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April 10, 2026
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"Hol der Teufel das Briefeschreiben! Wenn wir nur beisammen wären!"
"Es ist besser, weder lesen noch schreiben zu kĂśnnen, als weiter nichts zu kĂśnnen."
"Die Naivität, mit der manche Menschen in diesem Lande Politik machen, wird nur noch ßbertroffen von der Naivität, mit der manche Menschen dann darßber schreiben."
"Die Kunst des Messens unterwirft dem Menschen die Welt; durch die Kunst des Schreibens hÜrt die Erkenntniss des Menschen auf so vergänglich zu sein wie er selbst ist; sie beide geben dem Menschen, was die Natur ihm versagte, Allmacht und Ewigkeit."
"Die Geschichte geht zu Ende, und es erscheinen die Geschichtsschreiber."
"Die Frau, die man mit Poesie gewann, / Ist nur ein Tisch, worauf man schreiben kann."
"Die Federn, die gegen AbrĂźstung schreiben, sind aus demselben Stahl gemacht, aus dem die Kanonen sind."
"Die beiden Aspekte: Reisen und Schreiben haben dieses Leben vornehmlich bestimmt und zur geistigen Gestalt geformt. Die groĂen weiten Reisen in alle Erdteile erforderte der kaufmännisch-juristische Beruf. Was Overhoff gleichzeitig daraus machte, verdankt sich seinem Talent und seiner Bildung."
"Das Schreiben lĂśst die Illusion vom individuellen Sein auf, und man wird Teil eines Ganzen. Das liebe ich am Schreiben: Cornelia ist mit einem Mal ganz viele."
"Das Schreiben, das Schreiben, // Soll man nicht Ăźbertreiben, // Das kostet bloĂ Papier."
"Acht Bände hat er geschrieben. Er hätte gewiss besser getan er hätte acht Bäume gepflanzt oder acht Kinder gezeugt."
"Zuletzt...zuletzt hat der Mensch nur den Menschen. Und zuallerletzt die Erinnerung an ihn."
"Wer sich gern erinnert, lebt zweimal."
""Wer aus seiner Heimath scheidet, ist sich selten bewuĂt, was er alles aufgiebt; er merkt es vielleicht erst dann, wenn die Erinnerung daran eine Freude seines späteren Lebens wird." - Gustav Freytag, Soll und Haben. Roman in sechs BĂźchern. 1. Band. 36. Auflage. Leipzig: Hirzel, 1890. S. 313."
"Welche Strafe mir auch auferlegt wird, wird sie doch minder grausam sein als die Erinnerung an mein Verbrechen."
""So weit meine Erinnerung zurĂźckreicht, habe ich stets lebhaftes Interesse fĂźr SprichwĂśrter gehabt." - Karl Friedrich Wilhelm Wander, Deutsche SprichwĂśrter-Lexikon, Vorrede, VII, zur Entstehungsgeschichte"
"Kein grĂśĂerer Schmerz als sich erinnern glĂźcklich heiterer Zeit im UnglĂźck."
"In diesem Buch, welches meine Erinnerung ist, auf der ersten Seite des Kapitels in dem der Tag beschrieben wird an dem ich dich zum ersten Mal traff, kann man die Worte lesen: ÂťHier beginnt ein neues LebenÂŤ."
"Im Menschen ist nicht alles Gedächtnis, sondern Erinnerung."
"Ich weià nicht, was soll es bedeuten, // Daà ich so traurig bin; // Ein Märchen aus alten Zeiten, // Das kommt mir nicht aus dem Sinn."
