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April 10, 2026
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"âDa das Halten wilder Tiere gesetzlich verboten ist und die Haustiere mir kein VergnĂźgen machen, so bleibe ich lieber unverheiratet.â â Aphorismen"
"âAls zum erstenmal das Wort ÂťFriedeÂŤ ausgesprochen wurde, entstand auf der BĂśrse eine Panik. Sie schrien auf im Schmerz: Wir haben verdient! Lasst uns den Krieg! Wir haben den Krieg verdient!â â Aphorismen"
"UngewiĂ zwar ist es, ob in der Freiheit die Wahrheit sich verwirklicht. GewiĂ aber ist, daĂ unter Zensur sie verkehrt wird."
"Der biblisch fundierte Absolutheitsanspruch der Kirchen steht ständig auf dem Sprung, von neuem die Scheiterhaufen fßr Ketzer zu entflammen."
"Oh, wir sterben viele Tode, solange wir leben, der letzte ist nicht der bitterste!"
"Den Mßttern gehÜrt das Dorf, aus ihren Leibern quillt ja von Jahr zu Jahr alles Leben, das in Häusern und Gassen wimmelt."
"Man irrt so hartnäckig, weil man selten gänzlich irrt."
"Am auffälligsten unterscheiden sich die Leute darin, dass die TÜrichten immer wieder dieselben Fehler machen, die Gescheiten immer wieder neue."
"Der Ăsterreicher unterscheidet sich vom Deutschen durch die gemeinsame Sprache."
"Wenn die Masse selbstständig handelt, tut sie es nur auf eine Art: sie lyncht."
"jetzt ist es der Mensch, der scheitert, weil er mit dem Fortschritt seiner eigenen Zivilisation nicht Schritt halten kann."
"Amerika hat noch nicht gelitten. Man täuscht sich, wenn man ihm die hohe Fähigkeit des Herrschens zubilligen mÜchte."
"Ich ziehe vor Joseph Beuys seinen berĂźhmten Hut. Es ist diesem genialen LebenskĂźnstler nicht nur geglĂźckt, jeden deutschen BĂźrgermeister hereinzulegen, sondern auch seine ehrfĂźrchtigen Kritiker, welche die Beuys'sche Narrenfreiheit gehorsam Ăźbernommen haben."
"Wenn dann einer ein Apparätchen erfindet, mit dem man 200 Arbeitsplätze spart, dann gibt es ja keine Arbeitsstrittigkeit wie heute. Sondern dann steigen die Menschen aus, um ihre Fähigkeiten hÜherzuentwickeln. Und sie werden fßr diese Fähigkeit des Sichentwickelns und Lernens bezahlt in genau derselben Weise, wie sie bezahlt wßrden fßr die Herstellung von Besenstielen."
"Jeder Mensch ist ein Träger von Fähigkeiten, ein sich selbst bestimmendes Wesen, der Souverän schlechthin in unserer Zeit. Er ist ein Kßnstler, ob er nun bei der Mßllabfuhr ist, Krankenpfleger, Arzt, Ingenieur oder Landwirt. Da, wo er seine Fähigkeiten entfaltet, ist er Kßnstler. Ich sage nicht, daà dies bei der Malerei eher zur Kunst fßhrt als beim Maschinenbau ..."
"Ich denke sowieso mit dem Knie."
"Werte, die aus der objektiven Realität herausgelÜst sind, werden subjektiv."
"Komfort, Geschäft und berufliche Sicherheit kÜnnen in einer Gesellschaft, die sich auf und gegen nukleare ZerstÜrung vorbereitet, als allgemeines Beispiel versklavender Zufriedenheit dienen."
"Der Tauschwert zählt, nicht der Wahrheitswert. In ihm faĂt sich die Rationalität des Status quo zusammen, und alle andersartige Rationalität wird ihr unterworfen."
"Die Menschen entdecken sich in ihren Waren wieder, sie finden ihre Seele in ihrem Auto, ihrem Hi-Fi Empfänger"
""Von Anbeginn an war die Freiheit des Unternehmens keineswegs ein Segen. Als die Freiheit zu arbeiten oder zu verhungern bedeutete sie fĂźr die Ăźberwiegende Mehrheit der BevĂślkerung Plackerei, Unsicherheit und Angst. Wäre das Individuum nicht mehr gezwungen, sich auf dem Markt als freies Ăśkonomisches Subjekt zu bewähren, so wäre das Verschwinden dieser Art von Freiheit eine der grĂśĂten Errungenschaften der Zivilisation."
"Die freie Wahl der Herren schafft die Herren oder die Sklaven nicht ab."
""Permanenter ästhetischer Umsturz"
"Diese Gesellschaft ist insofern obszĂśn, als sie einen erstickenden Ăberfluss an Waren produziert und schamlos zur Schau stellt, während sie drauĂen ihre Opfer der Lebenschancen beraubt; obszĂśn, weil sie sich und ihre MĂźlleimer vollstopft, während sie die kärglichen Lebensmittel in den Gebieten ihrer Aggression vergiftet und niederbrennt; obszĂśn in den Worten und dem Lächeln der Politiker und Unterhalter; in ihren Gebeten, ihrer Ignoranz und in der Weisheit ihrer gehĂźteten Intellektuellen. [...] Nicht das Bild einer nackten Frau, die ihre Schamhaare entblĂśĂt, ist obszĂśn, sondern das eines Generals in vollem Wichs, der seine in einem Aggressionskrieg verdienten Orden zur Schau stellt;"
"Freiheit ist Befreiung."
