Gesellschaft, wohingegen ein Professor, der gefälschte Geschichte im Interesse der herrschenden Klassen lehrt, oder ein Theologe, der mit ĂźbernatĂźrlichen transzendenten Lehren die Gehirne zu umnebeln sucht, äuĂerst schädliche Individuen sind."
"Der Staat ist eine Maschine in den Händen der herrschenden Klasse zur Unterdrßckung des Widerstands ihrer Klassengegner. In dieser Hinsicht unterscheidet sich die Diktatur des Proletariats im Grunde genommen durch nichts von der Diktatur jeder anderen Klasse, denn der proletarische Staat ist eine Maschine zur Niederhaltung der Bourgeoisie."
"Der Sozialismus muss eine Sache der Menschheit sein und darf nicht zur Sache einer Klasse herabgewĂźrgt werden."
"Welche Schwierigkeiten wir auch haben, um eine konsistente Vorstellung der Beschaffenheit des Ăthers zu entwickeln: Es kann keinen Zweifel geben, dass der interplanetarische und interstellare Raum nicht leer ist, sondern dass beide von einer materiellen Substaz erfĂźllt sind, die gewiss die umfangreichste und vermutlich einheitlichste Materie ist, von der wir wissen."
"Was wird kommen? Was wird die Zukunft bringen? Ich weià es nicht, ich ahne nichts. Wenn eine Spinne von einem festen Punkt sich in ihre Konsequenzen hinabstßrzt so sieht sie stets einen leeren Raum vor sich, in dem sie nirgends Fuà fassen kann, wie sehr sie auch zappelt. So geht es mir; vor mir stets ein leerer Raum; was mich vorwärtstreibt, ist eine Konsequenz, die hinter mir liegt. Dieses Leben ist grauenhaft, nicht auszuhalten."
"Unsere Vorstellung von Raum und Zeit wird ganz anders, als Kant noch vor hundert Jahren sie lehrte; das 'kritische' System des groĂen KĂśnigsberger Philosophen offenbart in dieser Beziehung, wie in der theologischen Beurteilung der organischen Welt und in seiner Metaphysik, recht erheblich dogmatische Schwächen."
"Sufismus ist die alte Weisheit des Herzens. Er ist nicht durch Form, Zeit oder Raum begrenzt. Er war immer und wird immer sein."
"Raum-Zeit ohne Masse-Energie gibt es nicht."
"Nein, der Sinn versinkt wie im Traum // In dem auferwachten Tage, // Und du suchst im ganzen Raum // Endlos deine eigne Sage."
"Ich träume von einer Stadt, in der Kinder willkommen sind, in der sie faire Chancen haben und in der Familien und deren Kinder auch als Mieter und als Nutzer Üffentlicher Plätze gerne gesehen sind. Ich träume von einer Stadt, in der man akzeptiert, dass Kinder Freiräume brauchen."
"Die moderne, jeden Tag experimentell bestätigte Vorstellung des Raumvakuums ist ein relativistischer Ăther. Wir nennen ihn nur nicht so, weil das Tabu ist."
"Die leichte Taube, indem sie im freien Fluge die Luft teilt, deren Widerstand sie fĂźhlt, kĂśnnte die Vorstellung fassen, dass es ihr im luftleeren Raum noch viel besser gelingen werde."
"Die Anschauungen ßber Raum und Zeit, die ich Ihnen entwickeln mÜchte, sind auf experimentell-physikalischem Boden erwachsen. Darin liegt ihre Stärke. Ihre Tendenz ist eine radikale. Von StundⲠan sollen Raum fßr sich und Zeit fßr sich vÜllig zu Schatten herabsinken und nur noch eine Art Union der beiden soll Selbständigkeit bewahren."
"Der absolute Raum bleibt vermĂśge seiner Natur und ohne Beziehung auf einen äuĂeren Gegenstand stets gleich und unbeweglich."
"Das Blatt, auf dem die Raupe lebt, ist fĂźr sie eine Welt, ein unendlicher Raum."
""Auch groĂe Geister haben nur ihre fĂźnf Finger breite Erfahrung,"
"Sklaverei, auf Basis der kapitalistischen Produktionsweise, ist ungerecht."
"Entscheidungen fallen auf Basis der der eingestandenen Ahnungslosigkeit realistischer aus als aus einer Position der Selbstßberschätzung."
"Die Basis einer gesunden Ordnung ist ein groĂer Papierkorb."