""Ich kann gar nichts bereuen, weil ich mich niemals daran erinnere, was ich mir einmal gewĂźnscht habe. Ich bin wie eine Schultafel"
""Ich frage mich, ob die Erinnerungen fĂźr uns Menschen nicht der Kraftstoff sind, von dem wir leben? Ob diese Erinnerungen wirklich wichtig sind oder nicht, ist fĂźr das Weiterleben nicht von Bedeutung. Sie sind nur Brennstoff." - Haruki Murakami, Afterdark. Ăbersetzer: Ursula Gräfe. btb Verlag, 1. Auflage, August 2007, ISBN 978-3-442-73564-8, S. 202"
"Erinnern heiĂt, eines Geschehens so ehrlich und rein zu gedenken, dass es zu einem Teil des eigenen Innern wird. Das stellt groĂe Anforderungen an unsere Wahrhaftigkeit."
"Erinnere dich, dass du ein Schauspieler in einem Drama bist; deine Rolle verdankst du dem Schauspieldirektor. Spiele sie, ob sie nun kurz oder lang ist. Wenn er verlangt, dass du einen Bettler darstellst, so spiele auch diesen angemessen; ein Gleiches gilt fßr einen Krßppel, einen Herrscher oder einen Durchschnittsmenschen. Denn das allein ist deine Aufgabe: Die dir zugeteilte Rolle gut zu spielen; sie auszuwählen, ist Sache eines anderen."
"Ein Teil des Ălterwerdens besteht darin, daĂ man sich weigert, neue Erinnerungen anzulegen."
""Ein eigentĂźmliches GefĂźhl bemächtigt sich meiner, während ich Ăźber die Stätte so groĂer Erinnerungen wandle - ein GefĂźhl von Flauheit. KirchhĂśfe sind niemals heiter, selbst wenn sie den Staub noch so groĂer BerĂźhmtheiten bergen." - Martin Andersen Nexø, Cordoba. In: Reiseschilderungen aus dem SĂźden. Aus dem Dänischen Ăźbersetzt von Karl Schodder und Emilie Stein. 1. Auflage. Berlin und Weimar: Aufbau-Verlag, 1978. S. 156"
""Ein Blatt aus sommerlichen Tagen, // Ich nahm es so im Wandern mit, // Auf daà es einst mir mÜge sagen, // Wie laut die Nachtigall geschlagen, // Wie grßn der Wald, den ich durchschritt." - Theodor Storm, Ein grßnes Blatt. In: Sämtliche Werke in vier Bänden. Herausgegeben von Peter Goldammer, Band 1, 4. Auflage, Aufbau, Berlin und Weimar 1978, S. 117, zeno.org"
"Die sorgenfreie Erinnerung an vergangenen Schmerz bringt nämlich Freude."
""Die Gegenwart ist die zukĂźnftige Erinnerung, entsprechend sollte man sie gestalten." - Gerhard Uhlenbruck, Weit Verbreitetes kurzgefasst, Ralf Reglin Verlag KĂśln, Ausgabe 2002, 21. Januar 2003, ISBN 3-930620-40-5"
"Die Erinnerung wirkt wie das Sammlungsglas in der Camera obscura: Sie zieht alles zusammen und bringt dadurch ein viel schĂśneres Bild hervor, als sein Original ist."
""Die Erinnerung ist eine Fata Morgana in der WĂźste des Vergessens." - Gerhard Roth:Das Alphabeth der Zeit. S. Fischer Verlag Frankfurt am Main, 2007 ISBN 978-3-10-066060-2. S. 5. Siehe auch die Rezension in: Glanz und Elend â Magazin fĂźr Literatur und Zeitkritik"
""Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus welchem wir nicht getrieben werden kĂśnnen." - Jean Paul: ImpromptĂź's, welche ich kĂźnftig in StammbĂźcher schreiben werde (Cotta'sches Taschenbuch fĂźr Damen, 1812), 29."
""Die Erinnerung an die Sonnentage des Lebens geht später nicht mehr auf, sondern unter die Haut." - Gerhard Uhlenbruck, Weit Verbreitetes kurzgefasst", Ralf Reglin Verlag KÜln, Ausgabe 2002, 16. Februar 2003, ISBN 3-930620-40-5"
"Die Erinnerung an alte Liebe erwacht gar schnell, wenn man sich in der Nähe des Wesens befindet, das sie einst in uns entzßndete, die Begierden werden unwiderstehlich, wenn die Illusion nicht durch die Abwesenheit aller Reize gestÜrt wird."
