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April 10, 2026
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"Leben und Lebenserfahrung sind die immer frisch flieĂenden Quellen des Verständnisses der gesellschaftlich-geschichtlichen Welt; das Verständnis dringt vom Leben aus in immer neue Tiefen."
"Frisch also! Mutig an's Werk!"
"Es liegt in frischen Kleidern eine Art Jugend, in die das Alter sich hĂźllen soll."
"Am meisten lieb ich mir die vollen, frischen Wangen."
"Ein Fälscher ist, wer Nietzsche interpretiert, indem er Zitate aus ihm benutzt. [âŚ] Im Bergwerk dieses Denkers ist jedes Metall zu finden: Nietzsche hat alles gesagt und das Gegenteil von allem."
"Die Kunst ist nicht Fälschung der Erfahrung, sondern Erweiterung derselben."
"Wichtig ist, die Bibel vom Lesebuch zum Lebensbuch werden zu lassen. Mir ist sie jeden Tag eine Neuerscheinung, denn die Nachrichten von heute sind morgen schon von gestern, die Bibel bleibt brennend aktuell."
""Und auch wenn die Technik immer besser wird"
"Sei dem, wie ihm sei! Ich habe die Verkßndigung dessen erfahren, was einstmals am schÜnsten sein wird. Das Wort, das Ewigkeitsmachtswort, das nicht lßgt und Sättigung ausstreuen wird, wenn einer es einstmals wiedersagen wird, es hat mich durchweht. Doch es wollte nicht verweilen."
"Ich habe noch nicht einmal eine E-Mail-Adresse. Ich habe ein Alter erreicht, in dem meine hauptsächliche Bestimmung nicht im Empfangen von Nachrichten liegt."
"Es gab eine Zeit, in der die Zeitung nur neue Nachrichten und Artikel zur Belehrung und Beeinflussung der Ăśffentlichen Meinung enthielt. Aber die liegt lange hinter uns."
"Autoritarismus ist eine Bedrohung, die unsere ganze Geschichte durchzieht. Und noch immer hÜren wir auch von dieser Gewalt jeden Tag in den Nachrichten. Institutionen, die nicht funktionieren, Angst davor, gerechte Gesetze zu machen und gerechte Urteile zu fällen. Und mit der Missachtung der Gesetze und der Verfassung geht eine Rhetorik einher, die Verlogenheit und mangelnde Transparenz im politischen Leben verdeckt."
"Als Kind habe ich anhand der Nachrichten vom Krieg lesen gelernt."
"Vom Dorf (von jedem seiner Bewohner) einen Faden, und der Nackte hat ein Hemd."
"Das Hemd ist näher als die Jacke."
"Legt nicht mit dem Hemd die Scham ab."
"HĂśr zu, Maler, mal mir eine Frau // ohne Hemd, wie Gott sie schuf, // blonde Haare, der Zopf gelĂśst, // mit einem frechen BlĂźmchen auf dem Kopf."
"Sieh dich wohl fĂźr, Schaum ist kein Bier."
"Rasch schlägt der Puls des jugendlichen Lebens, // Rasch schieĂt der Pflanze Trieb zum schlanken Kiel, // Die Jugend freut sich nur des Vorwärtsstrebens, // Versucht sich weit umher, versucht sich viel. // Der Kräfte Spielen ist drum nicht vergebens, // So kennt sie bald sich Umfang, MaĂ und Ziel: // Der Most, der gärend sich vom Schaum geläutert, // Er wird zum Trank, der Geist und Sinn erheitert."
"PreuĂen: FreizĂźgigkeit mit Maulkorb. Ăsterreich: Isolierzelle in der man schreien darf."
"Was wir im Westen konsumieren, verändert das Gesicht dieses Planeten; denn unsere Produkte, unsere Lebensart und unsere Essgewohnheiten kolonialisieren die ganze Welt."
"Mich stĂśren die KĂźnstler, die irgendwann vergessen haben, dass sie auch einmal kleine ArschlĂścher waren und dann, wenn sie groĂ rausgekommen sind, ihr Publikum, die Leute also, die ihnen ihren Lebensstil ermĂśglichen, wie die letzten Deppen behandeln."
"In dem MaĂe, in dem das Handwerk durch die Konkurrenz der Industrie ausgerottet wird und in dem der kleinere Unternehmer, einschlieĂlich des Bauern, existenzunfähig wird, sind wir alle ganz einfach gezwungen, uns in unserer LebensfĂźhrung den WĂźnschen der GroĂproduzenten zu fĂźgen, die Nahrungsmittel zu fressen und die KleidungsstĂźcke anzuziehen, die sie fĂźr uns fĂźr gut befinden, und was das Allerschlimmste ist, wir merken kraft der uns zuteil gewordenen Konditionierung gar nicht, daĂ sie dies tun."
"Ich wundere mich, dass ich bei meinem Lebensstil diese Zahl Ăźberhaupt erreicht habe."
"Es scheint, dass die Lebensart, in der jeder Einzelne nur daran interessiert ist, seine eigenen Wßnsche zu erfßllen, und in der das Gefßhl, den sozialen und kulturellen Verpflichtungen zu folgen, an Bedeutung verliert, jene Mentalität bildet, die Entwicklung totalitärer Ideologien begßnstigt."
