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April 10, 2026
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"Es gibt zwar auch immer wieder gute Sozis, aber der SPD hängen die Eierschalen von Marx schon noch stark an."
"Denn die schĂśnste der Frauen // Ist die Polin zu schauen."
"Falschzitate sind der Stolz und das Vorrecht der Gebildeten. Ein belesener Mann zitiert nie genau, eben weil er so belesen ist."
"ÂťCaesar oder nichtsÂŤ will Borgia, soll's heiĂen. Warum auch nicht? // Da er doch zugleich Caesar sein kann und nichts."
"Die StraĂe, auf der die Feinde fliehen, muss man bahnen."
"Wer den Frieden wĂźnscht, bereite den Krieg vor."
"Es ist die Dichtkunst kein Vergnßgungssaal, // Wohin die elegante Welt, das Unkraut // Der menschlichen Gesellschaft, schwätzen geht. // Die Dichtkunst ist viel mehr: Sie ist ein Haus, // Das allen, allen Menschen offen steht."
"So seid immer eingedenk, dass die Zeit die SchĂśnheit beendet."
"Kein Vogel fliegt so himmelan, wie ein teures Herz es kann."
"Es ist besser zu handeln und dann zu bereuen, als zu bereuen, nicht gehandelt zu haben."
"Eine Freundschaft, die beendet werden kann, hat eigentlich nie so recht begonnen."
"Ein Dialog besteht darin, daĂ Menschen miteinander sprechen, aber sie sprechen nicht nur miteinander, sondern schweigen auch gleichsam miteinander, sprechen gegeneinander oder sprechen aneinander vorbei."
"Das wahrhaft schĂśpferische, geniale KunststĂźck, Gemeinschaft und PersĂśnlichkeit in der Menschengestaltung zu vereinen, hat bisher unsere Epik nur hĂśchst unvollkommen zustande gebracht. In dieser Vereinigung aber erblicken wir die Perspektive einer neuen Romanliteratur."
"Auferstanden aus Ruinen // Und der Zukunft zugewandt, // Lass uns dir zum Guten dienen, // Deutschland einig Vaterland."
"Das Gegenteil eines Fehlers wäre hier wiederum ein Fehler, denn nur ein einheitliches, gesundes, demokratisches Deutschland kann zur Gesundung der Welt beitragen. Einer der verhängnisvollsten Fehler unserer Geschichte besteht gerade darin, daĂ wir auf Fehler falsch, das heiĂt wiederum fehlerhaft reagieren, wie es in dem Satze zum Ausdruck kommt: âDas Gegenteil eines Fehlers ist wieder ein Fehler.â"
""Normal ist einfach, was normale Menschen tun"
"Der Neurotiker versucht [âŚ], ein Ăbermensch zu sein; er isst zweimal so viel, arbeitet zweimal so schwer, wendet zweimal so viel Energie auf, und das Ergebnis ist zweimal so viel Leid."
"Man darf beide Dichter nicht miteinander vergleichen, ohne den einen durch den andern zu vernichten. Byron ist der brennende Dornbusch, der die heilige Zeder des Libanon in Asche legt. Das groĂe Epos des Italieners hat seinen Ruhm durch Jahrhunderte behauptet, aber mit einer einzigen Zeile des Don Juan kĂśnnte man das ganze Befreite Jerusalem vergiften."
"In Venedig ist Torquato Tassos Echo bereits verhallt // Und stumm rudert der liedlose Gondoliere."
"Wer lebt, soll nimmer mit den Toten streiten."
"Der baut auf Sand, der nur auf ErdenstĂźtzen// Ein neues Reich zu grĂźnden sich vermiĂt,// Wo wenig der Verbundnen ihn beschĂźtzen,// Wo er von Heiden rings umgeben ist."
""Und dieser Krug, den ich am Munde halte: // Er ist ein Abbild andrer KrĂźge nur. // Das Neue wird so ganz und gar das Alte"
"Um eine schĂśne Pfingststimmung zu bewirken, // Stellt man in den kleinen Städten Birken // Vor die TĂźr. [...] Aber vor allen // Dingen vergeĂt // Nicht: wir feiern Pfingsten das SchĂźtzenfest."
"Er fiel wie eine Qualle, die zur Ebbe auf Strand geriet, in sich zusammen."
"Die heutige Dichtung der Expressionisten ist nicht unverständlicher oder absonderlicher als irgendein hymnisches oder ekstatisches Gedicht von Goethe, mit dessen Grundformen sie sich berßhrt."
"Deutschland ist untergegangen in einem Bad von Stahl. Heraldische Drachen und Schlangen beten zum biblischen Baal."
"Wir dĂźrfen diese unsere Zeit nur nicht als Ăbergangszeit empfinden. Wir sind wir und haben unsere Pflicht zu tun. Und diese Pflicht ist, in der Relativität die Verkettung mit dem Absoluten nicht zu vergessen. Gott lebt, auch wenn er schläft und träumt. Die nächste Zukunft der Erde hängt von den groĂen VĂślkern ab, in denen Gottes Traum am lebendigsten geträumt wird: von RuĂland und Deutschland."
