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April 10, 2026
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"Die Welt is kein System, sondern eine Geschichte, aus der nachher freilich Gesetze folgen kĂśnnen."
"Man kann nur Philosoph werden, nicht es sein; so bald man es zu sein glaubt, hĂśrt man auf es zu werden."
"Je vollständiger man ein Individuum lieben oder bilden kann, je mehr Harmonie findet man in der Welt: je mehr man von der Organisation des Universums versteht, je reicher, unendlicher und weltähnlicher wird uns jeder Gegenstand."
"Nur selbstständige Weiblichkeit, nur sanfte Männlichkeit ist gut und schÜn."
"Die Weiblichkeit soll wie die Männlichkeit zur hÜhern Menschlichkeit gereinigt werden."
"Nur in seinem Suchen findet der Geist des Menschen das Geheimnis, welches er sucht."
"Nur in der Antwort seines Du kann jedes Ich seine unendliche Einheit ganz fĂźhlen."
"Im endlosen Wechsel neuer Gestalten flicht die bildende Zeit den Kranz der Ewigkeit, und heilig ist der Mensch, den Glßck berßhrt, dass er Frßchte trägt und gesund ist."
"Wer noch nicht bis zur klaren Einsicht gekommen ist, dass es eine GrÜsse noch ganz ausserhalb seiner eigenen Sphäre geben kÜnne, fßr die ihm der Sinn durchaus fehle; wer nicht wenigstens dunkle Vermuthungen hat, nach welcher Weltgegend des menschlichen Geistes hin diese GrÜsse ungefähr gelegen seyn mÜge: der ist in seiner eignen Sphäre entweder ohne Genie, oder noch nicht bis zum Klassischen gebildet."
"Die Romane sind die sokratischen Dialoge unserer Zeit. In diese liberale Form hat sich die Lebensweisheit vor der Schulweisheit geflĂźchtet."
"Man nennt viele KĂźnstler, die eigentlich Kunstwerke der Natur sind."
"Jeder ungebildete Mensch ist die Karikatur von sich selbst."
"Verbindet die Extreme, so habt ihr die wahre Mitte."
"Mysterien sind weiblich."
"Moralität ohne Sinn fßr Paradoxie ist gemein."
"Man lebt nur insofern man nach seinen eignen Ideen lebt. Die Grundsätze sind nur Mittel, der Beruf ist Zweck an sich."
"Es ist der Menschheit eigen, dass sie sich Ăźber die Menschheit erheben muss."
"Es gibt eine schĂśne Offenheit, die sich Ăśffnet wie eine Blume: Nur um zu duften."
"Ein wahrer Mensch ist, wer bis in den Mittelpunkt der Menschheit gekommen ist."
"Der Satan der italienischen und englischen Dichter mag poetischer sein; aber der deutsche Satan ist satanischer; insofern kĂśnnte man sagen, der Satan sei eine deutsche Erfindung."
"Der Historiker ist ein rßckwärtsgekehrter Prophet."
"Es ist eine Kriegsdoktrin, nicht anzunehmen, dass der Feind nicht anrĂźcken wird, sondern sich auf die eigene Bereitschaft zu verlassen, ihm entgegenzutreten; Nicht anzunehmen, dass er nicht angreifen wird, sondern Vorkehrungen zur eigenen Unbesiegbarkeit zu treffen."
"Behandle die Gefangenen wĂźrdig und sorge gut fĂźr sie."
"Wenn du dich selbst kennst, doch nicht den Feind, wirst du fĂźr jeden Sieg, den du erringst, eine Niederlage erleiden. Wenn du weder den Feind noch dich selbst kennst, wirst du in jeder Schlacht unterliegen."
"Wenn du dich und den Feind kennst, brauchst du den Ausgang von hundert Schlachten nicht zu fĂźrchten."
"So kann es heiĂen, dass der Oberbefehlshaber der Armee zum Schiedsrichter Ăźber das Schicksal des Volkes wird."
"Siegen wird der, dessen Armee in allen Rängen vom gleichen Geist beseelt ist."
"Denn in hundert Schlachten hundert Siege zu erringen ist nicht der Inbegriff des KĂśnnens. Der Inbegriff des KĂśnnens ist, den Feind ohne Gefecht zu unterwerfen."
"Die grĂśĂte Leistung besteht darin, den Widerstand des Feindes ohne einen Kampf zu brechen."
"Wer wollte die Waffen gegen die GĂśtter richten?"
"Wer weise ist, freue sich im schweigsamen Herzen."
"Von wem die Musen berichten werden, der wird leben."
"Verzeihe dem Geständigen!"
"Spät kommt die Strafe auf leisen Sohlen."
"Oft pflegen im Gold viele Ăbel zu stecken."
"Ein kultiviertes Mädchen meidet die Kßsse eines Alten."
"Das leichte Rad des Schicksals dreht sich in schnellen Kreisen."
"Besiegt werden harte Herzen durch weiche Bitten."
"Wer seine Bitte nur weiĂ zitternd vorzutragen, lehrt, den er bittet, ihm seine Bitten abzuschlagen."
"VerdrieĂlicher sind keine Narren als Narren, die Verstand besitzen."
"Niemand ist zufrieden mit seinem Stande, // Jeder mit seinem Verstande."
"Man hÜret niemand fast mehr plaudern und erzählen, // als Leute, denen Witz, Verstand und Klugheit fehlen."
"Der Narr lebt arm, um reich zu sterben."
"Wenn Winter kommt, kann FrĂźhling weit entfernt dann sein?"
"Ruhm ist verkleidete Liebe."
"Kein System konnte erdacht werden, das mit mehr Eifer das menschliche GlĂźck befehdet hat, als die Ehe."
"Ihre SchĂśnheit verdunkelte die lichte Welt, und neben ihr schien alles nur ein flĂźchtig Schattenbild zu sein."
"Verstand bringt Leiden"
"GlĂźck achtet nicht auf die Zeit."
"Weg mit den Grillen und Sorgen!"