"Die verfĂźhrerische westliche Lebensart mit ihrem gepflegten Hedonismus und materialistisch praktizierten Atheismus bei den Kindern muslimischer Einwanderer innerhalb weniger Jahre schafft, was christlichen Missionaren Ăźber Jahrzehnte nicht gelungen war: junge Muslime ihrer Religion zu entfremden und ihnen diese als Fortschrittshemmnis erscheinen zu lassen."
"Wer die Hoffnung vor seinen Wagen spannt, fährt doppelt so schnell."
"Bringe den Schlitten im Sommer in Ordnung, den Wagen jedoch im Winter."
""Und dieser Krug, den ich am Munde halte: // Er ist ein Abbild andrer KrĂźge nur. // Das Neue wird so ganz und gar das Alte"
"Der Wagen hat keine Stelle, an der das fĂźnfte Rad zu befestigen ist."
"Den Eintagsfliegen gleichen meine KĂźsse, // Die abends kosend klare Seen umziehn, // Die deines Freundes graben tiefe Risse, // Ziehn Ăźber dich wie PflĂźg und Wagen hin."
"SchĂśnheit ist das Siegel, das ein SchĂśpfer unter sein Werk setzt, wenn er mit dem Ergebnis zufrieden ist."
"Wir empfinden mehr Schmerz Ăźber einen Verrat, der uns um das Ergebnis unseres Talents bringt, als Ăźber einen unmittelbar drohenden Tod."
"Was immer das Ergebnis sei, ich nehme die Gewissheit mit ins Grab, dass ich es zumindest gut fĂźr mein Land gemeint habe."
"Menschen mit wenig Erfahrung kÜnnen ein gesundes Urteil zeigen. Aber erst der Mensch, bei dem es mit einer reichen und vielfältigen Erfahrung verbunden ist, ist weise; besonders wenn diese Erfahrung das Ergebnis vieler Erfolge und Misserfolge ist."
"Kein Ergebnis menschlichen Fortschritts wird durch ungeteilte Zustimmung erzielt, und jene die aufgeklärter sind als alle anderen, sind auch dazu verurteilt, diesem Licht zu folgen, allen Widerständen zum Trotz."
"In der Kunst muss man mit offenem Ergebnis fĂśrdern, auch wenn man von der Kunst, die am fĂśrdert, mit Provokation und Kritik rechnen muss. Das muss man aushalten und sich klar machen, dass Kunst genau diesen Raum braucht und fĂźr sich beansprucht."
"FrĂśhlichkeit ist nicht das bloĂe Ergebnis des Wohlstandes. Es ist dass Ergebnis des aktiven Erlebens statt des teilnahmslosen VergnĂźgens."
"Es ist unwßrdig, von Reinheit zu sprechen, wenn man Mßll wegräumt; Reinheit ist das Ergebnis notwendiger Vorbereitungen."
"Es ist schwierig zu beurteilen, ob ein aufrichtiges und ehrliches Benehmen das Ergebnis der Anständigkeit oder der Berechnung ist."
"Eine Folge von kleinen Willensakten liefert ein bedeutendes Ergebnis."
"Die Zeit der Reife ist sicher das herrlichste Lebensalter, aber nicht ein Anfang, sondern ein Ergebnis und viel eher wĂźrdige KrĂśnung der Geschichte, den Antritt und Beginn einer neuen."
"Der Zukunftsschock ist eine Zeiterscheinung, ein Ergebnis der Tatsache, dass sich die Veränderungen in der Gesellschaft immer rascher vollziehen, einen immer grĂśĂeren Umfang annehmen."
"Der Neurotiker versucht [âŚ], ein Ăbermensch zu sein; er isst zweimal so viel, arbeitet zweimal so schwer, wendet zweimal so viel Energie auf, und das Ergebnis ist zweimal so viel Leid."
"In dreierlei Hinsicht gehÜrt die Historie dem Lebendigen: sie gehÜrt ihm als dem Thätigen und Strebenden, ihm als dem Bewahrenden und Verehrenden, ihm als dem Leidenden und der Befreiung Bedßrftigen. Dieser Dreiheit von Beziehungen entspricht eine Dreiheit von Arten der Historie: sofern es erlaubt ist eine monumentalische, eine antiquarische und eine kritische Art der Historie zu unterscheiden."
"GlĂźck ist Talent fĂźr die Historie, oder das Schicksal."
"Es zeichnet einen gebildeten Geist aus, sich mit jenem Grad an Genauigkeit zufrieden zugeben, den die Natur der Dinge zulässt, und nicht dort Exaktheit zu suchen, wo nur Annäherung mÜglich ist."
"Organspender zu sein ist keine Frage des Alters."
"Wir sollten uns darĂźber freuen, dass die Medizin ... mit der Organverpflanzung eine neue Art und Weise gefunden hat, ... der Menschheitsfamilie dienlich zu sein."
"Als Organspender bin ich selbst am Ende meines Lebens noch reich. Ich kann einem anderen das Leben schenken."