"Die Skaldenpoesie zeichnet sich durch eine auĂerordentliche Konzentration des dichterischen Bildes aus. ... Ihre artistische Technik ist der des sogenannten Expressionismus erstaunlich verwandt."
"Die reiche deutsche Literatur des Mittelalters ist ohne den EinfluĂ der franzĂśsischen Troubadoure (die heutige ohne Flaubert und Dostojewski), die englische Literatur ohne die Italiener, die italienische ohne den Einbruch des deutschen Blutes in Italien (Kaiser Friedrich II. von Hohenstaufen: der auch der erste Dichter in italienischer Sprache und vielleicht der Erfinder des Sonetts war), Goethe ohne die Antike nicht vorstellbar."
"In der Dichtung schlägt das Herz eines Volkes und sein Gewissen."
"Ach, besser wär's, ihr alten Knaben, ein Rßckgrat ßberhaupt zu haben im Leben und daheim im Laden und nicht bei vÜlkischen Paraden."
"Einem irrenden Papst Widerstand leisten ist soviel wie dem Herrn Christus gehorchen."
"Der Papst ist ein Bischof wie ein anderer Bischof Ăźber sein Bistum und nichts weiter."
"Das aber erfĂźllt mich mit Freude, dass sie meine BĂźcher doch haben lesen mĂźssen, worin ihre Bosheit geoffenbart wird. Ich weiĂ auch, daĂ sie meine Schriften fleiĂiger gelesen haben als die Heilige Schrift, weil sie in ihnen Irrlehren zu finden wĂźnschten."
"Wir Gärtner leben in die Zukunft hinein; wenn unsere Rosen blĂźhen, denken wir daran, daĂ sie im nächsten Jahr noch schĂśner blĂźhen werden. Und in zehn Jahren wird aus diesem Fichtenbäumchen ein Baum â wenn nur diese zehn Jahre schon hinter mir wären! Ich mĂśchte schon sehen, wie die Birken in fĂźnfzig Jahren sein werden. Das Echte, das Beste ist vor uns. Jedes weitere Jahr gibt an Wuchs und SchĂśnheit zu. Gott sei Dank, daĂ wir wieder um ein Jahr weiter sein werden."
"Der Staat muss fÜrdern und darf nicht einschränken. In diesem Sinne muss er Gärtner sein und nicht Zaun. Wir sollten den Menschen zutrauen, dass sie sich engagieren und Verantwortung ßbernehmen wollen."
"Zinnober kann man abwischen, aber man kann ihm nicht seine RĂśte nehmen."
"Zehn gute Pferde zu bekommen ist nicht soviel wie einen Pferdekenner zu bekommen."
"Wodurch die Menschen in die grĂśĂten Ungewissheiten und Zweifel kommen, das sind die Ăhnlichkeiten der Dinge."
"Wie macht man's, wenn man die Welt gewinnen will? Wenn man die Welt gewinnen will, lässt sich die Welt nicht gewinnen; aber sie lässt sich gewinnen, wenn man zuerst den eigenen Leib gewinnt."
"Wer wenig WĂźnsche hat, den kann man auch zu wenigem gebrauchen."
"Wer wahren Wert nicht kennt, nimmt das Wichtige fĂźr unwichtig und das Unwichtige fĂźr wichtig."
"Wer viele Fähige und TĂźchtige gebraucht, der schafft groĂe Werke und Ruhm auf Erden. Und man lobt dafĂźr nicht die, die es getan, sondern man lobt ihren Herrn. Denn der Herr wusste sie zu gebrauchen."
"Wer spät sät und frßh erntet, wer frßh sät und spät erntet, dessen Korn ist wenig und die Mßhe bleibt vergeblich."
"Wer Sieg erlangt, aber nicht weiĂ, wodurch er den Sieg vollenden kann, der ist dem gleich, der gar nicht siegt."
"Wer sich nur auf die eigene Kraft verlässt, der hat viel Mßhe. Wer Leute hat, auf die er sich verlassen kann, der hat es bequem."
"Wer sich nicht um des Lebens willen zwingen lässt, wie sollte den Gewinn zwingen, wer sich nicht durch den Tod abschrecken lässt, wie sollte den Schaden abschrecken kÜnnen?"
"Wer seine Liebe andern Dingen zuwendet und nicht die Menschen liebt, der kann nicht gĂźtig genannt werden. Wer seine Liebe andern GeschĂśpfen nicht zuwendet und nur die Menschen liebt, der kann innerlich noch als gĂźtig bezeichnet werden."
"Wer seine eigenen Unzulänglichkeiten ausgleichen will, der streitet nicht um äuĂerer Dinge willen, sondern er wartet ganz gelassen und ruhig, bis sie ihm selber zufallen, er lässt die Leute ausreden, bis sie ihm von selber mitteilen, was sie ihm zu sagen haben."
"Wer reichlich zu belohnen versteht, nach dem richten sich die Leute; nach wem sich die Leute richten, dem gelingt sein Werk."