"Die Beziehungen der Menschen untereinander werden zunehmend vom maschinellen ArbeitsprozeĂ vermittelt."
"Wir sind die Generation ohne Bindung und ohne Tiefe. Unsere Tiefe ist der Abgrund."
"Warum? Warum ich lebe? Vielleicht aus Trotz? Aus purem Trotz."
"Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst keine Wasserrohre und keine KochtĂśpfe mehr machen â sondern Stahlhelme und Maschinengewehre, dann gibt es nur eins: Sag NEIN!"
"Was morgen ist, // auch wenn es Sorge ist, // ich sage: Ja!"
"Verantwortung ist doch nicht nur ein Wort, eine chemische Formel, nach der helles Menschenfleisch in dunkle Erde verwandelt wird. Man kann doch Menschen nicht fĂźr ein leeres Wort sterben lassen. Irgendwo mĂźssen wir doch hin mit unserer Verantwortung. Die Toten â antworten nicht. Gott â antwortet nicht. Aber die Lebenden, die fragen."
"Oh, wir haben dich gesucht, Gott, in jeder Ruine, in jedem Granattrichter, in jeder Nacht. Wir haben dich gerufen. Gott! Wir haben nach dir gebrĂźllt, geweint, geflucht! Wo warst du da, lieber Gott?"
""Man weiĂ keinen Weg aus diesen Aussichtslosigkeiten. GewiĂ, ich mache viel zuviel Aufhebens von mir und meinem kleinen Leid"
""In Hamburg wohnt die Nacht // in allen Hafenschänken // und trägt die RÜcke leicht, // sie kuppelt, spukt und schleicht, // wenn es auf schmalen Bänken // sich liebt und lacht."
"Im Krieg sind alle Väter Soldat."
"Ich mĂśchte Leuchtturm sein // in Nacht und Wind -- // fĂźr Dorsch und Stint, // fĂźr jedes Boot -- // und bin doch selbst // ein Schiff in Not!"
"Alle Leute haben eine Nähmaschine, ein Radio, einen Eisschrank und ein Telefon. Was machen wir nun? fragte der Fabrikbesitzer. // Bomben, sagte der Erfinder. // Krieg, sagte der General. // Wenn es nicht anders geht, sagte der Fabrikbesitzer."
"Der kluge Mann reist nur in Gedanken"
"Die meisten Leute empfinden es als Beleidigung, wenn sie jemanden lieben und wenn ihre Liebe nicht erwidert wird. Sie werden bĂśse und verbittert."
"Die Leute bitten um Kritik, aber sie wollen nur gelobt werden."
"Macht euch keine Sorgen, Jungens! Jetzt haben wir sechs Jahre Krieg hinter uns gebracht â da werden wir die paar Friedensjahre auch noch Ăźberstehen!"
"Ich weià nicht, wo Bonn aufhÜrt und die Kleinstadt anfängt!"
"Ich beneide immer alle Leute, die flieĂend sprechen, also flĂźssig, wie unsere Politiker, meistens sogar ĂźberflĂźssig. Aber ich kann eben nicht so schnell sprechen. [âŚ] Ich muss so oft Ăźber das nachdenken, was ich sage. Das hält natĂźrlich kolossal auf."
"Es ist ja eine Ironie des Schicksals, dass gerade in dem Lande, wo am meisten Heil gerufen worden ist, so wenig heil geblieben ist."
"Es gibt manche, die haben sich derartig getarnt, dass sie also vor lauter Tarnung GaufĂźhrer wurden."
"Bitte um Entschuldigung fĂźr meine abgehackten Sätze, fĂźr das Durcheinander. [âŚ] Ich kĂśnnte noch mehr Gehacktes liefern. [âŚ] Das hab ich mir damals angewĂśhnt in der schrecklichen Zeit des Dritten Reiches. Wenn ein Gauleiter mit mir sprach, dann sagte ich erst mal einen halben Satz und wartete, wie das wirkt bei ihm. Dann konnte ich das Ende immer noch reparieren. [âŚ] Auf diese Weise ist mir manches erhalten geblieben, was ich heute noch gut gebrauchen kann."
"Bei meinem Eintritt sprang ein baumlanger SS-Mann auf mich zu und fragte: ÂŤHaben Sie Waffen?Âť ÂŤWieso?Âť fragte ich. ÂŤBraucht man hier welche?Âť"
"Sehen Sie, ich kann mich nicht mit einem Mann an einen Tisch setzen, der plĂśtzlich behauptet, der Tisch, an dem wir sitzen, sei kein Tisch, sondern ein Ententeich, und der mich zwingen will, dem zuzustimmen."
"Wer treten wollte, muĂ sich treten lassen."
""Ich hĂśre, dass Karl May der Oeffentlichkeit so lange als guter Jugendschriftsteller galt, bis irgendwelche Missetaten aus seiner Jugend bekannt wurden. Angenommen aber, er hat sie begangen, so beweist mir das nichts gegen ihn"