""Die Erinnerung an Abwesende wird durch die Zeit nicht ausgelĂśscht, aber doch verdeckt."
"Der Reichtum des Lebens besteht aus vergessenen, aber gemeinsamen Erinnerungen."
"Der Mensch ist eine Maschine. Er hat keine unabhängigen Bewegungen, weder äuĂerlich noch innerlich. Er ist eine Maschine, angetrieben von äuĂeren EinflĂźssen und von äuĂeren AnstĂśĂen. Von sich aus ist er nur ein Automat mit einer gewissen Ansammlung von Erinnerungen vergangener Erfahrungen und mit einer gewissen Menge von Energie in Reserve."
"Das Wunder, wenn man es erlebt, ist nie vollkommen. Erst die Erinnerung macht es dazu."
"All jenen gewidmet, die nicht genug Leben hatten, um dies zu erzählen. Sie mÜgen mir verzeihen, daà ich nicht alles gesehen, nicht an alles mich erinnert, nicht alles erraten habe."
"Wo Verdacht einkehrt, nimmt Ruhe Abschied."
"[âŚ] Seitdem ziehe ich es vor, lieber unter dem Verdacht zu leben, gar kein richtiger Theologe zu sein, als meinen HĂśrern die klare Botschaft durch intellektuelle Angebereien zu vernebeln. Mit anderen Worten: Ich bin lieber Theo der Holzfäller als ein theologischer SĂźĂholzraspler."
"Ein Staat, in dem alle verdächtig sind, ist selbst verdächtig."
"Kßrze die lange Rede, damit sie nicht verdächtig wirke!"
"Daher denn auch der Mathematiker seine Formelsprache so hoch steigert, uns, insofern es mĂśglich, in der meĂbaren und zählbaren Welt die unmeĂbare mitzubegreifen. Nun erscheint ihm alles greifbar, faĂlich und mechanisch, und er kommt in den Verdacht eines heimlichen Atheismus, indem er ja das UnmeĂbarste, welches wir Gott nennen, zugleich mitzuerfassen glaubt und daher dessen besonderes oder vorzĂźgliches Dasein aufzugeben scheint."
""Verfolger und Verfolgte im Drogenkrieg haben in gewisser Weise ein gemeinsames Interesse. Den Verfolgten, den Drogenlieferanten und Vertreibern der Drogen sichert die Prohibition ein gutes Auskommen. Das gilt auch fßr die Verfolger. Ihre Etats werden laufend aufgestockt, die Gehälter erhÜht, Ruhm und gute Karrieren sind ihnen sicher." Milton Friedman , (Interview "Der Spiegel",30.03.1992)"
"Scharlatanen, die DummkĂśpfen ihre Drogen teuer verkaufen, glaube ich nichts."
"Neben den Drogen, die heute viele Tausende und vielleicht Millionen vergiften, wird unser Verstand obendrein durch die rund um den Globus verbreitete Emission pseudokosmischen Unsinns befallen."
"NatĂźrlich kĂśnnen Drogen die kĂźnstlerische Arbeit befeuern, das weiĂ man von Goethe, Freud, Bukowski und vielen anderen. Aber die haben eben auch die Regel befolgt: Im Rausch schreiben, nĂźchtern gegenlesen."
""Man wird sich zunehmend bewusst, dass die Drogen nicht aus der Welt geschafft werden kÜnnen, indem man sie fßr illegal erklärt." Ruth Dreifuss (Interview in der Neuen Zßrcher Zeitung vom 25.März 2015)"
"Kennt ihr den Unterschied zwischen Arm und Reich? Die Armen verkaufen Drogen, um sich Nikes zu kaufen, und die Reichen verkaufen Nikes, um sich Drogen zu kaufen."